Appeal withdrawn; cross-appeal lapses and costs imposed

LB160049Obergericht27.01.2017Withdrawn

Zusammenfassung

The Zurich High Court noted that the appellants withdrew their appeal against a partial judgment of the Zurich District Court. It therefore struck the appeal proceedings off the docket. The cross-appeal ceased to exist under Art. 313(2)(c) CPC. The court fixed the second-instance fee at CHF 4,800, charged it to the appellants, and ordered them to pay the respondent CHF 7,000 in party compensation.

Regest

Art. 313 Abs. 2 lit. c ZPO; withdrawal of the appeal and fate of a cross-appeal; if the appellants withdraw the appeal, the appellate proceedings are to be struck off and any cross-appeal lapses ex lege. The costs of the appellate proceedings are allocated according to the outcome and may be charged to the withdrawing appellants, who may also be ordered to pay party compensation. The decision constitutes a final decision within the meaning of Art. 90 BGG.

Gesamter Gesetzestext

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LB160049-O/U.doc

Mitwirkend: die Oberri chteri nnen Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, und Dr. D. Scherrer, Oberrichter Dr. M. Kriech und Gerichtsschreiber lic. i ur. L. Casciaro Beschluss vom 27. Januar 2017

i n Sachen

  1. A., 2. B., Beklagte, Widerkläger, Berufungskläger und Anschlussberufungsbeklagte

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt D r. i ur. X1._____ und / oder Rechtsanwältin Dr. iur. X2._____

gegen

C._____ AG, Klägerin, Widerbeklagte, Berufungsbeklagte und Anschlussberufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwälti n D r. i ur. Y1._____ und / oder Rechtsanwalt MLaw Y2._____

betreffend Forderung

Berufung gegen ein Teilurteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 15. Juni 2016 (CG150099-L)


Erwägungen: Mit Schreiben vom 19. Januar 2017, beim Obergericht eingegangen am 26. Januar 2017, haben die Berufungskläger die Berufung zurückgezogen (Urk. 13). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben. Die Anschlussberufung fällt dahin (Art. 313 Abs. 2 lit. c ZPO). Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens den Berufungsklägern aufzuerlegen und haben diese der Berufungsbeklagten eine Parteientschädigung zu bezahlen (§ 13 Abs. 2 AnwGebV). Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 4‘800.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden den Berufungsklä- gern auferlegt und aus ihrem Prozesskostenvorschuss bezogen. 4. Die Berufungskläger werden verpflichtet, der Berufungsbeklagten eine Par- teientschädigung von Fr. 7‘000.– zu bezahlen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila- ge des Doppels von Urk. 13, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs- schein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück.

  1. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist i nnert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde ri chten si ch nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 97‘000.-. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Be- gehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

Züri ch, 27. Januar 2017

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. L. Casciaro

versandt am: rl

Schlagwörter

appeal withdrawalcross-appealcost allocationparty compensationstruck off