Motion WAK-NR
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reprenne des actes européens dans sa législation nationale, la protection moyennant la désignation 'En provenance de cultu- res biologiques' sera complète». Le non sorti des urnes le 6 décembre 1992 a incité la commission à reprendre la ques- tion en formulant une motion de la commission.
Neuer Antrag der Kommission Die Kommission beantragt mit 10 zu 7 Stimmen: Mehrheit
Ueberweisung der Motion als Postulat Minderheit (Hämmerle, Baumann, Bodenmann, Danuser, Jaeger, Leder- gerber, Strahm Rudolf, Thür) Ueberweisung der Motion
Nouvelle proposition de la commission La commission propose par 10 voix contre 7: Majorité Transmettre la motion comme postulat Minorité (Hämmerle, Baumann, Bodenmann, Danuser, Jaeger, Leder- gerber, Strahm Rudolf, Thür) Transmettre la motion
Hämmerle, Sprecher der Minderheit: Dieser Vorstoss ist aus der Behandlung der Standesinitiative Bern entstanden. Diese enthielt zwei Forderungen: erstens die Einführung von Um- stellungsbeiträgen für Betriebe, die auf den biologischen Landbau umstellen wollen; zweitens die gesetzliche Anerken- nung der Knospe, des Labels des Biolandbaus also.
Der erste Teil wurde von der Kommission und vom Nationalrat als durch Artikel 31b Landwirtschaftsgesetz mindestens als teilweise erfüllt betrachtet.
Dem zweiten Teil hingegen, der Anerkennung des Labels Knospe, wurde vom Nationalrat Folge gegeben; vom Bundes- rat wird die Bedeutung dieses Anliegens in allen Punkten aner- kannt. Es handelte sich um eine Standesinitiative des grössten Agrarkantons der Schweiz Nun soll dieses zweite Anliegen, die Anerkennung des Labels Knospe, in Kategorie V als Po- stulat schubladisiert werden. Nach den ganzen Diskussionen über andere Standesinitiativen, auch am heutigen Tag, müs- sen der Kanton Bern und auch andere Betroffene dieses Vor- gehen als Affront verstehen. Es handelt sich hier um einen wi- derlichen Umgang mit einer Standesinitiative, der man Folge gegeben hat.
Zum Inhalt. Die gesetzliche Anerkennung der Knospe, dieses Labels, kostet nichts, ist aber äusserst wichtig, auch im euro- päischen Zusammenhang. Die EG anerkennt den biologi- schen Landbau sogar in einer Richtlinie; die EG-Anforderun gen an den Biolandbau sind genau definiert, sie sind tendenzi- ell schärfer als die schweizerischen Anforderungen. Ohne staatliche Anerkennung des Labels Knospe hat der schweize- rische biologische Landbau ein grosses Handicap.
Der Bundesrat - wie gesagt - ist in allen Teilen mit der Bedeu- tung dieses Anliegens einverstanden. Er will das Anliegen aber nicht als Motion entgegennehmen, sondern nur als Po- stulat, weil er diese Forderung in diesem Jahr scheinbar nicht erfüllen kann.
Und jetzt kommt das Grösste: Er will das Problem im Rahmen des Revitalisierungsprogrammes - Sie hören richtig - lösen. Wenn wir uns aber die Dynamik dieses Revitalisierungspro- grammes vor Augen halten, können wir uns unschwer vorstel- len, dass das sehr lange dauert und wenig dabei heraus- kommt.
Ich bitte Sie im Namen der Kommissionsminderheit, an der Motion festzuhalten und damit dem Bundesrat Beine zu ma- chen. Die Mehrheit der Kommission findet es offensichtlich nicht nötig, ihre Argumente darzulegen.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Mehrheit Für den Antrag der Minderheit
61 Stimmen 38 Stimmen
Antrag der Kommission
Abschreiben der Standesinitiative Bern 91.313 «Förderung des biologischen (ökologischen) Landbaus» Proposition de la commission
Classer l'initiative du canton de Berne 91.313 «Encourage- ment de l'agriculture biologique (écologique)»
Angenommen - Adopté
93.3193
Motion WAK-NR Mögliche Diskriminierung durch EG- und OECD-Länder. Auflistung Motion CER-CN Eventuelles mesures discriminatoires de la CE et des pays de l'OCDE. Répertoire
Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Wortlaut der Motion vom 5. April 1993
Der Bundesrat wird beauftragt, durch Beizug neutraler Stellen eine laufende Identifizierung von objektiv bestehenden und in Zukunft möglichen Benachteiligungen schweizerischer Ex- porte in den OECD-Raum und namentlich von Exporten nach der EG, die sich aus der Nichtbeteiligung am EWR-Abkom- men ergeben können, vornehmen zu lassen. Diese Liste der möglichen Diskriminierungen soll die Grundlage bilden für die Meinungsbildung über das europapolitische Programm und für weitere Verhandlungen mit Brüssel. Er berichtet periodisch dem Parlament.
Texte de la motion du 5 avril 1993
Le Conseil fédéral est chargé de faire procéder, par le concours d'organismes neutres, à une identification perma- nente des inconvénients existant objectivement et suscepti- bles d'apparaître à l'avenir en matière d'exportations suisses vers les pays de l'OCDE et notamment d'exportations vers la CE, inconvénients qui pourraient résulter de la non-participa- tion à l'Accord sur l'EEE. Cette liste des éventuelles mesures discriminatoires doit constituer la base de la formation de l'opi- nion sur le programme européen ainsi que sur la suite des né- gociations à conduire à Bruxelles. Le Conseil fédéral présente un rapport périodique au Parlement.
Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.
Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 12. Mai 1993
In seiner Botschaft vom 24. Februar 1993 hat der Bundesrat seine Bereitschaft bekundet, die Auswirkungen unserer Nicht- teilnahme am EWR in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Recht und Kultur zu analysieren. Die für die Durchführung einer wis- senschaftlichen Untersuchung notwendigen Schritte wurden bereits eingeleitet.
Im Rahmen dieser Studie wird aufzuzeigen sein, inwiefern un- ser Land Opfer allfälliger diskriminierender Massnahmen im Bereich des Exports mit der EG werden könnte.
Abschreibung - Classement
26-N
N 7 juin 1993
1064
Stations de recherches agricoles. Interventions
Rapport écrit du Conseil fédéral du 12 mai 1993 *
Dans son message global du 24 février 1993, le Conseil fédé- ral a convenu d'analyser les répercussions, dans les domai- nes politique, économique, juridique et culturel, de notre non- participation à l'EEE. A cette fin, les démarches nécessaires à la réalisation d'une étude scientifique ont déjà été entreprises. C'est dans le cadre de cette analyse qu'apparaîtront notam- ment les éventuelles mesures discriminatoires dont notre pays pourrait faire l'objet en matière d'exportations vers les pays de la CE.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.
Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en pos- tulat.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
93.3194
Postulat WAK-NR Submissionsabkommen mit Brüssel Postulat CER-CN Traité d'adjudication avec Bruxelles Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Wortlaut des Postulates vom 5. April 1993 Der Bundesrat wird eingeladen, die Möglichkeiten eines bila- teralen Abkommens über das öffentliche Auftragswesen zwi- schen der Schweiz und der EG zu prüfen, in Brüssel zu sondie- ren und dem Parlament Bericht zu erstatten.
Mit einem Submissionsabkommen sollen mögliche Diskrimi- nierungen bei der Beteiligung schweizerischer Firmen im öf- fentlichen Beschaffungswesen von EG-Ländern verhindert oder abgebaut werden. Umgekehrt soll mit diesem Abkom- men den europäischen Firmen die nicht diskriminierende Be- teiligung in den Submissionsverfahren für die Erstellung der Neat und der «Bahn 2000» in der Schweiz angeboten und ge- währleistet werden.
Texte du postulat du 5 avril 1993
Le Conseil fédéral est invité à examiner les possibilités de pas- ser un accord bilatéral avec la CE dans le domaine des mar- chés publics, de procéder à des sondages à Bruxelles et de faire rapport au Parlement
Un traité d'adjudication doit servir à lever ou à réduire les me- sures discriminatoires éventuelles en matière de participation d'entreprises suisses aux marchés publics des pays de la CE. Inversement, ce même accord doit permettre d'offrir et de ga- rantir aux entreprises européennes une participation sans dis- crimination aux procédures d'adjudication relatives à la cons- truction des NLFA et de «Rail 2000».
Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. Mai 1993 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 mai 1993 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.
Ueberwiesen - Transmis
Ordnungsantrag Hubacher Behandlung des Geschäftes 92.071 in Kategorie II
Motion d'ordre Hubacher Traiter l'objet 92.071 en catégorie II
Hubacher: Ich stelle den Ordnungsantrag heute, weil morgen die Fraktionssitzungen stattfinden und die Fraktionen über ihre Zeit verfügen müssen.
Sie haben in der Traktandenliste das Geschäft «Schweizeri- sche Blauhelmtruppen» in Kategorie III vorgesehen. Die Kom- mission ist der Meinung, Kategorie II - zumindest für die Ein- tretensdebatte - wäre richtig, weil es Fraktionen gibt, die unter- schiedliche Auffassungen haben und sich bei Kategorie III überhaupt nicht artikulieren können.
Deshalb bitte ich Sie - die Kommission war einstimmig dafür - für die Eintretensdebatte am Mittwoch die Kategorie Il vorzu- sehen, damit morgen in den Fraktionen die entsprechenden Einteilungen vorgenommen werden können.
Abstimmung - Vote Für den Ordnungsantrag Hubacher offensichtliche Mehrheit Dagegen Minderheit
92.3098
Motion Baumann Agrar- und Landschaftsökologie Agriculture et sauvegarde du paysage. Impératifs écologiques
Wortlaut der Motion vom 16. März 1992
Der Bundesrat wird beauftragt, eine der bestehenden landwirt- schaftlichen Forschungsanstalten auf «Agrar- und Land- schaftsökologie» auszurichten oder zumindest an einer For- schungsanstalt eine entsprechende Abteilung zu schaffen.
Texte de la motion du 16 mars 1992 Le Conseil fédéral est chargé de prescrire que l'une des sta- tions de recherches agricoles axe ses travaux sur les impéra- tifs de l'écologie dans l'agriculture et en matière de sauve- garde du paysage, ou, pour le moins, de créer une division spécialisée dans ce domaine, dans l'une des stations précités.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Bühlmann, Diener, Gardiol, Gonseth, Hollenstein, Meier Hans, Misteli, Robert, Schmid Peter, Thür (11)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Allgemeinheit stellt steigende Ansprüche an die Qualität der Nahrungsmittel, an umweltschonende Produktionsmetho- den sowie an die Erhaltung einer vielfältigen Kulturlandschaft Die Landwirtschaft muss deshalb zusammen mit ihren For- schungsinstitutionen Bewirtschaftungsformen suchen, Be- lastbarkeitsgrenzen erkennen und mithelfen, die reiche Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Dies erfordert eine Abkehr vom einseitigen Ertragsdenken und eine stärkere Gewichtung der ökologischen Zusammenhänge. Der Aufgabenbereich könnte folgendes umfassen:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion WAK-NR Mögliche Diskriminierung durch EG- und OECD-Länder. Auflistung Motion CER-CN Eventuelles mesures discriminatoires de la CE et des pays de l'OCDE. Répertoire
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
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1993
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3193
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.06.1993 - 14:30
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Data
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1063-1064
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