Unemployment insurance benefits may stop before disability measures end

UV.2008.00431Sozialversicherungsgericht15.12.2009Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Zurich Social Insurance Court dismissed the insured person's complaint against SUVA's decision to stop accident-insurance benefits as of 12 July 2008. The court held that the reservation in Art. 19(1) UVG regarding pending disability insurance integration measures applies only where such measures could affect the disability degree relevant for an accident-insurance pension. Since SUVA had properly denied an adequate causal link between the accident and the remaining complaints, no pension question arose. The proceedings were declared free of charge.

Omnilex-Regeste

Art. 19 Abs. 1 UVG; effect of pending disability insurance integration measures on cessation of accident-insurance benefits. The reservation of pending IV integration measures only postpones the final settlement where such measures may influence the disability degree relevant to an accident-insurance pension. If, however, the causal link between the accident and the remaining complaints is absent and no pension entitlement is in issue, the insurer may terminate benefits notwithstanding ongoing IV measures (consid. relevant to the end of benefits).

Gesamter Gesetzestext

UV.2008.00431

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Hurst

Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs

Gerichtssekretär Wyler

Urteil vom 16. Dezember 2009

in Sachen

X.___

Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener

Langstrasse 4, 8004 Zürich

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Rechtsabteilung

Postfach 4358, 6002 Luzern

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Verfügung vom 17. Juli 2008 ihre Leistungen gegenüber X.___ aus dem Unfall vom 2. November 2004 (Auffahrkollision) per 12. Juli 2008 eingestellt (Urk. 8/215) und mit Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2008 die dagegen erhobene Einsprache abgewiesen hat (Urk. 2),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 17. Dezember 2008, mit welcher X.___ durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener beantragen lässt, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen auch nach dem 12. Juli 2008 bis zum Abschluss der Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung zu erbringen (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort vom 22. Januar 2009 (Urk. 7),

unter Hinweis,

dass die Beschwerdeführerin geltend macht, die Beschwerdegegnerin hätte ihre Leistungen noch nicht einstellen dürfen, da die Adäquanz zwischen dem Unfall vom 2. November 2004 und den Beschwerden der Beschwerdeführerin erst zu prüfen sei, wenn die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen seien (Urk. 1),

in Erwägung,

dass sich der in Art. 19 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vorbehaltene Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss nur auf Vorkehren bezieht, welche geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zu Grunde zu legenden Invaliditätsgrad zu beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts vom 5. Oktober 2009 in Sachen K., 8C_265/2009, Erw. 5.3),

dass die Beschwerdegegnerin in Übereinstimmung mit der Aktenlage einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 2. November 2004 und den noch vorhandenen Beschwerden der Beschwerdegegnerin verneint (Urk. 2) und die Beschwerdeführerin dies zu Recht nicht beanstandet hat (Urk. 1),

dass die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung daher nicht geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zu Grunde zu legenden Invaliditätsgrad zu beeinflussen, da sich mangels Unfallfolgen die Rentenfrage gar nicht stellt,

dass die Beschwerdegegnerin daher zu Recht ihre Leistungen per 12. Juli 2008 eingestellt hat,

dass sich die Beschwerde demzufolge als unbegründet erweist und abzuweisen ist,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  Rechtsanwalt Hanspeter Riedener
    
  •  Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
    
  •  Bundesamt für Gesundheit
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Schlagwörter

accident insurancecausal linkinvalidity insurancebenefit cessationintegration measuresadverse decision

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether SUVA had to continue benefits beyond 2008-07-12 until the end of disability insurance integration measures.

Extrahierter Entscheid

No. The reservation in Art. 19(1) UVG for pending disability insurance measures applies only to measures capable of affecting the disability degree underlying an accident-insurance pension; here, because no accident-related residual disability remained, that question did not arise.

Extrahierte Begründung

The court held that the pending disability insurance measures were not relevant to any accident-insurance pension calculation, since the respondent correctly denied an adequate causal link between the accident and the remaining complaints. Without accident consequences, the pension issue was not engaged.

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