projekte
RT120018 ΓÇó Withdrawal of appeal led to dismissal and costs against appellant
RT120018Obergericht23.02.2012Withdrawn
The Zurich High Court dealt with a civil summary appeal against provisional legal opening of CHF 5,000 granted by the Bülach district court. Before the appellate decision, the defendant withdrew both the appeal and the action to set aside the debt. The court accordingly struck the proceedings from the docket. It held that the first-instance cost and compensation ruling remained final because of the withdrawal. The appellate court fee was fixed at CHF 150 and charged to the defendant, while the plaintiff received no party compensation because no significant effort had been shown.
Withdrawal of appeal in debt-enforcement summary proceedings; effect on costs and party compensation. Where the appellant withdraws the appeal before judgment, the appellate proceedings are to be discontinued. The withdrawal also leaves the first-instance allocation of costs and compensation in force. As a rule, costs of the appellate proceedings follow the event and are borne by the withdrawing appellant. Party compensation is denied if the respondent has not incurred substantial expense warranting indemnification (consid. 2).
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT120018-O/U
Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichter Dr. G. Pfister und Oberrichterin Dr. D. Scherrer sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. K. Vogel Beschluss vom 23. Februar 2012
in Sachen
A._____, Beklagter und Beschwerdeführer
gegen
B._____ AG, Klägerin und Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 28. Oktober 2011 (EB110563)
Erwägungen: Mit Eingabe vom 2. Februar 2012 erhob der Beklagte Beschwerde gegen das Urteil der Vorinstanz vom 26. Oktober 2011, mit welchem der Klägerin pro- visorische Rechtsöffnung über Fr. 5'000.– (nebst Zinsen, Kosten und Entschädigung) erteilt worden war (Urk. 17). Mit vom 2. Februar 2012 datiertem Schreiben, Postaufgabe am 8. Februar 2012, beim Obergericht eingegangen am 9. Februar 2012, zog der Beklagte die Beschwerde und Aberkennungsklage wieder zurück (Urk. 19). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens dem Beklagten aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtriebe ist der Klägerin für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beklagten auferlegt. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage einer Kopie von Urk. 17 und Urk. 19, sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Einzelgericht am Bezirksgericht Bülach, je gegen Empfangsschein.
Zürich, 23. Februar 2012
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. K. Vogel
versandt am: se