AG Tempelhof-Kreuzberg, 2010-03-15, 143 F 13719/08

143 F 13719/08Gericht erster Instanz15.03.2010

Regest

Ist Prozesskostenhilfe nur für die Scheidung und die Folgesache Versorgungsausgleich bewilligt, entsteht keine Einigungsgebühr wegen des Verzichts auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs (Rn.3) . Verfahrensgang nachgehend AG Tempelhof-Kreuzberg, 6. Mai 2010, 143 F 13719/08, Beschluss

Gesamter Gesetzestext

AG Tempelhof-Kreuzberg — 143 F 13719/08 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2010-03-15

Aktenzeichen: 143 F 13719/08

ECLI: ECLI:DE:AGBETK:2010:0315.143F13719.08.0A

Dokumenttyp: Beschluss

Normen: Nr 1000 RVG-VV, Nr 1003 RVG-VV

Orientierungssatz

Ist Prozesskostenhilfe nur für die Scheidung und die Folgesache Versorgungsausgleich bewilligt, entsteht keine Einigungsgebühr wegen des Verzichts auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs (Rn.3) .

Verfahrensgang

nachgehend AG Tempelhof-Kreuzberg, 6. Mai 2010, 143 F 13719/08, Beschluss

Tenor

Die der Rechtsanwältin … gemäß dem Antrag vom 5.1.2010 aus der Landeskasse zu zahlende Vergütung wird festgesetzt auf 719,95 EUR.

Gründe

1 Begründung von Absetzungen:

2 PKH wurde nur für die Scheidung und Folgesache VA bewilligt (Wert 7.700,00 €).

3 Es ist keine Einigungsgebühr wegen des Verzichts auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs entstanden, da der Verzicht nach VV Nr. 1000 Abs. 1 S. 1 RVG keine Einigungsgebühr auslöst (vergl. BGH, Urteil vom 10.10.2006 – VI ZR 280/05 = Rpfleger 2007, Heft 3, 168 und NJW-Spezial 2007, 65, OLG Karlsruhe, Beschluss vom 20.11.2006 – 16 WF 108/06 - und OLG Stuttgart, Beschluss vom 15.08.2006 - 8 WF 104/06-, FamRZ 2007, 232 f.).

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