Costs reallocated after Federal Supreme Court remand

LA160016Obergericht09.06.2016Dismissed

Zusammenfassung

After the Federal Supreme Court had set aside the prior appellate merits judgment and dismissed the employment claim, the Zurich High Court decided only the costs following remand. It confirmed the first-instance cost and compensation order, set the appellate fee at CHF 17,120, and ordered the plaintiff to bear the court costs of both instances from his advances. The plaintiff was also ordered to pay the defendant CHF 32,150 in party compensation for both proceedings.

Regest

§ 12 Abs. 1 GebV OG, § 13 Abs. 2 AnwGebV; after remand by the Federal Supreme Court and dismissal of the claim, the cantonal court reallocates costs according to the final procedural outcome. The first-instance cost and compensation allocation may be confirmed where it corresponds to the prevailing party principle; the unsuccessful party bears the costs of both instances and owes party compensation for both proceedings. The appellate fee and party compensation are to be fixed by the remitting court within the applicable tariff framework.

Gesamter Gesetzestext

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LA160016-O/U.doc

Mitwirkend: die Oberri chteri nnen Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, und Dr. D. Scherrer, Oberrichter Dr. M. Kriech und Gerichtsschreiberin li c. i ur. M. Reuss Valenti ni Urteil vom 9. Juni 2016 i n Sachen

A._____, Kläger und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

gegen

B._____ AG, Beklagte und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. et lic. oec. Y._____

betreffend arbeitsrechtliche Forderung

Berufung gegen ein Urteil des Arbeitsgerichtes Zürich, 2. Abteilung, vom 26. Januar 2015 (AN140027-L)

Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 14. April 2016 (vormaliges Verfahren: LA150013-O)

Erwägungen: 1. Der Kläger hat mit Klage vom 4. Juni 2014 von der Beklagten die Bezah- lung von Fr. 318‘500.– gefordert (Urk. 1). Das Arbeitsgericht Zürich wies die Klage mit Urteil vom 26. Januar 2015 ab (Urk. 26). Mit Urteil vom 16. September 2015 verpflichtete die I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich die Beklagte, dem Kläger Fr. 128‘505.– nebst 5 % Zins seit 21. Oktober 2013 zu bezahlen (Urk. 38). Das Bundesgericht hob diesen Entscheid mit Urteil vom 14. April 2016 auf, wies die Klage ab und wies die Sache zur Neuverlegung der Kosten des kan- tonalen Verfahrens an das hiesige Gericht zurück (Urk. 42). 2. Bei diesem Verfahrensausgang ist die erstinstanzliche Kosten- und Ent- schädigungsregelung zu bestätigen (Urk. 26 S. 18). Der Kläger wird auch für das Berufungsverfahren kosten- und entschädigungspflichtig. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist auf Fr. 17‘120.– festzusetzen (§ 12 Abs. 1 GebV OG). Die volle Parteientschädigung für das zweitinstanzliche Verfahren beträgt Fr. 10‘000.– zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer (§ 13 Abs. 2 AnwGebV). Es resultiert eine Gesamtentschädigung von (leicht abgerundet) Fr. 32‘150.–. Es wird erkannt: 1. Die erst- und die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf je Fr. 17‘120.– festgesetzt. 2. Die erst- und die zweitinstanzlichen Gerichtskosten werden dem Kläger auf- erlegt und aus den von ihm geleisteten Kostenvorschüssen bezogen. 3. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten für beide Verfahren eine Partei- entschädigung von Fr. 32‘150.– zu bezahlen. 4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Arbeitsgericht Züri ch, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die ersti nstanzli che n Akten an di e Vori nstanz zurück. 5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist i nnert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde ri chten si ch nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine arbeitsrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert in der Haupt- sache beträgt Fr. 318‘500.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Züri ch, 9. Juni 2016

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Die Vorsitzende:

D r. L. Hunzi ker Schni der Die Gerichtsschreiberin:

Lic. iur. M. Reuss Valenti ni

versandt am: gs

Schlagwörter

employment claimcost allocationparty compensationremandappeal costs