Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 1. Senat, 2018-03-23, OVG 1 N 8.17

OVG 1 N 8.17Verwaltungsgericht / 1. Abteilung23.03.2018

Regest

In eng begrenzten Ausnahmefällen kann ein Recht auf Anwaltskonsultation in Betracht kommen, wenn die Anwesenheit des Rechtsanwaltes die polizeiliche Arbeit nicht behindert, sie zum Schutz besonderer Gefahren für den Mandanten geboten ist oder sein Rechtsschutz sonst faktisch leerliefe (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 30. August 2012 - 11 LB 372/10 -, DVBl. 2012, 1437).(Rn.23)

Gesamter Gesetzestext

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 1. Senat — OVG 1 N 8.17 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2018-03-23

Aktenzeichen: OVG 1 N 8.17

ECLI: ECLI:DE:OVGBEBB:2018:0323.1N8.17.00

Dokumenttyp: Beschluss

Normen: Art 19 Abs 4 GG, Art 20 Abs 3 GG, Art 103 Abs 1 GG, § 43 Abs 1 Nr 1 BGSG 1994

Orientierungssatz

In eng begrenzten Ausnahmefällen kann ein Recht auf Anwaltskonsultation in Betracht kommen, wenn die Anwesenheit des Rechtsanwaltes die polizeiliche Arbeit nicht behindert, sie zum Schutz besonderer Gefahren für den Mandanten geboten ist oder sein Rechtsschutz sonst faktisch leerliefe (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 30. August 2012 - 11 LB 372/10 -, DVBl. 2012, 1437).(Rn.23)

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