N 19 mars 1993
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Motion du groupe démocrate-chrétien
ihm eingesetzte interdepartementale Arbeitsgruppe «Revitali- sierung», welche zu seinen Händen Vorschläge ausgearbeitet hat Zum andern ist an die verschiedenen, bereits bestehen- den parlamentarischen und aussserparlamentarischen Kom- missionen zu erinnern, über die weitere Vorschläge in den po- litischen Entscheidprozess eingespeist werden können. Schliesslich steht als Folge von Eurolex ein Fundus an Re- formvorschlägen zur Verfügung, den es auszuwerten und um- zusetzen gilt.
Mit anderen Worten: Dem Bundesrat, seinen Delegationen und den Departementsvorstehern stehen bereits heute genü- gend Gremien und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung, um sich über die zur Diskussion stehenden Probleme orientieren zu lassen. So sind beispielsweise die wichtigsten von markt- wirtschaftlichen Grundsätzen abweichenden Praktiken hin- länglich bekannt.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.
Abgelehnt - Rejeté
92.3598
Motion der christlichdemokratischen Fraktion Abbau von Marktzutrittsbarrieren
Motion du groupe démocrate-chrétien Démantèlement des obstacles au commerce international
Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1992
Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgenössischen Räten eine Vorlage zu unterbreiten, welche die Voraussetzungen da- für schafft, dass die Schweiz die bestehenden internationalen technischen Normen anerkennt und auf schweizerische Son- dermassnahmen und Kontrollvorgänge im Regelfall verzich- tet. Ausnahmen dürfen nur nach einer kritischen Prüfung zu- gelassen werden.
Texte de la motion du 18 décembre 1992
Le Conseil fédéral est chargé de soumettre aux Chambres un projet mettant en place les conditions qui permettront à la Suisse de reconnaître les normes techniques internationales et de renoncer aux mesures spéciales et aux contrôles qui lui sont propres. Des exceptions ne devraient être admises qu'après un examen critique.
Sprecher - Porte-parole: Hess Peter
Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.
Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 3. Februar 1993 Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 3 février 1993 Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion.
Ueberwiesen - Transmis
92.3599
Motion der christlichdemokratischen Fraktion Verbesserung der Rahmenbedingungen
Motion du groupe démocrate-chrétien Amélioration des conditions-cadres
Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1992
Der Bundesrat wird aufgefordert, den eidgenössischen Räten die folgenden gesetzlichen Anpassungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die schweizerische Wirtschaft zur Beschlussfassung vorzulegen.
Die Hochschulförderung muss durch flexiblere Grundsätze über die Berufung und Anstellung der Professoren geändert werden, damit der Hochschulstandort Schweiz wettbewerbs- fähig bleibt.
Zur besseren Transparenz und Kontrolle der eingesetzten staatlichen Mittel müssen Forschungsprojekte durch Evalua- tionen vermehrt auf Effizienz geprüft werden.
Die HWV und HTL sind so als Fachhochschulen zu konzipie- ren, dass sie als solche international anerkannt werden.
Die durch den Bund unterstützten kantonalen und kommuna- len Investitionen müssen gesamtschweizerisch ausgeschrie- ben werden. Es darf keine Diskriminierungen von Bewerbern aus anderen Kantonen geben.
Es sind Fristen für Bewilligungsverfahren und die notwendi- gen Sanktionen im Falle der Nichtbeachtung von Fristen ein- zuführen.
Bewilligungsverfahren (raumplanerisch, umweltrechtlich usw.) müssen in einem Leitverfahren zusammengefasst wer- den (Verfahrenskoordination), und der Instanzenzug in sol- chen Verfahren soll gesamtschweizerisch auf drei Instanzen beschränkt werden.
Bestimmungen über die Einspracheberechtigung sind so zu ändern, dass gleichartige Masseneinsprachen zusammenge- fasst und in einem Verfahren erledigt werden können (z. B. eine gemeinsame öffentliche Anhörung der Einsprecher und der Experten).
Bauinvestitionsprojekte sollen durch die schnelle Erschlies- sung von Bauland durch Gemeinden und Private realisiert werden. Zur Sicherstellung der Realisierung müssen die Er- schliessungskredite im Rahmen gebundener Ausgaben gel- ten. Das kantonale Recht muss vorsehen, dass Grundeigentü- mer Bauland selber erschliessen können.
Emissionsabgaben auf Eigenkapital müssen auf 1 Prozent re- duziert werden, und die Emissionsabgaben auf Risiko- und Fremdkapital müssen abgebaut werden.
Texte de la motion du 18 décembre 1992
Le Conseil fédéral est chargé de soumettre aux Chambres les adaptations du droit énumérées ci-dessous, afin de fournir un cadre plus favorable à l'économie suisse.
Dans le domaine universitaire, il faut assouplir les règles qui commandent la nomination et l'engagement des professeurs, afin que les hautes écoles suisses restent compétitives.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion der christlichdemokratischen Fraktion Abbau von Marktzutrittsbarrieren Motion du groupe démocrate-chrétien Démantèlement des obstacles au commerce international
In
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1993
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
92.3598
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.03.1993 - 08:00
Date
Data
Seite
576-576
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20 022 436
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