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LB130057 ΓÇó Appeal not entered due to unpaid advance
LB130057Obergericht13.06.2014Dismissed
The Zurich High Court dealt with a civil appeal against the dismissal of a claim for CHF 44,487. The appellant had been ordered to pay an advance of CHF 5,200 after his request for legal aid was rejected by the high court and then by the Federal Supreme Court. Although a final non-extendable deadline was set, the advance was not paid. The court therefore found a missing procedural prerequisite and declined to enter into the appeal. Court costs of CHF 2,600 were imposed on the appellant, and the respondent received no compensation.
Art. 59 Abs. 1 lit. f ZPO; non-payment of an ordered advance payment as missing procedural prerequisite. If a party fails to pay the advance required for the continuation of appellate proceedings within the final non-extendable deadline, the appeal is inadmissible and the court must refuse to enter into the matter. Costs follow the outcome under Art. 106 Abs. 1 ZPO; a party compensation is not owed where no compensable effort is shown.
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LB130057-O/U.doc
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Ge- richtsschreiberin lic. iur. S. Notz Beschluss vom 13. Juni 2014
in Sachen
A._____, Kläger und Berufungskläger
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____
gegen
B._____, Beklagte und Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____
betreffend Forderung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 3. Abteilung, vom 20. August 2013 (CG120043-L)
Erwägungen: 1. Mit Urteil vom 20. August 2013 wies das Bezirksgericht Zürich eine Klage des Klägers ab, mit welcher er verlangte, dass die Beklagte zur Bezahlung von Fr. 44'487.00 zu verpflichten sei (Urk. 71). 2. Gegen dieses Urteil erhob der Kläger am 18. Oktober 2013 Berufung (Urk. 70), worauf ihn das Obergericht mit Verfügung vom 3. Dezember 2013 zur Bezahlung einer Kaution von Fr. 5'200.00 verpflichtete (Urk. 75). 3. In der Folge stellte der Kläger ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltli- chen Rechtspflege (Urk. 78). Dieses Gesuch wurde mit Beschluss vom 20. Januar 2014 abgewiesen (Urk. 82), und auch ein Wiedererwägungsge- such wurde mit Beschluss vom 5. Februar 2014 abgewiesen (Urk. 85). 4. Mit Urteil vom 21. Mai 2014 (Urk. 92) wies das Bundesgericht eine gegen den Beschluss vom 20. Januar 2014 gerichtete Beschwerde ab, soweit da- rauf einzutreten war (Dispositiv- Ziff. 1), und setzte dem Kläger eine letzte, nicht erstreckbare Frist zur Leistung eines Vorschusses von Fr. 5'200.00 an (Dispositiv-Ziff. 2). Dieses Urteil wurde vom Kläger am 22. Mai 2014 entge- gen genommen (Urk. 95). 5. Innert Frist wurde der Vorschuss nicht bezahlt (Urk. 96). Damit fehlt es an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 lit. f ZPO). Auf die Berufung ist nicht einzutreten. 6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Kläger aufzuerle- gen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Mangels Umtrieben ist der Beklagten keine Ent- schädigung zuzusprechen. Es wird beschlossen: 1. Auf die Berufung des Klägers wird nicht eingetreten. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'600.00 festgesetzt.
Zürich, 13. Juni 2014
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. S. Notz
versandt am: mc