Invalidity pension refusal remanded for further medical assessment

IV.2010.00320Sozialversicherungsgericht02.08.2010Partially Granted

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Zurich Social Insurance Court dealt with an appeal against an IV office decision refusing an invalidity pension on the basis of a 37% disability degree. After the appellant stated she was available for medical examination and the IV office itself requested remittal for a multidisciplinary expert assessment, the court found the parties’ positions consistent with the file. It therefore partially upheld the appeal, annulled the refusal decision, and remitted the case to the IV office for further medical clarification and a new decision. Court costs of CHF 400 were charged to the respondent.

Omnilex-Regeste

Art. 69 Abs. 1bis IVG; remittal for further medical clarification in invalidity insurance proceedings; where the parties’ submissions converge on the need for additional investigation and the file does not contradict such request, the court may annul the contested decision and remit the matter to the administration for renewed assessment. A further exchange of submissions is unnecessary if the appeal and reply already establish the relevant procedural concordance. The costs of the proceedings are to be borne by the unsuccessful authority.

Gesamter Gesetzestext

IV.2010.00320

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

III. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Ersatzrichterin Condamin

Gerichtssekretärin Frick

Urteil vom 3. August 2010

in Sachen

X.___

Beschwerdeführerin

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 26. März 2010 den Anspruch der 1979 geborenen X.___ auf eine Rente der Invalidenversicherung gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 37 % verneint hat (Urk. 2);

nach Einsicht in

die Beschwerde vom 26. März 2010, eingegangen am 12. April 2010, mit welcher die Beschwerdeführerin die Verfügung der IV-Stelle vom 26. März 2010 angefochten hat (Urk. 1),

die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Vernehmlassung der IV-Stelle vom 17. Mai 2010 (Urk. 5),

die gestützt auf einen bei ihr gleichentags eingegangenen Arztbericht des behandelnden Urologen der Versicherten, Dr. med. Y.___, vom 11. Mai 2010 (Urk. 9/1) verfasste "Duplik" vom 27. Mai 2010, mit der die Beschwerdegegnerin eine teilweise Gutheissung der Beschwerde in dem Sinne beantragte, dass die Sache zur erneuten Beurteilung nach Einholung eines polydisziplinären Gutachtens an sie zurückzuweisen sei (Urk. 8);

in Erwägung, dass

die Beschwerdeführerin in der Beschwerdeschrift vom 26. März 2010 explizit festhielt, dass sie sich jederzeit für eine medizinische Untersuchung in der '___' zur Verfügung stelle,

somit sinngemäss übereinstimmende Parteianträge vorliegen, indem beide Parteien eine weitere Abklärung und erneute Verfügung beantragen (Urk. 1; Urk. 8),

die übereinstimmenden Parteianträge mit der Akten- und Rechtslage in Einklang stehen,

die Beschwerde somit, ohne Einholung einer Stellungnahme durch die Beschwerdeführerin zur „Duplik“ der IV-Stelle vom 27. Mai 2010, teilweise gutzuheissen und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung durch die IV-Stelle an diese zurückzuweisen ist;

in weiterer Erwägung, dass

die Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, die Kosten von Fr. 400.-- des aufgrund von Art. 69 Abs. 1bis IVG kostenpflichtigen Verfahrens zu tragen;

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 26. März 2010 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch auf Invalidenrente neu verfüge.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  X.\_\_\_, unter Beilage des Doppels von Urk. 8
    
  •  Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherungen
    

sowie an:

  •  Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Schlagwörter

invalidity pensionmedical assessmentremittaldisability degreecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the refusal of an invalidity pension had to be set aside and the case remitted for further medical investigation and a new decision.

Extrahierter Entscheid

The appeal was partially upheld: the challenged decision was annulled and the matter remitted to the IV office for further clarification and a new ruling on the pension claim.

Extrahierte Begründung

The appellant had expressly stated readiness for a medical examination, and the respondent later also requested remittal for a new assessment after obtaining a multidisciplinary expert report. These concordant requests were consistent with the file and the law, so no further exchange of submissions was needed.

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