Postulat Gross Andreas
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Unter Berufung auf die für ihn entscheidwesentliche, seines Erachtens grosse Wahrscheinlichkeit eines Krebsrisikos der Russpartikelemissionen von Dieselmotoren beantragte der Bundesrat, die Motion abzulehnen.
In der Folge führte die Urek am 17. Mai 1994 mit verschiede- nen Experten Hearings zu dieser Frage durch. Trotz der gros- sen Vorteile sowohl in energetischer Hinsicht wie im Hinblick auf die Reduktion der CO2-Emissionen zog die Urek den Vor- stoss zurück, weil die Bedenken bezüglich der Kanzerogenität nicht zerstreut werden konnten. Offen blieb dabei die wissen- schaftlich noch ungenügend geklärte Frage, ob eine Wir- kungsschwelle vorhanden sei, so dass unterhalb einer gewis- sen Konzentration (d. h. unterhalb der bestehenden oder al- lenfalls zu verschärfenden Partikelgrenzwerte) von einem Krebsrisiko nicht mehr gesprochen werden könnte.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. November 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 novembre 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis
94.3434 Postulat Fehr Drogentherapie. Studie zur Langzeitentwicklung Toxicothérapie. Etude à long terme
Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1994 Der Bundesrat wird eingeladen, eine vertiefte Studie zur Lang- zeitentwicklung von Therapieabsolventen durchzuführen.
Texte du postulat du 6 octobre 1994 Le Conseil fédéral est prié d'effectuer une étude approfondie sur l'évolution à long terme des personnes ayant suivi une toxi- cothérapie.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Bortoluzzi, Cavadini Adriano, Chevallaz, Dreher, Eggly, Fischer-Sursee, Hess Otto, Kühne, Loeb François, Maeder, Meier Hans, Miesch, Müller, Narbel, Neuenschwander, Oehler, Philipona, Pidoux, Raggen- bass, Rutishauser, Rychen, Sandoz, Scherrer Werner, Schmid Samuel, Schwab, Sieber, Stalder, Stamm Luzi, Steiner Rudolf, Vetterli, Wittenwiler, Wyss William (33)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Zurzeit fehlt eine gültige Langzeitstudie im Bereich der Dro- gentherapie, die eine optimale Transparenz und Erfolgsquote innerhalb der verschiedenen Therapieangebote ermöglichen könnte.
Es ist deshalb notwendig, statistisch verwertbare Angaben über Verfügbarkeit, Therapiemethoden, Finanzierungsart, Drogenfreiheit sowie soziale Integration über ein, drei bzw. fünf Jahre nach Entlassung aus einer stationären Institution zu erstellen, und zwar auf kommunaler, kantonaler oder privater Basis. Diese statistischen Angaben sollten ebenfalls Auf- schluss über die jährliche Belastung der öffentlichen Hand in Gemeinden und Kantonen geben, die durch die Kosten sol- cher Therapieplätze entsteht, aufgeschlüsselt auch auf die Ko- sten, welche die Sozialversicherungen bzw. private Kranken- kassen übernehmen.
Damit würden eine solide Übersicht und ein Vergleich über die verschiedenen Therapiemethoden ermöglicht, die gleichzei- tig auch Auskunft über Langzeitentwicklungen in bezug auf Therapiemethoden und deren Erfolge geben könnten.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. November 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 novembre 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat anzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3261
Postulat Gross Andreas Lage der Schweizer Städte. Bericht Situation des villes suisses. Rapport
Wortlaut des Postulates vom 16. Juni 1994
Die grösseren Städte der Schweiz leiden unter grossen sozia- len und finanziellen Lasten, welche die Folgen sind sowohl von Aufgaben, mit deren Vollzug sie von Bund und Kantonen betraut worden sind, als auch von Unterlassungen des Bun- des. Bei der Bewältigung ihrer durch die Rezession massiv er- höhten Probleme fühlen sich die meisten Grossstädte aller- dings alleine gelassen, denn die Entscheidungsorte und Pro- blemorte sind nicht die gleichen.
Der Bundesrat wird gebeten, in einem Bericht die Lage der grösseren Städte zu analysieren und insbesondere Wege auf- zuzeigen, wie der Bund den Städten - eventuell auf der Grund- lage eines neuen «Stadtartikels» in der Bundesverfassung - unmittelbarer bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben im Interesse des ganzen Landes behilflich sein und dies als natio- nale Aufgabe wahrnehmen könnte. Der Bericht sollte insbe- sondere die Diskrepanz berücksichtigen zwischen den Erbrin- gern von Zentralitätsleistungen und deren Nutzniessern ebenso wie die Distanz zwischen jenen, welche die Entschei- dungsbefugnisse haben, und jenen, welche die Konsequen- zen davon tragen.
Texte du postulat du 16 juin 1994
Les villes de Suisse, grandes ou moyennes, plient sous les charges sociales et financières qui résultent aussi bien des tâ- ches que les cantons et la Confédération leur ont attribuées que de celles que la Confédération a omis de prendre en charge ou de déléguer. La plupart d'entre elles se sentent sou- vent bien seules lorsqu'elles sont confrontées aux problèmes gigantesques qui sont nés de la récession économique, car les lieux où sont prises les décisions et ceux où prevalent les problèmes ne sont pas les mêmes.
Je prie le Conseil fédéral d'analyser dans un rapport la situa- tion des villes de notre pays, grandes ou moyennes, et de montrer comment la Confédération - en considérant qu'il s'agit là d'une tâche nationale et en s'appuyant au besoin sur un article constitutionnel spécifique - peut les aider plus direc- tement à remplir les nombreuses tâches dont elles s'acquit- tent dans l'intérêt du pays tout entier. Ledit rapport tiendra no- tamment compte du fossé qui existe entre ceux qui fournissent des services qu'on ne trouve que dans les centres urbains et ceux à qui ils profitent, qui existe encore entre ceux qui pren- nent les décisions et ceux que ces décisions concernent direc- tement.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Bodenmann, Bühl- mann, Caspar-Hutter, de Dardel, Eymann Christoph, Goll, Hafner Ursula, Herczog, Hubacher, Jöri, Ledergerber, Leuen- berger Moritz, Nabholz, Rebeaud, Rechsteiner, Robert, Ruffy, Suter, Thür, Tschopp, Vollmer, Weder Hansjürg, Wyss Paul
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Fehr Drogentherapie. Studie zur Langzeitentwicklung Postulat Fehr Toxicothérapie. Etude à long terme
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Jahr
1994
Année
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Band
IV
Volume
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Session
Wintersession
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Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3434
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Numero dell'oggetto
Datum 16.12.1994 - 08:00
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2475-2475
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