Postulat on combined transport accepted by the Federal Council

20024197Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)17.06.1994Granted

Zusammenfassung

The National Council dealt with Christoph Eymann’s postulate on promoting combined transport, which proposed examining a trinational transshipment center, free access to the Swiss rail network for combined-transport companies, stronger competition, and participation in EU research programs. The Federal Council stated that it was ready to accept the postulate. The Council transmitted the postulate.

Regest

Postulate transmission; where the Federal Council declares readiness to accept a postulate, the legislative chamber may transmit it for examination of the requested measures. The decision concerns parliamentary procedure and does not adjudicate the substantive merits of the requested transport policy options.

Gesamter Gesetzestext

  1. Juni 1994 N

1199

Interpellation Keller Rudolf

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Die Schweiz besitzt ein fortschrittliches Tierschutzgesetz. Die schweizerischen Tierschutzauflagen gelten jedoch nicht für in die Schweiz importierte tierische Produkte. Aus diesem Grund gelangen eine Reihe von ausländischen Produkten in den Handel und Verkauf, bei deren Erzeugung die schweizeri- schen Tierschutzvorschriften krass missachtet werden (zum Beispiel Eier, Fleisch, Stopfleberprodukte, Froschschenkel und weitere).

Gegenüber unseren Bauern, die tierschutzkonform produzie- ren, ist die Konkurrenzierung durch solche Produkte höchst unfair. Das Tierschutzgesetz gibt dem Bundesrat die Kompe- tenz, Bedingungen an Importprodukte zu knüpfen.

Die Schweiz sollte nicht länger zulassen, dass ihre Bauern durch tierschutzwidrige Importe konkurrenziert werden und ihre tierschützerischen Bestrebungen durch tierschutzwidrige Importe torpediert werden.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 25. Mai 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 25 mai 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Überwiesen - Transmis

94.3102

Postulat Eymann Christoph Förderung des kombinierten Verkehrs Encouragement des transports combinés

Wortlaut des Postulates vom 15. März 1994 Der Bundesrat wird eingeladen, folgende Möglichkeiten zur Förderung des kombinierten Verkehrs zu prüfen:

  • Schaffung eines trinationalen Umschlagzentrums Strasse/ Schiene und Rheinschiff/Schiene im Raume Rheinhafen Ba- sel/Weil am Rhein für Container, Wechselaufbauten und Sat- telanhänger, kombiniert mit einer leistungsfähigen Verladesta- tion für die «rollende Landstrasse»;

  • Gewährung des «free access» auf dem schweizerischen Schienennetz für in- und ausländische Kombi-Verkehrsgesell- schaften;

  • Förderung des Wettbewerbs im kombinierten Verkehr und Abbau allfälliger bestehender Wettbewerbsverzerrungen;

  • aktive Teilnahme der Schweiz an Forschungsprogrammen der EU im Bereich des kombinierten Verkehrs (z. B. Projekt «Smart Intermodal European Transfer»).

Texte du postulat du 15 mars 1994

Dans le cadre de l'encouragement des transports combinés, le Conseil fédéral est invité à examiner les possibilités de mise en oeuvre des mesures suivantes:

  • création, dans la région port de Bâle/Weil am Rhein, d'un centre de transbordement international route/rail et voie navi- gable (Rhin) - rail pour conteneurs, caissons mobiles et semi- remorques; ce centre comprendrait notamment un poste de chargement pour le ferroutage accompagné («autoroute rou- lante»);

  • libre accès au réseau ferroviaire suisse pour les entreprises de transports combinés tant suisses qu'étrangères;

  • création d'une véritable situation de concurrence dans le do- maine des transports combinés, notamment par l'élimination des distorsions encore susceptibles de fausser le marché;

  • participation active de la Suisse aux programmes de recher- che engagés par l'Union européenne dans le domaine des transports combinés (p. ex., le projet intitulé «Smart Intermo- dal European Transfer»).

Mitunterzeichner - Cosignataires: Eggly, Graber, Gros Jean- Michel, Leu Josef, Leuba, Loeb François, Poncet, Sandoz, Scheurer Rémy, Schweingruber, Wanner, Weder Hansjürg, Wick, Wyss Paul (14)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Die Annahme der Alpen-Initiative zwingt die Schweiz zu einer Verlagerung des Strassenverkehrs auf die Schiene. In diesem Zusammenhang braucht es auch neue, dafür speziell konzi- pierte Terminals. Rasches handeln und Vorbereitungsmass- nahmen, um auf die neuen Bedingungen einzugehen, sind angezeigt. Dafür sind Kapazitäten in bereits bestehenden oder noch zu planenden Anlagen bereitzustellen.

Basel und die Nordwestschweiz haben traditionellerweise und auch historisch bedingt stets eine wichtige Rolle als Verkehrs- knotenpunkt gespielt. Dies zeigt sich insbesondere auch durch die für die Region volkswirtschaftlich grosse Bedeutung des Transport- und Speditionsgewerbes.

Es drängt sich deshalb heute auf, auf dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt - unter Einbezug der Rheinschiffahrt und der Re- gio Basiliensis - das Modell einer multimodalen Verkehrsdreh- scheibe zu realisieren. Für die diesbezügliche Trägerschaft, welche zum Beispiel gemischtwirtschaftlich auszugestalten wäre, könnten unter Umständen die internationalen Zusam- menarbeitsabkommen mit Frankreich und der BRD oder der Staatsvertrag mit Frankreich betreffend den Euro-Airport Ba- sel als Grundlage herangezogen werden.

Der Bundesrat sollte auch die Realisierung analoger Modelle in den Kantonen Genf und Tessin prüfen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 18. Mai 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 18 mai 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Überwiesen - Transmis

94.3058

Interpellation Keller Rudolf Unsichere Ferienregionen. Informationspflicht Régions touristiques dangereuses. Obligation d'informer

Wortlaut der Interpellation vom 1. März 1994 Es gibt in unserer Welt Ferienregionen, die infolge gewalttäti- ger Aktionen gegen Touristinnen und Touristen nicht (mehr) als sicher bezeichnet werden können. Als Beispiele seien hier die Türkei, Algerien oder Ägypten aufgeführt. Aber auch in an- deren Ländern, Regionen und Städten kam es in letzter Zeit vermehrt zu Übergriffen oder gar Anschlägen gegen Reisende oder Tourismuseinrichtungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wieweit Behörden und allenfalls Reisever- anstalter vorsorglich Empfehlungen und Warnungen für Rei- sende abgeben sollen oder müssen. Ich frage deshalb den Bundesrat:

  1. Aufgrund welcher gesetzlicher oder sonstiger Bestimmun- gen ist der Bund verpflichtet, an Reisende Verhaltensregeln, Empfehlungen oder Warnungen abzugeben?

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Eymann Christoph Förderung des kombinierten Verkehrs Postulat Eymann Christoph Encouragement des transports combinés

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1994

Année

Anno

Band

II

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 94.3102

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 17.06.1994 - 08:00

Date

Data

Seite

1199-1199

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20 024 197

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Schlagwörter

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