Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT190038-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichter lic. iur. A. Huizinga sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke Beschluss vom 22. März 2019
in Sachen
A._____, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer
gegen
B._____ AG, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfah- ren am Bezirksgericht Dietikon vom 6. Februar 2019 (EB180482-M)
Nach Einsicht in das Urteil des Bezirksgerichts Dietikon (Vorinstanz) vom 6. Feb- ruar 2019, mit welchem der Gesuchstellerin in der Betreibung Nr. ... des Betrei- bungsamts Engstringen (Zahlungsbefehl vom 6. Dezember 2018) – gestützt auf Urteile des Bezirksgerichts Zürich vom 6. November 2017 und des Obergerichts des Kantons Zürich vom 6. August 2018 – definitive Rechtsöffnung für Fr. 2'920.-- nebst 5 % Zins seit 27. Januar 2018 und Fr. 15'700.-- nebst 5 % Zins seit 6. Au- gust 2018 erteilt wurde (Urk. 6 = Urk. 11), nach Einsicht in die dagegen erhobene Beschwerde des Gesuchsgegners vom 13. März 2019, mit welcher er sinngemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsge- suchs erreichen will (Urk. 10), da das angefochtene Urteil von der Vorinstanz am 11. Februar 2019 versandt, je- doch vom Gesuchsgegner trotz Abholungseinladung nicht abgeholt wurde (vgl. Urk. 8), weshalb es – da der Gesuchsgegner nach seiner Teilnahme an der vor- instanzlichen Verhandlung vom 6. Februar 2019 (Vi-Prot. S. 3) mit einer gerichtli- chen Zustellung rechnen musste – als am 19. Februar 2019 zugestellt gilt (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO), womit die zehntägige Beschwerdefrist (Art. 321 Abs. 2 i.V.m. Art. 251 lit. a ZPO) am 1. März 2019 ablief (Art. 142 ZPO), weshalb auf die erst am 13. März 2019 zur Post gegebene und am 15. März 2019 beim Obergericht eingegangene Beschwerde (Briefumschlag bei Urk. 10) wegen Fristversäumnis nicht eingetreten werden kann, da für das Beschwerdeverfahren die Gerichtsgebühr auf Fr. 400.-- festzusetzen ist (Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG) und die Kosten ausgangsgemäss dem Gesuchsgegner aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO), da der Gesuchstellerin für das Beschwerdeverfahren mangels erheblicher Um- triebe keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO), wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Zürich, 22. März 2019
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. F. Rieke
versandt am: sf