B-4748/2021

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l

Abteilung II B-4748/2021

Urteil vom 16. November 2021

Besetzung

Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), Richterin Maria Amgwerd, Richter David Aschmann, Gerichtsschreiber Said Huber.

Parteien

X., Apotheke Dr. X., (...), Beschwerdeführer,

gegen

Wettbewerbskommission WEKO, (...), Vorinstanz.

Gegenstand

Kostenentscheid im Verfahren B-842/2015 (nach Rück- weisung durch das Bundesgerichtsurteil 2C_146/2018).

B-4748/2021 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf die gegen die Verfügung der Vor- instanz vom 2. November 2009 vom Beschwerdeführer eingereichte Be- schwerde mangels Legitimation nicht eintrat (Urteil B-320/2010 vom 3. De- zember 2013); dass das Bundesgericht die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten am 28. Januar 2015 guthiess, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts aufhob und die Sache zu neuem Entscheid an dieses zurückwies (Urteil 2C_73/2014 vom 28. Januar 2015); dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil B-842/2015 vom 19. De- zember 2017 in der Folge die Beschwerde, soweit darauf einzutreten war, guthiess; dass das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und For- schung (WBF) dieses Urteil beim Bundesgericht anfocht, welches die Be- schwerde mit Urteil 2C_146/2018 vom 7. Oktober 2021 guthiess, das an- gefochtene Urteil aufhob und die Dispositiv Ziff. 1 der Verfügung der Wett- bewerbskommission vom 2. November 2009 bestätigte; dass die Sache zur Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolge des vorinstanzlichen Verfahrens an das Bundesverwaltungsgericht zurückge- wiesen wurde; dass daher im vorliegenden Verfahren nur über die Kosten- und Entschä- digungsfolgen im Verfahren B-842/2015 neu zu befinden ist; dass das Bundesgericht urteilte, das Bundesverwaltungsgericht hätte die Beschwerde des Beschwerdeführers im Rahmen des Eintretens abweisen müssen; dass der Beschwerdeführer folglich im Verfahren vor Bundesverwaltungs- gericht als unterliegend zu betrachten ist; dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 2'500.– dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]);

B-4748/2021 Seite 3 dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer für das Verfahren B-842/2015 keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 VGKE i.V.m. Art. 64 VwVG); dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 6 Bst. b VGKE) und keine Parteientschädi- gung zu sprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE).

B-4748/2021 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Dem Beschwerdeführer werden für das Verfahren B-842/2015 Verfahrens- kosten von Fr. 2'500.– auferlegt. Dieser Betrag wird nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils dem auf das Verfahren B-4748/2021 übertragenen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.– entnommen. 2. Für das Verfahren B-842/2015 wird keine Parteientschädigung zugespro- chen. 3. Für das vorliegende Verfahren B-4748/2021 werden keine Verfahrenskos- ten auferlegt und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. 22-0326; Gerichtsurkunde) – das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und For- schung WBF (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Vera Marantelli Said Huber

B-4748/2021 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver- tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand: 23. November 2021

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Quelldetails
Rechtsraum
Schweiz
Region
Federal
Verfugbare Sprachen
Deutsch
Zitat
CH_BVGE_001
Gericht
Bvger
Geschaftszahlen
CH_BVGE_001, B-4748/2021
Entscheidungsdatum
16.11.2021
Zuletzt aktualisiert
25.03.2026