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3 K 130/15•FG Hamburg 3. Senat, 2016-02-01, 3 K 130/15
3 K 130/15Steuergericht / 3. Abteilung01.02.2016
Ein Grundstückskaufvertrag ist auch dann vollständig "rückgängig gemacht" i. S. des § 16 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG, wenn er zivilrechtlich aufgehoben wird und in derselben Urkunde die Anteile an der grundstücksveräußernden Kapitalgesellschaft zu 94 % an die Muttergesellschaft der Erwerberin veräußert werden. Die für den vollständigen Erwerb der Anteile am Gesellschaftsvermögen einer Personengesellschaft aufgestellten Grundsätze (vgl. BFH-Urteil vom 05.09.2013 II R 9/12, BFHE 242, 177, BStBl II 2014, 588) sind auf diesen Fall nicht zu übertragen (Rn.42) (Rn.45) (Rn.51) (Rn.52) (Rn.60) (Rn.61) .
Entscheidungsdatum: 2016-02-01
Aktenzeichen: 3 K 130/15
ECLI: ECLI:DE:FGHH:2016:0201.3K130.15.0A
Dokumenttyp: Gerichtsbescheid
Normen: § 16 Abs 1 Nr 1 GrEStG 1997, § 1 Abs 1 Nr 1 GrEStG 1997, § 1 Abs 2 GrEStG 1997, § 1 Abs 3 GrEStG 1997, § 1 Abs 3a GrEStG 1997
Ein Grundstückskaufvertrag ist auch dann vollständig "rückgängig gemacht" i. S. des § 16 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG, wenn er zivilrechtlich aufgehoben wird und in derselben Urkunde die Anteile an der grundstücksveräußernden Kapitalgesellschaft zu 94 % an die Muttergesellschaft der Erwerberin veräußert werden. Die für den vollständigen Erwerb der Anteile am Gesellschaftsvermögen einer Personengesellschaft aufgestellten Grundsätze (vgl. BFH-Urteil vom 05.09.2013 II R 9/12, BFHE 242, 177, BStBl II 2014, 588) sind auf diesen Fall nicht zu übertragen (Rn.42) (Rn.45) (Rn.51) (Rn.52) (Rn.60) (Rn.61) .
Revision eingelegt (Az. des BFH: II R 10/16).
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