Tax reassessment upheld; recusal and suspension refused

SR.2000.00029Verwaltungsgericht / 2. Abteilung02.05.2001Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The taxpayers appealed against a Zurich tax reassessment concerning allegedly undeclared income from 'Portfolio X Management' for 1992-1997. They requested recusal of Verwaltungsrichter Q and suspension pending related Federal Supreme Court cases. The court rejected both procedural requests, held that the income from the portfolio constituted taxable investment income realized annually, and confirmed the existence of new facts justifying the reassessment. The appeal was dismissed insofar as it was admissible; submissions concerning the tax penalty were not entered into because they were outside the appeal object.

Omnilex-Regeste

§ 102 Abs. 1 aStG; Nachsteuer wegen neuer Tatsachen und Qualifikation von Erträgen aus Vermögensanlagen; Vorbefassung und Sistierung. Neue Tatsachen liegen vor, wenn rechtserhebliche Umstände im Zeitpunkt der Einschätzung den Akten nicht entnommen werden konnten; die Behörde darf grundsätzlich auf die Richtigkeit der Deklaration vertrauen, ohne den Sachverhalt nach allen Richtungen abklären zu müssen. Eine frühere richterliche Befassung begründet für sich allein keinen Ausstandsgrund; erforderlich ist eine konkret substanziierte Besorgnis der Befangenheit. Ein Anspruch auf Sistierung besteht mangels gesetzlicher Grundlage nicht, wenn das öffentliche Interesse an der periodengerechten und wirtschaftlichen Steuererhebung sowie das Beschleunigungsgebot überwiegen. Erträge aus einem verwalteten Anlageguthaben sind als Vermögensertrag zu behandeln, wenn die Einlagen wirtschaftlich beim Steuerpflichtigen verbleiben und der Anspruch auf Rück- bzw. Mehrleistung jährlich realisiert wird.

Gesamter Gesetzestext

I. Die Eheleute A wurden für die Steuer­jahre 1992 bis 1997 wie folgt eingeschätzt:

Steuerjahr

Reineinkommen

Reinvermögen

1992

Fr. 102'400.-

Fr. 608'000.-

1993

Fr. 94'700.-

Fr. 1'188'000.-

1994

Fr. 70'200.-

Fr. 1'304'000.-

1995

Fr. 82'500.-

Fr. 1'118'000.-

1996

Fr. 55'400.-

Fr. 1'186'000.-

1997

Fr. 103'000.-

Fr. 1'630'000.-

Diese Einschätzungen erwuchsen in Rechtskraft.

Am 3. Dezember 1999 eröffnete der zuständige Steuerkommissär der Abteilung Spe­­zialdienste ein Nach‑ und Steuerstrafverfahren gegen die Eheleute A für die Steu­er­jahre 1992 bis und mit 1997 gestützt auf eine Selbst­anzeige und den Ver­dacht, dass sie Erträge aus ihren Anlagen in "Portfolio X Management" nicht deklariert hatten.

II. Am 21. August 2000 verfügte das Kantonale Steueramt eine Nachsteuer von Fr. 40'578.80. Gleichzeitig sprach es (sinngemäss) A.1 der vorsätzlichen Steuerhinter­zie­hung schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 12'312.10.

Die hiergegen erhobene Einsprache wies das Kantonale Steueramt, Abteilung Spe­zialdienste, hinsichtlich der Nachsteuer am 23. November 2000 ab.

III. Gegen diese Verfügung liessen die Eheleute A am 20. De­zember 2000 Rekurs beim Verwaltungsgericht erheben und stellten den Hauptantrag, die Sache sei zur Neu­be­urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter sei mangels der dafür erfor­der­lichen gesetzlichen Voraussetzungen die verfügte Nachsteuer und dementspre­chend die auf­erlegte Busse aufzuheben, allenfalls sei das Steuerstrafverfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des Nachsteuerverfahrens zu sistieren. Ausserdem verlang­ten sie die Zuspre­chung einer angemessenen Parteientschädigung.

Das Kantonale Steueramt Zürich, Abteilung Spezialdienste, verwies in seiner Re­kursantwort vom 11. Januar 2001 auf die erlassene Verfügung und verzichtete im Übrigen auf Stellungnahme.

Am 15. März 2001 liessen die Eheleute A ein Sistierungsgesuch und ein "förmli­ches Ausstandsbegehren" gegen Verwaltungsrichter Q stellen. So­dann ergänz­ten sie ihre Ausführungen zur Parteientschädigung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

[in einer Besetzung ohne Verwaltungsrichter Q]

Wer beim Vollzug des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) in einer Sache zu entscheiden oder an einer Verfügung oder Entscheidung in massgeblicher Stellung mitzu­wirken hat, ist verpflichtet, unter Anderem dann in Ausstand zu treten, wenn er in der Sa­che befangen sein könnte (§ 119 Abs. 1 StG). Über ein Ausstandsbegehren entscheidet bei Mitgliedern einer Kollegialbehörde diese selbst (Abs. 3); im Fall des Verwal­tungsgerichts unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds (§ 5a Abs. 2 des Verwaltungs­rechtspflege­ge­setzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).

Eine gewisse Besorgnis von Befangenheit oder Voreingenommenheit kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn ein Richter sich bereits in einem früheren Zeitpunkt mit der Sache befasste (vgl. BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 226). Zulässig ist die Vorbefassung je­doch, wenn die konkret zu entscheidenden Rechtsfragen gleichwohl als offen erscheinen und nicht der Anschein der Vorbestimmtheit erweckt wird (BGE 120 Ia 187 E. 2b mit Hin­weisen). Nach der Praxis sind weder die Beteiligung von Richtern an früheren Verfahren (vgl. u.a. BGE 114 Ia 278 E. 1) noch gar der Umstand, dass gegen einzelne Richter Straf­anzeige erhoben worden ist (vgl. BGE 111 Ia 149 E. 2), geeignet, einen Ausstandsgrund zu begründen.

Die Pflichtige unterlässt es, den Vorwurf der Befangenheit gegen Verwaltungs­rich­ter Q im Einzelnen substanziert darzulegen. Die blossen Hinweise auf die von diesem als Einzelrichter bezüglich anderer Pflichtiger gefällten Entscheide vom 26. Januar 2000 bzw. vom 22. November 2000 vermögen eine sachbezogene Begründung des Aus­stands­be­gehrens nicht zu ersetzen. Weswegen Verwaltungsrichter Q aufgrund dieser Entscheide in den weiteren mit den "erlogenen Gewinnen des X" zu­sam­menhängen­den Streitfragen in derartiger Intensität vorbefasst sein soll, dass er generell von Entschei­den im Zusammenhang mit "X" den Ausstand zu beachten hätte, ist nicht ersichtlich und begründen die Pflichtigen nicht weiter. Nach der dargelegten Recht­­sprechung genügt eben der Hinweis auf die blosse frühere Befassung mit der Sache nicht. Der Befangenheitsvor­wurf erscheint unter diesen Umständen als haltlos, was zur Ab­weisung des Ausstandsbe­gehrens führt, soweit auf dieses im Licht des unsubstanziert Vor­gebrachten überhaupt ein­zutreten ist (vgl. BGE 114 Ia 278 E. 1).

Demgemäss beschliesst das Verwaltungsgericht:

Das Ausstandsbegehren der Rekurrierenden gegen Verwaltungsrichter Q wird abgewiesen.

In gleicher Sache zieht das Verwaltungsgericht des weiteren in Erwägung:

[in einer Besetzung mit Verwaltungsrichter Q]

  1. Die Pflichtigen stellen vor Verwaltungsgericht den Antrag auf Sistierung des Ver­fahrens. Dieses sei einzustellen bis zum Vor­liegen verschiedener als präjudiziell erach­teter Urteile des Bundesgerichts zur Frage der Besteuerung bei den mittels "Schneeballsys­temen" erreichten Gewinnen.

Wohl kann nicht völlig in Abrede gestellt werden, dass den in der Eingabe vom 15. März 2001 genannten Verfahren bzw. den entsprechend ausstehenden Bundes­gerichts­ur­teilen für die vorliegende Streitsache ein allfälliger präjudizieller Charakter zu­kom­men kann. Indessen ist festzuhalten, dass das Steuergesetz kei­nen Anspruch der Parteien auf Sis­tie­rung eines Verfahrens vorsieht. Das öffentliche Interesse an der peri­oden­be­zo­ge­nen und damit ökonomischen Erhebung der Steuern wie auch das Beschleunigungsgebot fällt vorliegend schwerer ins Ge­wicht als das Interesse der Pflichtigen an der Sistierung des Ver­­fahrens. Dem­ent­sprechend ist der Sistierungsantrag der Pflichtigen abzuweisen.

Als zulässig erweist sich in diesem Licht damit auch, dass das Kantonale Steueramt dem Begehren der Pflichtigen um Sistierung nicht stattgegeben hat. Demzufolge ist der von der Pflichtigen gestellte Hauptantrag ebenfalls abzuweisen.

  1. Ergibt sich aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel, dass eine Einschät­zung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Einschätzung ungenügend ist, so wird nach § 102 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG), der vorliegend gemäss § 269 StG zur Anwendung gelangt, die ungenügend veranlagte Steuer als Nachsteuer erho­ben.

Vorausgesetzt ist demnach ein Steuerausfall des Gemeinwesens; ein solcher liegt vor, wenn die Einschätzung des Steuerpflichtigen materiell gesetzwidrig ausgefallen ist. Die ungenügende Einschätzung muss sodann auf einer mangelhaften Sachverhaltsfeststel­lung beruhen, die darauf zurückzuführen ist, dass der veranlagenden Behörde im Zeitpunkt der Einschätzung rechtserhebliche Tatsachen nicht bekannt gewesen sind (RB 1982 Nr. 92, auch zum Folgenden; Reimann/Zuppinger/Schärrer, Kommentar zum Zürcher Steuerge­setz, 3. Band, Bern 1969, § 102 N. 24-28; Klaus Vallender in: Kommentar zum Schweize­rischen Steuerrecht I/1, Basel und Frankfurt am Main 1997, Art. 53 StHG N. 7 ff.).

Massgebend für die Beurteilung der Frage, ob der gesetzwidrige Steuerausfall auf­grund neuer Tatsachen oder Beweismittel entdeckt worden sei, ist der Aktenstand im Zeit­punkt der Einschätzung. Tatsachen, die damals aus den Akten nicht ersichtlich waren, gel­ten als neu (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 30 mit Verweisungen), selbst wenn sie der Steuerkommissär bei besserer Untersuchung hätte erfahren können. Denn dieser braucht sich zwar nicht auf die Richtigkeit der Steuererklärung oder anderer Angaben des Steuerpflichtigen zu verlassen, kann es aber ohne Verletzung der Untersuchungspflicht tun (RB 1978 Nr. 51; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 32 und § 71 N. 48; Zuppin­ger/ Schärrer/Fessler/Reich, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, Ergänzungsband, Bern 1983, § 102 N. 32). Er darf nämlich vermuten, dass der Steuerpflichtige richtig deklariere und ihm wahrheitsgemäss Auskunft erteile (Martin Zweifel, Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveranlagungsverfahren, Zürich 1989, S. 25). Auch im Übrigen kann und muss der Steuerkommissär den Sachverhalt, das Gebot des rechtlichen Gehörs vorbehalten, nicht nach allen Richtungen ausleuchten (Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 47-52; Zweifel, S. 24 ff.). Nur wenn er einen als erheblich erkennbaren, aber noch unklaren oder unvoll­stän­­digen Sachverhalt nicht weiter geklärt hat, sind die betreffenden nachträglich festge­stellten Tatsachen nicht neu (RB 1983 Nr. 58; Reimann/Zuppinger/Schärrer, § 102 N. 33; Richner/Frei/Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, Zürich 1999, § 160 N. 38).

Die Unklarheit oder Unvollständigkeit des als erheblich erkennbaren Sachverhalts muss offensichtlich sein, d.h. in die Augen springen. Die versäumte Sachverhaltsabklärung bedingt mit anderen Worten eine grobe Missachtung der Untersuchungspflicht durch den Steuerkommissär, die den Kausalzusammenhang zwischen der ungenügenden Deklaration und der ungenügenden Veranlagung unterbricht (RB 1994 Nr. 47 = StE 1994 B 97.41 Nr. 7). So nimmt auch das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung zur direkten Bundes­steuer an, der Kausalzusammenhang zwischen der nicht gehörigen Deklaration des Steuer­pflich­tigen und dem Steuerausfall werde unterbrochen, "wenn die Unzuverlässigkeit der Steuer­erklärung und der ihr beigefügten Belege der Einschätzungsbehörde bekannt war oder hätte bekannt sein müssen, und von dieser wider besseres Wissen oder aus Nach­läs­sig­keit nicht beachtet wurde" (Urteil vom 29. März 1946, ASA 14, S. 488; Känzig/Beh­nisch, Die di­rekte Bundessteuer, III. Teil, 2. A., Basel 1992, Art. 129 N. 64 ff.).

  1. a) Der Zuwachs der Gutha­ben bei X Portfolio Management stellt Vermögenser­trag im Sinn von § 19 lit. c aStG dar, und ist nicht etwa als Kapitalgewinn zu würdigen. Heute ist den Pflichtigen wie auch den Steuerbehörden bekannt, dass die entspre­chenden Guthaben zu keiner Zeit aus einzelnen Wertschriften oder Anteilen an Titeln be­standen haben, die aus den zu einem Pool zusammengefassten und von X Portfolio Management verwalteten Vermö­genswerten erworben worden wären. Die einge­zahlten Geldsummen sind nicht in andere Vermögenswerte umgesetzt worden. Sie sind damit weder rechtlich noch wirtschaftlich aus dem Vermögen der Pflichtigen ausgeschieden. Aus dem Guthaben der Pflichtigen bei X Portfolio Management abgelei­tete Ansprüche, wel­che über die Rücklei­s­tung der Einlage hinausreichen, generieren mithin nicht Kapitalge­winn, sondern Vermö­genser­trag (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen).

b) Sodann ist besagter Vermögenser­trag als jeweilen per Jahresende realisiert zu würdigen. Die Pflichtigen haben über den Anspruch verfügt, indem sie auf einen Rückzug der Einlage oder eines Teils davon ver­zich­tet und das Guthaben weiterhin der Verwaltung durch X Portfolio Mana­ge­ment unterstellt haben. Ebenso ist erstellt, dass die Rückleistung der Einlagen und papiermässig ausgewiesenen Gewinne durch X Portfolio Mana­ge­ment in der fraglichen Steuerperiode durchaus noch möglich gewe­sen wäre (vgl. VGr, 26. Januar 2000, SB.1999.00044 = ZStP 2000, 191 ff., mit Hinwei­sen).

Damit ist die Unterbesteuerung im Ausmass, wie sie in der angefochtenen Verfü­gung festgestellt wird, ausgewiesen.

c) Die Pflichtigen bestreiten letztlich im Rekursverfahren nicht das Vorliegen einer neuen Tatsache. Sie sind im Gegenteil geständig, ihre Vermögenswerte bei "X Portfolio Mana­ge­ment" sowie weitere, in der Selbstanzeige genannte Werte, in ihrem Wertschriften­verzeichnis nicht deklariert zu haben. Seltsam mutet diesbezüglich im Übri­gen an, dass die Pflichtigen im Rekurs eventualiter beantragen, die gesamte Nachsteuer sei aufzuheben; weshalb die auf der Selbstanzeige des nicht deklarierten Depots beruhenden, nicht mit Einsprache angefochtenen und damit diesbezüglich auch umfangmässig akzep­tierten Nach­steuern plötzlich ohne Grundlage sein sollten, wird denn auch mit keiner Silbe erwähnt.

d) Auf Ausführungen in der Rekursschrift, welche sich auf die Busse beziehen wie auch den eventualiter gestellten Sisterungsantrag, kann zufolge fehlendem Anfechtungs­objekt nicht eingetreten werden: Das diesbezügliche Verfahren ist nicht Gegenstand des vorliegenden Rekursverfahrens.

Dies führt zur Abweisung des Rekurses, soweit auf ihn überhaupt eingetreten wer­den kann.

  1. ...

Demgemäss entscheidet das Verwaltungsgericht:

Der Rekurs wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

...

Schlagwörter

tax reassessmentnew factsundeclared incomerecusalsuspensioninvestment incomerealizationbias

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether Verwaltungsrichter Q had to be recused for alleged bias from prior involvement in related cases

Extrahierter Entscheid

The recusal request was unfounded because the appellants failed to substantiate any specific appearance of bias; prior decisions in related matters alone do not establish a disqualifying preconception.

Extrahierte Begründung

The court held that prior judicial involvement may create concern only where the judge appears prejudged on the concrete issues. Mere reference to earlier decisions and an unsubstantiated allegation of bias is insufficient.

Kernrechtsfrage

Whether the appeal proceedings had to be suspended pending Federal Supreme Court rulings in related pyramid-scheme tax cases

Extrahierter Entscheid

No suspension was granted because the tax statute provided no entitlement to suspension and the public interest in timely tax assessment and the acceleration principle outweighed the appellants' interest.

Extrahierte Begründung

Even assuming the pending federal cases could have some precedential value, that did not create a right to stay the case; the administration's and the public's interest in period-based tax collection prevailed.

Kernrechtsfrage

Whether the reassessment tax was lawfully levied based on new facts and omitted income from X Portfolio Management

Extrahierter Entscheid

The reassessment was lawful because the undeclared returns on the X Portfolio Management assets constituted taxable investment income, realized at year-end, and were based on new facts unknown at the original assessment.

Extrahierte Begründung

The court found a tax shortfall caused by incomplete factual knowledge at the time of assessment. The gains were not capital gains but income from assets still belonging to the taxpayers economically and legally, and the omission had not been cured by the original assessment.

Kernrechtsfrage

Whether the court could enter into the complaints against the tax penalty and related requests

Extrahierter Entscheid

It could not enter into those submissions because the penalty proceedings were not the subject of the appeal before it.

Extrahierte Begründung

There was no appeal object concerning the fine in the present proceedings, so those arguments were outside the scope of review.

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