Initiative parlementaire. Indemnités parlementaires
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N 15 juin 1994
ler Rudolf, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Maeder, Mauch Ursula, Meier Hans, Miesch, Müller, Nebiker, Oster- mann, Reimann Maximilian, Ruffy, Rutishauser, Sandoz, Sa- vary, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Segmüller, Seiler Rolf, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Vollmer, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Wittenwiler, Zbinden, Züger, Zwahlen, Zwygart (91)
Dagegen stimmen - Rejettent le projet:
Allenspach, Borer Roland, Comby, Darbellay, Deiss, Dreher, Epiney, Eymann Christoph, Fritschi Oscar, Giezendanner, Jenni Peter, Kern, Ledergerber, Lepori Bonetti, Maitre, Moser, Perey, Pini, Poncet, Raggenbass, Ruckstuhl, Scherrer Jürg, Seiler Hanspeter, Steinemann, Theubet, Tschopp, Wyss Wil- liam (27)
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent:
Bezzola, Dettling, Fischer-Seengen, Heberlein, Hegetschwei- ler, Loeb François, Mamie, Marti Werner, Misteli, Narbel, Oeh- ler, Spielmann, Spoerry, Steiger Hans, Tschäppät Alexander, Zisyadis (16)
Abwesend sind - Sont absents:
Aregger, Aubry, Baumann, Baumberger, Bäumlin, Blocher, Bodenmann, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bührer Gerold, Camponovo, Caspar-Hutter, Chevallaz, Cin- cera, Columberg, Daepp, de Dardel, Ducret, Duvoisin, Engler, Fasel, Frey Walter, Früh, Giger, Gobet, Goll, Gysin, Haering Binder, Hari, Herczog, Kühne, Leemann, Leuenberger Moritz, Maspoli, Matthey, Mauch Rolf, Maurer, Meier Samuel, Meyer Theo, Mühlemann, Nabholz, Neuenschwander, Philipona, Pi- doux, Rebeaud, Rechsteiner, Robert, Rohrbasser, Ruf, Ry- chen, Schwab, Schweingruber, Sieber, Stamm Luzi, Steineg- ger, Steiner Rudolf, Thür, Tschuppert Karl, Vetterli, Wanner, Weyeneth, Wick, Wyss Paul, Ziegler Jean (65)
Präsidentin, stimmt nicht - Présidente, ne vote pas: Haller
(1)
Abschreibung - Classement
Antrag des Büros Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse gemäss Brief an die eidgenössischen Räte Proposition du Bureau Classer les interventions parlementaires selon lettre aux Chambres fédérales
Angenommen - Adopté
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
93.432
Parlamentarische Initiative (Stucky) Bezüge der Mitglieder der eidgenössischen Räte Initiative parlementaire (Stucky) Indemnités dues aux membres des conseils législatifs
Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Wortlaut der Initiative vom 28. April 1993
Gestützt auf Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes ver- lange ich mit einer parlamentarischen Initiative die folgenden Anpassungen im Entschädigungsgesetz und im Bundesbe- schluss zum Entschädigungsgesetz:
Art. 2 Jahresentschädigung
Abs. 1
Die Mitglieder des Nationalrates erhalten eine Jahresentschä- digung von 26 000 Franken als Entgelt für allgemeine Unko- sten und Inkonvenienzen und von 24 000 Franken als Entgelt für Vorbereitungsarbeiten.
Abs. 2 (neu)
Die Inkonvenienzentschädigung kann um bis zu 10 000 Fran- ken erhöht werden bei Nachweis tatsächlich höherer Unko- sten, einer besonders langen Anfahrtszeit sowie der Beschäfti- gung einer Arbeitskraft als Hilfe oder zum Ersatz eigener Tätig- keit. Das Büro des Rates regelt die übrigen Bedingungen. Art. 3 Abs. 2 (neu)
Das Taggeld wird auf der Basis von 100 Entschädigungen pro Jahr pauschaliert. Bei einer Präsenz eines Mitgliedes von we- niger als 90 Arbeitstagen wird es entsprechend gekürzt, bei mehr als 110 Arbeitstagen bis maximal 130 Arbeitstagen nach- bezahlt Art. 6
Distanzentschädigung wird ersetzt durch Erwerbsersatz (neu).
Ratsmitglieder, die durch Ausübung ihres Mandates eine Ein- kommenseinbusse erleiden, die die Beibehaltung des bis- herigen Lebensstandards nicht mehr erlaubt, erhalten auf- grund eines Nachweises über das bisherige Arbeitseinkom- men einen Erwerbsersatz. Dieser beträgt höchstens 50 000 Franken.
Art. 7
Ruhegehalt
Die Ratsmitglieder erhalten vom ersten bis und mit achtem Amtsjahr eine jährliche Entschädigung für ihre Vorsorge und sind mit vollendetem achtem Amtsjahr zum Bezug eines Ru- hegehaltes berechtigt. Dieses richtet sich nach der Anzahl der Amtsjahre und wird mit Erreichung des 65. Altersjahres ausbe- zahlt, sofern das Mitglied dem Rat nicht mehr angehört und bei seinem Ausscheiden nicht älter als 70 Jahre alt ist.
Art. 7bis (neu)
Ausserordentliches Ruhegehalt
Erleidet ein Mitglied, das das 50. Lebensjahr überschritten hat, nachweislich wegen Ausübung seines Mandates eine Ein- busse bei seiner ordentlichen Vorsorge und verfügt es über ein geringes Einkommen, so ist es zum Bezug eines ausseror- dentlichen Ruhegehaltes berechtigt, sofern es das fünfte Amtsjahr begonnen hat.
Taggeld Das Taggeld beträgt 300 Franken und wird in vierteljährlichen Raten auf der Basis von 100 Arbeitstagen ausbezahlt
Parlamentarische Initiative. Bezüge der Ratsmitglieder
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Bei einer Präsenz von weniger als 90 Arbeitstagen wird die Rate um 300 Franken pro Tag gekürzt, bei mehr als 110 Ar- beitstagen bis höchstens 130 Arbeitstagen entsprechend nachbezahlt.
Der Ausgleich bei Mehr- oder Minderpräsenz erfolgt in der Re- gel mit der letzten Jahresrate.
Art. 3 Abs. 3, 4
Entfallen, d. h., der Ausgleich erfolgt über die Inkonvenien- zentschädigung.
Art. 5
Gemeinsame Bestimmungen für die Mahlzeiten-, Übernach- tungs- und Reiseentschädigung
Abs. 2bis (neu)
Die Entschädigungen können pro Arbeitstag oder monatlich abgerechnet und ausbezahlt werden.
Art. 6
Distanzentschädigung entfällt und wird ersetzt durch Erwerbs- ersatz.
Der Erwerbsersatz wird nach folgender Formel berechnet:
Bisheriges Arbeitseinkommen weniger der Summe aus der Hälfte des bisherigen Arbeitseinkommens, zuzüglich der Grundentschädigung und Taggeldpauschale. Die Differenz wird als Erwerbsersatz ausbezahlt, jedoch höchstens 50 000 Franken.
Der Erwerbsersatz wird um 300 Franken gekürzt, für jeden Ar- beitstag, wenn ein Ratsmitglied gemäss Artikel 2 Absatz 2 un- ter die Norm von 90 Arbeitstagen fällt.
Der Nachweis über das bisherige Arbeitseinkommen ist an- hand der Steuererklärung des (der) Vorjahres (Vorjahre) zu er- bringen, ab dem (denen) der Erwerbsersatz geltend gemacht wird.
Art. 7
Vorsorgeentschädigung und Ruhegehalt
Die Vorsorgeentschädigung beträgt 2500 Franken pro Jahr und wird allen Ratsmitgliedern bis und mit dem achten Amts- jahr ausbezahlt
Ratsmitglieder mit vollen acht Amtsjahren erhalten beim Errei- chen des 65. Altersjahres - anstelle der Vorsorgeentschädi- gung - ein Ruhegehalt. Dieses beträgt für Ratsmitglieder:
mit 9 bis 12 Amtsjahren: 1000 Fr./Monat
mit mehr als 12 Amtsjahren: 1600 Fr./Monat
Das Ruhegehalt wird beim Erreichen des 65. Altersjahres mo- natlich ausbezahlt, sofern das Ratsmitglied sein Parlaments- mandat schon niedergelegt hat.
Art. 7bis (neu)
Ausserordentliches Ruhegehalt
Das ausserordentliche Ruhegehalt beträgt 500 Franken pro Monat und wird an Ratsmitglieder mit mehr als 4 Amtsjahren ausbezahlt, sofern das Einkommen nachweislich weniger als 48 000 Franken pro Jahr beträgt.
Der Nachweis ist anhand der Steuererklärung des Vorjahres zu erbringen. Art. 7ter (neu)
Gemeinsame Bestimmungen für das Ruhegehalt
Das Ruhegehalt wird nur an ehemalige Ratsmitglieder, die vor dem 70. Lebensjahr zurückgetreten sind, ausbezahlt.
Texte de l'initiative du 28 avril 1993
Me fondant sur l'article 21bis de la loi sur les rapports entre les conseils, je demande, par le biais d'une initiative parlemen- taire, que la loi sur les indemnités parlementaires et l'arrêté fé- déral y relatif soient modifiés comme il suit:
Art. 2
Indemnité annuelle AI. 1
Les membres du Conseil national reçoivent une indemnité an- nuelle de 26 000 francs à titre de dédommagement pour leurs frais généraux et pour les inconvénients subis et de 24 000 francs pour la préparation de leurs travaux parlementaires. Al. 2 (nouveau)
L'indemnité versée au titre du dédommagement pour les in- convénients subis peut être augmentée de 10 000 francs au plus si le député apporte la preuve qu'il encourt effectivement des frais plus élevés, que son temps de trajet est particulière-
ment long ou qu'il emploie une personne pour l'assister ou le remplacer. Le Bureau du conseil définit les autres conditions. Art. 3 al. 2 (nouveau)
L'indemnité journalière est versée sous la forme d'un montant forfaitaire calculé sur la base de 100 indemnités par année. Si un député totalise moins de 90 jours de travail, l'indemnité for- faitaire est réduite en conséquence; s'il totalise plus de 110 jours de travail, un supplément lui est versé, jusqu'à concur- rence d'un montant équivalant à 130 jours de travail.
Art. 6
L'indemnité de parcours est remplacée par une allocation pour perte de gain (nouveau).
Les députés qui, de par l'exercice de leur mandat, subissent une perte de revenu qui les empêche de maintenir leur niveau de vie reçoivent une allocation pour perte de gain, sur présen- tation d'un document justifiant du revenu de leur travail avant leur entrée en fonction. Cette allocation est de 50 000 francs au maximum.
Art. 7
Retraite
Les députés reçoivent, de la première à la huitième année d'exercice incluse, une indemnité annuelle au titre de la pré- voyance; ils ont droit à une retraite s'ils ont exercé leur mandat pendant plus de huit ans. Le montant de cette retraite est fonc- tion du nombre d'années d'exercice; la retraite commence à être versée lorsque le député atteint l'année de ses 65 ans, à condition qu'il ne soit plus membre du Conseil. Elle n'est pas versée aux députés qui quittent leur fonction après l'âge de 70 ans.
Art. 7bis (nouveau)
Retraite extraordinaire
Si un député âgé de plus de 50 ans apporte la preuve qu'il su- bit, de par l'exercice de son mandat, une réduction de sa pré- voyance ordinaire et qu'il dispose d'un faible revenu, il a droit à une retraite extraordinaire, pour autant qu'il exerce son man- dat depuis plus de cinq ans.
Art. 2
Indemnité journalière
L'indemnité journalière se monte à 300 francs; elle est versée par acomptes trimestriels, sur la base de 100 jours de travail.
Si un député totalise moins de 90 jours de travail, la somme for- faitaire est diminuée de 300 francs par jour manquant; s'il tota- lise plus de 110 jours de travail, un supplément lui est versé, jusqu'à concurrence d'un montant équivalant à 130 jours de travail.
En général, la réduction de la somme ou le paiement du supplément ont lieu avec le versement du dernier acompte de l'année.
Art. 3 al. 3, 4
Supprimés: L'indemnisation est comprise dans l'indemnité versée au titre du dédommagement pour les inconvénients subis.
Art. 5
Dispositions communes applicables aux indemnités de repas, de nuitée et de voyage
Al. 2bis (nouveau)
Les indemnités peuvent être calculées et payées par journée de travail ou par mois.
Art. 6
L'indemnité de parcours est supprimée et remplacée par une allocation pour perte de gain.
L'allocation pour perte de gain est calculée d'après la formule suivante:
Le revenu du travail avant l'entrée en fonction, moins la somme de la moitié de ce revenu, de l'indemnité de base et de la somme forfaitaire de l'indemnité journalière. La différence ainsi obtenue est versée au titre de la perte de gain; elle ne dé- passe toutefois pas 50 000 francs.
Si un député totalise moins de 90 jours de travail, conformé- ment à l'article 2 alinéa 2, l'allocation pour perte de gain est ré- duite de 300 francs par jour manquant
Le député justifiera du revenu qu'il tirait de son travail avant son entrée en fonction en présentant la déclaration d'impôts
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de l'année ou des années à partir de laquelle/desquelles il fait valoir son droit à l'allocation pour perte de gain.
Art. 7
Indemnité au titre de la prévoyance et retraite
L'indemnité au titre de la prévoyance s'élève à 2500 francs par an; elle est versée à tous les députés jusqu'à la huitième année d'exercice incluse.
Les députés qui ont exercé leur mandat pendant plus de huit ans reçoivent, lorsqu'ils atteignent l'année de leurs 65 ans, une retraite en lieu et place de l'indemnité au titre de la pré- voyance. La retraite s'élève pour les députés comptant:
entre 9 et 12 ans d'exercice: 1000 fr./mois
plus de 12 ans d'exercice: 1600 fr./mois
La retraite est versée chaque mois dès que le député a atteint l'année de ses 65 ans, à condition qu'il ne soit plus en fonction. Art. 7bis (nouveau)
Retraite extraordinaire
La retraite extraordinaire s'élève à 500 francs par mois; elle est versée aux députés qui sont en exercice depuis plus de 4 ans et qui apportent la preuve que leur revenu est inférieur à 48 000 francs par an.
Ces députés justifieront de leur revenu en présentant la décla- ration d'impôts de l'année précédente.
Art. 7ter (nouveau)
Disposition commune applicable à la retraite
La retraite n'est versée qu'aux anciens députés qui ont quitté leur fonction avant l'âge de 70 ans.
Haller Gret (S, BE) unterbreitet im Namen des Büros den fol- genden schriftlichen Bericht:
Wir unterbreiten Ihnen gemäss Artikel 21ter des Geschäftsver- kehrsgesetzes den Bericht des Büros, das mit der Vorprüfung der von Herrn Stucky am 28. April 1993 eingereichten parla- mentarischen Initiative beauftragt war.
Die Initiative verlangt eine Änderung des Entschädigungsge- setzes und des Bundesbeschlusses zum Entschädigungsge- setz. Neben einer Erhöhung und Pauschalierung der Entschä- digungen soll auch eine Erwerbsersatzordnung eingeführt werden, wonach Einkommenseinbussen wegen der Aus- übung eines Parlamentsmandates bis zu höchstens 50 000 Franken ausgeglichen werden können. Weiter verlangt der In- itiant auch die Einführung einer Ruhegehaltsregelung.
Das Büro hat den Initianten am 25. August 1993 angehört
Nach der Ablehnung der im Rahmen der Parlamentsreform beschlossenen Neuregelung der Parlamentarierentschädi- gungen in der Volksabstimmung vom 27. September 1992 hat das Büro beschlossen, von den hängigen Forderungen nach Verbesserung der Entschädigungen vorläufig nur die Frage der Vorsorge näher zu prüfen. Selbst im Abstimmungskampf blieb unbestritten, dass auch für die Parlamentsarbeit eine Vorsorgeregelung gerechtfertigt sei. Das Büro verweist auf die Vorlage 94.409, «Parlamentarische Initiative. Vorsorgerege- lung für Parlamentsmitglieder».
Begründung des Initianten
Die Abstimmung vom 27. September 1992 über die Parla- mentsreform weist folgendes Stimmergebnis auf:
Änderung des Geschäftsverkehrsgesetzes
Ja 1 097 185 (58,0 Prozent) Nein 794 132 (42,0 Prozent) Änderung des Entschädigungsgesetzes
Ja 542 768 (27,6 Prozent) Nein 1 424 954 (72,4 Prozent) Infrastrukturgesetz
Ja 590 484 (30,6 Prozent) Nein 1 339 597 (69,4 Prozent) Stimmbeteiligung: 45,5 Prozent
In bezug auf den verworfenen Teil der Abstimmung der Parla- mentsreform kann folgendes Konzept als Grundlage für eine mögliche neue Vorlage dienen.
Die Vox-Analyse hält fest, dass:
das Kostenargument (wobei man nicht darauf schliessen soll, dass die Reform nur bei einem geringeren Entgelt oder in einer wirtschaftlich weniger angespannten Situation durchge- kommen wäre),
der Bruch zwischen Volk und Parlament (politische Unzu- friedenheit und die Meinung, dass im Bundeshaus immer mehr gegen und immer weniger für das Volk entschieden wird),
die Aufhebung des Milizsystems als Merkmal der politi- schen Kultur, das die Haltung zur Reform mitprägt (das Fest- halten an der Idee des ehren- und nebenamtlichen Milizparla- ments)
die Schwerpunkte der Verwerfung der Parlamentsreform dar- stellen.
Ferner scheinen die Kenntnisse des Volkes über die Parla- mentsreform eher schlecht gewesen zu sein. Man könnte des- halb auch daraus schliessen, dass die Vorlage zu kompliziert gewesen ist.
Zusammenfassend kann man sagen: Die Verwerfung erfolgte einerseits aus finanziellen Gründen und andererseits aus der Unkenntnis des Volkes, was den Umfang eines Parlaments- mandates beinhaltet. Dennoch ist davon auszugehen, dass bei einer tieferen Entschädigung der Parlamentarier das Refe- rendum nicht ergriffen worden wäre.
Bei Befragungen einiger Parlamentarier betreffend das Parla- mentariermandat hat man folgendes feststellen können:
2.1 Es wurde nie erwähnt, dass ein Parlamentarier für sein Mandat grundsätzlich zuwenig entschädigt werde; jedoch wurde mehrfach erläutert, dass sie zuwenig Mittel hätten, um eine Teilzeitsekretärin oder Assistentin usw. - zur Unterstüt- zung parlamentarischer Arbeit - zu engagieren.
2.2 Selbständig erwerbende Parlamentarier erleiden zum Teil grössere finanzielle Einbussen bei ihrer beruflichen Tätigkeit durch den hohen Zeitaufwand und die mit dem Parlaments- mandat verursachte Abwesenheit am Arbeitsplatz
2.3 Im Gegensatz zur Vorlage vom 27. September 1992 ge- winnt man bei den Parlamentariern, mit denen ich gesprochen habe, den Eindruck, dass ein Parlamentarier etwa 50 Prozent der Zeit für sein Mandat beansprucht. Persönliche PR (zu einer eventuellen späteren Wiederwahl) soll wohl auch kaum vom Steuerzahler bezahlt werden. Um so mehr sollten 50 Prozent Arbeitszeit reichen, wenn der Parlamentarier eine(n) Teilzeit- beschäftigte(n) engagieren kann.
2.4 Der Betrag von 2500 Franken, der vom Bund für die Alters- vorsorge jährlich einbezahlt wird, scheint für vor allem ältere Parlamentarier von absoluter Irrelevanz bezüglich ihrer späte- ren Rente zu sein.
3.1 Aufgrund des Argumentes der Finanzierung geht es nun darum, eine Politik der kleinen Schritte zu verfolgen. Das heisst, dass die eigentliche Entlohnung der Grundentschädi- gung nicht allzuhoch sein darf und dass eine Erhöhung der Entschädigung dem Volk einleuchten muss.
3.2 Es wäre von Vorteil, wenn der Bürger über den Umfang ei- nes Parlamentsmandates besser informiert würde.
3.3 Die Parlamentsreform sollte so einfach wie möglich (falls dies möglich ist) präsentiert werden.
3.4 Es geht darum, den Parlamentariern zumindest eine ange- passte Grundentschädigung für das Parlamentsmandat zu be- zahlen und die mit dem Mandat verursachten Extrakosten zu einem grösseren Teil zu decken. Ferner sollte das Anstellen ei- ner Teilzeitsekretärin unter der neuen Reform finanziell möglich sein. Ausserdem ist es wichtig, dass ein gewisser gewohnter Lebensstandard trotz des Parlamentsmandates beibehalten werden kann, damit sich auch zukünftig Bürger zur Wahl stellen werden, die ein tiefes und mittleres Salär haben respektive selb- ständig erwerbend sind. Auch ist zu beachten, dass die für die neue Parlamentsreform nötigen Mittel für das Volk nicht als zu hohe Belastung empfunden werden. Von Relevanz ist, dass das Parlament ein Milizparlament bleibt, denn gerade dadurch können die verschiedenen Situationen einzelner Berufsgattun- gen am besten in Betracht gezogen werden.
Aufgrund der obgenannten Ausgangslage ist folgende Re- formmöglichkeit denkbar:
a. Eine Aufbesserung der Grundentschädigung und der In- konvenienz, damit der Parlamentarier korrekt entschädigt wird und damit er die Möglichkeit hat, eine Teilzeitangestellte, z. B. Sekretärin, Assistentin, zu engagieren.
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Parlamentarische Initiative. Bezüge der Ratsmitglieder
b. Ein Erwerbsersatz für Parlamentarier, die durch ihr Parla- mentsmandat erhebliche Einbussen in ihrem beruflichen Ein- kommen auf sich nehmen müssen.
c. Anstelle einer Altersvorsorge könnte für gewisse Parlamenta- rier eine Pension mit der Erreichung des 65. Altersjahres und nach dem Niederlegen seines Mandates ausgeschüttet werden. d. Es ist dafür zu sorgen, dass der Schweizer Bürger (z. B. via Fernsehspots oder Interviews mit verschiedenen Parlamenta- riern und auch mit Zeitungsartikeln) besser über diese Miliz- tätigkeit informiert wird.
e. Eine Reform, die nicht in allen Aspekten immer alle gleich begünstigt, leuchtet vielleicht dem Bürger besser ein.
Zurzeit betragen die Grundentschädigung 12 000 Franken pro Jahr und das Taggeld 300 Franken pro Sitzungstag.
Eine Verdoppelung der Grundentschädigung von 12 000 Franken auf 24 000 Franken ist wohl kaum als übertrieben an- zusehen, was quasi einem Monatssalär von 2000 Franken ent- sprechen würde. Da aber für die Bürger eine Verdoppelung der Grundentschädigung und eine zusätzliche Erhöhung der Sitzungsgelder zuviel sein dürften, betrachte ich es als sinn- voll, das Taggeld nicht zu erhöhen. Es könnte aber als eine Pauschale von 30 000 Franken pro Jahr dem Parlamentarier bezahlt werden, sofern dieser regelmässig an den Sitzungen teilnimmt. Mehr als eine 10prozentige Abwesenheit wird mit ei- nem Abzug von 300 Franken pro Sitzungstag pönalisiert, überdurchschnittliche Arbeitsleistung von 110 bis 130 Tagen entlöhnt (Obergrenze, damit ein «Schinden» um Arbeitstage unattraktiv gemacht wird).
Da das Infrastrukturgesetz hochkantig verworfen worden ist und dennoch viele Parlamentarier zumindest einer Teilzeitse- kretärin, eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, eines Knech- tes usw. bedürfen, würde eine Erhöhung der schon heute aus- bezahlten Summe von 18 000 Franken pro Jahr zur Deckung der Inkonvenienz beim Stimmbürger möglicherweise auf we- niger Widerstand stossen. Gemäss Biga verdient eine Sekre- tärin in der öffentlichen Verwaltung durchschnittlich brutto 5082 Franken (inklusive Anteil 13. Monatslohn). Eine Sekretä- rin, die zu diesen Konditionen für 30 Prozent angestellt würde, würde 18 295 Franken pro Jahr kosten. (Beide Beträge sind ohne Sozialleistungen seitens des Arbeitgebers gerechnet. ) Da ich annehme, dass im allgemeinen kein Parlamentarier nur für sein 50prozentiges Parlamentsmandat (die meiste Arbeits- zeit würde er ohnehin eher in Bern oder an einem Seminar oder einer Sitzung ausserhalb seines Büros verbringen) ir- gendwo ein Büro mietet, sondern allenfalls - wenn er nicht schon ein Büro an seinem normalen Arbeitsort hat - sich zu Hause ein solches einrichtet, sollte die Deckung der Kosten für Büromaterial, Telefon und Fax kaum 6000 Franken pro Jahr überschreiten. (Allfällige Mehrkosten, für solche Parlamenta- rier, die aufgrund ihres Mandates eine grössere Wohnung ha- ben müssen, um ein Büro einzurichten!)
Aufgrund der oben genannten Annahmen und Berechnungen schliesse ich daraus, dass der Beitrag zur Deckung der Inkon- venienz von 18 000 auf 26 000 Franken erhöht werden sollte. Zu prüfen wäre die Möglichkeit eines Zusatzbetrages (nach Vorweis der effektiven Kosten) im Rahmen von etwa 10 000 Franken bei einigen Parlamentariern, die gezwungen sind, den Betrag von 26 000 Franken beträchtlich zu überschreiten, und insbesondere zum Ausgleich der Distanzentschädigung, die administrativ viel zu aufwendig ist. Neu könnten drei Kreise geschaffen werden: Distanz bis zu 50 Kilometer: nichts; 50 bis 150 Kilometer: Pauschale 1000 Franken; darüber z. B. 3000 Franken.
Rechnet man die Pauschale Taggeld
30 000 Fr.,
Grundentschädigung
24 000 Fr.,
Inkonvenienz
26 000 Fr.,
so kommt man auf ein Total von
80 000 Fr.
246 x 80 000 =
19 680 000 Fr.
Heute betragen die Ausgaben für Nationalrat und Ständerat
etwa
14 760 000 Fr.
Differenz
4 920 000 Fr.
Gehen wir nun davon aus, dass jeder Parlamentarier in Zukunft 80 000 Franken bekommt und dass er für sein Mandat 50 Pro- zent seiner Zeit beansprucht, so heisst das, dass alle Parlamen- tarier, die vor Antritt ihres Parlamentsmandates «nur» eine 50- prozentige, 40prozentige Tätigkeit oder weniger ausübten, fi- nanziell gedeckt sein dürften. Somit kann dieser seinen ge- wohnten Lebensstandard - nämlich den, den er vor dem Antritt seines Parlamentsmandates gehabt hat - beibehalten.
Der Parlamentarier, dessen vorparlamentarische berufliche Tätigkeit 50 Prozent übersteigt und dessen Arbeitgeber für den durch das neue Amt bedingten Arbeitsausfall keine oder eine ungenügende Entschädigung entrichtet, hat mit dem hier unten vorgestellten Erwerbsersatz die Möglichkeit, eine finan- zielle Kompensation zu bekommen. Die Kompensation ist vor allem auch für Parlamentarier gedacht, die selbständig erwer- bend sind.
Eine Kompensation erhält er allerdings nur, wenn er anhand der Steuererklärung das Erwerbseinkommen vorweisen kann respektive mit der Unterschrift des Arbeitgebers bestätigen kann, dass ihm das bisherige Arbeitseinkommen wegen des parlamentarischen Amtes gekürzt wird.
Die Idee der Kompensation liegt darin, dass der gewohnte Le- bensstandard beibehalten werden soll.
Somit könnte man folgende Kompensationsmöglichkeit in Be- tracht ziehen:
Es werden addiert: ursprüngliches Arbeitseinkommen
weniger die Summe von der Hälfte des ursprünglichen Salärs plus Grundentschädigung von 24 000 Franken plus das Tag- geld von 30 000 Franken (vorausgesetzt, der Parlamentarier hat nicht mehr als eine 10prozentige Abwesenheit; sonst wer- den ihm von der Summe des Erwerbsersatzes zusätzlich noch 300 Franken pro fehlenden Arbeitstag abgezählt): total 54 000 Franken. Die Differenz zum ursprünglichen Gehalt könnte mit einer Kompensationsentschädigung bis zu etwa 50 000 Fran- ken vom Bund bezahlt werden.
Beispiel: Die Hälfte eines ursprünglichen Salärs von 120 000 Franken wäre 60 000 Franken. Würden wir die Grundentschä- digung und das Sitzungsgeld dazuzählen, würde dies einen Betrag von 114 000 Franken ergeben. Die Differenz zu 120 000 Franken wäre somit 6000 Franken pro Jahr. Bei einem Salär von 200 000 Franken wäre die Differenz 46 000 Franken.
In Anbetracht der Tatsache, dass der Stimmbürger höhere Einkommen für Parlamentarier nicht goutiert, bin ich der Mei- nung, dass 50 000 Franken der höchste Betrag sein sollte, den man als Kompensation geben soll. Ab 208 000 Franken bleibt die Kompensation bei 50 000 Franken. Ab 500 000 Franken Einkommen gibt es keine Kompensation mehr.
Es ist zu prüfen, ob anstelle eines Beitrages des Bundes von 2500 Franken für die Altersvorsorge eine Rente entrichtet wer- den könnte. Wie oben erwähnt, ist vor allem für ältere Parla- mentarier der Ertrag der einbezahlten 2500 Franken kaum noch rentenbildend.
Man könnte folgendes Modell prüfen und berechnen:
I Mindestens 9 bis 12 Parlamentsjahre 1000 Fr./Monat Rente 22 Prozent von 54 000 Fr.
Il Mindestens 12 und mehr Parlamentsjahre
1600 Fr./Monat Rente 35 Prozent von 54 000 Fr.
Dies jedoch immer nur, wenn der Parlamentarier bei seinem Rücktritt nicht älter als 70 Jahre alt ist
Als eine Art spezielle Sozialleistung könnte man unter Umstän- den noch folgende Variante einbauen:
III Mindestens 5 bis 8 Parlamentsjahre 500 Fr./Monat Rente 11 Prozent von 54 000 Fr.
Zur Erfüllung dieser Sozialleistung sind folgende Kriterien ku- mulativ in Betracht zu ziehen:
a. Der Parlamentarier muss bei seinem 5. bis 8. Amtsjahr min- destens 50 Jahre alt gewesen, aber bei der Vollendung des 8. Jahres noch nicht pensioniert sein. Bei Selbständiger- werbenden und bei gewissen Spezialfällen kann das Pensio- nierungsalter unter Umständen auch höher als 65 Jahre sein, falls die Pensionierung bei diesen erst im 7. und 8. Jahr erfol- gen sollte.
Initiative parlementaire. Indemnités parlementaires
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b. Wenn der Parlamentarier durch sein Mandat eine Pensions- einbusse erleidet, z. B., wenn der Arbeitgeber weniger Prä- mien einbezahlt hat; oder bei einem Selbständigerwerben- den, wenn er wegen des Mandates zu kleineren Einkommen kam und damit eine geringere dritte Säule aufbauen konnte. c. Wenn das Einkommen des Parlamentariers (für seine nicht- parlamentarische Arbeit) unter 48 000 Franken liegt. Für alle Varianten gilt:
Die Rente wird erst ab 65. Altersjahr ausbezahlt Bei Parlamen- tariern, die noch im AHV-Alter ihr Mandat ausüben, wird die Pension erst nach Abgabe ihres Mandates bezahlt. 8. Alterslimite
Die Alterslimiten sind folgendermassen begründet:
Vorausschicken sollte man, dass erstens die 2500 Franken in der Regel für eher jüngere Parlamentarier bezahlt werden, bei denen die 2500 Franken noch rentenbildend sind, und zwei- tens für alle Parlamentarier, die die oben erwähnten Kriterien nicht erfüllen. Für sie bleibt grundsätzlich alles beim alten. Kategorie II
Parlamentarier, die mehr als 12 Amtsjahre absolviert haben, können nach Abgabe ihres Parlamentsmandates und bei der Pensionierung eine Rente von 1600 Franken beziehen. Kategorie III
Sollte man als eine Art Sozialleistung für schon ältere Parla- mentarier ansehen, die aber noch nicht im AHV-Alter sind. Sie können mit den 2500 Franken keine Rente mehr bilden und sind weder vermögend, noch verfügen sie über ein höheres Einkommen.
Erwägungen des Büros
Nach dem negativen Volksentscheid vom 27. September 1992 zur Verbesserung der Parlamentarierentschädigungen schlägt Herr Stucky ein neues Entschädigungssystem mit den folgenden Eckpunkten vor: Erhöhung und Pauschalierung der Entschädigungen für die Ratsarbeit; Erhöhung der Ent- schädigung für Infrastrukturauslagen mit der Möglichkeit ei- ner Ausrichtung aufgrund der persönlichen Situation der Rats- mitglieder; die Einführung einer Erwerbsersatzordnung und eine neue Vorsorgeregelung.
Während die Verbesserung der Vorsorgeregelung im Büro wie auch im National- und Ständerat unbestritten blieb (vgl. 92.3435 Motion NR/SR [Schmid Peter]. Vorsorgeentschädi- gung für Parlamentsmitglieder), lehnt das Büro weitere Mass- nahmen im Entschädigungsbereich ab.
Das Büro teilt zwar die Meinung von Herrn Stucky, dass die Entschädigung der Parlamentsmitglieder gesamthaft gese- hen ungenügend und dem geleisteten Einsatz nicht angemes- sen ist. Es lehnt aber eine Erhöhung zum heutigen Zeitpunkt ab. Das wirtschaftliche Umfeld und die Lage der Bundesfinan- zen haben sich seit dem negativen Volksentscheid noch ver- schlechtert. Zudem ist das Büro der Meinung, dass eine Pau- schalierung der Entschädigungen nicht der richtige Weg sei und dass die Leistungskomponente, d. h. die Taggelder, bei- zubehalten seien. Ferner lehnte es mit 7 zu 4 Stimmen eine Anpassung der Taggelder und mit 7 zu 5 Stimmen eine Anpas- sung der Spesenentschädigungen an die Teuerung ab.
Ausgehend vom Grundsatz, dass die Arbeit im Parlament für alle gleich bewertet und folglich gleich entschädigt werden soll, lehnte das Büro die Einführung einer Erwerbsersatzlö- sung ab. Es unterstrich, dass die Übernahme eines Parla- mentsmandates freiwillig sei und man auch nicht von einem Arbeitsverhältnis im eigentlichen Sinn des Wortes ausgehen bzw. von «Lohn» sprechen könne. Das Büro anerkennt zwar, dass Ratsmitglieder wegen dem Parlamentsmandat Einkom- menseinbussen in Kauf nehmen müssen. Eine Kompensation solcher Einbussen würde aber zu einer Ungleichbehandlung führen, die weder gerechtfertigt noch erwünscht wäre.
Unbestritten blieb im Büro die Forderung nach einer besseren Vorsorgeregelung, welche das Büro mit einer eigenen Initia- tive verwirklichen will. Eine entsprechende Vorlage (94.409) liegt dem Nationalrat zur Genehmigung vor.
Damit erachtet das Büro die Entschädigungsfrage als vorläu- fig erledigt und beantragt dem Rat, der Initiative keine Folge zu geben.
Haller Gret (S, BE) présente au nom du Bureau le rapport écrit suivant:
Conformément à l'article 21ter de la loi sur les rapports entre les conseils, nous vous soumettons ci-joint le rapport du Bu- reau, chargé de donner son préavis sur l'initiative parlemen- taire déposée le 28 avril 1993 par M. Stucky.
Nous rappelons que cette initiative vise à modifier la loi sur les indemnités parlementaires d'une part, l'arrêté fédéral relatif à la loi sur les indemnités parlementaires d'autre part, sur quatre points: augmentation des indemnités parlementaires, trans- formation des indemnités journalières en indemnités forfaitai- res, instauration d'une allocation pour perte de gain de 50 000 francs au maximum, instauration d'un régime de retraite.
Le Bureau a entendu l'auteur de l'initiative le 25 août 1993.
Le peuple ayant rejeté, le 27 septembre 1992, la nouvelle ré- glementation concernant les indemnités parlementaires qui avait été proposée dans le cadre de la réforme du Parlement, le Bureau a décidé de concentrer pour l'instant tous ses efforts sur la seule question de la prévoyance, dont le bien-fondé n'avait pas été contesté. Le Bureau renvoie à ce sujet à l'objet 94.409, «Initiative parlementaire. Réglementation en matière de prévoyance applicable aux députés».
Développement de l'auteur de l'initiative
La votation du 27 septembre 1992 sur la réforme du Parlement a donné les résultats suivants:
Révision de la loi sur les rapports entre les conseils Oui 1 097 185 (58,0 pour cent)/Non 794 132 (42,0 pour cent) Révision de la loi sur les indemnités parlementaires
Oui 542 768 (27,6 pour cent)/Non 1 424 954 (72,4 pour cent) Loi sur les coûts d'infrastructure
Oui 590 484 (30,6 pour cent)/Non 1 339 597 (69,4 pour cent) Participation: 45,5 pour cent
Le présent document porte sur les éléments de la réforme par- lementaire qui ont été rejetés et pourra servir de base pour la présentation d'un nouveau projet.
L'analyse Vox constate:
Que l'argument financier (sans qu'on puisse toutefois conclure que la réforme aurait passé si les indemnités avaient été moindres ou la situation économique moins tendue),
Que la rupture entre le peuple et le Parlement (mécontente- ment politique; impression que les décisions, à Berne, sont prises de plus en plus contre et de moins en moins pour le peuple)
Que la suppression du système de milice caractérisant la culture politique qui marque l'attitude vis-à-vis de la réforme (attachement à l'idée d'un parlement de milice exerçant son mandat à titre bénévole et accessoire)
ont constitué les principaux motifs de rejet de la réforme du Parlement.
Il semble en outre que les connaissances du peuple au sujet de la réforme du Parlement aient été plutôt lacunaires, ce qui laisse penser que le projet était trop compliqué.
En résumé, on peut dire que le rejet s'explique d'une part par des raisons financières et d'autre part par le fait que le peuple ignore ce que recouvre un mandat parlementaire. On peut tou- tefois supposer que si le projet avait prévu une indemnisation moins élevée, le référendum n'aurait pas été demandé.
En interrogeant quelques parlementaires au sujet de leur man- dat, on a pu constater ce qui suit:
2.1 Pas un n'a affirmé que les parlementaires étaient par prin- cipe trop peu indemnisés pour l'exercice de leur mandat; plu- sieurs, en revanche, on dit n'avoir pas assez de moyens pour engager une secrétaire à temps partiel ou une assistante, etc., pour les aider dans leurs tâches de parlementaire.
2.2 Les parlementaires qui exercent une profession en indé- pendant subissent parfois d'importantes diminutions de leur revenu professionnel à cause du temps que leur prend leur mandat et des absences qu'il occasionne.
2.3 Contrairement à ce qui est dit dans le projet du 27 septem- bre 1992, on a l'impression, en parlant avec les parlementai- res, qu'un député consacre env. 50 pour cent de son temps de
Parlamentarische Initiative. Bezüge der Ratsmitglieder
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travail à son mandat. Cependant, le temps qu'il consacre aux relations publiques (pour être éventuellement réélu) ne saurait être financé par le contribuable. Et si le parlementaire peut en- gager un employé ou une employée à temps partiel, 50 pour cent du temps de travail devraient être d'autant plus suffisants. 2.4 En ce qui concerne la retraite, les 2500 francs qui sont ver- sés chaque année par la Confédération au titre de la pré- voyance semblent tout à fait insignifiants, surtout pour les par- lementaires d'un certain âge.
3.1 Si l'on considère l'argument financier, il faut maintenant adopter une politique des petits pas. En conséquence, l'in- demnité de base ne doit pas être trop élevée; en outre, une augmentation de l'indemnité doit pouvoir être comprise par le peuple.
3.2 On aurait tout à gagner d'une meilleure information du ci- toyen en ce qui concerne les tâches liées au mandat parle- mentaire.
3.3 La réforme du Parlement devrait être présentée de manière aussi simple que possible (pour autant que cela soit possible).
3.4 Il s'agit de payer aux parlementaires, pour l'exercice de leur mandat, une indemnité de base adaptée et de couvrir une majeure partie des frais supplémentaires qu'ils encourent de par cet exercice. En outre, la nouvelle réforme devrait donner aux parlementaires les moyens d'engager une secrétaire à temps partiel. Par ailleurs, il est important qu'un certain niveau de vie puisse être maintenu, malgré l'exercice du mandat, afin que les citoyens dont le salaire est bas ou moyen, ou qui tra- vaillent en indépendant, puissent eux aussi se présenter à des élections à l'avenir. Il faut, de plus, veiller à ce que les moyens qui seraient engagés au titre de la nouvelle réforme du Parle- ment ne soient pas perçus par le peuple comme une charge trop lourde. Il est important que le Parlement reste un parle- ment de milice, car seul ce système permet de tenir compte au mieux des différentes réalités professionnelles.
Sur la base de ce qui précède, on peut envisager les réformes suivantes:
a Amélioration de l'indemnité de base et de l'indemnité pour les inconvénients subis, afin que le parlementaire soit dédom- magé correctement et qu'il ait la possibilité d'engager une em- ployée à temps partiel, par ex. une secrétaire ou un/une assis- tante.
b. Versement d'une allocation pour perte de gain aux parle- mentaires qui, de par l'exercice de leur mandat, doivent supporter des diminutions importantes de leur revenu profes- sionnel.
c. En lieu et place de l'indemnité au titre de la prévoyance, ver- sement, à certains parlementaires, d'une retraite lorsqu'ils at- teignent l'année de leurs 65 ans et qu'ils ont quitté leur fonc- tion.
d. Meilleure information du citoyen suisse au sujet du système de milice (p. ex. au moyen de spots télévisés, d'interviews de parlementaires, ou encore d'articles de journaux).
e. Une réforme qui ne favorise pas tout le monde en même temps et à tous les niveaux sera peut-être mieux acceptée par les citoyens.
Actuellement, l'indemnité de base s'élève à 12 000 francs par année et l'indemnité journalière à 300 francs par jour de séance.
Un doublement de l'indemnité de base de 12 000 à 24 000 francs ne saurait être considéré comme excessif; ce nouveau montant annuel équivaudrait à un salaire mensuel d'environ 2000 francs. En revanche, le citoyen pourrait trouver exagéré qu'en plus du doublement de l'indemnité de base, on aug- mente aussi l'indemnité journalière; en conséquence, il me semble raisonnable de ne pas relever l'indemnité journalière. Cependant, elle pourrait être versée au parlementaire sous la forme d'une somme forfaitaire de 30 000 francs par année, pour autant qu'il participe régulièrement aux séances. Un taux d'absence de plus de 10 pour cent serait pénalisé d'une dé- duction de 300 francs par jour de séance, un taux de présence de 110 à 130 jours serait rétribué (= limite supérieure pour évi- ter une surenchère).
Comme la loi sur les coûts d'infrastructure a été massivement rejetée, mais que de nombreux parlementaires ont tout de même besoin au moins d'une secrétaire à temps partiel, d'un collaborateur scientifique ou d'un auxiliaire agricole, etc., une augmentation de la somme de 18 000 francs par an versée au- jourd'hui au titre du dédommagement pour les inconvénients subis pourrait rencontrer moins de résistance auprès des ci- toyens. Selon l'Ofiamt, une secrétaire employée dans l'admi- nistration publique gagne en moyenne 5082 francs brut par mois (y compris la part du 13e mois de salaire). Une secrétaire qui serait engagée à 30 pour cent à ces conditions coûterait 18 295 francs par année (les deux montants n'incluent pas les prestations sociales de l'employeur).
Comme je pars du principe qu'en général aucun parlemen- taire ne loue un bureau uniquement pour son mandat à 50 pour cent (il passerait de toute façon la plupart de son temps de travail à Berne, à des séminaires ou à des séances), mais que s'il n'a pas déjà un bureau à son lieu de travail, il s'en aménage un à la maison, la somme couvrant les frais de maté- riel, de téléphone et de fax ne devrait guère dépasser 6000 francs par année (éventuellement frais supplémentaires pour les parlementaires qui, à cause de leur mandat, doivent avoir un plus grand appartement pour y aménager un bureau).
Je conclus de ce qui précède que le montant dédommageant des inconvénients subis devrait être relevé de 18 000 à 26 000 francs. Il faudrait en outre examiner la possibilité de verser un supplément de l'ordre de 10 000 francs (sur présentation de pièces justifiant des coûts effectifs) à certains parlementaires qui sont contraints de dépasser largement les 26 000 francs afin, notamment, de compenser l'indemnité de parcours qui entraîne trop de charges administratives. On pourrait désor- mais définir trois cercles: distance jusqu'à 50 kilomètres: rien; de 50 à 150 kilomètres: forfait de 1000 francs; au-delà: par ex. 3000 francs.
Si l'on additionne les sommes forfaitaires:
Indemnité journalière 30 000 fr.
Indemnité de base 24 000 fr.
Indemnité pour inconvénients subis 26 000 fr.
on arrive au total de 80 000 fr.
246 x 80 000 = 19 680 000 fr.
Aujourd'hui, les dépenses pour le Conseil national et le Conseil des Etats s'élèvent à environ 14 760 000 fr.
Différence 4 920 000 fr.
Si l'on part du principe que chaque parlementaire recevra dé- sormais 80 000 francs et qu'il consacre 50 pour cent de son temps de travail à l'exercice de son mandat, cela signifie que tous les parlementaires qui, avant d'entamer leur mandat, ne travaillaient «qu'à» 50 pour cent, 40 pour cent ou moins de- vraient être couverts financièrement Ainsi, ils peuvent mainte- nir leur niveau de vie habituel, c'est-à-dire celui qu'ils avaient avant d'entamer leur mandat.
Le député dont l'activité professionnelle préparlementaire dé- passait 50 pour cent et dont l'employeur ne verse, en compen- sation des absences dues à l'exercice de la nouvelle charge, pas d'indemnité ou une indemnité insuffisante, a la possibilité, avec l'allocation pour perte de gain présentée ci-après, de re- cevoir une compensation financière. Cette compensation est aussi et surtout conçue pour les parlementaires qui exercent leur activité en indépendant.
Toutefois, le parlementaire ne reçoit une compensation que s'il peut justifier de son revenu professionnel sur la base de sa déclaration d'impôts ou s'il peut certifier, avec la signature de l'employeur, que le revenu de son travail a été diminué à cause du mandat parlementaire.
Cette compensation a pour but de permettre au parlementaire de maintenir son niveau de vie.
Ainsi, on peut considérer la possibilité de compensation sui- vante:
On additionne: revenu du travail avant l'entrée en fonction, moins la somme de la moitié de ce revenu, de l'indemnité de base (24 000 francs) et de l'indemnité journalière (30 000 francs, pour autant que le parlementaire n'enregistre pas un taux d'absence de plus de 10 pour cent; dans le cas contraire,
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N
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il lui est déduit de l'allocation pour perte de gain 300 francs par jour manquant), total 54 000 francs. La différence par rapport au revenu du travail avant l'entrée en fonction pourrait être payée par la Confédération sous la forme d'une indemnité compensatoire pouvant aller jusqu'à environ 50 000 francs. Exemple: La moitié d'un salaire avant l'entrée en fonctions de 120 000 francs donne 60 000 francs. Si l'on y ajoute l'indem- nité de base et l'indemnité journalière, cela fait 114 000 francs. La différence par rapport à 120 000 francs donne 6000 francs par année. Pour un salaire de 200 000 francs, la différence se monterait à 46 000 francs. Comme le citoyen ne semble guère apprécier que l'on augmente le revenu des parlementaires, je pense que 50 000 francs devrait être le montant maximum pouvant être versé à titre de compensation. Dès 208 000 francs, la compensation reste à 50 000 francs. Dès 500 000 francs de revenu, il n'y a plus de compensation.
Il faut examiner si, à la place du montant de 2500 francs versé par la Confédération au titre de la prévoyance, on ne pourrait pas verser une retraite. Comme mentionné plus haut, le mon- tant de 2500 francs ne permet plus guère de se constituer une rente, surtout pour les parlementaires d'un certain âge.
On pourrait étudier le modèle suivant:
1 9 à 12 années au Parlement
Il 12 ou plus années au Parlement
1000 fr./mois de retraite 22 pour cent de 54 000 fr. 1600 fr./mois de retraite 35 pour cent de 54 000 fr.
Toutefois, ces sommes ne sont versées que si le parlemen- taire est âgé de moins de 70 ans lorsqu'il quitte ses fonctions. Dans certains cas, on pourrait également envisager une sorte de prestation sociale spéciale.
III 5 à 8 années au Parlement
500 fr./mois de retraite 11 pour cent de 54 000 fr.
Pour obtenir cette prestation sociale, le parlementaire doit remplir les critères suivants de manière cumulative:
a. Le parlementaire doit être âgé d'au moins 50 ans lorsqu'il se trouve entre la 5e et la 8e année d'exercice; cependant, il ne doit pas encore être à la retraite lorsqu'il achève sa 8e année. Pour les indépendants et dans certains cas spéciaux, l'âge de la retraite peut être, dans certaines circonstances, plus élevé que 65 ans, si ces parlementaires ne partent à la retraite qu'au cours de leur 7e ou 8e année d'exercice.
b. Le parlementaire subit, de par l'exercice de son mandat, une diminution de sa retraite, par exemple lorsque l'em- ployeur a payé moins de primes; ou, pour les indépendants, il a produit un revenu moindre à cause de son mandat, de sorte que le 3e pilier qu'il s'est constitué est moins important
c. Le revenu du parlementaire (pour son activité extraparle- mentaire) est inférieur à 48 000 francs.
Les conditions suivantes s'appliquent à toutes les variantes: La retraite n'est versée qu'à partir de la 65e année. Pour les parlementaires qui exercent encore leur mandat à l'âge de la retraite, la retraite n'est versée que lorsqu'ils remettent leur mandat.
Les limites d'âge s'expliquent comme suit:
Il faut remarquer tout d'abord que les 2500 francs sont en gé- néral versés en premier lieu à des parlementaires plutôt jeunes pour qui cette somme permet encore de se constituer une rente et en second lieu à tous les parlementaires qui ne rem- plissent pas les critères précités. Pour ces personnes, rien ne change.
Catégorie Il
Les parlementaires qui ont exercé leur mandat pendant plus de 12 ans peuvent toucher une rente de 1600 francs après avoir remis leur mandat parlementaire et au moment du départ à la retraite.
Catégorie III
A considérer comme une sorte de prestation sociale pour des parlementaires plus âgés, mais n'ayant pas encore atteint l'âge de l'AVS. Ils ne peuvent plus se constituer une rente avec les 2500 francs, ne disposent pas d'une grande fortune, ni d'un revenu élevé.
Considérations du Bureau
Le peuple ayant refusé, le 27 septembre 1992, d'entériner le nouveau système d'indemnisation des parlementaires sur lequel il avait été appelé à trancher dans le cadre plus large de la réforme du Parlement, M. Stucky a proposé un nouveau dis- positif articulé autour des points suivants: augmentation des indemnités parlementaires, transformation des indemnités journalières en indemnités forfaitaires, augmentation des in- demnités de secrétariat avec modulation possible en fonction de la situation particulière de chaque député, instauration d'une allocation pour perte de gain, instauration d'un régime de retraite.
Considérant que la modernisation de la réglementation en matière de prévoyance était le seul point n'ayant donné lieu à contestation ni de la part du Bureau, ni de la part du Conseil national, ni de la part du Conseil des Etats (cf. 92.3435 Motion CN/CE [Schmid Peter]. Contribution allouée aux parlementai- res au titre de la prévoyance), le Bureau renonce pour l'heure à agir dans les autres domaines ressortissant à l'indemnisation. Si le Bureau partage l'opinion de M. Stucky, selon laquelle l'in- demnisation accordée aux députés est globalement insuffi- sante compte tenu de l'investissement personnel que requiert l'activité parlementaire, il n'en rejette pas moins l'idée d'une réévaluation, du moins pour l'instant. D'une part, en effet, la si- tuation économique en général, et les finances de la Confédé- ration en particulier, se sont encore dégradées depuis le «non» populaire. D'autre part, le Bureau ne considère pas que la globalisation de l'indemnisation sous la forme d'indemnités forfaitaires soit véritablement judicieuse: mieux vaut, à ses yeux, conserver le système des indemnités journalières, dont le versement est subordonné à la présence. Enfin, le Bureau a rejeté, par 7 voix contre 4, l'idée d'un ajustement des indemni- tés journalières au renchérissement, et, par 7 voix contre 5, l'idée d'un tel ajustement pour les indemnités versées au titre des débours.
Par ailleurs, s'appuyant sur le principe que tous les parlemen- taires accomplissent un travail d'égale valeur qui doit donc être également rémunéré, le Bureau a rejeté la proposition d'une allocation pour perte de gain. Il a rappelé à ce propos, d'abord, que personne n'était obligé d'accepter un mandat parlementaire, ensuite, qu'il était difficile de considérer que l'activité parlementaire était un travail comme un autre, et donc d'assimiler la rémunération des députés à un «salaire». Cela n'empêche pas d'ailleurs le Bureau d'admettre qu'un mandat parlementaire se traduit effectivement par une perte de re- venu: mais compenser cette perte conduirait à une inégalité de traitement aussi injustifiable que peu souhaitable.
Enfin, le Bureau reste unanime à admettre le bien-fondé d'une amélioration de la réglementation en matière de prévoyance, et il a lui-même soumis une initiative en ce sens (94.409) au Conseil national.
En conséquence, le Bureau considère que le chapitre de l'in- demnisation est provisoirement clos, et il propose au Conseil de ne pas donner suite à l'initiative parlementaire Stucky.
Antrag des Büros Das Büro beantragt mit 13 zu 0 Stimmen, der Initiative keine Folge zu geben.
Proposition du Bureau
Le Bureau propose, par 13 voix sans opposition, de ne pas donner suite à l'initiative.
Angenommen - Adopté
Schluss der Sitzung um 19.30 Uhr La séance est levée à 19 h 30
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Parlamentarische Initiative (Stucky) Bezüge der Mitglieder der eidgenössischen Räte Initiative parlementaire (Stucky) Indemnités dues aux membres des conseils législatifs
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Année
1994
Anno
Band
II
Volume
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Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
93.432
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Datum 15.06.1994 - 15:00
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