Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT170182-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. i ur. F. Rieke Beschluss vom 20. Oktober 2017
i n Sachen
A._____, Gesuchsgegner
gegen
Staat Zürich, Gesuchsteller vertreten durch Statthalteramt Bezirk Züri ch
betreffend Rechtsöffnung (Fristerstreckung)
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfah- ren am Bezirksgericht Dielsdorf vom 31. Mai 2017 (EB170120-D)
Nach Einsicht in das Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 31. Mai 2017, mit welchem dem Gesuchsteller in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts Nie- derhasli-Niederglatt (Zahlungsbefehl vom 18. Januar 2017) – gestützt auf drei Strafverfügungen des Statthalteramts des Bezirks Zürich – definitive Rechtsöff- nung für Fr. 278.-- nebst 5 % Zins seit 26. April 2010, für Fr. 431.-- nebst 5 % Zi ns seit 7. Januar 2010 sowie für Fr. 428.-- nebst 5 % Zins seit 22. September 2008 erteilt wurde (Urk. 9; nachträglich begründet, Urk. 15 = Urk. 22), sowie nach Einsicht in die (an die Vorinstanz gerichtete und von dieser der Kam- mer weitergeleitete; Urk. 23) Eingabe des Gesuchsgegners vom 9. Oktober 2017, mit welcher er um Erstreckung der Frist zur Einreichung einer Beschwerde er- sucht (Urk. 18 = Urk. 21), da das Urteil vom 31. Mai 2017 (in begründeter Ausfertigung) dem Gesuchsgeg- ner am 27. September 2017 zugestellt wurde (Urk. 16), womit die zehntägige Be- schwerdefrist (Art. 321 Abs. 2 i.V.m. Art. 251 lit. a ZPO) am Montag, 9. Oktober 2017 ablief (Art. 142 Abs. 1 und 3 ZPO), da diese Frist vom Gesetz vorgegeben ist (Art. 321 Abs. 2 ZPO), weshalb eine Erstreckung nach ausdrücklicher gesetzlicher Vorschrift ausgeschlossen ist (Art. 144 Abs. 1 ZPO), da daher das Fristerstreckungsgesuch abzuweisen ist, da innert der Beschwerdefrist keine Beschwerde eingegangen und daher das vor- liegende Verfahren sogleich abzuschreiben ist, da für den vorliegenden Entscheid eine Gebühr von Fr. 100.-- (§ 9 Abs. 1 der Ge- bührenverordnung) festzusetzen und ausgangsgemäss dem Gesuchsgegner auf- zuerlegen ist und da keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO), wird beschlossen: 1. Das Fristerstreckungsgesuch vom 9. Oktober 2017 wird abgewiesen.
Züri ch, 20. Oktober 2017
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. F. Rieke
versandt am: sf