B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Abteilung III C-531/2017
Urteil vom 31. Januar 2017 Besetzung
Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), Richter Christoph Rohrer, Richter David Weiss, Gerichtsschreiberin Patrizia Levante.
Parteien
CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversi- cherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern, Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz.
Gegenstand
IV, medizinische Massnahmen, Versicherteneigenschaft, Neuverlegung der Verfahrenskosten (Verfahren C-6212/ 2013), Urteil des Bundesgerichts vom 17. Januar 2017.
C-531/2017 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-6212/2013 mit Urteil vom 13. Juni 2016 die Beschwerde der CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG (Beschwerdeführerin) in dem Sinne guthiess, als es die angefochtene Verfügung der IVSTA (Vorinstanz) vom 7. Oktober 2013 aufhob und die Sache zu ergänzenden Abklärungen und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückwies, keine Verfahrenskosten erhob, die Rückerstattung des von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils anordnete und keine Parteientschädigung zusprach, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_499/2016 vom 17. Januar 2017 in Gutheissung der Beschwerde der IVSTA das genannte Urteil des Bundes- verwaltungsgerichts vom 13. Juni 2016 aufhob und die angefochtene Ver- fügung der IVSTA bestätigte, dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-6212/2013 neu zu befinden ist, dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 1 bis i.V.m. Abs. 2 IVG [SR 831.20]) und die Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Regel der unterlie- genden Partei aufzuerlegen sind, dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils vom 17. Januar 2017 die Beschwerdeführerin im Verfahren C-6212/2013 als unterliegende Partei zu gelten hat, weshalb ihr die Verfahrenskosten von Fr. 400.- aufzuerlegen sind, welche dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu entneh- men sind, dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Feb- ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und der unterliegenden Beschwerde- führerin entsprechend dem Verfahrensausgang ebenfalls keine Parteient- schädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).
C-531/2017 Seite 3 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Kosten für das Verfahren C-6212/2013 von Fr. 400.- werden der Be- schwerdeführerin auferlegt. Sie werden dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss entnommen. 2. Für das Verfahren C-6212/2013 wird keine Parteientschädigung zugespro- chen. 3. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Patrizia Levante
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter- schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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