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Postulat Grendelmeier
Auto ausserhalb des Stadtzentrums ab, um dieses dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In grösseren Städ- ten reicht nun die ein- bis anderthalbstündige Parkzeit der blauen Zone schlicht nicht aus, um mit Hin- und Rückweg die Besorgung in der Stadt zu erledigen. Viele Stadtbesucher neh- men deshalb nun wieder das Auto bis ins Stadtzentrum, was zu verstärktem Parkplatzsuchverkehr, der vermeidbar wäre, führt. Die Einführung einer verlängerten, aber dennoch be- schränkten Parkierungsdauer könnte hier Abhilfe schaffen. Zudem könnten die Gemeinden ihr beschränktes Parkplatz- angebot flexibler einsetzen und hätten, wenn sie dies wün- schen, eine zusätzliche Möglichkeit, individuell ihre Probleme zu lösen. Selbstverständlich könnten auch hier Quartierbe- wohner mit Bewilligung von der Einhaltung der orangen Zone ausgenommen werden.
Der Bund kann mit der Signalisationsverordnung den Ge- meinden Instrumente zur möglichst flexiblen Lösung ihrer Pro- bleme zur Verfügung stellen, die diese bei Bedarf, auf ihre Be- dürfnisse zugeschnitten, einsetzen können. Die veränderte, sich neu eingebürgerte Nutzungsanwendung der blauen Zone durch die Gemeinden löst in der Signalisationsverord- nung des Bundes einen Handlungsbedarf aus.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 février 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis
94.3540
Postulat Zbinden «Mozart-Fonds». Errichtung eines öffentlichen Fonds «Fonds Mozart». Introduction d'un domaine public payant
Wortlaut des Postulates vom 14. Dezember 1994
Der Bundesrat wird ersucht, im Rahmen des Urheberrechts die rechtlichen Möglichkeiten der Errichtung eines öffentli- chen Fonds zu prüfen,
der einerseits aus Abgaben geäufnet wird, die auf Aufführun- gen von Werken verstorbener Künstler und Künstlerinnen nach Ablauf der Schutzfrist erhoben werden, und
der andererseits Mittel zur Verfügung stellt, die der Prä- vention und Linderung von grossen sozialen Notlagen dienen sollen.
Auf Initiative des Musikschaffenden Yehudi Menuhin entstand 1991 der «Mozart-Fonds». Er soll längerfristig durch Abgaben auf Werkaufführungen von Komponisten und Komponistin- nen gespiesen werden (z. B. Dauer des Lebens plus 70 Jahre). Das so zusammenkommende Geld ist im Sinne ei- nes «domaine public payant» für umschriebene allgemeine soziale Notsituationen zu verwenden. Der Einzug der Abga- ben sollte in Zusammenarbeit mit der Suisa geschehen.
Texte du postulat du 14 décembre 1994
Le Conseil fédéral est prié, dans le cadre du droit d'auteur, d'examiner la possibilité d'instituer un fonds public:
qui soit alimenté par des taxes prélevées - après l'écoule- ment de la période de protection - sur l'exécution d'oeuvres musicales dont les compositeurs sont décédés;
dont les fonds viseraient à prévenir et à soulager les cas de grande détresse sociale.
A l'initiative du violoniste Yehudi Menuhin, le «Fonds Mozart» a été créé en 1991 et devrait être alimenté à long terme par des
taxes prélevées sur l'exécution d'oeuvres musicales (p. ex. durée de la vie du compositeur plus 70 ans). L'argent ainsi re- cueilli devrait être utilisé au sens d'un domaine public payant dans des cas bien définis de détresse sociale. Le prélèvement des taxes se ferait en collaboration avec la Suisa.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bodenmann, Brüg- ger Cyrill, Carobbio, Danuser, Eggenberger, Fankhauser, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Herczog, Hu- bacher, Jöri, Leemann, Leuenberger Ernst, Ruffy, Vollmer (17)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 février 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3555 Postulat Grendelmeier Ausländerbestand Effectif des étrangers
Wortlaut des Postulates vom 15. Dezember 1994
Im Zusammenhang mit den angelaufenen Verhandlungen über einen bilateralen Vertrag betreffend den freien Personen- verkehr zwischen der Schweiz und der EU wird der Bundesrat gebeten, über folgende Fragen Auskunft zu geben:
a als Niedergelassene;
b. als Jahresaufenthalter;
c. als Saisonniers,
aufgeteilt entsprechend der Staatsangehörigkeit
Anzahl der erwerbstätigen Ausländer zu den gleichen Stich- daten und aufgeteilt nach den Kategorien 1a bis 1c.
Anzahl der Staatsangehörigen folgender Staaten in der Schweiz zu den gleichen Stichdaten:
a der Türkei;
b. Albaniens;
c. der Teilstaaten des früheren Jugoslawiens.
Texte du postulat du 15 décembre 1994
En relation avec les négociations qui viennent de s'ouvrir entre la Suisse et l'UE au sujet d'un accord bilatéral sur la libre circu- lation des personnes, je prie le Conseil fédéral de fournir les renseignements suivants:
a. au bénéfice d'un permis d'établissement;
b. au bénéfice d'un permis de séjour annuel;
c. en qualité de saisonniers,
répartis selon le pays d'origine.
mêmes dates et selon les mêmes catégories 1a à 1c.
a Turquie;
b. Albanie;
c. Etats de l'ex-Yougoslavie.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Zbinden «Mozart-Fonds». Errichtung eines öffentlichen Fonds Postulat Zbinden «Fonds Mozart». Introduction d'un domaine public payant
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3540
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 24.03.1995 - 08:00
Date
Data
Seite
955-955
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20 025 511
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