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HE120179 ΓÇó Proceedings dismissed as moot; costs imposed on company
HE120179Handelsgericht27.11.2012Dismissed
The Zurich Commercial Court dealt with a claim by the Canton of Zurich / Commercial Register Office against A._____ AG concerning an organizational defect. The defect, namely the lack of a registered provision on the auditing body, was cured during the proceedings by an entry made on 17 August 2012. The single judge therefore struck the case off as moot. Although the case became moot, the court found that the defendant had caused the proceedings by its initial non-compliance and therefore allocated the court fee of CHF 2,200 and an expense compensation of CHF 300 to the defendant.
Art. 242 ZPO; mootness after subsequent cure of the defect: if the object of the proceedings lapses because the contested organizational deficiency is remedied during the case, the action is to be struck off as moot. Under Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO, costs may be allocated according to equity; the party that caused the proceedings by its conduct may be charged with court costs and an expense compensation under Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO, even where the matter becomes moot in the course of the proceedings.
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE120179-O U/st
Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Johann Zürcher sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. Helene Lampel
Verfügung vom 27. November 2012
in Sachen
Kanton Zürich, Handelsregisteramt des Kantons Zürich, Kläger
gegen
A._____ AG, Beklagte
betreffend Organisationsmangel
Rechtsbegehren: (act. 1) "Infolge Mängeln in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Organi- sation der Gesuchsgegnerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge."
Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1. Am 24. April 2012 ging die Klage ein (act. 1). In jenem Zeitpunkt fehlte der Beklagten eine Regelung betreffend Revisionsstelle (act. 2/1). Nach der Mangel- behebung (Eintragung am 17. August 2012) kann das vorliegende Verfahren zu- folge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (Art. 242 ZPO). 2. Die Prozesskosten sind nach Ermessen zu verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). Die Beklagte hat die Ursache für die Einleitung des Verfahrens gesetzt. Deshalb sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen und hat sie dem Kläger eine Umtriebsentschädigung zu zahlen (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO). Der Streitwert be- trägt – wie schon früher mitgeteilt – mindestens CHF 30'000.00. Der Einzelrichter verfügt: 1. Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben. 2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'200.00. 3. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt. 4. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu bezahlen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien. 6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht,
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert beträgt CHF 30'000.00. _____________________________________ HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. Helene Lampel