Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 9. Senat, 2016-02-11, OVG 9 B 1.16

OVG 9 B 1.16Verwaltungsgericht / Division 911.02.2016

Regest

1. Da die erste rechtswirksame Beitragssatzung nach § 8 Abs 7 S 2 KAG n. F. (juris: KAG BB, Fassung: 2004–02–01) den gesetzlich bestimmten Zeitpunkt der Entstehung der sachlichen Beitragspflicht selbst beeinflusst, erfüllt sie damit gleichsam automatisch die Anforderung, diesen Zeitpunkt zu erfassen. 2. Das ist bis zum 31. Januar 2004 anders gewesen.(Rn.29) 3. Die Festsetzungsverjährung bezieht sich immer nur auf den Beitrag, der in Bezug auf ein bestimmtes Grundstück als Gegenleistung für die Anschlussmöglichkeit an eine bestimmte Anlage zu zahlen ist. 4. Die fehlende Anwendbarkeit des § 8 Abs 7 S 2 KAG n. F. (juris: KAG BB, Fassung: 2004–02–01) ändert für bestimmte Fälle nichts daran, dass § 8 KAG (juris: KAG BB, Fassung: 2004-02-01) überhaupt Rechtsgrundlage für Anschlussbeitragssatzungen sein kann.(Rn.36)

Gesamter Gesetzestext

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 9. Senat — OVG 9 B 1.16 — Urteil

Entscheidungsdatum: 2016-02-11

Aktenzeichen: OVG 9 B 1.16

ECLI: ECLI:DE:OVGBEBB:2016:0211.OVG9B1.16.0A

Dokumenttyp: Urteil

Normen: § 8 Abs 7 S 2 KAG BB vom 01.02.2004, § 8 Abs 7 S 2 KAG BB vom 01.02.2004, § 8 Abs 7 S 2 KAG BB vom 01.02.2004

Orientierungssatz

  1. Da die erste rechtswirksame Beitragssatzung nach § 8 Abs 7 S 2 KAG n. F. (juris: KAG BB, Fassung: 2004–02–01) den gesetzlich bestimmten Zeitpunkt der Entstehung der sachlichen Beitragspflicht selbst beeinflusst, erfüllt sie damit gleichsam automatisch die Anforderung, diesen Zeitpunkt zu erfassen.

  2. Das ist bis zum 31. Januar 2004 anders gewesen.(Rn.29)

  3. Die Festsetzungsverjährung bezieht sich immer nur auf den Beitrag, der in Bezug auf ein bestimmtes Grundstück als Gegenleistung für die Anschlussmöglichkeit an eine bestimmte Anlage zu zahlen ist.

  4. Die fehlende Anwendbarkeit des § 8 Abs 7 S 2 KAG n. F. (juris: KAG BB, Fassung: 2004–02–01) ändert für bestimmte Fälle nichts daran, dass § 8 KAG (juris: KAG BB, Fassung: 2004-02-01) überhaupt Rechtsgrundlage für Anschlussbeitragssatzungen sein kann.(Rn.36)

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