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SB160038 ΓÇó Non-entry on criminal appeal for missing appeal statement
SB160038Obergericht05.02.2016Inadmissible
The Zurich High Court’s criminal chamber held that the defendant’s appeal could not be considered because, although he had announced it in time, he failed to file an appeal statement within the 20-day deadline. The court therefore issued a non-entry decision. As the appellant was deemed to have lost, the court imposed the second-instance costs on him and fixed the court fee at CHF 600. Notice of the decision was ordered to the defense, the prosecution, the private complainant, and the first-instance court after the appeal period had expired or any further remedies had been dealt with.
Art. 399 Abs. 3 and Art. 403 Abs. 1, 3 StPO; non-entry on appeal for failure to file the appeal statement within the statutory period. A timely notice of appeal does not suffice to open appellate review if the appeal statement is not lodged or caused to be lodged within 20 days; in such case the appellate court must refuse to enter into the appeal ex officio. Non-entry on the appeal constitutes failure within the meaning of Art. 428 Abs. 1 StPO, so the appellant bears the appellate costs.
Obergericht des Kantons Zürich I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB160038-O/U/rm
Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. M. Langmeier und lic. iur. B. Gut sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Maurer Beschluss vom 5. Februar 2016
i n Sachen
A., Beschuldigter und Berufungskläger verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw X.
gegen
Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Anklägerin und Berufungsbeklagte betreffend Raufhandel und Widerruf Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 8. Abteilung, vom 13. November 2015 (DG150258)
Erwägungen: 1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Züri ch, 8. Abtei lung, vom 13. November 2015 hat der Beschuldigte zwar fristgerecht Berufung angemeldet (Urk. 63), innert der zwanzigtägigen Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung eingereicht bzw. einreichen lassen (vgl. Urk. 69/2). Daher ist auf die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten. 2. Im Re c htsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel des Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem Beschuldigten sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren mit einer Gerichtsgebühr von Fr. 600.– aufzuerlegen. Es wird beschlossen: 1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 20. November 2015 wi rd ni cht eingetreten. 2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt. 4. Schri ftli che Mi ttei lung an − die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich − den Privatkläger B._____, ... [Adresse] sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz.
Obergericht des Kantons Zürich I. Strafkammer
Züri ch, 5. Februar 2016
Der Präsident:
Dr. iur. F. Bollinger
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. S. Maurer