Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LF220066-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi Beschluss vom 5. Oktober 2022 in Sachen
A._____ GmbH, Antragsgegnerin und Berufungsklägerin,
vertreten durch Rechtsanwalt & Notar MLaw Y._____,
betreffend Organisationsmangel
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Zürich vom 22. August 2022 (EO220212)
Erwägungen: 1.1 Die Antragsgegnerin und Berufungsklägerin (nachfolgend: Berufungskläge- rin) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, welche insbesondere die Ent- wicklung, Erstellung, Veröffentlichung und den Betrieb von Multimedia-, Media- und Informatikprodukten aller Art bezweckt (vgl. act. 13). 1.2 Mit Urteil vom 22. August 2022 (act. 5 = act. 8 [Aktenexemplar] = act. 10) ordnete das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Zü- rich (nachfolgend: Vorinstanz) die Auflösung und Liquidation der Berufungskläge- rin nach den Vorschriften über den Konkurs an (a.a.O., Dispositiv-Ziffer 1), beauf- tragte das Konkursamt Hottingen-Zürich mit dem Vollzug (a.a.O., Dispositiv- Ziffer 2), setzte die Entscheidgebühr auf Fr. 1'000.– fest und auferlegte diese der Berufungsklägerin (a.a.O., Dispositiv-Ziffer 3). 1.3 Mit Eingabe vom 2. September 2022 (act. 9) erhebt die Berufungsklägerin dagegen Berufung. 1.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (vgl. act. 1-6). 1.5 Am 29. September 2022 teilte die Vorinstanz ihre Verfügung desselben Ta- ges (act. 15) der Kammer mit. Darin hob sie nach Gutheissung des Fristwieder- herstellungsgesuches (a.a.O., Dispositiv-Ziffer 1) das von der Berufungsklägerin angefochtene Urteil vom 22. August 2022 (act. 8) auf und schrieb das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ab (a.a.O., Dispositiv-Ziffer 2). 2. Mit der Aufhebung des angefochtenen Urteils ist das Berufungsverfahren gegenstandslos. Es ist abzuschreiben.
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 20'000.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer
i.V. Der Gerichtsschreiber:
Dr. M. Tanner
versandt am: 6. Oktober 2022