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CH_VB_001Ch Vb18.06.1984Originalquelle öffnen →
18.Juni 1984317 Petition exclurait tous les projets dans lesquels la Suisse ne partici- perait pas directement ou n'en tirerait aucun intérêt. Que signifie «être intéressé» si ce n'est «en retirer des profits»? En revanche, dans la rédaction actuelle, les mots «en prin- cipe» seraient peut-être mieux traduits en allemand par les mots «in der Regel». Je voudrais vous lire à ce propos une phrase du procès-verbal, page 28, de la dernière séance, citant les paroles du chef de la Direction de la coopération au développement et de l'aide humanitaire: «Der Nationalrat hat seinerzeit diese Formulierung gewählt. Sprachlich klarer wäre der Ausdruck «in der Regek Die Meinung ist, dass wir nicht gezwungen sind, in ein gutes, bestehendes Team, dem wir vertrauen können, unbedingt einen Schweizer zu delegieren. Das würde in einem solchen Fall nur kosten und nichts bringen.» Cela signifie que nous avons, dans certains cas, participé par des cofinancements ou par une aide associée à des projets à l'élaboration desquels des Suisses n'étaient pas directement associés ou alors dans lesquels la Suisse n'avait pas un intérêt direct. Cette rédaction, qui vous est proposée par le Conseil fédéral, est exactement la même que celle que vous avez déjà approuvée il y a quatre ans, à propos du précédent projet de crédit de programme de 1 milliard 650 millions. Elle a fait ses preuves. Le président: Le Conseil fédéral ne se rallie pas à la proposi- tion de M. Affolter. Nous allons donc passer au vote sur cette proposition. Abstimmung - Vote Für den Antrag Affolter 19 Stimmen Für den Antrag der Kommission 17 Stimmen Art. 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 38 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat - Au Conseil national #ST# 83.267 Petition »Entwicklungshilfe ist eine Überlebenschance» Pétition «Aide aujourd-hui pour survivre demain» Wortlaut der Petition «Entwicklungshilfe ist eine Überlebensfrage.» Entwicklungshilfe baut soziale Spannungen ab und fördert den Frieden in der Welt von morgen. Sie ist ein Gebot der Solidarität. Deshalb stehen wir für mehr private und öffentli- che Entwicklungshilfe der Schweiz ein. 1980 erklärte der Bundesrat: «Es bleibt ... unser Ziel, die öffentliche Entwicklungshilfe . .. dem Leistungsdurch- schnitt der OECD-Industriestaaten Mitte der achtziger Jahre anzunähern.» Er begründete diese Absicht unter anderem wie folgt: «Ob wir das Problem unter dem Gesichtspunkt unserer moralischen Verpflichtung als reiches Land, der Erfordernisse unserer Aussenpolitik oder der Ziele unserer Aussenwirtschaftspolitik betrachten, immer gelangen wir zum selben Schluss: wir müssen unsere öffentliche Entwicklungshilfe erhöhen, und wir haben alles Interesse daran.» Im Herbst 1982 jedoch, unter dem Diktat der Sparmassnah- men, setzte der Bundesrat zu überdimensionierten Abstri- chen bei der Entwicklungshilfe an. In seinem Finanzplan für die Jahre 1984 bis 1986 sieht er vor, dass sie in diesen drei Jahren im Vergleich zur früheren Planung um nicht weniger als 380 Millionen Franken 'gekürzt werden soll. Das ist mehr als alle privaten Spenden zusammen ergeben. Rund 20 Prozent aller Einsparungen im Bundeshaushalt entfallen auf die Entwicklungshilfe. Damit wird diese auf dem Stand von 0,26 Prozent des Bruttosozialproduktes eingefroren. Weil wir überzeugt sind, dass diese Politik weder den Inter- essen des Weltfriedens noch jenen unseres Landes und auch nicht unserer Verpflichtung zu weltweiter Solidarität entspricht, fordern wir Parlament und Bundesrat auf,
Délégation pour les relations avec le Parlement européen 318 18 juin 1984 Proposition de la Commission des affaires étrangères Les demandes de la pétition «Aider aujourd'hui pour sur- vivre demain» seront transmises au Conseil fédéral pour son information selon l'article 38, 2 e alinéa, du règlement du Conseil des Etats avec la recommandation de continuer d'agir dans le sens do la pétition. Muheim, Berichterstatter: 206412 Unterschriften unter einer Petition sind in unserem Land keine Kleinigkeit. Daher hat unsere Kommission getreu dem ihr erteilten Auftrag an zwei ausserordentlichen Sitzungen vom 12. und 14. Juni die Angelegenheit geprült. Wir sind zu einer Schlussfolgerung gekommen, die wir Ihnen schriftlich unterbreitet haben. Die Petition befasst sich mit Entwicklungshilfe. Sie war gegen einen Finanzplan vom Oktober 1982 gerichtet, der vom Bundesrat gemäss dem Willen des Parlamentes präsen- tiert wurde. Der Bundesrat hat diesen Finanzplan 1982 im nachhinein neu überprüft; im Parlament wurde vor wenigen Tagen ein neuer Finanzplan für die in Frage stehenden Jahre verabschiedet. Damit steht fest, dass das Parlament erstens bereit ist, die Leistungen für die Entwicklungshilfe schrittweise anzuheben. Zweitens: Das Parlament sah sich ausserstande, jetzt schon für die Jahre 1984,1985 und 1986 die allgemeinen Sparbemühungen völlig beiseite zu schie- ben, aber es hat sie im Bereich der Entwicklungshilfe sehr abgeschwächt. Für die Zukunft soll gelten, dass der Bundes- rat - deshalb wird ihm die Petition ins Haus gesandt - schrittweise ein Mehreres tun soll. Dies im Rahmen der Gesamtpolitik: Sie können bei keinem Geschäft die Finanz- politik als solche völlig beiseite schieben; wir sind eben für das Staatsganze verantwortlich. Die Absichtserklärung dürfte zwar mit dem Antrag Ihrer Kommission deutlich gemacht sein, während aber die staatsrechtlichen Prärogati- ven des Parlamentes und des Bundesrates dadurch nicht beeinträchtigt werden. Das könnten wir z.B. bezüglich des Budgetrechtes auch gar nicht. Damit habe ich Ihnen namens der Kommission die Situation kurz dargelegt, nachdem Frau Bauer und Herr Miville eini- ges bereits vorweggesagt haben. Wir haben natürlich von den Protesten lediglich stillschweigend Kenntnis genom- men. Meinen Kommissionsmitgliedern möchte ich für die Bereitschaft danken, sich vor wenigen Tagen unverzüglich mit diesem Geschäft befasst zu haben. Wir hoffen, dass damit auch die Petitionäre den «Frieden im Lande» wieder- hergestellt sehen. Le président: La parole n'est pas demandée. La proposition de la Commission des; affaires étrangères n'est pas combat- tue, elle est admise. Angenommen - Adopté #ST# 84.031 Delegation für die Beziehungen zum Europäischen Parlament. Bericht Délégation pour les relations avec le Parlement européen. Rapport Beschluss des Nationalra:es vom 15. Juni 1984 Décision du Conseil national du 15 juin 1984 Frau Meier Josi unterbreitet namens der Schweizer Delega- tion den folgenden schriftlichen Bericht: (Texte français voir Bulletin officiel du Conseil national, session d'été) Die im Frühjahr 1981 neu konstituierte Delegation für die Beziehungen mit dem Europäischen Parlament berichtet im folgenden über die drei ersten Treffen mit den Kollegen vom Parlament der Europäischen Gemeinschaft. Die Schweizer Delegation setzte sich in der Berichtszeit wie folgt zusammen: Nationalrat: Aider, Augsburger (zuletzt ersetzt durch NR Nebiker), Gautier, Girard-Montet, Muheim, Weber-Arbon. Ständerat: Debétaz, Guntern, Meier Josi (Präsidentin), Weber.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Petition «Entwicklungshilfe ist eine Überlebenschance» Pétition «Aide aujourd-hui pour survivre demain» In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1984 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 09 Séance Seduta Geschäftsnummer 83.267 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 18.06.1984 - 17:15 Date Data Seite 317-318 Page Pagina Ref. No 20 012 666 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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