Ad 82.052
CH_VB_001Ch Vb01.12.1983Originalquelle öffnen →
Budget de la Confédération 1983. Supplément I640 1 er décembre 1983 gesetzes eingeleitet und das Vernehmlassungsverfahren bereits durchgeführt worden sei, ohne dass die die Alkohol- verwaltung begleitenden Kommissionen auch nur orientiert worden wären. Dabei ist - Sie werden wahrscheinlich näch- stes Jahr damit konfrontiert werden - ein ganz gewagter Schritt geplant: ES sollen auch dort, wie auf dem Getreide- sektor, produktionslenkende Massnahmen mit Abgaben für alle Obstproduzenten eingeführt und damit natürlich ein weiteres Stück freie Marktwirtschaft abgebaut werden. Ein Mitglied der nationalrätlichen Alkoholkommission, ein sozialdemokratischer Kollege, fragte vor Wochenfrist in unserer Sitzung besorgt, wie lange es wohl noch gehen werde, bis uns der Bund auch noch vorschreibe, welchen Apfel wir zu essen hätten. Das Angebot ist wahrlich schon mager genug geworden. Gestatten Sie mir zum Schluss, quasi als Legat, noch eine in meinen Augen nicht so ketzerische Anregung an das Büro, die - wie ich weiss - von anderen Kollegen geteilt wird: Mir scheint, man sollte ernsthaft überlegen, ob die Alkoholkom- mission des Ständerates nicht abzuschaffen wäre; ihre Auf- gaben könnten der Finanzkommission übertragen werden, die eventuell erweitert werden müsste. Dies würde ich als beste Lösung ansehen. Das wäre auch von unserer Seite einmal ein positiver Beitrag an die Reduktion unserer eige- nen Strukturen. Eine andere Lösung wäre, die Alkoholkom- mission analog der nationalrätlichen Kommission zu einer Kommission für Gesundheit und Umwelt zu erweitern. Es liegt mir allerdings fern, den Elan der neugewählten Mitglie- der der Alkoholkommission zu bremsen. Aber dem golde- nen Pferdchen das bisherige Geschirr der parlamentari- schen Aufsicht weiterhin umzulegen und noch zu glauben, das Geschirr zeige Wirkung, ist nach meinen Erfahrungen ein schon eher vermessener Gedanke. M. Chevallaz, conseiller fédéral: J'ai été très intéressé par les réflexions originales de M. Affolter. En ce qui concerne l'attribution parlementaire du contrôle de la Régie des alcools à la Commission des finances ou à une autre com- mission, la décision vous appartient. Quant à la présence de la Régie des alcools au Département des finances et, plus particulièrement, de la pomme de terre et de l'arboriculture, on peut avoir des opinions divergentes. J'admets qu'ici il y a un problème qui est fondamentalement agricole (le prix de la pomme de terre, sa culture, les stations d'essais). Le même problème existe aussi pour l'arboricul- ture. Pour les pommes de terre, vous pourriez dire encore que la disparition de l'alcool que l'on en tire justifierait que l'on enlève ce tubercule à la Régie des alcools. Sur ce point, j'ai des informations qui sont un peu différentes. En effet, il m'est arrivé encore récemment de déguster de l'eau de vie de pomme de terre! Paradoxalement, je soutiendrai une autre raison pour main- tenir les pommes de terre et l'arboriculture au Département fédéral des finances. Cette manière de procéder crée de facto une collaboration entre deux départements (Départe- ment des finances, Département de l'économie), entre deux offices (Office de l'agriculture, Régie des alcools) et il n'est pas mauvais qu'il y ait des interférences de temps à autre entre les départements, ce qui les amène à mieux se com- prendre et souvent à mieux coordonner. Et - je parle par expérience - il n'est pas mauvais que le cœur du ministre des finances, qui est dur par définition, s'attendrisse de temps en temps au contact avec les réalités, les réalités des difficultés agricoles, des problèmes de la pomme de terre, des problèmes de l'arboriculture. Je souhaite que l'on laisse à notre successeur au Département des finances, plongé dans l'aridité de ses chiffres, ce jardin verdoyant de la pomme de terre et de l'arboriculture. Ce n'est pas contraire à une bonne administration, ça lui ouvre l'esprit et ça lui ouvre le cœur. Dès lors, même si ce n'est pas tout à fait rationnel, laissez-lui les pommes de terre et les pommes! Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit Gesamtberatung - Traitement global du projet Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 27 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat - Au Conseil fédéral #ST# Ad 82.052 Voranschlag der Eidgenossenschaft 1983. Nachtrag II Budget de la Confédération 1983. Supplément II Botschaft und Beschlussentwurf vom 19. Oktober 1983 Message et projet d'arrêté du 19 octobre 1983 Bezug durch die Eidgenössische Drucksachen- und Materialzentrale, Bern S'obtiennent auprès de l'Office central des imprimés et du matériel, Berne Beschluss des Nationalrates vom 28. November 1983 Décision du Conseil national du 28 novembre 1983 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national Andermatt, Berichterstatter: Der zweite Nachtrag zum Vor- anschlag 1983 umfasst Zahlungskreditbegehren von 483,9 Millionen Franken. Es sind dies 2,5 Prozent der seinerzeit budgetierten Ausgabensumme. 1,7 Millionen Franken sind Kreditübertragungen aus dem Vorjahr, 482,2 Millionen sind Nachtragskredite. Dazu kommen Verpflichtungskredite in der Höhe von rund 6 Millionen Franken. Die Kreditübertragungen verteilen sich auf neun Budgetpo- sitionen unterschiedlicher Grosse. Ich erwähne hier nur die zwei grössten Positionen. 450 000 Franken betreffen die Schweizerische Volksbibliothek. Vom Bundesbeitrag 1982 war diese Summe bis zum Inkrafttreten des Bundesbe- schlusses über die Unterstützung der Schweizerischen Volksbibliothek gesperrt. Das Gesetz wurde erst im März 1983, rückwirkend auf den 1. Januar 1982, in Kraft gesetzt. Für die Aufnahme des Landesforstinventars ist ein Verpflich- tungskredit von 6,5 Millionen ausgesetzt. Wegen Verzöge- rungen in den Vorbereitungsarbeiten im Jahre 1982 muss- ten die Feldarbeiten 1983 sehr stark forciert werden, was eine Kreditübertragung von 607 354 Franken notwendig macht. Der Nachtragskreditbedarf von nahezu einer halben Mil- liarde Franken ist sehr hoch. Besonders ins Gewicht fallen dabei folgende Positionen: 92,4 Millionen zur Deckung des Betriebsdefizites 1982 der SBB, nachdem die Verkehrsent- wicklung unter den Erwartungen blieb; 50 Millionen für den Nationalstrassenbau, da die ausserordentlich günstige Wit- terung im vergangenen Sommer ein sehr zügiges Fort- schreiten der Arbeiten ermöglichte; 40 Millionen für einen weiteren Finanzierungsvorschuss an den Fonds für Export- risikogarantie, da höhere Schäden entstanden, als bei der Budgetierung angenommen wurde; 30 Millionen für den Ankauf von Getreide als Folge der quantitativ und auch qualitativ guten Inlandernte 1983 und wegen des Ankaufes von Auslandgetreide für die Pflichtlagerhaltung; 23 Millio-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Voranschlag der Eidgenossenschaft 1983. Nachtrag II Budget de la Confédération 1983. Supplément II In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1983 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 04 Séance Seduta Geschäftsnummer Ad 82.052 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 01.12.1983 - 08:00 Date Data Seite 640-641 Page Pagina Ref. No 20 012 163 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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