Interpellation on Bonny decree withdrawn

20024329Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)13.06.1994Withdrawn

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

Jean Cavadini submitted an interpellation asking when a replacement for the expired Bonny decree would be brought before Parliament, what transitional measures would be taken, and on what principles the new rules would rest. The item was subsequently withdrawn. The bulletin also records six cosignatories.

Omnilex-Regeste

Parliamentary interpellation; withdrawal of the motion. When an interpellation is marked as withdrawn, it is not further processed and no substantive response is required in the bulletin entry.

Gesamter Gesetzestext

  1. Juni 1994 S

633

Direkte Bundessteuer (DBG). Bundesgesetz. Änderung

Al. 2

Il est valable jusqu'à l'entrée en vigueur de l'arrêté fédéral en faveur des zones économiques en redéploiement, mais au plus tard jusqu'au 30 juin 1996.

Simmen Rosmarie (C, SO), Berichterstatterin: Die Kommis- sion ist bei Artikel 17 Absatz 1 mit dem Nationalrat dafür, den Bundesbeschluss als dringlich zu erklären. In Absatz 2 möchte sie jedoch, dass der Bundesbeschluss längstens zwei Jahre in Kraft bleiben kann. Sollte der neue Bundesbeschluss bereits vorher in Kraft treten können, soll der vorliegende Bun- desbeschluss sofort ausser Kraft treten.

Präsident: Über die Dringlichkeitsklausel in Absatz 1 werden wir später separat abstimmen.

Angenommen - Adopté

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes Dagegen

30 Stimmen 4 Stimmen

An den Nationalrat - Au Conseil national

94.3046

Interpellation Cavadini Jean Wie weiter nach dem Bonny-Beschluss? Quelle suite à l'arrêté Bonny?

Wortlaut der Interpellation vom 28. Februar 1994

Am heutigen Tag läuft der Bonny-Beschluss aus. Dieses In- strument der Wirtschaftsförderung, welches wirtschaftlich schwachen Regionen die Bewältigung eines Teils ihrer Pro- bleme ermöglichen sollte, muss weitergeführt werden; der Bundesrat kann die Unruhe in den von der Aufhebung dieser Massnahme betroffenen Regionen nicht ignorieren.

Die Auswirkungen des Bundesbeschlusses sind evaluiert wor- den. Im Laufe von 15 Jahren wurden 10 330 neue Arbeits- plätze geschaffen, und 502 Projekte mit einem Gesamtkosten- umfang von 2,535 Milliarden Franken wurden in den wirt- schaftlich schwächsten Regionen unseres Landes verwirk- licht.

Wir ersuchen den Bundesrat deshalb um Beantwortung fol- gender Fragen:

  1. Wann wird dem Parlament ein neuer Erlass unterbreitet, der den abgelaufenen Bonny-Beschluss ersetzt?

  2. Welche Massnahmen gedenkt der Bundesrat zu ergreifen, um zwischen dem 1. März 1994 und dem Inkrafttreten einer neuen Regelung für eine annehmbare Übergangslösung zu sorgen?

  3. Welche Prinzipien liegen den neuen Bestimmungen zu- grunde, die den Bonny-Beschluss ersetzen sollen?

Texte de l'interpellation du 28 février 1994

C'est aujourd'hui même qu'arrive à échéance l'arrêté Bonny. Cet instrument de promotion économique créé pour permet- tre aux régions économiquement faibles de surmonter une partie de leurs difficultés doit trouver un prolongement; le Conseil fédéral ne saurait ignorer l'inquiétude des régions concernées par cette mesure.

On a pu évaluer les effets de cette disposition. En 15 ans, 10 330 emplois ont été créés, et 502 projets d'un coût total de 2,535 milliards ont été réalisés dans les régions les plus fragi- les du pays.

Nous demandons donc au Conseil fédéral de bien vouloir ré- pondre aux questions suivantes:

  1. Quand le Parlement sera-t-il saisi d'une nouvelle disposition remplaçant l'arrêté Bonny venu à échéance?

  2. Quelles mesures entend-il prendre pour assurer une transi- tion acceptable entre le 1er mars 1994 et l'entrée en vigueur d'une nouvelle réglementation?

  3. Quels seront les principes proposés dans les nouveaux ins- truments destinés à remplacer l'arrêté Bonny?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Béguin, Flückiger, Martin Jacques, Petitpierre, Reymond, Roth (6)

Zurückgezogen - Retiré

93.029

Direkte Bundessteuer (DBG). Bundesgesetz. Änderung Impôt fédéral direct (LIFD). Modification de la loi

Differenzen - Divergences

Siehe Seite 309 hiervor - Voir page 309 ci-devant Beschluss des Nationalrates vom 1. Juni 1994 Décision du Conseil national du 1er juin 1994

Art. 20 Abs. 1 Bst. a; 205a Antrag der Kommission Festhalten

Art. 20 al. 1 let. a; 205a Proposition de la commission Maintenir

Schüle Kurt (R, SH), Berichterstatter: Der Ihnen bekannte Streit um Worte geht hier über die Frage weiter, wie die heute steuerfreien Kapitalversicherungen, die auf der Basis von Ein- maleinlagen abgeschlossen wurden, in Zukunft besteuert werden sollen.

Der Nationalrat hat unsere Lösung - Steuerfreiheit nach min- destens zehnjähriger Laufzeit oder alternativ nach Erreichen des 60. Altersjahres - mit 82 zu 60 Stimmen abgelehnt. Er hat, relativ knapp, mit 75 zu 68 Stimmen auch eine Zwischenlö- sung abgeblockt, die von einer Minderheit Kühne vorgeschla- gen wurde und als Verständigungs- oder Kompromissformel wohl zweckmässig gewesen wäre. Wenn wir jetzt in diesem Stadium der Differenzbereinigung noch eine Lösung wollen, die vom bundesrätlichen Konzept abweicht und in jene Rich- tung geht, die wir bereits früher eingeschlagen haben - wir ha- ben diesen Entscheid bereits mehrfach bestätigt, letztmals am 28. Februar 1994 -, führt der Weg zwingend über eine Eini- gungskonferenz. Dort wird auch eine Zwischenlösung im Sinne der Minderheit Kühne zu diskutieren sein, die von einer minimalen Vertragsdauer von fünf Jahren für die über Sechzig- jährigen und im übrigen von einer mindestens zehnjährigen Vertragsdauer ausgeht Kommt keine Verständigung zu- stande, bleibt es bei der heutigen, unbefriedigenden Geset- zesformulierung. Wir würden es dem Bundesgericht überlas- sen, die strittigen Fragen zu klären. Noch glauben wir jedoch an ein positives Ergebnis in der Einigungskonferenz.

In diesem Sinne beantragt Ihnen die WAK mit 8 zu 4 Stimmen, an unseren Beschlüssen festzuhalten. Nachdem wir materiell die zum Entscheid anstehenden Fragen hier im Saal mehrfach diskutiert haben, verzichte ich auf weitere Begründungen und verweise auf mein Votum vom 28. Februar 1994. Ich würde diese Begründungen jedoch nachholen, sollte es die Diskus- sion erforderlich machen.

Der Fahne konnten Sie entnehmen, dass kein formeller Min- derheitsantrag gestellt worden ist. Es besteht offenbar wenig-

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Interpellation Cavadini Jean Wie weiter nach dem Bonny-Beschluss? Interpellation Cavadini Jean Quelle suite à l'arrêté Bonny?

In

Dans

In

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Jahr

Année

1994

Anno

Band

II

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Ständerat

Conseil

Conseil des Etats

Consiglio

Consiglio degli Stati

Sitzung

09

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 94.3046

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum

13.06.1994 - 17:15

Date

Data

Seite

633-633

Page

Pagina

Ref. No

20 024 329

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Schlagwörter

interpellationwithdrawaleconomic promotiontransition measuresparliamentary procedure

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Interpellation asking how the Bonny decree would be replaced and what transition measures would be taken

Extrahierter Entscheid

The interpellation was withdrawn and therefore not further dealt with.

Extrahierte Begründung

The bulletin marks the item as 'withdrawn' after listing the interpellation text and cosignatories.

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