PG230006•Hinterlegung eines Schiedsspruchs
PG230006Obergericht Zürich / Verwaltungskommission09.01.2024
Obergericht des Kantons Zürich Verwaltungskommission Geschäfts-Nr. PG230006-O/U Mitwirkend: Der Obergerichtspräsident lic. iur. M. Langmeier, Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler und Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu Beschluss vom 9. Januar 2024 in Sachen Verein A., Klägerin vertreten durch die Rechtsanwälte lic. iur. X1. u/o MLaw X2._____ gegen 1.B._____ GmbH, 2.C._____ AG, Gesuchsgegnerinnen 1 vertreten durch Fürsprecher lic. iur. Y._____ sowie D._____ AG, Streitberufene betreffend Hinterlegung eines Schiedsspruchs
Erwägungen: 1.Mit Eingabe vom 20. Dezember 2023 (act. 1) ersuchte Dr. E._____ das Ober- gericht des Kantons Zürich als Obmann im Schiedsverfahren der Parteien be- treffend Forderung sinngemäss um Hinterlegung des Schiedsbeschlusses vom 13. Dezember 2023 (act. 2 Rz 88). 2.Gemäss Art. 356 Abs. 1 lit. b ZPO i.V.m. § 46 GOG/ZH obliegt die Zuständig- keit für die Entgegennahme des Schiedsspruchs zur Hinterlegung dem Ober- gericht. Die Verordnung über die Organisation des Obergerichts vom 3. No- vember 2010 (OrgV OG, LS 212.51) und die "Geschäftsverteilung unter den Kammern des Obergerichts" (abrufbar auf https://www.gerichte-zh.ch) weisen die Zuständigkeit zur Behandlung von Schiedsgerichtssachen gemäss Art. 356 Abs. 1 lit. b ZPO der Verwaltungskommission zu, die in Dreierbeset- zung zu entscheiden hat (§ 16 Abs. 3 OrgV OG). 3.Gemäss Art. 386 Abs. 2 ZPO kann jede Partei auf ihre Kosten beim Oberge- richt ein Exemplar des Schiedsspruchs hinterlegen (Art. 356 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 46 GOG/ZH). Die Hinterlegung des Schiedsbeschlusses vom 13. De- zember 2023 ist entsprechend vorzumerken. Es wird beschlossen: 1.Es wird vorgemerkt, dass der Obmann des zwischen dem Verein A._____ einerseits und der B._____ GmbH, der C._____ AG (gelöscht) sowie der D._____ AG andererseits hängigen Schiedsverfahrens den Schiedsent- scheid vom 13. Dezember 2023 mit Eingabe vom 20. Dezember 2023 beim Obergericht hinterlegt hat. 2.Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren wird auf Fr. 200.– festge- setzt. 3.Die Kosten des Verfahrens werden vom Obmann des Schiedsgerichts, Dr. E._____, ... [Adresse], bezogen.
4.Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an: - die Vertreter des Vereins A., zweifach, - den Vertreter der B. GmbH, - die D._____ AG sowie - den Obmann des Schiedsgerichts. Zürich, 9. Januar 2024 __________________________________ OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Verwaltungskommission Die Gerichtsschreiberin: lic. iur. A. Leu versandt am: