Hessischer Verwaltungsgerichtshof 1. Senat, 1966-08-08, OS I 107/63

OS I 107/63Verwaltungsgericht / 1. Abteilung08.08.1966

Regest

1. Rechtsschutzinteresse liegt nicht vor, wenn Verpflichtungsanträge gegen einen Dienstherrn gerichtet werden, der auch nach Überzeugung des Klägers für die Wiedergutmachung nicht zuständig ist. 2. Zur Frage der Rechtskraft eines Urteils bezüglich Inzident-Feststellungen. 3. Eine Beiladung ist nicht angebracht, wenn zu erwartende Angriffs- oder Verteidigungsmittel der Beizuladenden vom Gericht nicht gewürdigt werden können, weil die Berufung schon mangels Rechtsschutzinteresses zurückgewiesen werden muß. Verfahrensgang vorgehend VG Frankfurt, 23. Oktober 1963, III/2-356/63, Urteil Permalink - Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE190023153

Gesamter Gesetzestext

Hessischer Verwaltungsgerichtshof 1. Senat — OS I 107/63 — Urteil

Entscheidungsdatum: 1966-08-08

Aktenzeichen: OS I 107/63

ECLI: ECLI:DE:VGHHE:1966:0808.OS.I107.63.0A

Dokumenttyp: Urteil

Leitsatz

  1. Rechtsschutzinteresse liegt nicht vor, wenn Verpflichtungsanträge gegen einen Dienstherrn gerichtet werden, der auch nach Überzeugung des Klägers für die Wiedergutmachung nicht zuständig ist.

  2. Zur Frage der Rechtskraft eines Urteils bezüglich Inzident-Feststellungen.

  3. Eine Beiladung ist nicht angebracht, wenn zu erwartende Angriffs- oder Verteidigungsmittel der Beizuladenden vom Gericht nicht gewürdigt werden können, weil die Berufung schon mangels Rechtsschutzinteresses zurückgewiesen werden muß.

Verfahrensgang

vorgehend VG Frankfurt, 23. Oktober 1963, III/2-356/63, Urteil

Permalink

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.