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PS170072 ΓÇó Appeal against bankruptcy opening dismissed
PS170072Obergericht05.04.2017Dismissed
The Zurich High Court dismissed the debtor’s appeal against the opening of bankruptcy. It held that, despite the deletion of his sole proprietorship from the commercial register, bankruptcy enforcement remained possible because the creditor had requested continuation within the six-month period under Art. 40 SchKG. The debtor’s later deposit of the debt did not help because it was made after the appeal deadline and he had not secured costs or made solvency plausible. The court imposed the appellate fee on the debtor, awarded no party compensation, and ordered the deposited CHF 1,234.90 transferred to the bankruptcy office.
Art. 40 SchKG, Art. 174 Abs. 2 SchKG; bankruptcy opening on appeal. A person formerly entered in the commercial register remains subject to bankruptcy enforcement for six months after publication of the deletion; if the creditor requests continuation within that period, the debt enforcement is properly continued by bankruptcy. To obtain reversal of a bankruptcy opening on appeal, the debtor must within the appeal period both prove the deposit, payment or creditor waiver required by law and render solvency plausible; later deposits do not cure the defect, and no extension of time is granted. If the requirements of Art. 174 Abs. 2 SchKG are not met, the appeal is dismissed. Costs follow the outcome under Art. 106 Abs. 1 ZPO.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: PS170072-O/U
Mitwirkend: Oberrichter lic. i ur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Ersatzrichter lic. i ur. H. Meister und Ersatzrichter lic. i ur. A. Hui zi nga sowie Ge- richtsschreiberin lic. i ur. O. Canal Urteil vom 5. April 2017 i n Sachen
A._____, Schuldner und Beschwerdeführer,
gegen
B._____ SA, Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,
betreffend Konkurseröffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 15. März 2017 (EK170215)
Erwägungen:
2.2. Der Schuldner weist in seiner Beschwerde vorweg darauf hin, dass der Kon- kurs nicht hätte eröffnet werden dürfen, weil er bzw. seine Einzelfirma nicht mehr im Handelsregister eingetragen seien (vgl. act. 2). Nach dem Handelsregisterauszug war der Schuldner als Inhaber einer Einzelfir- ma, die am 21. November 2016 gelöscht wurde, im Handelsregister eingetragen (vgl. act. 4/2 und act. 5). Personen, die im Handelsregister eingetragen waren, un- terliegen, nachdem die Streichung durch das Schweizerische Handelsamtsblatt bekanntgemacht worden ist, noch während sechs Monaten der Konkursbetrei- bung (Art. 40 Abs. 1 SchKG). Da die Gläubigerin vor Ablauf dieser Frist, die bis am 21. Mai 2017 läuft, das Fortsetzungsbegehren stellte, wurde die Betreibung zurecht auf dem Weg des Konkurses fortgesetzt (Art. 40 Abs. 2 SchKG). 2.3. Mi t Schrei ben und Ei nzahlungsquittung vom 30. März 2017 (Datum Post- stempel) beruft sich der Schuldner auf den Konkurshinderungsgrund der Hinterle- gung (vgl. act. 10 und act. 11/1). Da dem Schuldner der angefochtene Entscheid am 16. März 2017 zugestellt wurde (vgl. act. 10), lief die 10tägige Beschwerdefrist am 27. März 2017 ab. Damit hat der Schuldner die der Konkurseröffnung zugrun- deliegende Konkursforderung erst nach Ablauf der Beschwerdefrist beim Oberge- ri cht hi nterlegt. Die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses sind folg- li ch nicht erfüllt. Selbst bei fristgerechter Hinterlegung könnte der Konkurs ni cht aufgehoben werden, da der Schuldner weder die Kosten des Konkursamtes und des erstinstanzlichen Konkursgerichts sichergestellt noch seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft gemacht hat. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. 3. Der vom Schuldner nach der Konkurseröffnung zuhanden der Gläubigerin bei der Obergerichtskasse einbezahlte Betrag von Fr. 1'234.90 fällt vorbehältlich beson- derer Umstände in die Konkursmasse. Solche Umstände sind der Kammer nicht bekannt. Der Betrag von Fr. 1'234.90 ist daher an das Konkursamt Altstetten- Züri ch zu überweisen.
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zi vi lk a mme r
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. O. Canal
versandt am: 6. April 2017