Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 4. Senat, 2015-08-17, OVG 4 S 17.15

OVG 4 S 17.15Verwaltungsgericht / 4. Abteilung17.08.2015

Regest

Mit der für den Erlass einer die Hauptsache vorwegnehmenden einstweiligen Anordnung erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit steht einem Richter im Land Brandenburg kein Anspruch darauf zu, über das Erreichen der für ihn nach § 3 Abs 1 S 3 BbgRiG (juris: RiG BB 2011) geltenden Regelaltersgrenze in einem aktiven Richterverhältnis zu bleiben. (Rn.11)

Gesamter Gesetzestext

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 4. Senat — OVG 4 S 17.15 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2015-08-17

Aktenzeichen: OVG 4 S 17.15

ECLI: ECLI:DE:OVGBEBB:2015:0817.OVG4S17.15.0A

Dokumenttyp: Beschluss

Normen: § 80 Abs 7 S 2 VwGO, § 123 VwGO, § 3 Abs 1 S 3 RiG BB, § 3 Abs 2 RiG BB, Art 6 Abs 1 EGRL 78/2000

Orientierungssatz

Mit der für den Erlass einer die Hauptsache vorwegnehmenden einstweiligen Anordnung erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit steht einem Richter im Land Brandenburg kein Anspruch darauf zu, über das Erreichen der für ihn nach § 3 Abs 1 S 3 BbgRiG (juris: RiG BB 2011) geltenden Regelaltersgrenze in einem aktiven Richterverhältnis zu bleiben. (Rn.11)

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