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RT130058 ΓÇó Appeal against debt-enforcement opening dismissed as late
RT130058Obergericht08.04.2013Inadmissible
A company in liquidation appealed a district court decision granting definitive debt-enforcement relief. The Cantonal Court of Zurich treated the filing as an appeal but held it to be untimely: the reasoned first-instance judgment had been received on 31 January 2013, the 10-day appeal period expired on 11 February 2013, and the appeal was only posted on 14 March 2013. The court therefore declined to enter into the appeal. It set the appeal fee at CHF 150 and charged it to the appellant, while denying the respondents any party compensation because they had incurred no significant effort.
Art. 321 Abs. 2 ZPO; timeliness of an appeal against a summary first-instance judgment and consequences of late filing. The appeal period of 10 days begins with service of the reasoned decision and is strict; an appeal posted after expiry is inadmissible and cannot be examined on the merits. Court costs are fixed according to Art. 48 GebV SchKG and allocated under Art. 106 Abs. 1 ZPO to the unsuccessful party; a party indemnity is denied where the respondents have incurred no essential expense.
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT130058-O/U
Mitwirkend: die Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Dr. M. Kriech und lic. iur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner Beschluss vom 8. April 2013
in Sachen
A._____ AG in Liquidation, Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin
gegen
Staat Zürich und Gemeinde B._____, Gesuchsteller und Beschwerdegegner
vertreten durch Gemeindesteueramt B._____
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfah- ren am Bezirksgericht Meilen vom 19. Dezember 2012 (EB120377-G)
Nach Einsicht in die Eingabe der Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin (fortan Gesuchsgegnerin) vom 14. März 2013 (Datum des Poststempels) (Urk. 13), nachdem die Gesuchsgegnerin mit ihrer Eingabe, unter Beilage des Urteils des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht im summarischen Verfahren, vom 19. Dezember 2012 (Urk. 14), eine "Ablehnung" oder Sistierung der definitiven Rechtsöffnung verlangt, weshalb die Eingabe sinngemäss als Beschwerde gegen dieses Urteil aufzufassen ist, nach Einsicht in das angefochtene Urteil vom 19. Dezember 2012 (Urk. 14), welches die Gesuchsgegnerin in der begründeten Fassung am 31. Januar 2013 in Empfang genommen hat (Urk. 11/2), da die Beschwerdefrist 10 Tage beträgt (Art. 321 Abs. 2 ZPO, vgl. auch Urk. 14 S. 4 Dispositivziffer 7), da somit vorliegend die Beschwerdefrist am 11. Februar 2013 abgelaufen ist, da die am 14. März 2013 durch die Gesuchsgegnerin zur Post gegebene Beschwerde daher verspätet ist, weshalb darauf nicht einzutreten ist, wobei die Kosten des Beschwerdever- fahrens in Anwendung von Art. 48 GebV SchKG auf Fr. 150.– festzusetzen und gestützt auf Art. 106 Abs. 1 ZPO der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen sind und den Gesuchstellern und Beschwerdegegnern (fortan Gesuchsteller) mangels wesent- licher Umtriebe für das Beschwerdeverfahren keine Entschädigung zuzusprechen ist, wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde der Gesuchsgegnerin wird nicht eingetreten.
Zürich, 8. April 2013
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. A. Baumgartner versandt am: js