Social insurance appeal partly upheld by settlement approval

ZL.2012.00071Sozialversicherungsgericht08.01.2013Partially Granted

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The appellant challenged a social insurance objection decision concerning the cessation of supplementary benefits and repayment of CHF 13,488. At the instruction hearing, the parties concluded a settlement providing for notarization of a property donation by 15 January 2013, resumption of benefits if conditions were met, and waiver of recovery. The court found the settlement valid and consistent with the file and law, and amended the objection decision accordingly. The complaint was therefore partly upheld. The proceedings were declared free of charge.

Omnilex-Regeste

Settlement in social insurance appeal proceedings; amendment of the contested objection decision in accordance with a valid settlement. If the parties do not revoke a judicially recorded settlement within the agreed deadline and the settlement accords with the file and legal situation, the court shall incorporate it into the dispositive and modify the challenged administrative decision accordingly. Ancillary arrangements on the resumption of benefits and waiver of repayment are enforceable as settlement terms; where the court orders no costs, the proceedings are free of charge.

Gesamter Gesetzestext

ZL.2012.00071

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Sozialversicherungsrichter Gräub

Gerichtsschreiberin Fonti

Urteil vom 9. Januar 2013

in Sachen

X.___

Beschwerdeführer

vertreten durch die Tochter Y.___

gegen

Z.___

Beschwerdegegnerin

Sachverhalt:

1. Am 20. August 2012 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde (Urk. 1) gegen den Einspracheentscheid vom 26. Juli 2012 der Z.___, betreffend Einstellung der Leistungsausrichtung und Rückforderung der vom 1. Oktober 2011 bis 31. Mai 2012 ausgerichteten Zusatzleistungen (Urk. 2). Anlässlich einer am 26. November 2012 durchgeführten Instruktionsverhandlung schlossen die Parteien einen Vergleich (Urk. 17).

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Der Vergleich vom 26. November 2012 beinhaltet folgende Punkte (Urk. 17):

„1. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Juli 2012 wird wie folgt abgeändert beziehungsweise Folgendes festgelegt:

2. Y.___ lässt bis 15. Januar 2013 die Schenkung der Liegenschaft auf ihre Eltern X.___ und A.___ notariell beurkunden.

3. Sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind, richtet die Beschwer- degegnerin ihre Leistungen rückwirkend ab 1. Mai 2012 wieder aus.

4. Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf die Rückforderung von Fr. 13‘488.--.

5. Sofern die Schenkung erst nach dem 15. Januar 2013 beurkundet wird, nimmt die Beschwerdegegnerin die Zahlungen ab dem Ersten des Folgemonates wieder auf. Eine rückwirkende Leistungsausrichtung erfolgt diesfalls nicht. Die Beschwerdegegnerin verzichtet auch in diesem Fall auf die Rückforderung von Fr. 13‘488.--.

6. Dieser Vergleich wird gültig, wenn er nicht von einer Partei bis zum 6. Dezember 2012 widerrufen wird.“

2. Der von den Parteien geschlossene Vergleich wurde nicht widerrufen und dessen Inhalt stimmt mit der Akten- und Rechtslage überein, weshalb der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Juli 2012 in diesem Sinne abzuändern ist.

Dementsprechend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.

Das Gericht erkennt:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Z.___, vom 26. Juli 2012 im Sinne der Erwägungen abgeändert.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  Y.\_\_\_
    
  •  Z.\_\_\_
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherungen
    
  •  Sicherheitsdirektion Kanton Zürich
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Schlagwörter

social insurancesupplementary benefitsrepaymentsettlementjudicial amendmentcostsbenefits resumption

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the objection decision of 26 July 2012 should be amended in light of the parties' settlement.

Extrahierter Entscheid

The objection decision was amended in accordance with the settlement, as the agreement was not revoked and matched the case file and legal situation.

Extrahierte Begründung

The settlement remained valid because neither party revoked it by the agreed deadline, and the court found its content consistent with the record and applicable law.

Kernrechtsfrage

Whether the respondent must resume supplementary benefit payments and waive recovery.

Extrahierter Entscheid

The respondent must resume payments retroactively from 1 May 2012 if the remaining conditions are met; if notarization occurs after 15 January 2013, payments resume only from the first day of the following month without retroactivity. In both scenarios, recovery of CHF 13,488 is waived.

Extrahierte Begründung

The court incorporated the parties' settlement terms into the amended objection decision.

Kernrechtsfrage

Whether court costs are due.

Extrahierter Entscheid

The proceedings are free of charge.

Extrahierte Begründung

The court ordered no costs.

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