Hessischer Verwaltungsgerichtshof 2. Senat, 1968-01-17, II OE 62/67

II OE 62/67Verwaltungsgericht / 2. Abteilung17.01.1968

Regest

1. Die Klagebefugnis gegen ein Planfeststellungsbeschluß setzt die Behauptung einer gegenwärtigen und nicht nur einer in der Zukunft liegenden Rechtsverletzung voraus. 2. Personen, die im Anhörungsverfahren (§ 18 FStrG) Einwendungen erheben können, sind im Planfeststellungsverfahren nicht zugleich klagebefugt (BVerwG, Beschluß vom 29.05.1967, DÖV 1967, 825 ). Verfahrensgang vorgehend VG Kassel, 1. Juni 1967, IV 646/66, Urteil Permalink - Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE190023612

Gesamter Gesetzestext

Hessischer Verwaltungsgerichtshof 2. Senat — II OE 62/67 — Urteil

Entscheidungsdatum: 1968-01-17

Aktenzeichen: II OE 62/67

ECLI: ECLI:DE:VGHHE:1968:0117.II.OE62.67.0A

Dokumenttyp: Urteil

Leitsatz

  1. Die Klagebefugnis gegen ein Planfeststellungsbeschluß setzt die Behauptung einer gegenwärtigen und nicht nur einer in der Zukunft liegenden Rechtsverletzung voraus.

  2. Personen, die im Anhörungsverfahren (§ 18 FStrG) Einwendungen erheben können, sind im Planfeststellungsverfahren nicht zugleich klagebefugt (BVerwG, Beschluß vom 29.05.1967, DÖV 1967, 825 ).

Verfahrensgang

vorgehend VG Kassel, 1. Juni 1967, IV 646/66, Urteil

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