Interpellation du groupe socialiste
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23 juin 1995
Bundesrat und EMD sind sich der Problematik der Ausbil- dungsplätze in den Betrieben bewusst. Die Frage der Lehr- lingsplätze wird in einer eigens dafür geschaffenen Arbeits- gruppe gesondert geprüft. Die bekanntgegebenen Abbauz- ahlen beinhalten keine Lehrstellen.
Selbstverständlich wurden die getätigten Investitionen bei den Standortentscheiden berücksichtigt. Der Elektronikbe- trieb Zweisimmen bleibt erhalten, und zwar als Filialbetrieb des Materialkompetenzzentrums Flug in Emmen.
Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait
95.3097
Interpellation der sozialdemokratischen Fraktion Militärflugplatz Lodrino. Zukünftige Nutzung
Interpellation du groupe socialiste Aérodrome de Lodrino. Reconversion des ateliers
Wortlaut der Interpellation vom 7. März 1995
Im Zusammenhang mit der Armeereform «Armee 95» steht unter anderem die Reorganisation der Flugbetriebsdienste zur Diskussion. Es sollen Materialkompetenzzentren (Sup- port) geschaffen und die Zahl der Unterhalts- und Reparatur- werkstätten vermindert werden. Gewisse Aufgaben möchte man Privaten übertragen oder zusammenfassen. Dies wäre mit Abbau von Personal verbunden.
Eine der zur Diskussion stehenden Varianten betrifft die Re- organisation der mechanischen Werkstätten des Militärflug- platzes Lodrino, die gegenwärtig 141 besonders qualifizierte Personen beschäftigen. Ein Teil der Arbeiten könnte der Pi- latus AG oder den Militärwerkstätten von Emmen oder Buochs übertragen werden.
Ein solcher Entscheid wäre für die Wirtschaft einer Region - diejenige der Tre Valli -, aber auch für den ganzen Kanton Tessin ein harter Schlag. Schon jetzt ist die Wirtschaft der Tre Valli durch die wahrscheinliche Schliessung des Stahl- werks Monteforno in Bodio und durch den Personalabbau in anderen öffentlichen Diensten, vor allem der SBB, massiv bedroht.
Die sozialdemokratische Fraktion fordert den Bundesrat auf, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
a. Stimmt es, dass eine der zur Diskussion stehenden Vari- anten vorsieht, gewisse Arbeiten privaten Firmen wie den Pi- latuswerken oder anderen militärischen Werkstätten jenseits des Gotthards zu übertragen? Eine solche Verlagerung von Tätigkeiten, die bis anhin in den mechanischen Werkstätten des Militärflugplatzes Lodrino verrichtet wurden, hätte eine drastische Reduktion der Arbeitsplätze in Lodrino zur Folge. b. Wenn ja, welche Tätigkeiten sollen ausgegliedert werden, was würde diese Ausgliederung kosten, und wieviel Personal würde in Lodrino abgebaut?
c. Wie lässt sich gegebenenfalls ein solcher Entscheid recht- fertigen, nachdem in den letzten Jahren über 13 Millionen Franken in die mechanischen Werkstätten des Flugplatzes von Lodrino investiert worden sind?
d. Meint der Bundesrat nicht, neben den Kosten und den neuen Organisationsstrukturen der Armee seien für den de- finitiven Entscheid vor allem regional- und beschäftigungspo- litische Überlegungen zu berücksichtigen?
e. Meint er nicht, es sollten angesichts der hohen Qualifika- tion des Personals sowie der Wettbewerbs- und der Lei-
stungsfähigkeit der Werkstätten konkrete Massnahmen zur Erhaltung des Betriebs ergriffen werden, z. B. auch Mass- nahmen, welche den Übergang von militärischen auf zivile Tätigkeiten erleichtern?
Wäre insbesondere nicht vorzusehen, dass:
in Lodrino eines der geplanten Materialkompetenzzentren (Support) eingerichtet wird, damit die Werkstätten ihren Un- terhalts- und Reparaturbetrieb aufrechterhalten können;
die Werkstätten von Lodrino zivile Aufträge schweizeri- scher und ausländischer Privatfirmen entgegennehmen dür- fen?
f. Hält es der Bundesrat nicht für angezeigt, im Sinne des Buchstabens e beim Eidgenössischen Militärdepartement zu intervenieren, um den Appellen der Gemeinden der Region und der Tessiner Kantonsregierung Rechnung zu tragen, und zwar um so mehr, als der Flugplatz Lodrino als Infra- struktur für den Truppenbetrieb erhalten bleibt?
Texte de l'interpellation du 7 mars 1995
Dans le cadre du projet «Armée 95», on a mis à l'étude des projets de réorganisation des services de terre de l'aviation comportant la création de centres de compétences pour le matériel (support), la réduction du nombre d'ateliers d'entre- tien et de réparation moyennant le transfert d'activités à des particuliers ou leur concentration. Une des conséquences sera la diminution des effectifs.
Parmi les diverses hypothèses à l'étude figure celle d'une restructuration de l'atelier mécanique de l'aérodrome mili- taire de Lodrino, qui occupe actuellement 141 personnes particulièrement qualifiées. Une partie des activités pourrait être transférée à la société Pilatus SA ou aux ateliers militai- res d'Emmen ou de Buochs.
Une décision en ce sens frapperait durement l'économie du canton et en particulier d'une région - celle des Tre Valli, autrement dit des trois vallées supérieures du Tessin - déjà fortement menacée par la fermeture probable de l'entreprise Monteforno à Bodio et par la réduction d'effectifs d'autres services publics, notamment des CFF.
Le groupe socialiste interpelle le Conseil fédéral et le prie de fournir les précisions suivantes:
a. Est-il exact qu'une des hypothèses examinées prévoit le transfert des activités de l'atelier mécanique de l'aérodrome de Lodrino à des entreprises privées comme Pilatus SA ou à d'autres ateliers militaires situés outre-Gothard, ce qui entraî- nerait une réduction dramatique des effectifs employés à Lo- drino?
b. Dans l'affirmative, quelles sont les activités que l'on compte transférer, à combien se monterait le coût de ces transferts, et quelle serait l'ampleur de la réduction des effec- tifs à Lodrino?
c. Comment justifierait-on de telles décisions, compte tenu des investissements de plus de 13 millions de francs effec- tués ces dernières années dans les ateliers mécaniques de l'aérodrome de Lodrino?
d. La décision définitive ne devrait-elle pas tenir compte, non seulement des estimations des coûts et de la restructuration de l'armée, mais aussi et surtout des aspects de la politique régionale et de l'emploi?
e. Vu le haut degré de qualification du personnel des ateliers de Lodrino, ainsi que l'efficacité et la compétitivité de l'entre- prise, ne devrait-on pas prendre des mesures concrètes pour sauvegarder l'existence de cette entreprise, éventuellement en facilitant la conversion de ses activités militaires en activi- tés civiles, et prévoir en particulier:
de maintenir les activités d'entretien et de réparation grâce à l'implantation à Lodrino d'un des centres de compétences pour le matériel (support) prévus dans les projets de réorga- nisation?
d'autoriser les ateliers de Lodrino à assurer des travaux à caractère civil en faveur de particuliers suisses et étrangers? f. Compte tenu des appels lancés par les communes de la ré- gion et par le gouvernement du canton du Tessin lui-même, compte tenu aussi du fait que l'aérodrome de Lodrino sera maintenu de toute façon comme infrastructure de combat pour l'armée, le Conseil fédéral entend-il intervenir auprès du
Interpellation der sozialdemokratischen Fraktion
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Département militaire fédéral dans le sens demandé au point e?
Sprecher - Porte-parole: Carobbio
Schriftliche Begründung
Mit «Armee 95>> sind eine Truppenreorganisation, eine Um- strukturierung der militärischen Dienste und ein Personalab- bau verbunden. Von diesen Massnahmen ist auch die Luft- waffe betroffen, insbesondere ihre Flugbetriebsdienste so- wie die Unterhalts- und Reparaturwerkstätten. Der Tätig- keitsabbau der betroffenen Dienste als Folge der verminderten Bestände wird auf etwa 30 Prozent geschätzt. Ein Reformprojekt, das zurzeit geprüft wird, soll für die trup- pennahen Tätigkeiten dezentralisierte Dienstgruppen und für truppenferne Tätigkeiten «Materialkompetenzzentren» (Sup- port) vorsehen. Es sollen sechs truppennahe Zentren, eines davon auf der Alpensüdseite, und elf Materialkompetenzzen- tren (die bis zum Jahr 2005 auf fünf zu reduzieren wären) ge- schaffen werden.
Allein von den Kosten als Entscheidgrundlage ausgehend, sieht man vor, bestimmte Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, die heute mechanische Militärwerkstätten wie diejenige von Lodrino ausführen, Privaten zu übertragen - z. B. die Unter- halts- und Reparaturarbeiten für den PC 7 und den PC 9 den Pilatuswerken in Stans - oder andere Arbeiten in zentrali- sierte Werkstätten jenseits des Gotthards (Emmen und Buochs) zu verlegen.
Die Verwirklichung eines solchen Projektes würde die Exi- stenz der mechanischen Werkstätte des Militärflugplatzes Lodrino, die gegenwärtig 141 Personen beschäftigt, in Frage stellen. Diese Werkstätte ist ein aussergewöhnlich effizienter Betrieb mit hochqualifiziertem Personal, insbesondere für Ar- beiten zur Wartung und zur Reparatur von Flugzeug- und Helikopterbestandteilen. Die Realisierung des Projekts wäre mit dem Verlust von Arbeitsplätzen und damit auch von Lehr- stellen verbunden.
Eine solche Massnahme erscheint in verschiedener Hinsicht fragwürdig, vor allem aber aus unternehmerischer Sicht. Die Werkstätte in Lodrino ist qualifiziert und wettbewerbsfähig. Noch in den letzten Jahren sind bedeutende Investitionen - über 13 Millionen Franken - gemacht worden; diese gingen verloren. Zudem würde die Verlegung aller oder eines Teils der bisher in Lodrino ausgeführten Arbeiten in jedem Fall zu- sätzliche Kosten verursachen.
Eine Massnahme dieser Art wäre aber auch angesichts der Beschäftigungslage in der Region und aus regionalpoliti- schen Gründen nicht gerechtfertigt.
Dies gilt insbesondere für den Fall, dass ein Teil der Tätigkei- ten Privaten - den Pilatuswerken - übertragen oder jenseits des Gotthards zusammengefasst würde. Die teilweise oder völlige Schliessung der mechanischen Werkstätte von Lodrino wäre für die Region der Tre Valli, die bereits durch die Schliessung bedeutender Unternehmen wie des Stahl- werks Monteforno und durch den Abbau von Personal bei den SBB schwer geprüft ist, ein schwerer Schlag und ein weiterer Affront gegenüber dem Tessin.
Es geht uns nicht darum, die Politik zur Verminderung der Mi- litärausgaben in Frage zu stellen. Im Gegenteil, wir unterstüt- zen sie. Wir wenden uns aber gegen die Durchführung im einzelnen und sind der Ansicht, es werde zu wenig dafür un- ternommen, dass EMD-Betriebe ihre militärische Tätigkeit auf zivile Aktivitäten umstellen können.
Daher können für den bevorstehenden Entscheid nicht nur die Kosten oder eine möglichst rationelle Truppenorganisa- tion massgebend sein. Es sind auch beschäftigungs- und re- gionalpolitische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Auf je- den Fall müssen die Reorganisationsprojekte genaue Anga- ben darüber enthalten, mit welchen Massnahmen man den Übergang von militärischen auf zivile Tätigkeiten ermögli- chen will, um den Fortbestand effizienter und wettbewerbsfä- higer Betriebe wie desjenigen von Lodrino zu garantieren und die Beschäftigung in Regionen wie derjenigen der Tre Valli und des Kantons Tessins, die von der Krise besonders geschüttelt werden, sicherzustellen.
Solche Massnahmen drängen sich um so mehr auf, als der Militärflugplatz weiterhin als Infrastruktur für den Truppenbe- trieb benützt würde und somit Lodrino und der Region nur- mehr die Nachteile (Lärm usw.) blieben.
Daher muss man die Option, die mechanische Werkstätte des Militärflugplatzes von Lodrino zu schliessen, fallenlassen und sich statt dessen dazu entschliessen, entweder eines der fünf vorgesehenen Materialkompetenzzentren in der me- chanischen Werkstätte von Lodrino einzurichten oder der Werkstätte zu gestatten, von privaten schweizerischen oder ausländischen Auftraggebern zivile Aufträge entgegenzu- nehmen. Es geht um die Erhaltung der bestehenden, qualifi- zierten Arbeitsplätze. Diese sind für die Region der Tre Valli und den Kanton Tessin äusserst wichtig und wertvoll.
Développement par écrit
Le projet «Armée 95» comporte une réorganisation des trou- pes et une restructuration des services accompagnées d'une réduction d'effectifs. Ces mesures concernent entre autres le secteur de l'aviation, notamment les services à terre et les ateliers d'entretien et de réparation. La diminution de l'acti- vité des services visés, liée à la réduction des effectifs, est évaluée à 30 pour cent.
Un projet de réforme actuellement à l'étude prévoirait le transfert des activités ayant un lien étroit avec la troupe à des services décentralisés, et la reprise des activités ayant un rapport plus éloigné par des «centres de compétences pour le matériel» (support). On envisage pour les premiers la création de six centres, dont un au sud des Alpes, et de onze centres de compétences pour le matériel (CCM), qui seraient ramenés à cinq d'ici à 2005.
Dans cette optique, et sur la seule base d'une estimation des coûts, on envisage le transfert de certaines activités d'entre- tien et de réparation actuellement exercées par les ateliers mécaniques militaires tels que celui de Lodrino à des entre- prises privées, comme la société Pilatus SA à Stans en ce qui concerne l'entretien et la réparation du PC 7 et du PC 9, ou leur transfert à des ateliers centralisés au nord du Saint- Gothard (Emmen et Buochs).
La réalisation de tels projets mettrait en question l'existence de l'atelier mécanique de l'aérodrome de Lodrino, qui occupe actuellement 141 personnes. Cet atelier bénéficie d'une ex- ploitation particulièrement efficace et d'un personnel haute- ment qualifié pour les travaux d'entretien et de réparation de composants d'avion et d'hélicoptère. La réalisation du projet aurait donc pour conséquence une suppression d'emplois et de postes d'apprentissage.
Ces mesures paraissent discutables pour plusieurs raisons, en particulier sous l'angle économique. En effet, l'entreprise de Lodrino est à la fois efficace et compétitive. Des investis- sements importants effectués ces dernières années - plus de 13 millions de francs - seraient ainsi perdus. En outre, le transfert de tout ou partie des activités déployées à Lodrino occasionnerait de toute manière des coûts supplémentaires. Une telle opération ne se justifie pas non plus sur le plan de l'emploi et de la politique régionale, surtout si une partie des activités en cause sont confiées à des entreprises privées - comme Pilatus SA - ou centralisées au nord du Gothard. La fermeture partielle ou totale de l'atelier mécanique de Lo- drino frapperait durement la région des Tre Valli, déjà sé- vèrement touchée par la fermeture d'importantes entrepri- ses, telles que Monteforno, et la réduction d'effectifs des CFF. Elle représenterait un nouvel affront pour le Tessin.
Il ne s'agit pas de mettre en cause la politique de diminution des dépenses militaires, que nous soutenons, mais nous contestons les modalités envisagées et l'insuffisance des mesures de reconversion des activités militaires du DMF en activités civiles.
L'analyse des options ne devrait pas reposer uniquement sur des considérations de coûts et de rationalisation structurelle des troupes, mais devrait prendre en compte les aspects de l'emploi et de la politique régionale. En tout état de cause, les projets de réorganisation devraient s'inscrire dans un pro- gramme précis et s'accompagner de mesures de reconver- sion, de manière à assurer le maintien d'entreprises effica-
Interpellation Cavadini Adriano
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ces et compétitives comme celle de Lodrino, et la sauve- garde des emplois dans des régions comme les Tre Valli et le Tessin en général, déjà particulièrement touchées par la crise.
Ceci d'autant que l'aérodrome militaire continuerait d'exister comme infrastructure de combat, de sorte qu'il ne resterait plus pour Lodrino et sa région que des nuisances (bruit et autres).
Il faut donc renoncer à démanteler l'atelier mécanique de l'aérodrome de Lodrino, soit en y implantant un des cinq CCM prévus, soit en l'autorisant à exécuter des commandes civiles provenant de milieux privés suisses ou étrangers. Il y va de la sauvegarde de postes de travail hautement qualifiés, particulièrement importants pour le Tessin et la région des Tre Valli.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. Mai 1995
Das EMD hat am 22. und 23. März 1995 umfassend über die geplanten Umstrukturierungen im EMD-Industriepotential orientiert. Die Anpassung der Strukturen wird nötig, weil das Auftragsvolumen der Betriebe durch die Bestandesreduktion der Armee kleiner wird, die Militärausgaben seit 1990 laufend gekürzt wurden und der Munitionsverbrauch in der Armee wegen des vermehrten Einsatzes von Simulatoren in der Ausbildung zurückgeht.
Bei der Erarbeitung des neuen Standortmodells wurde nach der Methode der proaktiven Konzentration vorgegangen, d. h., es werden Strukturen geschaffen, in denen unter Be- rücksichtigung der bekannten Rahmenbedingungen die Be- dürfnisse der «Armee 95» wirtschaftlich erfüllt werden kön- nen. Die militärischen Bedürfnisse und die Wirtschaftlichkeit standen deshalb bei der Ausgestaltung des neuen Standort- modells im Vordergrund. Die regionale Verteilung war ein weiteres wichtiges Kriterium.
Der Personalabbau im EMD-Industriepotential beträgt im ge- samtschweizerischen Mittel 23 Prozent (rund 3300 Arbeits- plätze). Mit 8 Prozent Abbau ist der Kanton Tessin die Re- gion, die am wenigsten Arbeitsplätze verliert.
Lodrino ist einer der Fälle, wo bei der Entscheidfindung die regionalpolitischen Aspekte höher bewertet wurden als die Wirtschaftlichkeit. Der heutige Betrieb des Bundesamts für Militärflugplätze bleibt erhalten; er wird Filialbetrieb des neuen Materialkompetenzzentrums Flug, das seinen Haupt- sitz in Emmen haben wird, und wird zur Hauptsache verant- wortlich für den Unterhalt der Propellerflugzeuge. Auf eine Ausgliederung gewisser Tätigkeiten in private Unternehmen hat das EMD bewusst verzichtet.
Der Personalbestand des Betriebs wird im Verlauf der mehr- jährigen Umstrukturierung von heute 105 auf voraussichtlich 93 Mitarbeiter reduziert werden. Die Lehrstellen sind darin nicht eingerechnet. Der Abbau wird auch in Lodrino nach Möglichkeit ohne Entlassungen vollzogen; das EMD setzt vielmehr alles daran, nicht mehr benötigtes Personal an an- dere Einheiten abzugeben. Im Betrieb Locarno ist die Situa- tion ähnlich.
Die betroffenen Betriebe, die Standortgemeinden und die Regierung des Kantons Tessin sind vom EMD im einzelnen über die Standortentscheide im Hinblick auf «EMD 95» und über deren Auswirkungen auf das EMD-Industriepotential im Kanton Tessin informiert worden.
Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 mai 1995
Les 22 et 23 mars 1995, le DMF a donné une information ex- haustive sur les restructurations qui sont prévues au niveau du potentiel industriel du DMF. La nécessité d'adapter les structures s'explique par la diminution du volume des com- mandes des entreprises due à la réduction de l'effectif de l'armée, par la diminution constante des dépenses militaires depuis 1990 et par la diminution de la consommation de mu- nitions par l'armée en raison de l'engagement accru de simu- lateurs dans l'instruction.
Lors de l'élaboration du nouveau plan des implantations, on a choisi d'appliquer la méthode dite de «concentration proac-
tive»: on a ainsi créé des structures permettant de satisfaire les besoins économiques d'«Armée 95», tout en tenant compte des conditions générales en place. Les besoins mili- taires et la rentabilité ont par conséquent été placés au pre- mier plan de la réalisation du nouveau plan des implanta- tions. La répartition régionale a en outre constitué un autre critère important.
Calculée sur l'ensemble de la Suisse, la moyenne que repré- sente la réduction du personnel opérée au niveau du poten- tiel industriel du DMF s'élève à 23 pour cent (3300 postes de travail environ). Avec une réduction de 8 pour cent, le canton du Tessin représente la région qui perdra le moins de postes de travail.
Le cas de Lodrino figure parmi ceux où les aspects de la po- litique régionale ont été placés plus haut que ceux de la ren- tabilité au moment de la prise de décision. L'actuelle exploi- tation de l'Office fédéral des aérodromes militaires sera con- servée; elle constituera la succursale du nouveau centre de compétences pour le matériel d'aviation, dont le siège sera fixé à Emmen, et sera essentiellement responsable de l'en- tretien des avions à hélice. Le DMF a renoncé intentionnelle- ment à convertir certaines activités en entreprises privées. Au cours du programme de restructuration qui s'étendra sur plusieurs années, l'effectif du personnel de l'exploitation, de 105 collaborateurs actuellement, sera réduit à 93 personnes. Les places d'apprentissage ne sont pas comprises dans ce chiffre. A Lodrino également, la diminution du personnel se fera dans la mesure du possible sans licenciements. Le DMF met tout en oeuvre pour transférer à d'autres unités le per- sonnel qui n'est plus utilisé. La situation est analogue à l'ex- ploitation de Locarno.
Les exploitations concernées, les communes d'implantation et le gouvernement tessinois ont été informés en détail par le DMF sur les décisions prises en matière d'implantations dans la perspective de «DMF 95» et sur leurs conséquences sur le potentiel industriel du DMF dans le canton du Tessin.
Erklärung der Interpellanten: befriedigt Déclaration des interpellateurs: satisfaits
94.3464
Interpellation Cavadini Adriano Aktiengesellschaften. Besteuerung der eigenen Aktien
Interpellanza Cavadini Adriano Imposizione delle azioni
proprie delle società anonime
Interpellation Cavadini Adriano Imposition des actions propres des sociétés anonymes
Wortlaut der Interpellation vom 7. Oktober 1994
Die revidierten Bestimmungen des Obligationenrechts über die Aktiengesellschaft sind am 1. Juli 1992 in Kraft getreten. In Artikel 659 Absatz 1 hat das Parlament der Aktiengesell- schaft die Möglichkeit gegeben, die eigenen Aktien zu erwer- ben, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und der gesamte Nennwert dieser Aktien 10 Prozent des Aktienkapi- tals nicht übersteigt. Die über 10 Prozent des Aktienkapitals hinaus erworbenen eigenen Aktien sind innert zweier Jahre zu veräussern oder durch Kapitalherabsetzung zu vernich- ten.
Gegenüber der Situation, wie sie vor der Revision bestand, liegt in diesem Bereich nun eine entscheidende Klärung vor. Sie besteht vor allem darin, dass die Gesellschaft eigene Ak- tien, deren Nennwert 10 Prozent des Aktienkapitals nicht
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
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1995
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.3097
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.06.1995 - 08:00
Date
Data
Seite
1636-1638
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Pagina
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20 025 853
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