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HE160519 ΓÇó Proceedings struck out as moot; costs on defendant
HE160519Handelsgericht22.02.2017Dismissed
The Handelsgericht Zürich dealt with a claim by the Zurich Commercial Register Office for measures due to an organizational defect in A._____ AG. The defect, namely the missing audit-office arrangement, was cured on 2017-01-26 by registration. The court therefore struck the case out as moot. It held that the defendant had caused the proceedings and therefore imposed the court fee of CHF 2,200 on it and ordered it to pay the plaintiff CHF 300 in expenses.
Art. 242 ZPO; mootness after cure of the defect; allocation of costs under Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO and expense compensation under Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO. If the disputed organizational defect is remedied during the proceedings, the action loses its object and the case is to be struck out as moot. For cost allocation, the court may depart from the ordinary rule and assign costs according to equity, in particular to the party that caused the proceedings by its conduct. In such a situation, the same party may also be ordered to pay an expense allowance to the opposing party (consid. 1-2).
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschä fts-Nr.: HE160519-O U/ee
Mitwirkend: der Oberrichter D r. Johann Zürcher sowie der Gerichtsschreiber D r. Benjami n Büchler
Verfügung vom 22. Februar 2017
i n Sachen
Handelsregisteramt des Kantons Zürich, Kläger
gegen
A._____ AG, Beklagte
betreffend Organisationsmangel
Rechtsbegehren: (act. 1) "Infolge Mängeln in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Organi- sation der Gesuchsgegnerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge."
Der Einz elrichter zieht in Erwägung: 1. Am 20. Dezember 2016 ging die Klage ein (act. 1). In jenem Zei tpunkt fehlte der Beklagten eine Regelung betreffend Revisionsstelle (act. 2/1). Nach der Mangelbehebung (Eintragung am 26. Januar 2017, act. 5) kann das vorliegende Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (Art. 242 ZPO). 2. Die Prozesskosten sind nach Ermessen zu verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). Die Beklagte hat die Ursache für die Einleitung des Verfahrens gesetzt. Deshalb sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen und hat sie dem Kläger eine Umtriebsentschädigung zu zahlen (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO). Der Streitwert be- trägt – wie schon früher mitgeteilt – mindestens CHF 30'000.00. Der Einz elrichter verfügt: 1. Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben. 2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'200.00. 3. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt. 4. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu bezahlen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage einer Kopie von act. 5.
Züri ch, 22. Februar 2017
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Gerichtsschreiber:
D r. Benjami n Büchler