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CH_VB_001Ch Vb13.06.1984Originalquelle öffnen →
rage debattiert werden, inwieweit die getätigten Mehrausgaben schon 1985 zurückgenommen werden können. Ob eine solche Übung sinnvoll ist, ja von der Sache her gelingen kann, wird wesentlich durch die Wirtschaftsaussichten im Spätherbst mitbestimmt. Ich habe gestern auf die Beratungen der Finanzkommissio- nen beider Räte in Engelberg hingewiesen. Neben dem Gesagten klärt man in der nationalrätlichen Finanzkom- mission ab, welche neuen haushaltrechtlichen Instrumente zu einer Drosselung des Ausgabenwachstums und zur Erhöhung der Flexibilität im Bundeshaushalt eingeführt werden könnten. Dieses Streben nach institutionellen Leit- planken soll man nicht unterschätzen. Dennoch wird letzt- lich nur die Einsicht und Kompromissbereitschaft über die Parteigrenzen hinweg zum Ziele führen. In beiden Fällen - bei der Einsicht und beim Kompromiss - handelt es sich nicht um Einbahnstrassen. Die Rechnung ist Geschichte. Die Finanzkommissionen lassen sich deshalb seit einiger Zeit bei der Rechnungsab- lage über die Budgetziele des Bundesrates für das kom- mende Jahr orientieren. Diese Ziele sollten anfangs der Legislaturperiode identisch sein mit dem Finanzplan. Angesichts der aufgezeigten Entwicklung wird die Einhal- tung dieser Budgetziele nicht leicht fallen. Ihre Finanzkom- mission hat deshalb in Übereinstimmung mit der Finanz- kommission des Nationalrates beschlossen, unmittelbar nach Erscheinen des bundesrätlichen Budgetentwurfes an einer Sondersitzung eine erste Lagebeurteilung vorzuneh- men und aufgrund dieser konkrete Weisungen hinsichtlich der Prüfung des Voranschlages an die einzelnen Sektionen zu erlassen. Noch ein letztes Geb ! et: Im Rahmen ihrer Beratungen hat die Finanzkommission eine erste Aussprache über den Bericht des Bundesrates über die personellen und finan- ziellen Auswirkunger der Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit des Bundespersonals geführt. Für die Einfüh- rung der 42-Stunden-Woche ab I.Juni 1986 werden 1880 zusätzliche Stellen - inklusive die Regiebetriebe - benö- tigt. Die entsprechenden Mehrkosten werden auf 88 Millio- nen Franken beziffert. Damit insbesondere die Verkehrsbetriebe PTT und SBB sowie die Zollverwaltung die erforderlichen Vorarbeiten in Kenntnis der Haltung des Parlamentes in Angriff nehmen können, ersuchte der Bundesrat um zustimmende Kennt- nisnahme von diesem Bericht. Ihre Finanzkommission hat dagegen beschlossen, die Frage der Arbeitszeitverkürzung an einer Sondersitzung Ende August dieses Jahres zu behandeln. Bis dahin wird der Bundesrat noch zusätzliche Unterlagen über die gesamte arbeitszeitrechtliche Situa- tion des Bundespersonals mit entsprechenden Verglei- chen anderer öffentlicher Verwaltungen, aber auch der Privatwirtschaft, zur Verfügung zu stellen haben. Der Vor- steher des Finanzdepartementes ist eingeladen worden, die Kommission gleichzeitig über die Absichten des Bun- desrates hinsichtlich bevorstehender wichtiger Entscheide im Bereich der Eidgenössischen Versicherungskasse - es geht um die Anpassung an das BVG - zu orientieren. Nachdem die Finanzkommission des Nationalrates die Behandlung der Vorlage ebenfalls auf August verschoben hat, sollte das Geschäft wenn immer möglich in beiden Räten in der Septembersession und somit noch vor der Budgetdebatte 1985 behandelt werden. Man hat dann eine klare Ausgangslage. Namens der Finanzkommission beantrage ich Ihnen, die Staatsrechnung zu genehmigen (Eintreten ist ja obligato- risch). Die zuständigen Referenten werden in der Detailbe- ratung zu den einzelnen Abschnitten ergänzende Bemer- kungen anbringen, sofern sie das als nötig erachten. Bundesrat Stich: Ich möchte zuallererst dem Herrn Kommis- sionsreferenten für die Darstellung der Staatsrechnung 1983 herzlich danken. Die Staatsrechnung ist Geschichte. Sie ist das Zeugnis unserer Regierungstätigkeit, Ihrer Tätigkeit, des Erfolges und des Misserfolges. Man kann sagen, die Rech- nung sei besser ausgefallen als erwartet. Sie wäre noch etwas besser ausgefallen, wenn man keine Beschäftigungs- massnahmen hätte treffen müssen. Die Behandlung einer Staatsrechnung - darauf hat auch der Kommissionspräsident hingewiesen - ist vor allem sinnvoll im Hinblick auf die Zukunft. Dabei stellen wir fest, dass nach wie vor grosse Anstrengungen auf allen Gebieten gemacht werden müssen, um den Haushalt einigermassen ins Gleich- gewicht zu bringen, und selbst wenn das gelingen würde, müssen wir weiter darum ringen, ihn im Gleichgewicht zu halten, denn in der Regel kommen neue Aufgaben hinzu. Es ist sehr viel einfacher, sich für eine dringliche neue Aufgabe einzusetzen, als bisherige Aufgaben abzubauen. Der Ver- zicht fällt überall schwer, ob es beim Personal ist, bei den Kantonen oder bei anderen Subventionsempfängern. Man ist gewöhnt, etwas entgegenzunehmen, und kann sich nicht leicht damit abfinden, auf etwas zu verzichten. Die Staatsrechnung weist ein Wachstum von 5,1 Prozent aus; die Zunahme liegt damit über jener des Bruttosozial- produktes. Das ist zum Teil auf die Beschäftigungsmassnah- men zurückzuführen, zum Teil aber auch auf die erhöhten Kantonsanteile. Gerade an diesem Beispiel zeigt sich, dass es sehr schwierig ist, die Ausgaben im Gleichschritt zu behalten. Bei den Einnahmen haben wir insofern gewisse Verände- rungen gegenüber dem Budget gehabt, als besonders bei der direkten Bundessteuer die Mehreinnahmen höher gewe- sen sind als sie geschätzt wurden. Das hat verschiedene Gründe. Auf der einen Seite hat man die Vorauszahlungen im Jahr vorher überschätzt. Zum anderen darf man auch feststellen, dass das Ertragswachstum bei den Steuern der juristischen Personen mit 8 Prozent budgetiert war, effektiv aber 17 Prozent erreichte. Wir hatten deshalb eine sehr starke Zunahme des Steuerertrages von Seiten der juristi- schen Personen. Mit solchen Schätzungsabweichungen muss man leben. In Relation zum ganzen Budget von 20 Milliarden ist eine Abweichung von 500 Millionen durchaus noch im Streubereich. Trotzdem ist es für unsere Mitbürger schwer verständlich, dass solche Abweichungen vorkom- men, denn für ihn sind die Zahlen natürlich sehr hoch. Dennoch sind es Abweichungen von einigen wenigen Pro- zenten. Das muss man doch auch immer bedenken. Ich bin sehr froh, dass der Kommissionsreferent auch ange- führt hat, dass die Finanzkommission bereit ist, das Geschäft über die Arbeitszeitverkürzung im August zu trak- tandieren, so dass es in beiden Räten im September behan- delt werden kann. Sie wissen, dass der Bundesrat für die Arbeitszeitverkürzung zuständig ist. Sie legen allenfalls den Stellenplafond fest. Das sind im Grunde genommen zwei sich widersprechende Kompetenzen. Deshalb sind wir sehr dankbar, wenn Sie hier zustimmend Kenntnis nehmen. Natürlich werden wir bei der Personalbudgetierung auf den Beschluss des Bundesrates abstellen. Wir gehen davon aus, dass es Zeit sei, diese Massnahme durchzuführen. Selbst- verständlich werden Sie vom Bundesrat hierzu noch zusätz- liche Unterlagen erhalten. Wichtig ist ebenfalls, dass wir bei der EVK die Anpassung an das BVG vornehmen müssen. Das BVG gilt auch für den
Compte d'Etat 1983292 13 juin 1984 lungsbereich zurückgestellt werden. Andererseits aber konnte die Beschaffung von Geländelastwagen vorgezogen werden. Im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms 1983 konnten zudem zusätzliche Vorhaben im Bereich der Luftverteidigung realisiert werden. Nicht geplant war auch die Beschaffung der dritten Serie Panzerhaubitzen M 109 sowie die Ausrüstung der Landwehr mit dem Panzerabwehr- system Dragon. Die Finanzkommission beantragt Ihnen Genehmigung der Rechnung des EMD. Genehmigt - Approuvé • Anhang - Annexe Bundesamt für Rüstungsbetriebe Groupement de l'armement Weber, Berichterstatter: Die Sektion E.MD der Finanzkom- mission hat sich im Rahmen der Rechnungsprüfung etwas eingehender mit dem Abschluss der Rüstungsbetriebe befasst, wobei wir uns durch den Direktor des Bundesamtes über Grundsätzliches und Details haben orientieren lassen. Folgende Feststellungen waren unter anderem die Resultate der eingehenden Diskussion:
Die Rüstungsbetriebe sind auch heute noch gezwungen, auf zwei verschiedene Arten Rechnung zu führen und damit auch Voranschlag und Jahresergebnisse darzustellen. Da die Rüstungsbetriebe nach privatwirtschaftlichen Grundsät- zen geführt werden, legt das Bundesamt einmal eine indu- strielle Gewinn- und Verlustrechnung vor. Als öffentlich- rechtliches Amt aber untersteht dieses dem Finanzhaushalt- gesetz vom 18. Dezember 1968 und hat in diesem Sinne auch eine Gesamtrechnung abzulegen. Dabei muss festge- stellt werden, dass gerade letztere nictr: sehr aussagekräftig ist. Die Finanzkommission ist der Meinung, dass spätestens mit der Einführung eines neuen Rechnungsmodelles- wenn es überhaupt einmal soweit kommen sollte-auf die Darstel- lung gemäss Finanzhaushaltgesetz verzichtet werden könnte. Das Problerr bleibt vorläufig hängig.
Als Folge der um 15 Prozent über dem Budget liegenden Betriebsleistung, bedingt durch unvoraussehbare Aufträge und Arbeiten, sind auch die entsprechenden Einnahmen- und Ausgabenpositionen höher ausgefallen. Die Abwei- chungen von den Budgetzahlen müssten ärgerlich sein und Aufsehen erregen, wann wir die Rechnung gemäss Finanz- haushaltgesetz betrachten, und zwar ne.ch öffentlich-rechtli- chen Grundsätzen, und es müsste auch gefordert werden, dass die Abschlüsse etwas budgetnäher ausfallen sollten. Die Besserstellungen gegenüber dem Budget müssen aber ein Unternehmerher;: höher schlagen lassen, wenn wir pri- vatwirtschaftlich denken. Das Budget sah eine ausgegli- chene Rechnung vor. Diese schliesst aber mit einem Rein- gewinn von 2,86 Millionen Franken ab. Der Betrag soll nach Genehmigung der Rechnung vollurnfänglich der Aus- gleichsreserve zugewiesen werden.
Die Auslastung der Konstruktionswerkstätte Thun kann langfristig sichergestellt werden, indem mit der Zunahme der Panzerfahrzeuge auch die entsprochenden Revisions- und Anpassungsarbeiten im Sinne einer Kampfwertsteige- rung- anfallen werden. Die einmal gehegte Vermutung, es würden in Thun nur noch Kochkisten hergestellt, muss damit - wenigstens für den Moment - in den Bereich der Märchen verwiesen werden. Generell wurde festgehalten, dass die Rüstungsbotriebe vermehrt als Generalunterneh- men und Auftraggeber an Private und Lieferanten auftreten. Die Beschäftigungslage - so haben wir erfahren - scheint für die nächsten Jahre gut zu sein und auch gut zu bleiben.
Bei einem vorgesehenen Maximalbestand von 5000 Stel- len im Jahre 1983 wies das Bundesamt lediglich 4922 besetzte Stellen aus. Der Eigenleistungsanteil ist somit auch 1983 tiefer als in den Jahren vor 1982. Mit Recht wurde auf die Problematik der ab 1984 erfolgten Stellenplafonierung hingewiesen, die sich für die Rüstungsbetriebe mit ihrem industriellen Charakter ergibt. Der Plafond muss nach Mei- nung der Finanzkommission mindestens so angesetzt wer- den, dass dem jeweiligen Auftragsvolumen Rechnung getra- gen wird, indem den Rüstungsbetrieben innerhalb eines bestimmten Rahmens eine gewisse Flexibilität zugebilligt wird. Die Kommission beantragt Ihnen Zustimmung zur Jahres- rechnung des Bundesamtes für Rüstungsbetriebe. Genehmigt - Approuvé Volkswirtschaftsdepartement Département de l'économie publique M. Genoud, rapporteur: La section 1, tout d'abord, la Com- mission des finances ensuite, au chapitre du Département de l'économie publique, se sont plus particulièrement arrê- tées au problème de la garantie contre les risques à l'expor- tation (GRE), sous la rubrique de l'Office fédéral des affaires économiques extérieures. Nous constatons que dans le compte figure une somme de 240 millions de francs pour la gérer. En 1983, elle atteint u n record de dépenses s'élevant à 403 millions pour seulement 164 millions de recettes, soit un déficit de 239 millions couvert par les avances dont j'ai parlé ci-avant (240 millions). Ces dépenses proviennent de dom- mages consécutifs à des consolidations de dettes (168 mil- lions), de difficultés de paiement de certains pays (133 millions) et de pertes de change (90 millions). Le dernier poste accuse une forte diminution en raison du relèvement de la franchise depuis le 1 e ' juillet 1983. A la fin de 1983, les engagements pris par la GRE s'élevaient à 18 milliards, dont 3 milliards seulement pour les risques sur devises. Les perspectives dans ce domaine ne sont pas réjouissantes. Actuellement déjà, les avances de la Confédération se mon- tent à 349 millions. Il est à craindre qu'elles se chiffrent à 300 millions en 1984, 200 millions en 1985 et ainsi de suite jusqu'en 1986, c'est-à-dire jusqu'à la fin de la législature. Par conséquent, au terme de celle-ci, la GRE devrait accuser un déficit total approchant le milliard. Il y a des conclusions à tirer. Pour le moment, la commission ne peut le faire que provisoirement. Tout d'abord, il faut constater que les avances consenties au titre des pertes sur devises ne pourront vraisemblablement pas être remboursées. Mais, on doit aussi admettre que des fluctuations aussi fortes que celles que l'on a connues, par exemple à l'époque où le dollar est tombé à 1 fr. 46 suisse, ne se reproduiront pas nécessairement. Par contre, les accords de consolidation nous laissent entrevoir la possibi- lité de recouvrer les sommes dues actuellement. Cela déter- minera dans quelle mesure il sera nécessaire de relever les taxes ou les émoluments de la GRE. Aujourd'hui, nous pouvons constater de plus en plus que les intéressés préfè- rent s'assurer eux-mêmes contre les risques en matière de change en effectuant des opérations sur les marchés à terme de devises. Dans ces conditions, on peut imaginer que la GRE pourrait retirer la couverture de ce genre de risques. Un autre problème abordé en commission est de savoir si le fait de garantir les risques à l'exportation dans quelques cas ne comporte pas une certaine incitation au maintien de structures industrielles obsolètes. On a évoqué plus particu- lièrement le cas de la participation suisse à la grande cen- trale turque nommée ATATURK. A ce sujet, le Conseil fédé- ral nous a fait valoir l'importance pour l'emploi des per- sonnes en Suisse de la participation à des projets de cette grandeur. De toute façon, si nous ne participions pas aux projets qui, dans un pays comme la Turquie, font partie également d'un redressement certain de l'économie, nous risquerions d'être éliminés au profit de concurrents étran- gers. La question est de savoir si l'on ne pourrait pas laisser assurer ces risques par du ducroire privé sur débiteur. Dans ce cas-là, on nous fait valoir, et je le crois avec raison, que si l'on voulait entrer dans cette façon de procéder, il faudrait
Juni 1984 293PTT. Rechnung 1983 rendre le système obligatoire, faute de quoi le privé assure- rait les moins grands risques et les plus importants seraient à la charge de la GRE. D'une façon très générale, il faut conclure que la garantie contre les risques à l'exportation est placée devant des échéances financières très difficiles. Le Conseil fédéral a annoncé qu'il fournirait un rapport après la clôture de l'année 1984 contenant des propositions. Nous devons attendre ce document. Au Département fédéral de l'économie publique, l'Office fédéral de l'agriculture doit également retenir notre atten- tion à la suite de perspectives de développement assez peu heureuses. Je veux parler du compte laitier. Il accuse une somme totale de charges de 688,5 millions pour la période 1982/1983. Il passe à 753,4 millions dans l'exercice en cours et l'on prévoit au budget pour l'année laitière 1984/1985 une grimpée à 834,4 millions. Par rapport à ces chiffres qui marquent l'évolution du compte global, la part de la Confé- dération évolue de la façon suivante: 367,5 millions au compte sous révision, 432,2 millions pour l'année en cours et 522 millions pour l'année prochaine. Ceci représente une augmentation de près de 160 millions de charges nettes pour la Confédération sur deux exercices. Ce secteur est marqué par des difficultés qui ont une très grande analogie avec le domaine des vins indigènes, à savoir d'énormes stocks, une certaine morosité du marché, aussi bien à l'inté- rieur du pays qu'à l'extérieur, et entraîne l'obligation d'inter- venir par des ventes spéciales et des actions ayant inévita- blement des conséquences sur le rendement financier. Voilà les deux remarques que je voulais faire au chapitre du Département de l'économie publique. La commission vous propose d'en accepter le compte. Genehmigt - Approuvé Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement Département des transports, des communications et de l'énergie Genehmigt - Approuvé Gesamtrechnung, Bilanz, Spezialfonds, Rückstellungen Compte général, bilan, fonds spéciaux, provisions Genehmigt - Approuvé Eidgenössische Münzstätte und Versicherungskasse Monnaie fédérale et caisse d'assurance Genehmigt - Approuvé Bundesbeschluss über die eidgenössische Staatsrechnung für das Jahr 1983 Arrêté fédéral concernant le compte d'Etat de la Confédération suisse pour l'année 1983 Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2 Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 26 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat - Au Conseil fédéral #ST# 84.026 PTT. Rechnung 1983 PTT. Compte 1983 Botschaft und Rechnung vom 18. April 1984 Message et compte du 18 avril 1984 Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, Bern S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktoriastrasse 21, Berne Beschluss des Nationalrates vom 12. Juni 1984 Décision du Conseil national du 12 juin 1984 Arnold, Berichterstatter: Die Prüfung und Genehmigung von Jahresrechnungen der öffentlichen Hand vollzieht sich gewöhnlich nach dem gleichen Schema. Man vergleicht die Rechnung erstens einmal mit dem Voranschlag. Zweitens vergleicht man das Rechnungsjahr mit dem Vorjahr, und drittens stellt man Vergleiche über die einzelnen Betriebs- bzw. Verwaltungszweige an. Bei der Behandlung der Finanzrechnung der PTT-Betriebe für das Jahr 1983 werde ich mich an dieses bewährte Schema halten.
Der Vergleich der Jahresrechnung 1983 mit dem Voran- schlag: Es geht bei diesem Vergleich nicht einfach um eine Information. Wenn das Parlament die Rechnung mit dem Budget vergleicht, übt es einen Teil seiner wichtigen Finanz- aufsicht aus. Es gilt nämlich zu prüfen, ob sich die Verwal- tung an den Rahmen, den das Parlament mit seinem Beschluss zum Voranschlag setzte, gehalten hat. Der Ver- gleich zwischen Voranschlag und Rechnung stellt den PTT- Betrieben ein gutes Zeugnis aus. Die Rechnung hält sich recht genau im Rahmen des Budgets. 6,7 Milliarden Franken Aufwand im Voranschlag stehen 6,8 Milliarden in der Rech- nung 1983, und 6,89 Milliarden Ertrag im Budget stehen 7,01 Milliarden in der Rechnung gegenüber. Erfreulich ist, dass einem budgetierten Unternehmungsergebnis von 104 Millio- nen Franken ein um 16 Millionen Franken besseres Ergebnis von 120 Millionen Franken gegenübersteht. Die gute Über- einstimmung zwischen Budget und Rechnung spricht für die richtige Beurteilung der Entwicklung und für eine gute Budgetdisziplin. Ein Vergleich zwischen Voranschlag und Rechnung darf sich nicht auf das Gesamtergebnis be- schränken. Das Parlament hat auch zu prüfen, ob und warum einzelne Kredite überschritten und bewilligte Kredite in grösserem Ausmass nicht beansprucht wurden. Die Verwaltung darf die Kredite ja nicht beliebig veschieben. In der PTT-Rechnung 1983 gibt es Kreditüberschreitungen von insgesamt 120 Millionen Franken, bei einem Gesamtauf- wand von 6 Milliarden Franken keine besonders grosse Summe. Hinzu kommt, dass den Kreditüberschreitungen von 120 Millionen nicht beanspruchte Kredite von 146 Millio- nen gegenüberstehen. Die Überschreitungen sind also mehr als kompensiert. Sie sind zusammen mit der Gesamtrech- nung vom Parlament zu genehmigen. Die Ablieferung von 90 Millionen Franken an die Bundeskasse entspricht genau dem Voranschlag. Das im Vergleich zum Budget bessere Jahresergebnis kommt der allgemeinen Finanzierungsre- serve der PTT zugute, indem ihr nicht bloss die budgetierten 14 Millionen, sondern 30 Millionen zugewiesen werden konnten.
Der Vergleich'des Rechnungsjahres 1983 mit dem Vor- jahr: Dieser Vergleich sagt dem Parlament etwas über die Entwicklungstendenz und über die Marschrichtung. Die Nachfrage nach PTT-Dienstleistungen hat im Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen, und zwar fast im gleichen Ausmass wie im Vorjahr, nämlich um 3,6 Prozent. 1982 betrug der Zuwachs 3,8 Prozent. Nicht nur die Dienstleistun- gen, sondern auch die Erträge haben gegenüber dem Vor- jahr zugenommen, und zwar erfreulicherweise prozentual
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Staatsrechnung 1983 Compte d'Etat 1983 In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1984 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 06 Séance Seduta Geschäftsnummer 83.022 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 13.06.1984 - 08:00 Date Data Seite 289-293 Page Pagina Ref. No 20 012 657 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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