Motion du Conseil national (CAJ-CN 92.082)
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E 1er mars 1994
gaben, die wir wahrscheinlich nicht verhindern können -: Wie wollen Sie eigentlich den Haushalt sanieren, wenn Sie dau- ernd dafür sorgen, dass man nicht einmal das, was Rechtens ist, einkassieren kann, indem Sie einfach einzelne Gruppen immer wieder privilegieren wollen?
Hier geht es um 60 Millionen Franken, Herr Küchler. Sie kön- nen natürlich sagen, es seien dann Milliarden von Franken, die zufliessen, aber ich weiss langsam auch, wie die dann ver- steuert werden; jedenfalls bringt das dem Bund nicht sehr viel. Hier muss man einfach sagen: Was Sie vorschlagen, ist eine ungerechtfertigte Privilegierung, und der Staat, die Eidgenos- senschaft, kann sich das nicht leisten.
Ich bitte Sie, den Antrag der Minderheit Küchler abzulehnen.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Mehrheit Für den Antrag der Minderheit
14 Stimmen 9 Stimmen
Art. 74, 75 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Art. 7 Abs. 3 Bst. m - Art. 7 al. 3 let. m
Präsident: Wir haben noch den Artikel 7 Absatz 3 Buchsta- be m zu bereinigen. Wir haben bei Artikel 25 den Antrag der Minderheit Küchler gutgeheissen. Ich gehe davon aus, dass demgemäss die Hypothekarfonds auch hier erwähnt werden sollten.
Salvioni Sergio (R, TI), Berichterstatter: Artikel 7 Absatz 3 Buchstabe m bleibt in der Fassung des Bundesrates, welcher der Nationalrat zugestimmt hat, bestehen.
Angenommen gemäss Beschluss des Nationalrates Adopté selon la décision du Conseil national
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
25 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
93.3528
Motion des Nationalrates (RK-NR 92.082) Fiskalische Massnahmen im Bereich der Anlagefonds Motion du Conseil national (CAJ-CN 92.082) Allègements fiscaux dans le domaine des placements
Texte de la motion du 16 décembre 1993
Le Conseil fédéral est chargé de renforcer également la com- pétitivité et l'attractivité de la place financière suisse dans le domaine des placements, en accordant des allègements fis- caux, notamment par le réaménagement de l'impôt anticipé de façon à le rendre compatible avec les normes de la CE.
Salvioni Sergio (R, TI), rapporteur: J'avais anticipé durant la discussion sur la proposition de minorité Küchler. La commis- sion approuve cette motion et propose à l'unanimité de l'adop- ter. Elle demande au Conseil fédéral de trouver les moyens pour «renforcer .... la compétitivité et l'attractivité de la place fi- nancière suisse dans le domaine des placements, en accor- dant des allègements fiscaux, notamment par le réaménage- ment de l'impôt anticipé de façon à le rendre compatible avec les normes de la CE».
Ce sera donc le Conseil fédéral qui devra nous faire des propo- sitions afin que la situation fiscale des fonds de placement puisse être traitée plus ou moins au même niveau, que la charge fiscale soit par exemple égale à celle des fonds luxem- bourgeois, afin que l'on puisse constater en Suisse aussi une relance de ce domaine.
Il faut quand même souligner qu'au cours de l'année 1993, à la suite probablement déjà de la modification apportée aux droits de timbre, le nombre de fonds nouvellement constitués s'est élevé à 29 et que le capital total s'est accru de 63 pour cent par rapport à l'année précédente, c'est-à-dire qu'il s'est élevé à 58 millions de francs au lieu de 35 millions de francs en 1992.
C'est la raison pour laquelle nous vous prions de transmettre la motion de la commission.
Stich Otto, Bundespräsident: Der Bundesrat ist nicht bereit, den Vorstoss als Motion entgegenzunehmen, er ist bereit, ihn als Postulat entgegenzunehmen.
Die Motion des Nationalrates lautet: «Der Bundesrat wird be- auftragt, ebenfalls die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des schweizerischen Finanzplatzes im Bereich der Anlage- fonds durch fiskalische Massnahmen zu stärken, insbeson- dere durch eine EG-kompatible Ausgestaltung der Verrech- nungssteuer.»
Das, was Sie wollen, ist nicht möglich, denn es gibt keine EG- kompatible Verrechnungssteuer, weil die EG bis heute keine Verrechnungssteuer kennt; man kann sich also nicht darauf ausrichten. Die Alternative dazu ist natürlich die Amtshilfe in Fiskalsachen. Ich kann Ihnen für den Fall, dass Sie es nicht wissen, sagen, dass am 3. März, d. h. übermorgen, Frau Scri- vener zu mir kommt, um über die Amtshilfe in Fiskalsachen zu diskutieren.
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie nun nicht einfach den Bundesrat zwingen würden, überall bei den Verrech- nungssteuern abzubauen, um sich nachher wenn möglich eine Amtshilfe in Fiskalsachen einzuhandeln.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie hier dem Bundesrat folgen und diese Motion in ein Postulat umwandeln würden.
Abstimmung - Vote Für Überweisung der Motion Dagegen
13 Stimmen
8 Stimmen
Wortlaut der Motion vom 16. Dezember 1993
Der Bundesrat wird beauftragt, ebenfalls die Wettbewerbsfä- higkeit und Attraktivität des schweizerischen Finanzplatzes im Bereich der Anlagefonds durch fiskalische Massnahmen zu stärken, insbesondere durch eine EG-kompatible Ausgestal- tung der Verrechnungssteuer.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion des Nationalrates (RK-NR 92.082) Fiskalische Massnahmen im Bereich der Anlagefonds Motion du Conseil national (CAJ-CN 92.082) Allégements fiscaux dans le domaine des placements
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
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Jahr
1994
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3528
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 01.03.1994 - 08:00
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