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LA150049 ΓÇó Appeal withdrawn; costs imposed on defendant by agreement
LA150049Obergericht22.01.2016Dismissed
The Zurich High Court resumed proceedings after the plaintiff-appellant withdrew her employment-law appeal. It then struck the appeal off the list as withdrawn. The parties had agreed that no party compensation would be paid and that the court costs should be borne by the defendant. The court fixed the appellate fee at CHF 800 and, following the agreement, imposed it on the defendant. It also noted that the case was a non-pecuniary employment matter and that a complaint to the Federal Supreme Court would not suspend the effect of the withdrawal.
§§ 12 Abs. 1–2, 5 Abs. 1, 10 Abs. 1 GebV OG; Rückzug der Berufung und Kostenfolgen: Mit dem Rückzug der Berufung ist das Berufungsverfahren als erledigt abzuschreiben. Die vorangehende Sistierung entfällt, wenn der Rückzug erklärt wird und kein sachlicher Grund für das Zuwarten mit dem Abschluss des Verfahrens besteht. Die Kostenregelung richtet sich nach Gesetz und allfälliger Parteivereinbarung; ein gegenseitiger Verzicht auf Parteientschädigungen ist zu beachten und die Gerichtskosten können entsprechend der Vereinbarung auferlegt werden. In nicht vermögensrechtlichen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten besteht eine Kostenpflicht.
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LA150049-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunzi ker Schni der, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. i ur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiber lic. i ur. A. Baumgartner Beschluss vom 22. Januar 2016
i n Sachen
A._____,
Klägerin und Berufungsklägerin
vertreten durch Rechtsanwalt D r. i ur. X._____,
gegen
B._____ AG,
Beklagte und Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____ und / oder Rechtsanwältin MLaw Y2._____,
betreffend arbeitsrechtliche Forderung
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts am Arbeitsgericht Zürich, 4. Abteilung, vom 14. Oktober 2015 (AH150120-L)
Erwägungen: Mit Schreiben vom 6. Januar 2016, beim Obergericht am 7. Januar 2016 eingegangen, zog die Klägerin die Berufung zurück (Urk. 21). Mit Bezug auf die Kosten- und Entschädigungsfolgen teilte die Klägerin mit, dass die Parteien ge- stützt auf eine im Zusammenhang mit dem Rückzug getroffene Vereinbarung ge- genseitig auf eine Parteientschädigung verzichteten und allfällige Verfahrenskos- ten der Beklagten aufzuerlegen seien (Urk. 21). Die Vereinbarung betreffend Kos- ten- und Entschädigungsfolgen wurde von der Beklagten mit Eingabe vom 6. Ja- nuar 2016 bestätigt (Urk. 22). Mi t Verfügung vom 30. November 2015 wurde das vorliegende Verfahren sistiert bis zum Entscheid des Bundesgerichts über die Beschwerde betreffend das Urteil der angerufenen Kammer vom 19. Mai 2015 im Verfahren LA150007-O (Urk. 20). Nach Eingang der Rückzugserklärung der Klägerin ist der Ausgang die- ses Beschwerdeverfahrens nicht abzuwarten, sondern das Verfahren wieder auf- zunehmen und als durch Rückzug der Berufung abzuschrei ben. Die erkennende Kammer hat entschieden, dass nicht vermögensrechtliche Angelegenheiten arbeitsrechtli chen Ursprungs kostenpfli chti g si nd (ZR 114 [2015] Nr. 47 und ZR 114 [2015] Nr. 57). Die Entscheidgebühr für das vorliegende Beru- fungsverfahre n ist i n Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 800.– festzusetzen und vereinbarungs- gemäss der Beklagten aufzuerlegen. Vom gegenseitigen Verzicht auf Parteient- schädigungen ist Vormerk zu nehmen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird wieder aufgenommen. 2. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung abgeschrieben. 3. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfa hre n wird auf Fr. 800.– festge- setzt.
Züri ch, 22. Januar 2016
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. A. Baumgartner
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