Obergericht des Kantons Zürich III. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: UE150161-O/U/HEI
Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. W. Meyer, Präsident i.V., Oberrichterin lic. iur. F. Schorta, Ersatzoberrichter Dr. iur. T. Graf und Gerichtsschreiberin lic. iur. M. Wetli
Beschluss vom 25. September 2015
i n Sachen
A._____, Beschwerdeführer
gegen
betreffend Nichtanhandnahme
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt- schaft Zürich-Sihl vom 3. Juli 2015, E-1/2015/10012843
Erwägungen: 1. Mit Schreiben vom 8. April 2015 erstattete A._____ (Beschwerdeführer) bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Si hl "30 Strafanzeigen gegen Beamten im Kan- ton Züri ch" (Urk. 7/1). Am 3. Juli 2015 verfügte die Staatsanwaltschaft I des Kan- tons Züri ch die Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung (Urk. 5). Dagegen er- hob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. Juli 2015 Beschwerde (Urk. 2). 2. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 28. Juli 2015 i n Anwen- dung von Art. 383 StPO aufgefordert, innert 30 Tagen für allfällige Prozesskosten Sicherheit zu leisten, unter der Androhung des Nichteintretens (Urk. 8; Prot. S. 2 f.). Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. August 2015 Beschwerde beim Schweizerischen Bundesgericht (Urk. 15). Mit Urteil vom 1. September 2015 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein (Urk. 14). 3. Der Beschwerdeführer nahm die Verfügung vom 28. Juli 2015 am 3. August 2015 bei der Post in Empfang (Urk. 18). Die 30-tägige Frist zur Leistung der Kaution endete am Mittwoch, 2. September 2015. Die verlangte Kaution wur- de innert Frist nicht geleistet (vgl. Prot. S. 4). Androhungsgemäss ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. 4. Der Beschwerdeführer stellt in seiner Beschwerdeschrift Strafanzeige ge- gen den fallführenden Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Zürich-Si hl. In sei ner Beschwerdeschrift ans Bundesgericht, welche er der hiesigen Kammer ebenfalls ei nrei chte (Urk. 10), erstattete er zudem Strafanzeige gegen mehrere Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft sowie der hiesigen Kammer. Auf di ese Anzeigen i st ni cht weiter einzugehen, nachdem dem Beschwerdeführer bereits bei verschiedenen Gelegenheiten mitgeteilt wurde, dass die III. Strafkammer des Zürcher Oberge- ri chts für die Entgegennahme von Strafanzeigen nicht zuständig ist (statt vieler: Schreiben vom 20. Februar 2015, Verfahren UZ150020-O). 5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Kos- ten (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Gerichtsgebühr ist in Anwendung von § 17 Abs. 1 in Verbindung mit § 2 GebV OG auf Fr. 300.– festzusetzen.
Es wird beschlossen:
Züri ch, 25. September 2015
Obergericht des Kantons Zürich III. S tra fk a mme r
Präsident i.V.:
lic. iur. W. Meyer Gerichtsschreiberin:
lic. iur. M. Wetli