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6 U 171/15•OLG Stuttgart 6. Zivilsenat, 2015-11-16, 6 U 171/15
6 U 171/15Obergericht / Civil Chamber 616.11.2015
1. Nach § 495 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB i.d.F. vom 24. Juli 2010 galten die §§ 355 bis 359a BGB i.d.F. vom 29. Juli 2009 bei Verbraucherdarlehensverträgen mit der Maßgabe, dass an die Stelle der bei widerrufsbewehrten Verträgen allgemein maßgeblichen Widerrufsbelehrung (§ 355 Abs. 2, 3 BGB) die Pflichtangaben nach Art. 247 § 6 Abs. 2 EGBGB i.d.F. vom 24. Juli 2010 traten.(Rn.32) 2. Während § 360 Abs. 1 BGB i.d.F. vom 2. Januar 2002 für die Widerrufsbelehrung eine „deutliche“ Gestaltung vorschrieb, bestimmte Art. 247 § 6 Abs. 1 EGBGB i.d.F. vom 24. Juli 2010 nur, dass die Pflichtangaben „klar und verständlich“ zu machen sind; einer besonderen graphischen oder deutlichen Hervorhebung der Widerrufsinformationen bedurfte es grundsätzlich nicht.(Rn.33)
Entscheidungsdatum: 2015-11-16
Aktenzeichen: 6 U 171/15
ECLI: ECLI:DE:OLGSTUT:2015:1116.6U171.15.0A
Dokumenttyp: Beschluss
Normen: Art 247 § 6 Abs 2 BGBEG vom 24.07.2010, Art 247 § 12 Abs 1 BGBEG vom 24.07.2010, § 355 BGB vom 29.07.2009, § 355 Abs 2 BGB vom 29.07.2009, § 355 Abs 3 BGB vom 29.07.2009 ... mehr
Rechtskraft: ja
Nach § 495 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB i.d.F. vom 24. Juli 2010 galten die §§ 355 bis 359a BGB i.d.F. vom 29. Juli 2009 bei Verbraucherdarlehensverträgen mit der Maßgabe, dass an die Stelle der bei widerrufsbewehrten Verträgen allgemein maßgeblichen Widerrufsbelehrung (§ 355 Abs. 2, 3 BGB) die Pflichtangaben nach Art. 247 § 6 Abs. 2 EGBGB i.d.F. vom 24. Juli 2010 traten.(Rn.32)
Während § 360 Abs. 1 BGB i.d.F. vom 2. Januar 2002 für die Widerrufsbelehrung eine „deutliche“ Gestaltung vorschrieb, bestimmte Art. 247 § 6 Abs. 1 EGBGB i.d.F. vom 24. Juli 2010 nur, dass die Pflichtangaben „klar und verständlich“ zu machen sind; einer besonderen graphischen oder deutlichen Hervorhebung der Widerrufsinformationen bedurfte es grundsätzlich nicht.(Rn.33)
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