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Politique économique extérieure 1990
Gadient, Berichterstatter: In Ergänzung des schriftlichen Be- richts möchte ich mich auf einige wenige Punkte beschränken und dabei vorweg betonen, dass die verbindliche Konsultati- onspflicht in allen wichtigen Fragen im Berichtsjahr zu insge- samt vier gemeinsamen Sitzungen des Efta-Ministerkomitees und des Efta-Parlamentarierkomitees führten, die uns Parla- mentariern sehr viel an Einblick in die EWR-Geschehnisse und dazu kontinuierliche und aktuelle Information von der Ver- handlungsfront brachten. Wir waren dadurch in der Lage, die Minister zu unterstützen und zu einer Festigung des Efta- Standpunktes beizutragen und diesen gleichzeitig auch den Vertretern des REX-Ausschusses der EG auf parlamentari- scher Ebene zu erläutern und zu dokumentieren. Damit hat sich im übrigen eine sinnreiche Zusammenarbeit zwischen Mi- nister- und Parlamentarierkomitee entwickelt.
Aufgrund unserer parlamentarischen Wahrnehmungen und zahlreicher Kontakte, die im Bericht festgehalten sind, darf ich vorerst Herrn Bundesrat Delamuraz danken für seine ganz vor- zügliche und allgemein anerkannte Führungsarbeit, die er als Präsident des Efta-Ministerkomitees, unterstützt vom Chef der Efta-Verhandlungsdelegationen, Staatssekretär Blankart, und allen Mitarbeitern, geleistet hat.
Im Sachbereich - stichwortartig - folgende Feststellungen:
Die Efta-Seite ist in den Verhandlungen durch die Beitritts- ankündigung Schwedens geschwächt worden. Vorweg weil dieses Land und auch Oesterreich, das bekanntlich sein Ad- häsionsgesuch schon früher unterbreitet hat, im EWR nur ei- nen wirtschaftlich vorgezogenen Beitritt sehen, wobei die insti- tutionellen Fragen ab 1993 mit der Beitrittsverhandlung gere- gelt werden sollen.
Das Efta-Parlamentarierkomitee wird seit Jahresbeginn von einem Oesterreicher präsidiert. Das scheint mir persönlich im Lichte des erwähnten pendenten Beitrittsgesuchs problema- tisch.
Die EG-Parlamentariergruppen haben die Bildung eines EWR-Parlamentsausschusses verlangt. Erfreulicherweise zeichnet sich nun ein Erfolg insofern ab, als die erste Sitzung einer gemischten Arbeitsgruppe noch in diesem Monat statt- finden soll, dies mit dem Ziel, ein entsprechendes Konzept für ein gemeinsames Organ zu schaffen.
Das Dilemma bleibt, dass das EG-Parlament offensichtlich nicht willens ist, einem EWR-Parlamentsausschuss mehr an Kompetenzen einzuräumen, als es selber hat. Das ist in der Tat und bei aller Objektivität wenig genug. Statt dass es die Chance nützen würde, die eigene Legitimation und Zuständig- keit zu verbessern, mussten wir in weiten Teilen Verständnislo- sigkeit und teilweise auch eine Haltung feststellen, die sich ge- radezu als Verhinderungstaktik qualifiziert. Es ist zu hoffen, dass hier eine Kurskorrektur erreicht werden kann, weil just ei- ner der wenigen Zuständigkeitsbereiche des EG-Parlaments derjenige der Zustimmung zu Assoziationsverträgen ist, und der EWR-Vertrag fällt auch darunter.
Allen Schwierigkeiten zum Trotz haben sich alle Efta-Dele- gationen und auch das Efta-Parlamentarierkomitee als Gan- zes eindeutig zum EWR-Vertrag als erstrebenswertes Ziel be- kannt und zum Ausdruck gebracht, dass daran auch EG-Bei- trittsgesuche nichts ändern.
Die Efta-Parlamentarierdelegation hat den Bundesrat ge- schlossen in seiner Haltung unterstützt, den EWR-Vertrag mit aller Kraft anzustreben, und sieht keine Veranlassung, von die- ser Zielsetzung abzuweichen. Nach Vorliegen der Verhand- lungsresultate wird über Annahme oder Ablehnung des Er- gebnisses zu befinden sein.
Präsident: Die Kommission beantragt, vom Bericht Kenntnis zu nehmen.
Zustimmung - Adhésion
Herr Cavelty übernimmt den Vorsitz M. Cavelty prend la présidence
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Aussenwirtschaftspolitik 1990 Politique économique extérieure 1990
Bericht, Botschaft und Beschlussentwürfe vom 9. Januar 1991 (BBI I 325) Rapport, message et projets d'arrêté du 9 janvier 1991 (FF | 293) Beschluss des Nationalrates vom 5. März 1991 Décision du Conseil national du 5 mars 1991
Antrag der Kommission Eintreten und Kenntnisnahme vom Bericht Proposition de la commission Entrer en matière et prendre acte du rapport
Schönenberger, Berichterstatter: Zu vieles ist heute in dem von der Aussenwirtschaftspolitik abgedeckten Bereich im Fluss, als dass man jetzt abschliessend dazu Stellung neh- men könnte. Das trifft insbesondere auf die EWR- und Gatt- Verhandlungen zu, Themen, die auch in unsern Kommissions- beratungen vom 8. und 9. Februar im Vordergrund gestanden sind. Wir betrachten es daher nicht als sehr sinnvoll, Ihnen heute eine zusammengefasste Version des Aussenwirt- schaftsberichtes vorzulegen, sondern wir wollen uns auf die EWR- und Gatt-Verhandlungen konzentrieren, wo heute klä- rende Worte von beiden Seiten notwendig sind.
Das Parlament und die Oeffentlichkeit sind in beiden Verhand- lungsbereichen, insbesondere aber im Zusammenhang mit den EWR-Verhandlungen, in der letzten Zeit einem ständigen Wechselbad zwischen Optimismus und Pessimismus ausge- setzt gewesen, wobei gegenwärtig wahrscheinlich zu Recht eher wieder eine pessimistische Betrachtungsweise vorzu- herrschen scheint. Ausgangspunkt für die gegenwärtige pes- simistische Phase ist die seit Beginn dieses Jahres feststell- bare zunehmende Verhärtung der EG-Verhandlungsposition, die generell darin besteht, von den Efta-Ländern immer mehr Zugeständnisse zu verlangen, ohne im Gegenzug eigene Ver- pflichtungen einzugehen.
Die EG profitiert hier offenbar zunehmend von der Schwä- chung der Efta-Verhandlungsposition. Oesterreich ist be- kanntlich erklärter EG-Beitrittskandidat, und Schweden wird es noch dieses Jahr werden. Von der allgemein zunehmenden Bereitschaft der nordischen Länder, sich gegenüber der EG immer entgegenkommender zu verhalten, ganz zu schwei- gen! Die EG scheint bei diesen Verhandlungen auch immer mehr davon auszugehen, dass die Oeffnung ihres Binnen- marktes gegenüber den Efta-Ländern ein einseitiges Ge- schenk darstelle, wofür die Efta-Länder zu bezahlen hätten. Vor diesem Hintergrund sind auch die zunehmenden EG- Kohäsionsmassnahmen (Massnahmen zum Abbau des west- europäischen Nord-Süd-Gegensatzes, insbesondere in der Form von einseitigen Konzessionen im Agrarbereich gegen- über den südlichen EG-Ländern und Irland) und die Einrich- tung eines Efta-Strukturfonds zugunsten dieser gleichen Län- der zu sehen. Dieser Philosophie, die Efta-Länder seien nur Profiteure, muss sicher entgegengetreten werden, ohne ge- gen den Kohäsionsgedanken zu sein, weil die Notwendigkeit eines Nord-Süd-Ausgleichs auf beiden Seiten anerkannt ist. Im folgenden möchte ich kurz auf den gegenwärtigen Stand der EWR-Verhandlungen und die noch offenen Hauptpro- bleme eingehen und anschliessend dem anwesenden Vertre- ter des Bundesrates einige Fragen unterbreiten:
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lautet dann: «Sie sind.dagegen bereit, die Efta-Länder wäh- rend des EG-internen Entscheidungsverfahrens in EWR-rele- vanten Belangen ausführlich zu konsultieren.» Die Modalitä- ten der Beteiligung der Efta-Länder am Entscheidfindungspro- zess, dem sogenannten «decision shaping», sind offenbar noch nicht überall festgelegt, insbesondere die Beteiligung der Efta-Experten in den vielen EG-Ausschüssen, die eine wichtige Rolle bei der Durchführung und Weiterentwicklung von EWR-relevantem Recht spielen. Offen scheint auch die Frage nach der Zusammensetzung und der Befugnis des EWR-Gerichtshofes zu sein. Doch scheint sich dort eine Lö- sung abzuzeichnen in der Form eines eigenständigen EWR- Gerichtshofes mit Vorabentscheidungskompetenz, an wel- chem, im Gegensatz zu früheren Vorstellungen, jedes Efta- Land einen Richter nominieren könnte. Bezüglich der Bildung eines Ueberwachungsorgans steht der Lösung eines einzigen EWR-Organs die EG-Forderung gegenüber, die Efta-Länder hätten ihr eigenes Organ zu bilden. Noch unter der schweizeri- schen Efta-Präsidentschaft ist es gelungen, der Idee eines EWR-Rates zum Durchbruch zu verhelfen. Dieser Rat der EG- Länder, der Efta-Länder und Liechtensteins wäre für die allge- meinen politischen Leitlinien und Initiativen sowie für die Ge- samtbeurteilung des Funktionierens und der Entwicklung des Abkommens verantwortlich.
Schutzklauseln. Bekanntlich haben die Efta-Länder den möglichen Verzicht auf ständige Ausnahmen von der Aus- handlung von Schutzklauseln abhängig gemacht. Die EG- Seite ist nun aber bereit, allgemein formulierte Schutzklauseln und nicht auf die einzelnen Efta-Länder zugeschnittene Schutzklauseln zu gewähren. Mit anderen Worten, die EG will den Efta-Ländern nur das kollektive Recht auf Anrufung einer Schutzklausel zugestehen.
Uebergangsfristen für sensible Bereiche. Im Zusammen- hang mit den Uebergangsfristen in sensiblen Bereichen wün- schen die Efta-Länder generell längere Uebergangsfristen. Die EG-Seite hingegen möchte nur verkürzte Uebergangsfri- sten gewähren. Die Schweiz strebt längere Uebergangsfristen in folgenden Bereichen an: Freizügigkeit der Personen, Grundstückerwerb, Gesellschaftsrecht, Teile des Sozial- und Verkehrsrechtes usw.
Höhere Normen in den Efta-Ländern. In jenen Bereichen, insbesondere im Umweltschutz, in denen die Efta-Länder heute schon höhere Standards haben, zeichnet sich eine Lö- sung in der Form der gegenseitigen Anerkennung von Stan- dards und Normen ab. Damit kann vermieden werden, dass die Efta-Länder ihre höheren Standards absenken müssen.
Flankierende Politiken. Bis jetzt waren die Verhandlungser- gebnisse bei den sogenannten flankierenden Politiken, For- schung und Entwicklung, Bildung, Freizügigkeit von Studen- ten und Forschern, Umwelt- und Verbraucherschutz, Gesell- schaftsrecht, kleinere und mittlere Unternehmen, Sozialfra- gen, Tourismus, Statistik usw., enttäuschend. Die EG ist heute nicht bereit, den Efta-Ländern hier eine gleichgewichtige Zu- sammenarbeit zuzugestehen.
Das Junktim zwischen den bilateralen Transitverkehrsver- handlungen und dem Abschluss eines EWR-Vertrages. Die EG hat ein Junktim zwischen den bisher bilateral geführten Transitverkehrsverhandlungen Oesterreich/EG, Schweiz/EG und dem Abschluss eines EWR-Vertrages hergestellt. Das Junktim besteht darin, dass die EG einen Abschluss der Tran- sitverkehrsverhandlungen vor der geplanten Paraphierung des EWR-Vertrages Ende Juni in Salzburg verlangt.
Alle diese Entwicklungen - es handelt sich hier nicht um eine abschliessende Darstellung - haben Herrn Bundesrat Dela- muraz bei einem Pressegespräch anlässlich der informellen Efta-Ministerratssitzung in Genf vom 1./2. März 1991 veran- lasst, seine Vorstellungen über die Eckwerte eines Minimal- rahmens für die Weiterführung glaubwürdiger EWR-Verhand- lungen bekanntzugeben. Interessant ist bei dieser Aufzäh- lung, dass der Wunsch nach einer echten Beteiligung am EG- Entscheidungsmechanismus für jene Fälle, wo sie den EWR betreffen, nicht mehr explizit erwähnt wird.
Ich möchte nun abschliessend Herrn Bundesrat Delamuraz folgende Fragen unterbreiten:
ten Entwicklungen die Chancen eines akzeptablen Vertrags- abschlusses bis zum Sommer 1991? Dürfen wir ihn um aus- führliche Erläuterungen zu den von ihm in Genf erwähnten mi- nimalen Eckwerten eines EWR-Vertrages bitten, insbesondere bezüglich der Mitbestimmung, der Modalitäten der Beteiligun- gen der Efta-Länder am Entscheidfindungsprozess? Ist eine akzeptable Lösung für die Beteiligung von Efta-Experten in den zahlreichen EG-Ausschüssen, die eine wichtige Rolle bei der Durchführung und Weiterentwicklung von EWR-relevan- tem Recht spielen, in Sicht? Ich denke an die Schutzklauseln, die Uebergangsfristen und insbesondere die Frage des indivi- duellen Opting out, die Möglichkeit des individuellen Abseits- stehens.
Wie werden sich die Schweiz und ihre Efta-Partner gegen- über den Kohäsionsforderungen der EG verhalten? Gibt es in diesem Bereich auch alternative Vorstellungen auf Efta-Seite? 3. Wie wird sich die Schweiz gegenüber der Junktim-Forde- rung der EG im Transitverkehrsbereich verhalten? Wie steht es hier mit der Solidarität der von Transitverkehrsfragen nicht di- rekt betroffenen Efta-Partner?
Wie beurteilt der Bundesrat die Chancen für eine zufrieden- stellende Lösung im Bereich der flankierenden Politiken?
Nachdem nun seit längerer Zeit im Zusammenhang mit dem institutionellen Mechanismus eines EWR nicht mehr die Rede vom Zweisäulenkonzept war, das die Efta-Länder zu ei- ner Mini-EG gemacht hätte, taucht nun in der EWR-Diskussion wieder häufiger die Vorstellung des Zweisäulenkonzepts auf, insbesondere im Zusammenhang mit den Lösungsmöglich- keiten im Ueberwachungsbereich.
Kann Herr Bundesrat Delamuraz hierzu auch einige klärende Worte sprechen?
Zum Stand der Gatt-Verhandlungen: Bekanntlich wurden die Verhandlungen im Rahmen des Gatt, in der sogenannten Uru- guayrunde, kürzlich in Genf wiederaufgenommen. Wie beur- teilt der Bundesrat die Chancen für einen erfolgreichen Ab- schluss der Verhandlungen? Wo sieht er die Hauptprobleme, wann rechnet er mit einem Vertragsabschluss? Was wären die Konsequenzen für unser Land, wenn die Verhandlungen schlussendlich scheitern würden?
Abschliessend möchte ich Ihnen im Namen der einstimmigen Aussenwirtschaftskommission die Annahme der beiden Bun- desbeschlüsse betreffend die Genehmigung von aussenwirt- schaftlichen Massnahmen und betreffend das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft über die Erleichte- rung der Kontrollen und Formalitäten im Güterverkehr bean- tragen.
Zum Bundesbeschluss über die Genehmigung von aussen- wirtschaftlichen Massnahmen: Die wichtigsten Handelspart- ner der Schweiz sind am Koordinationskomitee für multilate- rale Exportkontrollen beteiligt und beschränken die Ausfuhr strategischer Güter nach Osteuropa. Der Export solcher Wa- ren wird nur zugelassen, wenn das einführende Land Gewähr dafür bietet, dass diese ohne Zustimmung des Lieferlandes nicht wieder ausgeführt werden. Aufgrund der jüngsten Ent- wicklung in Osteuropa haben die Cocom-Staaten beschlos- sen, die Zahl der kontrollierten Güter zu reduzieren, sowie die Kontrollvorschriften für den Handel solcher Güter weiter zu vereinfachen. Mit der Annahme des Bundesbeschlusses wer- den die am 21. Dezember 1990 vorgenommenen Aenderun- gen der Verordnung über die Warenausfuhr und Warendurch- fuhr sowie der Verordnung über den Warenverkehr mit dem Ausland sanktioniert.
Bundesbeschluss betreffend das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen
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Wirtschaftsgemeinschaft über die Erleichterung der Kontrol- len und Formalitäten im Güterverkehr: Das vorliegende Ab- kommen bezweckt, die Grenzkontrollen und -formalitäten der Schweiz und ihrer Nachbarstaaten im Güterverkehr zu be- schleunigen. Vorgesehen sind die Abstimmung der Oeff- nungszeiten der Zollstellen auf beiden Seiten, die Anglei- chung der Abfertigungskompetenzen der Dienststellen beid- seits der Grenzen, die Umgestaltung benachbarter Zollämter zu Gemeinschaftszollanlagen, die Schaffung von Transit- schnellspuren und die Anwendung des Stichprobenprinzips mit einigen Ausnahmen.
Namens der Aussenwirtschaftskommission beantrage ich Ih- nen Eintreten auf die beiden Vorlagen und Genehmigung der- selben in globo.
Lassen Sie mich aber zum Schluss noch meinen Dank aus- sprechen an Herrn Bundesrat Delamuraz und seine Mitarbei- ter, die sich mit vorbildlichem Einsatz innerhalb der europäi- schen Gremien um die Interessen unseres Landes gegenüber EWR, EG und Efta annehmen.
M. Delalay: Ce qui domine dans le rapport du Conseil fédéral sur la politique extérieure, à côté de la situation économique et de notre commerce, c'est l'état des négociations dans les- quelles notre pays est engagé. Elles sont de deux sortes: l'in- tégration européenne, en particulier la négociation sur l'Es- pace économique européen, et l'Uruguay-Round.
Sans vouloir relancer aujourd'hui tout le débat qui a eu lieu la semaine dernière au Conseil national, on peut dire, aussi bien à la lecture du rapport de politique extérieure qu'au vu de la ré- cente actualité, que l'une et l'autre négociations ne constituent pas pour nous un sujet de grandes réjouissances. La Suisse a évité le capotage des négociations sur l'Espace économique européen grâce au fait qu'elle a assumé récemment la prési- dence de l'Association européenne de libre-échange et aussi grâce à ses rapports privilégiés avec l'Italie.
La reprise des pourparlers en janvier de cette année avec la Communauté est franchement décevante et la percée politi- que attendue n'est pas intervenue. Les intentions de la Com- munauté de ne pas céder sur le contenu et sur les institutions du futur Espace économique européen se sont renforcées. A cela s'ajoute une sorte d'essoufflement de quelques partenai- res de l'Association européenne de libre-échange quant à la volonté réelle de mener à bien les négociations sur l'Espace économique européen et à leur intention, nettement procia- mée, d'adhérer à la Communauté.
Au plan du GATT, l'ambiance est peut-être moins pessimiste, mais il n'en demeure pas moins vrai que la première semaine de décembre à Bruxelles, le désastre de la rupture a été évité de justesse. Nous avons donc perdu ces derniers temps quel- ques-unes de nos plus belles illusions. Je le regrette, car je soutiens les efforts que nous réalisons en vue de la création de l'Espace économique européen. Je persiste à croire qu'il constitue aujourd'hui la seule voie raisonnable nous permet- tant d'éviter l'isolement au coeur de l'Europe et le maintien d'un certain nombre d'exceptions indispensables à la sauve- garde d'un consensus minimum en Suisse.
C'est précisément à cet égard que je souhaite aborder dans cette discussion deux aspects importants pour lesquels j'ai- merais connaître la position du Conseil fédéral. Le premier a trait aux exceptions formulées par la Suisse. Nous savons que certaines d'entre elles sont essentielles pour le maintien de la cohésion intérieure de notre pays et l'acceptation politique d'un contrat sur la formation de l'Espace économique euro- péen. N'allez-vous pas être tentés, pour sauver le train de l'Es- pace économique européen, de réduire le nombre des excep- tions permanentes, de les transformer peut-être en exceptions transitoires, ou de vous contenter de clauses de sauvegarde, peu compatibles avec la volonté manifeste de nos conci- toyens dans certains domaines? En d'autres termes, je sou- haite connaître, sans que vous n'ayez à dévoiler le plan des négociations du Conseil fédéral, les exceptions maintenues à tout prix par la Suisse et celles sur lesquelles une position as- souplie ou de retrait peut être adoptée par nous sans dom- mage.
Ma seconde préoccupation porte sur cette position de cer-
tains pays de la Communauté qui veulent réaliser pour l'Eu- rope, à travers l'Espace économique européen, ce qui n'a pu être atteint sur le plan économique par le GATT. Nous avons observé à cet égard une tendance très nette et regrettable des représentants de la Communauté à se montrer plus exigeants dans le volet agricole qui, à l'origine, ne faisait pas partie des négociations sur l'Espace économique européen. Sous la pression de quelques membres, on peut même parler d'une sorte d'obsession agricole qui menace de se renforcer sur tous les fronts. Dès lors se pose la question suivante: est-on sur le point de rajouter un wagon agricole au train de l'Espace économique européen, et si tel est le cas, quels sont les as- pects de cette nouvelle formation? J'y vois trois possibilités. S'il s'agit d'une réduction des subventions à l'agriculture, nous risquons d'aboutir au-delà de l'offre du Conseil fédéral faite dans le cadre du GATT, et qui a déjà soulevé pas mal de réactions et de passions dans notre pays. Si la négociation de- vait porter, au contraire, seulement sur des réductions tarifai- res en matière de droits d'entrée, l'effort pourrait être mieux supporté par une agriculture qui semble bien motivée pour as- surer une conversion vers plus de marchés, mais cela à la condition que la transformation des structures, telle que la veut le Conseil féféral, garantisse le revenu paritaire. Troisième hypothèse: si les ambitions de la Communauté dans le volet agricole devaient porter sur les mesures non tarifaires, telle que la suppression de contingents quantitatifs - je fais allusion au vin rouge, par exemple, ou sur la levée du système des trois phases, je pense aux fruits et légumes - le résultat de telles né- gociations deviendrait tout simplement inacceptable.
Je souhaite donc mieux comprendre les intentions du Conseil fédéral en matière d'exceptions, telles que la présence étran- gère, liée à la libre circulation des personnes, la vente d'im- meubles aux étrangers, le poids des véhicules lourds autori- sés en Suisse. D'autre part, j'attire l'attention du Conseil fédé- ral et du chef du Département de l'économie publique sur les risques que comportent l'adjonction d'un volet agricole dans la négociation sur l'Espace économique européen et sur les li- mites à ne pas franchir si l'on veut que la politique fédérale dans ce domaine trouve la consolidation souhaitée auprès d'une importante partie de la population de notre pays.
Piller: Ich möchte noch eine Frage anfügen, die sich mir in den letzten Tagen gestellt hat. Wir kennen jetzt in den EWR- Verhandlungen immer wieder die Diskussion um die 28-Ton- nen-Limite und die verschärften Normen im Umweltschutz. Jetzt ist die deutsche Bundesregierung in die neue Legislatur getreten, mit dem erklärten Ziel Verstärkung des Umwelt- schutzes. So wie wir das Tempo und die Umsetzung in Deutschland kennen, können wir davon ausgehen, dass wir schon bald einmal überholt werden. Wir haben wohl strenge Vorschriften und Normen, aber die Umsetzung ist doch bei uns äusserst langsam, insbesondere in den Kantonen. Wenn ich das Tempo vergleiche, beispielsweise auch die Wiederver- einigung in neun Monaten, kann ich mir vorstellen, dass in drei bis vier Jahren in Deutschland die Umweltschutzgesetzge- bung sehr griffig sein wird.
Welchen Einfluss hat dieser Entscheid der deutschen Bundes- regierung, dem Umweltschutz hohe Priorität einzuräumen, auf den ganzen Integrationsprozess mit Blick auf die Umwelt- schutzgesetzgebung in den EWR-Verhandlungen, da Deutschland ja doch der dominierende Partner ist in diesen Fragen in Brüssel? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, Herr Bundes- rat, wenn Sie uns dazu eine Ausführung machen könnten, ins- besondere wegen der Befürchtung, die immer wieder auf- taucht, dass unsere höheren Normen ein Hindernis seien und dass wir schlussendlich zurückstecken müssten mit unseren Normen.
Gadient: Die EWR-Verhandlungen sind so weit fortgeschrit- ten, dass im Verlaufe dieses Jahres mit definitiven Ergebnis- sen zu rechnen ist. Sollte eine Verständigung gefunden wer- den, müsste die Volksabstimmung bereits im kommenden Jahr durchgeführt werden. Das setzt umfassende Information voraus, die entsprechend viel Zeit beanspruchen wird. Ich an- erkenne durchaus, dass inzwischen einiges geschehen ist
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und dass die Information wesentlich verstärkt worden ist. Ich möchte diese auf Stufe Parlament als wesentlich verbessert bezeichnen. Auf Stufe Stimmbürgerschaft ist sie meines Erachtens nach wie vor ungenügend, obwohl inzwischen auch die Schweizer Medien aus dem Europaschlaf erwacht sind.
Im Aussenwirtschaftsbericht, auf Seite 22, ist nachzulesen, dass zwischen den Efta-Ländern und der EG weitgehend Ein- verständnis über das Ausmass des in den künftigen Vertrag zu übernehmenden EG-Rechtes herrsche. Damit lassen sich die Auswirkungen auf unsere innerstaatlichen Entscheidungs- strukturen erfassen, und gerade in diesem Bereich dürfte die Schweizer Stimmbürgerschaft in hohem Masse sensibilisiert sein. Es kommt deshalb ganz entscheidend auf eine frühzei- tige Information an. Ich erinnere lediglich daran, dass die Efta- Länder und die EG inzwischen den relevanten Acquis, d. h. 30 Jahre EG-Rechtsvorschriften in etwa 1400 Rechtsakten auf 10 000 Seiten, identifiziert haben, der im Vertrag als gemein- same rechtliche Basis des EWR verankert werden soll. Im Zeit- punkt der Entscheidung muss in jeder Hinsicht substantiell und institutionell Klarheit über die Voraussetzungen und Kon- sequenzen einer Zustimmung oder einer Ablehnung eines EWR-Vertrages bestehen. Dieses Erfordernis ist dringend, und ich habe grosse Zweifel, ob eine derart anspruchsvolle Zielsetzung erreichbar sein wird, wenn nicht unverzüglich und systematisch mit einer stufenweisen, umfassenden Informa- tion eingesetzt wird, die sichtbar macht, was die Konsequen- zen dieses Acquis sein werden. Teilt der Bundesrat diese Auf- fassung? Ist er bereit, die dazu nötigen Massnahmen ohne Verzug in die Wege zu leiten?
Ruesch: Ich glaube, vorerst dürfen wir Herrn Bundesrat Dela- muraz und unseren Unterhändlern für ihre grosse Arbeit im Rahmen der EWR-Verhandlungen Dank und Anerkennung aussprechen. Sie erfüllen ihre Arbeiten mit grösster Tatkraft, obwohl ihnen in gewissen Diskussionen in unserem Land im- mer wieder in den Rücken gefallen wird und ihre Stellung da- durch nicht vereinfacht wird.
Ich möchte aber unsere Aussenwirtschaftspolitik noch aus ei- nem anderen Gesichtswinkel beleuchten. Ein altes Sprichwort sagt: «Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg.» Das gilt ganz besonders für die Wirtschaft. Jeder Erfolg eines Exportbetrie- bes verschafft Zulieferanten und Dienstleistungsunterneh- mungen ebenfalls Arbeit und Verdienst. Man sagt dann, die Wirtschaft werde angekurbelt, der Erfolg potenziere sich. Lei- der vergisst man aber in Zeiten der guten Konjunktur und im Genuss des Wohlstandes, dass auch das umgekehrte Gesetz seine Gültigkeit hat. Auf die Gefahr hin, dass Sie mir den Blick- winkel vorwerfen, der mit einem anderen geflügelten Worte heisst «Jammern ist der Gruss des St. Galler Kaufmanns», möchte ich einige kritische Bemerkungen anbringen.
Auch der Misserfolg führt zu neuem Misserfolg. Vergessen wir nicht: Jeder zweite Franken, den wir verdienen, kommt aus der Exportindustrie. Wenn der nicht mehr kommt, haben auch die Dienstleistungsbetriebe nichts mehr zu lachen beziehungs- weise zu verkaufen; dann geht die Konjunktur ebenfalls poten- tiell zurück. Ob die Exportindustrie weiterhin floriert, hängt weitgehend von den Rahmenbedingungen ab. Diese sind in letzter Zeit in verschiedener Hinsicht schlechter geworden. Das ist nicht die Schuld des Eidgenössischen Volkswirt- schaftsdepartements oder des Bundesrates, sondern das Er- gebnis der innen- und aussenpolitischen Situation, in der wir stecken. Nach der Annahme des Moratoriums und der knap- pen Ablehnung der Ausstiegs-Initiative am 23. September letzten Jahres haben verschiedene Investoren - ich konnte das in verschiedenen Besprechungen feststellen - ihr Ver- trauen in eine gesicherte Energieversorgung in der Schweiz verloren. Sie investieren zum Beispiel in Frankreich, in der Nähe einer gesicherten Energieversorgung. Die schweizeri- sche industrielle Forschung verlagert sich in bedrohlichem Masse ins Ausland. Die Wachstumsrate der Forschungsaus- gaben schweizerischer Unternehmungen ist im Ausland be- deutend grösser geworden als im Inland. Die Gründe mögen zum Teil im personellen Sektor liegen, aber zum Teil auch
darin, dass die Auflagen in vielen Ländern geringer sind. Dazu kommt, dass immer mehr Staaten die industrielle Forschung unterstützen, während bei uns immer noch die Meinung vor- herrscht, diese sei primär Sache der Industrie selber, und ich teile diese Auffassung. Aber damit werden die Rahmenbedin- gungen im Ausland natürlich verbessert. Im Rahmen des ver- schärften Wettbewerbs von EG 92 werden die einzelnen EG- Länder die Konkurrenzkraft ihrer Exportwirtschaft verstärken wollen. Dazu gehören insbesondere auch Steuerreformen. Kurzum, die Rahmenbedingungen werden in anderen Län- dern besser, während sie bei uns stagnieren oder gar schlech- ter werden.
Zu diesen verschlechterten Rahmenbedingungen kamen nun 1990 auch Verschlechterungen auf den Absatzmärkten. Die Golfkrise hat verschiedene Firmen hart getroffen. Das Em- bargo gegen Irak war zweifellos notwendig. Ich möchte das betonen, und der Bundesrat hat richtig gehandelt, als er sich diesem anschloss. Es brachte aber verschiedene Firmen in eine bedrängte Lage. 350 Firmen wurden mit einem Auftrags- volumen von 400 Millionen Franken betroffen. Das waren nicht etwa die Waffenhändler, sondern die anständigen Exporteure. Im Nationalrat wurde mit einem Postulat auf die schwierige Lage kleinerer Unternehmungen im Jura hingewiesen. Ein In- terpellant im Nationalrat fand es stossend, dass wir gewissen Staaten Beiträge zum Ausgleich von Boykottschäden ausrich- ten, Schäden in unserer Exportindustrie aber einfach hinneh- men. Der Präsident der Wirtschaftskommission des National- rates hat sich übrigens gestern in einem Zeitungsinterview ebenfalls in dieser Richtung geäussert.
Durch die Wirren in der Sowjetunion ist auch dieser Markt für verschiedene Firmen fragwürdig geworden. Es bestehen er- hebliche Zahlungsschwierigkeiten. Eine äusserst zurückhal- tende Praxis der Exportrisikogarantie erschwert die Situation unserer Exportfirmen im Russlandgeschäft gewaltig. Gestat- ten Sie mir, hier eine Anregung zu machen: Zurzeit bereitet der Bundesrat eine zweite Vorlage für eine Osthilfe vor. Andere Staaten helfen ebenfalls. Diese koppeln ihre Hilfe öfters an Ex- portgeschäfte aus diesen Ländern und stützen damit gleich- zeitig ihre Exportindustrie. Damit verstärkt sich natürlich der Konkurrenzdruck auf unsere Exporteure nochmals. Es wäre an der Zeit, dass wir unsere Hilfe ebenfalls mit entsprechen- den Exportverträgen verbinden würden. Das Problem der So- wjetunion zum Beispiel kann nicht mit Nahrungsmittellieferun- gen gelöst werden. Man muss wohl den Sowjets helfen, vom Westen her, eine Nahrungsmittelindustrie aufzubauen; die Rü- stungsindustrie läuft gemäss eigenen sowjetischen Aussagen immer noch auf Hochtouren. Wenn wenigstens Teile davon auf zivile Konsumgüterindustrie umgestellt werden sollen, ge- nügen Geldspenden nicht. Die können wir nicht kontrollieren. Wir müssen wohl eher aus dem Westen die entsprechenden Anlagen liefern und sogar die Umschulung der betroffenen Belegschaften anbieten.
Ich möchte bitten, diese Anregung entgegenzunehmen und sich entsprechende Ueberlegungen im Hinblick auf die Zu- kunft unserer Osthilfe zu machen. Wir sind nach wie vor An- hänger der freien Wirtschaft. Der Staat soll möglichst wenig in das Räderwerk der Wirtschaft eingreifen. Er soll mit der Sozial- politik die Chancen aller Menschen sicherstellen, aber er soll auch mit der Aussenwirtschaftspolitik die Chancen unserer Volkswirtschaft im internationalen Konkurrenzkampf verbes- sern. Diese Chancen hängen wiederum ganz stark von den Chancen unserer Exportwirtschaft ab. Behalten wir diese im Auge, und tragen wir im Rahmen dieser Aussenwirtschaftspo- litik Sorge zu diesen Chancen.
Mme Jaggi: D'année en année - surtout depuis qu'il ne paraît plus tous les semestres - nous avons le plaisir de constater des progrès réels, peut-être moins dans la conception, qui reste très semblable d'une édition à l'autre, que dans la pré- sentation de ce rapport sur la politique économique exté- rieure. L'édition de 1990 marque une nouvelle avance assez frappante du point de vue des tableaux et graphiques de l'an- nexe numéro 1. On y voit un effet supplémentaire et positif de la micro-informatique, de l'utilisation de ses ressources assez
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extraordinaires pour la confection d'histogrammes, etc. Tout cela est très bien, mais j'en viens maintenant à quelques consi- dérations sur le contenu.
Ce qui m'a particulièrement frappée à la lecture de l'édition de cette année du rapport de politique économique extérieure, c'est la part spectaculairement croissante des négociations multilatérales qui préoccupent de toute évidence de manière croissante le Département fédéral de l'économie publique et, de manière générale, le Conseil fédéral. La Suisse avait la tra- dition de soigner tout particulièrement - et de préférer - les né- gociations bilatérales, les relations avec les partenaires qui pouvaient se considérer comme privilégiés, d'avoir en particu- lier en matière de coopération technique un peu «ses pauvres préférés» et de faire montre, d'une manière générale, d'une prédilection pour les relations directes. Or voilà que la Suisse elle-même se trouve désormais manifestement emportée à son tour dans le mouvement des grands «rounds»> et des né- gociations menées par la diplomatie multinationale et, soit dit en passant, masse médiatisée à l'envi. Nous qui préférions les relations «entre quatre yeux», nous voilà donc partie prenante dans ces grands cycles de négociations qui s'étalent et rebon- dissent de semaine en semaine, de semestre en semestre.
Personnellement, je me réjouis de cette évolution. Je crois qu'elle est positive pour l'essor de la communauté mondiale et continentale, ainsi que pour la réduction de tous ces écarts qui auraient tendance, spontanément, à se creuser. Bien sûr, le développement de cet aspect multilatéral de négociation im- plique des exigences auxquelles nous devons faire face. Là, je me demande si nous nous sommes déjà donné les moyens de nous adapter à ces nouvelles formes de relations internatio- nales qui prennent de plus en plus le pas sur la diplomatie tra- ditionnelle. Cette évolution est rapide et l'adaptation doit, par conséquent, l'être aussi. Je me souviens qu'il y a à peine plus de deux ans, quand je parlais d'un plan Marshall au profit des pays de l'Est, on affirmait: «oh, attention! nous préférons les relations bilatérales parce qu'une aide multilatérale de l'Eu- rope occidentale nous entraînerait sur des voies dangereuses que nous ne souhaitons pas adopter».
Alors, je soumets une première question. Comment le Conseil fédéral analyse-t-il cette évolution vers une multilatéralité pré- dominante des négociations? De plus, je formule une ques- tion subsidiaire, parce que toute cette évolution n'est au fond pas innocente ni sans conséquences pour l'organisation in- terne du travail de la Confédération, respectivement du Conseil fédéral et de son administration. Comment le Conseil fédéral envisage-t-il le nécessaire rééquilibrage interne, no- tamment entre le Département fédéral des affaires étrangères et le Département fédéral de l'économie publique pour faire face à cette diplomatie plus caractérisée?
J'ajoute une dernière question. La dotation en personnel di- plomatique - je pourrais dire diplomatico-économique - suf- fit-elle à faire face à tous les «rounds» et négociations en cours dans lesquels la Suisse se trouve impliquée? A défaut, quelles mesures le Conseil fédéral projette-t-il de prendre pour remé- dier notamment à la sous-dotation traditionnelle du bureau de l'intégration?
Frau Meier Josi: Nur noch eine Ergänzungsfrage zur Frage von Herrn Kollege Gadient über die Information. Der EWR-Ver- trag, ursprünglich als Alternative zu einem EG-Beitritt präsen- tiert, nimmt immer mehr Züge eines provisorischen modus vi- vendi mit einer konsolidierten EG an. Eindeutig hätte er sofort starke Aenderungen unserer Verfassung, besonders auch Einschränkungen der Volksrechte, zur Folge. Wie weit ist die Zeitplanung des Bundesrates heute bezüglich Koppelung von Verfassungsrevision und allfälliger Vertragsgenehmigung durch das Volk?
Huber: Der vorliegende Bericht beinhaltet viele Informatio- nen. Er beinhaltet auch viele Urteile über die Situation, wie sie sich uns im Bereich der Aussenpolitik und der Aussenwirt- schaftspolitik zeigt. Zum Teil möchte ich meinen, dass der Be- richt durch neuere Entwicklungen bereits überholt ist. Die Aus- sprache, die wir jetzt pflegen, dient in erster Linie dazu, ein Si- gnal zu setzen, das Signal nämlich, dass wir dem Bundesrat
Rückenstärkung für die Verhandlungen um den EWR geben. Ich bin aus aussenpolitischen Gründen in erster Linie der Auf- fassung, dass wir diesen Weg dezidiert weitergehen sollen.
Bei dieser Gelegenheit sollten wir doch keinesfalls vergessen, dass der EWR-Vertrag eine Offerte der EG an Nicht-EG-Mit- gliedsländer war. Wir sollten die damalige Erkenntnis hin und wieder in Erinnerung rufen, dass der EWR als ein Beitrag von europäischen Ländern konzipiert wurde, die nicht Mitglied der EG sind, aber die unteilbar zu Europa gehören. Es ist immer interessant, an jene Ausgangspunkte zurückzukehren, zum Beispiel zur berühmten Rede von Jacques Delors, wo einmal verglichen wird, was 1957 war und was heute ist. Ich finde es ausserordentlich bedauerlich, dass gegenüber dieser damali- gen Offerte, die grosszügig und richtig war und die Europa ganz entscheidend geholfen hat, Verhärtungen eingetreten sind, die es uns sehr schwermachen.
Ich denke beispielsweise an den damals ausdrücklich negier- ten Einbezug der Agrarpolitik, die unterdessen nicht nur über Gatt und Uruguay-Runde in die Diskussion gekommen ist, sondern auch durch ein zusätzliches Paket, das von seiten der EG auf den Tisch gelegt wurde. Ich denke an die Transitpolitik, von der man nicht weiss, ob sie weiterhin multilateral zwischen der Efta und der EG oder bilateral zwischen den einzelnen Ländern und der Schweiz und Oesterreich oder gar nur noch zwischen der EG auf der einen Seite und der Schweiz auf der anderen Seite verhandelt werden wird. Bezüglich unserer Be- teiligung an den Entscheidungsmechanismen im Rahmen des EWR haben Entwicklungen Platz gegriffen, welche die Frage aufwerfen, wieweit zumindest in dieser Frage die Stel- lung des neutralen Kleinstaates unter politischen Gesichts- punkten mit einer wirtschaftspolitischen Vereinbarung, wie es der EWR sein will, noch kompatibel oder überhaupt noch zu vergleichen ist.
In dieser Situation, die einerseits die Chance bietet, zu einem für den neutralen Kleinstaat Schweiz positiven Vertragsab- schluss zu kommen, und andererseits die dauernde Erschwe- rung unserer Politik bedeutet, halte ich dafür, dass unsere Lan- desregierung weit mehr den bilateralen Weg über die Regie- rungen der entsprechenden Länder zu gehen hat als über die Organe der EG. Jeder Staatsmann, der unser Land besucht hat, Herr Bundesrat, sei es Herr Andreotti, sei es Herr Kohl oder sei es Herr Mitterrand in St-Maurice, alle diese Herren ha- ben uns Schweizern erklärt, dass sie uns in den Auseinander- setzungen mit der EG, deren Mitglieder sie sind, unterstützen würden. Nehmen Sie diese Staaten beim Wort! Verlassen Sie sich nicht nur auf die Verhandlungen mit den Organen der EG, die Ihnen gegenübergestellt sind, sondern treten Sie in einen intensiven politischen Kontakt mit jenen Ländern, um das aus- zuschöpfen, was uns seinerzeit versprochen wurde.
Ich bin beunruhigt, dass das, was wir von den Ländern des eu- ropäischen Südens hören, unsere Position gewiss nicht er- leichtert. Diesen Ländern im europäischen Süden, sei es Spa- nien, Portugal oder Griechenland, kommt es in erster Linie darauf an - das ist einfühlbar und verständlich -, dass die eu- ropäische Umverteilung zügig weitergeführt wird. Dazu sollten wir uns aussenwirtschaftlich und aussenpolitisch bekennen. Wir tun das auch ganz konkret. Im Rahmen dieser Umvertei- lungsaktion, die zu einer wirtschaftspolitischen und allgemein politischen Stabilisierung von Europa führt, sollten wir ein zu- sätzliches Engagement an den Tag legen.
Schliesslich halte ich dafür, dass der vorliegende Bericht, über den wir diskutieren, uns zeigt, dass ein ganz entscheidendes Element in den Vertragsverhandlungen, in der Uebungsan- lage des EWR unsere Vertragsabschlusskompetenz gegen- über Drittländern ist. Wenn heute erklärt wird, dass zwischen den Strukturen der EG und eines EWR keinerlei grosse Diffe- renzen mehr bestehen, dann ist für mich wirtschaftspolitisch die Beibehaltung der Vertragsabschlusskompetenz gegen- über Drittländern ein ganz zentraler Punkt für die schweizeri- sche Volkswirtschaft. Auch aus dieser Sicht sollten wir weiter- hin auf dem Weg des EWR bleiben, weil die partikuläre Frei- heit, Wirtschaftspolitik mit Dritten ohne Einmischung durch die EG beispielsweise betreiben zu können, sehr hoch einzu- schätzen ist, so hoch, dass wir dafür einen gewissen Preis be- zahlen sollten.
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Ich möchte mit der Ueberlegung schliessen, dass wir sehr auf- merksam sein sollten gegenüber dem, was man die politische Finalität der EG nennt. Für mich ist die Aussenwirtschaftspoli- tik unter dem Gesichtspunkt der Wohlstandsmehrung, des Handelsaustausches ein durchaus zentrales Element. Aber die Aussenpolitik, die doch im Rahmen der EG je länger, je mehr auf die «Vereinigten Staaten von Europa» hinzielt und die durch die deutsche Einheit zusätzlich Auftrieb erhalten hat, ist meines Erachtens das zentrale Thema, mit dem wir uns aus- einandersetzen müssen. Solange die Konturen dieses verei- nigten Europas, das sich jetzt auf den Weg macht, eine ge- meinsame Aussenpolitik und Sicherheitspolitik zu definieren, im Inneren und im Aeusseren nicht klar erkennbar und für uns politisch berechenbar sind, halte ich dafür, dass der Moment nicht gekommen ist, um grosse Entscheide zu fällen. Das be- deutet aber auch, dass wir diese Zeit - und das wurde heute morgen schon einmal gesagt - nutzen müssen, um mit unse- ren Mitbürgerinnen und Mitbürgern über die anstehenden Entscheide sofort und ausserordentlich gründlich zu spre- chen.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: Le débat a porté essentielle- ment sur l'intégration européenne et c'est cet aspect du rap- port annuel de l'économie extérieure qui a principalement re- tenu votre attention. C'est donc sur ce point que je concentre- rai les forces de la réponse gouvernementale.
Je constate tout d'abord qu'à quelques mois de la date envisa- gée pour conclure la négociation sur l'Espace économique européen le traité prend une configuration qui pourrait être d'un contenu moins ambitieux que celui que nous avions envi- sagé. En effet, d'une part, la Communauté a retiré un certain nombre des propositions originelles du président Delors de fé- vrier 1989 et, d'autre part, sur certains points que je reprendrai, elle a accentué la pression de sa négociation, cependant que dans certains pays de l'AELE quelques transformations, no- tamment les demandes d'admission ultérieure à la Commu- nauté présentées par l'Autriche et la Suède, donnaient à la né- gociation une allure différente de celle qui était prévue. Peu à peu certains, au lieu de vouloir un traité sui generis sur l'Es- pace économique européen, étaient en train de le transformer ou de s'accommoder d'une sorte de traité de transition qui les conduirait à la Communauté. Il est bien clair que l'on négocie et conçoive différemment un traité selon qu'il est un but en soi permettant toutes les suites possibles ou, au contraire, un traité qui, inéluctablement, constitue l'antichambre à la Com- munauté dont on veut à tout prix faire partie.
Cette situation a conduit la Suisse à durcir son niveau d'exi- gence afin que nous parvenions à un traité équilibré sur l'Es- pace économique européen. C'est à la conduite de cette politi- que que nous nous employons actuellement, dans une phase difficile de la négociation. Mais nous devons être précis sur ce point. Nous devons considérer que l'état de la question est tel qu'il s'agit de continuer de mettre toute notre pression afin que la négociation, qui devra durer encore quelques semaines, soit conduite vers l'objectif visé.
Je souligne que nous avons, face aux difficultés de cette négo- ciation et aux déceptions qu'elle a engendrées, un bilan positif que l'on a tendance à oublier. Nous constatons tout d'abord que nous avons clairement reconnu - comme M. Gadient le rappelait - qu'une matière importante de l'acquis communau- taire pouvait être aisément reprise. D'autre part, nous avons fait des progrès en matière institutionnelle, même si, sur cer- tains points, et notamment sur les actes de décision commune du futur Espace économique européen, nous n'avons pas en- core gagné ce qui devait l'être, et n'obtiendrons vraisembla- blement pas, dans certains domaines, ce que nous avons sou- haité. Ces progrès sont le droit d'évocation, la règle du consensus et les clauses de sauvegarde. Tout cela représente un acquis institutionnel que nous pouvons considérer de ma- nière très positive et qui doit nous conduire, dans la suite de la négociation, à poursuivre notre activité.
Les questions qui restent ouvertes sont principalement celles relatives à l'agriculture, au transit routier, aux politiques d'ac- compagnement, à la cohésion et au processus de décision. Ce catalogue recouvre les questions posées par les interve-
nants et cela me permet, par conséquent, d'entrer en matière et de répondre plus précisément aux différentes questions. M. Schönenberger, président de la commission, me demande ce qu'il en est du calendrier et du scénario. Les pays de l'AELE et la Communauté envisagent de terminer la négociation en juin. Ils avaient primitivement prévu de le faire en décembre dernier, mais n'y sont pas parvenus. Le paraphe du traité pour- rait intervenir à fin juin, probablement en Autriche. Nous exami- nerons, à la fin de la négociation, si le traité répond à l'exi- gence fondamentale d'équilibre. En effet, nous voulons éta- blir, je le répète, un traité peut-être moins ambitieux, mais équi- libré. Et ce n'est qu'après la dernière nuit de la négociation que l'on pourra réellement déclarer: oui, nous sommes preneurs, oui, ce traité est équilibré, oui, ce traité correspond aux lignes minimales que nous avions fixées, ou bien non, il y a dans ce traité déséquilibre, insuffisance, il y a dans ce traité, du point de vue soit de la substance soit des institutions, quelque chose qui ne convient pas. Si tel devait être le cas, nous ne pro- poserions pas au Parlement et au peuple suisse la signature et la ratification d'un tel traité.
Mais ce n'est pas aujourd'hui, quelles que soient les supputa- tions que l'on peut faire, qu'il est possible de confirmer si ce traité sera admissible, exaltant ou insuffisant. Nous sommes en présence d'une situation durement négociée. Ce n'est pas maintenant, alors que la négociation est loin d'être terminée, que nous pourrions décréter d'une manière définitive la valeur de ce traité.
Le Conseil fédéral insiste sur la constitution d'un «pilier AELE» dans différents domaines, notamment dans celui de la surveil- lance, qu'il s'agisse d'une surveillance générale ou spécifi- que. Il est pourtant bien clair que la constitution de ce soi- disant «pilier AELE» ne saurait être absolue et ne saurait recou- vrir l'ensemble de la matière du traité. En effet, je le répète, l'AELE n'est pas une «petite Communauté», elle n'est pas une organisation supranationale en tant que telle.
M. Schönenberger pose la question de la «comitologie». Il est très important d'avoir en place, dans les comités qui gèreront ultérieurement le traité, dans les institutions qui le développe- ront, une participation de tous au départ. Si nous obtenons cette participation, que nous sommes sur le chemin d'obtenir, il est bien évident que les problèmes institutionnels se pose- ront en des termes beaucoup plus favorables parce que l'es- sentiel aura été, pour tous les pays de l'AELE - c'est-à-dire les sept, le Liechtenstein en faisant partie - la possibilité d'être à la genèse des projets, de pouvoir accompagner dès leur début les idées nouvelles qui viendront compléter, développer et enrichir le traité sur l'Espace économique européen.
En ce qui concerne les politiques d'accompagnement - c'est toujours aux questions de M. Schönenberger que je réponds - les modalités de participation sont actuellement en négocia- tion. Nous avons posé des questions et des exigences préci- ses à la Commission de la Communauté pour entrevoir plus clairement nos possibilités de participation à ces politiques d'accompagnement.
Enfin, la question du transit a, à mon avis, une très grande im- portance, car nous devons bien nous rendre compte que la négociation sur ce point avait commencé bien avant celle sur l'Espace économique européen. Que s'est-il passé? On a voulu, du côté de Bruxelles, incorporer cette négociation «transit» à celle sur l'Espace économique européen. Nous avons défendu la thèse contraire, à savoir qu'il fallait continuer de négocier bilatéralement, Communauté d'un côté, Autriche et Suisse de l'autre.
Cette thèse a fini par l'emporter, mais vous avez vu récemment que la Communauté s'estimant insatisfaite des résultats obte- nus en matière de transit entendait subordonner la signature d'un traité sur l'Espace économique européen à une conclu- sion favorable des négociations bilatérales avec l'Autriche et la Suisse. C'est en quoi il y a maintenant de toute façon une rela- tion entre cette question et la négociation de l'Espace écono- mique européen. Sur ce point, la négociation se poursuit et nous sommes décidés, pour des raisons écologiques éviden- tes et péremptoires, à maintenir le standard d'exigences qui a été énoncé par la Suisse dès le début, s'agissant du transit nord-sud.
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Nous sommes décidés aussi à maintenir l'offre d'une formule alternative qui est celle du ferroutage puis du transport com- biné. C'est dans ce sens que le Conseil national examine ac- tuellement les projets d'arrêtés sur les transversales ferroviai- res alpines. Par contre, nous sommes aussi prêts à envisager de nouvelles propositions de la Communauté, qui viennent d'être formulées publiquement, avec l'Autriche, mais elles doi- vent être étudiées plus avant quant à la possibilité de trouver de nouveaux énoncés relatifs au trafic nord-sud, le tout étant, je le répète, que nous maintenions le seuil d'exigences écolo- giques que nous avons fixé et qui est, en ce qui nous concerne, inéluctable.
Pour la négociation agricole - j'aborde la question de M. Delalay - il doit en effet être bien clair que, dès le début de la négociation, comme je l'ai répété plusieurs fois à cette tribune, il n'était pas question que l'acquis communautaire à repren- dre dans l'Espace économique européen comprendrait l'ac- quis communautaire agricole. Aujourd'hui encore, il n'est pas question de cela. En revanche, il est vrai de dire qu'au cours de la négociation, la Communauté a voulu quelque peu «charger le bateau» en matière agricole et poser d'autres exigences que celles qu'elle avait formulées au début. Et, à un moment donné de la négociation, la Communauté s'est mise à deman- der à ses partenaires de l'AELE, premièrement, le démantèle- ment général, progressif et symétrique des droits de douane sur les produits agricoles, sans compromettre cette libéralisa- tion par d'autres vues; deuxièmement, une élimination pro- gressive des restrictions quantitatives; troisièmement, la re- prise de l'acquis communautaire dans les domaines vétéri- naire et phytosanitaire.
Quatrièmement, des concessions unilatérales au titre de la co- hésion Nord-Sud. Les pays de l'AELE ont simplement refusé d'entrer en matière sur les deux premières prétentions. En ef- fet, il n'était pas possible de dénaturer à ce point une négocia- tion dans le sens où le voulait la Communauté, et il était indis- pensable que nous gardions le cap sur ces points fondamen- taux. Cela est intéressant et assez révélateur de cette relation qui existe entre la négociation de l'Uruguay-Round, du GATT et celle sur l'Espace économique européen, car si la négocia- tion de l'Uruguay-Round avait abouti favorablement et dans les délais que l'on souhaitait, c'est-à-dire à la fin de l'année passée, il est bien évident que ce sont des exigences que la Communauté n'aurait pas formulées. C'est devant les incerti- tudes de la négociation du GATT, qui se prolongent actuelle- ment, que les exigences communautaires ont été exprimées. Cela nous montre bien que nous devons réellement souhaiter, aussi pour l'équilibre de la négociation sur l'intégration euro- péenne, la réussite des négociations de l'Uruguay-Round et en particulier du dossier agricole. Voilà ce que je voulais dire quant aux deux premières prétentions qui ne sont donc pas matière à négociation maintenant dans le cadre de l'Espace économique européen.
La reprise de l'acquis communautaire dans les domaines vété- rinaire et phytosanitaire ne pose pas de grands problèmes et sur ce point nous pouvons négocier très ouvertement.
Enfin, en ce qui concerne les concessions au titre de la cohé- sion, tout cela doit être discuté bilatéralement - et c'est le cas - avec la Communauté, et non pas dans le cadre de l'accord sur l'Espace économique européen. En effet, les conditions de fait et de droit sont extrêmement différentes d'un pays à l'autre, au sein de l'AELE, s'agissant des relations agricoles, commercia- les avec la Communauté. Dois-je rappeler ici par exemple que la Suisse occupe une place tout à fait particulière dans le do- maine agricole uropéen? Elle est, après les Etats-Unis, le pre- mier client agricole de la Communauté. Elle a avec la Commu- nauté un formidable déficit de balance agricole puisque ce- lui-ci est de l'ordre de un milliard 600 millions d'ECU. Elle a en quelque sorte déjà donné, mais elle est prête à continuer bila- téralement une négociation où l'aspect cohésion Nord-Sud pourrait être pris en compte, c'est-à-dire que les produits agri- coles réputés produits de cohésion - les fleurs coupées, les noix, les fruits frais, le riz, l'huile d'olive, etc. - pourraient être considérés comme produits de cohésion et faire l'objet d'abaissements tarifaires à l'importation. Nous disons, Mon- sieur Delalay, que ces concessions tarifaires seraient les seu-
les que nous pourrions concevoir et qu'il n'y aurait pas d'au- tres mesures à envisager dans ce domaine. J'ajoute que si l'on veut concevoir la cohésion Nord-Sud d'une manière encore plus complète - et on peut l'imaginer, on est en train de discu- ter avec passion des relations Est-Ouest en Europe - il faut considérer qu'il peut y avoir aussi des exigences dans le dialo- gue Nord-Sud en Europe aussi, et si l'instrument de ce dialo- gue et cette cohésion devaient être, au-delà des produits agri- coles, un objet de l'Espace économique européen, nous ne sommes pas hostiles, à priori, à un tel instrument. Encore faut-il qu'il corresponde à d'autres concessions de la part de la Communauté, que nous l'ayons, nous pays de l'AELE, exclu- sivement sous conduite, à l'image par exemple de ce que nous avions, et que nous avons encore, avec le Portugal, et que nous soyons maîtres de cet instrument, de ce fonds de cohésion.
Monsieur Piller, le fait que la République fédérale d'Allemagne ait tendance à relever ses normes dans plusieurs domaines, et notamment dans les domaines de la politique que vous avez mentionnés, est en soi une très bonne chose pour nous. Cela signifie qu'il y a, chez le principal membre de la Communauté, une tendance à vouloir s'approcher des standards plus élevés que la Suisse pratique dans les domaines de la santé publique et de la protection de l'environnement. Encore cette volonté al- lemande n'a-t-elle pas forcément tous ses échos et toutes ses répercussions au plan de la Communauté et nous devons bien constater que la négociation sur ce point avec la Commu- nauté est encore marquée du décalage que nous observons entre nos politiques et celles de la Communauté. L'essentiel est que ce décalage ne se traduise pas, dans l'accord sur l'Es- pace économique européen, par une exigence de recul de nos propres standards, ce qui serait difficilement admissible.
L'aspect constitutionnel soulevé par Mme Meier (référendum sur le traité de l'Espace économique européen) me permet de dire, de manière générale - et de répondre à d'autres ques- tions posées également dans le cadre de ce débat - que, si le traité qui institue un Espace économique européen est d'une portée aussi globale que nous le souhaitons encore aujour- d'hui, il s'agira de le soumettre au vote du peuple et des can- tons sous la forme d'un référendum obligatoire. Si l'on abou- tissait à un traité moins ambitieux, équilibré mais de contenu moindre, il revêtirait tout de même une importance multilaté- rale évidente et il serait alors soumis au référendum facultatif. Je ne souhaite pas que cette solution se présente à nous.
Quant à l'idée d'une révision de la Constitution fédérale allant dans ce sens, le Conseil fédéral ne pourra en décider ou émet- tre les premières propositions qu'il aurait à faire dans cette di- rection, qu'au moment où il connaîtra le contenu précis de ce traité. Mais je dirai d'entrée de cause que l'exigence posée au peuple suisse avec cet Espace économique européen, même bien fait, équilibré et solide est une exigence de temps consi- dérable. Nous sommes en présence d'un véritable défi politi- que, avec nos rythmes propres à la démocratie directe, à ses rythmes d'information, à ses rythmes de maturation, et en pré- sence d'un programme qui nous défie extraordinairement.
Si nous devions surcharger ce programme par d'autres ré- flexions de l'ampleur de certaines révisions constitutionnelles, nous irions vers une monumentale opération dont je ne vois pas comment nous pourrions venir à bout dans des délais aussi courts. Mais, et c'est l'essentiel - et cela doit être répété - fa- cultativement ou plus probablement obligatoirement: consul- tation ou avis du peuple et des cantons seront demandés.
Dans cette perspective, Monsieur Gadient, vous qui présidez avec autorité et rayonnement au club de parlementaires qui soutient le Conseil fédéral dans son effort pour continuer la négociation sur l'Espace économique européen, ce n'est pas aujourd'hui, devant les difficultés qu'elle présente ou les dan- gers qu'elle pourrait revêtir, que nous avons le moins du monde l'intention de rapporter cette négociation.
Il s'agit en effet-Mme Jaggia soulevé un aspect des choses qui nous fait passer de l'Europe à la politique économique exté- rieure en général - de constater que nous sommes engagés dans un processus de plus en plus multilatéral. L'interdépen- dance economico-politique à l'échelon mondial et européen est une réalité d'aujourd'hui. Si la Suisse a pu longtemps sou-
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haiter privilégier certains contacts bilatéraux, si elle a souvent pris place après les autres dans des institutions multilatérales de toute nature (OCDE par exemple) en revanche, elle est bien décidée, aujourd'hui, à livrer totalement le combat multilatéral qu'il s'agit de livrer, (ce qui n'exclut nullement le traitement bi- latéral) et qui prend une place de plus en plus considérable dans notre négociation. Cela exige l'adaptation de notre ins- trument de négociation et de discussion international.
Les instruments des deux départements principalement inté- ressés (les affaires étrangères et l'économie publique) mais aussi tous les autres départements et nombre d'organisations parapubliques qui ensuite coopèrent à ce travail sont en voie de mutations constantes, afin de les adapter et de disposer réellement d'outils performants. Ces transformations exigent une modification, non seulement de l'instrument central de notre administration, mais aussi des ambassades et des mis- sions suisses dans le monde, et notamment auprès des orga- nisations multilatérales dont nous faisons partie. Ces transfor- mations doivent être constamment envisagées afin que nous soyons, en dépit de moyens restreints en nombre par rapport à ceux des grandes puissances, performants et que nous dis- posions d'une diplomatie à la mesure et à la hauteur de nos intérêts et de nos besoins économiques et, par conséquent, des défis qui y sont liés.
M. Ruesch a abordé le problème de l'aide à l'Est. Cette aide aux pays de l'Est, par rapport à l'ampleur de leurs besoins, exige que nous inscrivions l'effort suisse dans un cadre multi- latéral. Ce qui va se passer dans le cadre de la Banque euro- péenne pour la reconstruction et le développement, la BERD, est un des maillons de cette chaîne. Nous devons comprendre nos efforts bilatéraux dans un ensemble multilatéral auquel d'ailleurs nous participons. Le but est de rétablir le plus tôt possible la capacité économique de ces pays d'une manière durable. C'est cela qui doit être l'investissement majeur de la Suisse et des autres Etats occidentaux auprès des pays de l'Est. Le crédit de 250 millions de francs à ces pays que le Par- lement a voté est en majeure partie lié à des fournitures de biens et de services qui doivent précisément permettre ce fran- chissement de l'étape difficile, établir les capacités propres de ces pays à pouvoir se dépasser et se suffire à eux-mêmes. En ce qui concerne notre participation à des actions multilaté- rales, les exercices que nous avons conduits naguère à l'égard des pays en voie de développement, par exemple dans le cadre de la Banque mondiale, démontrent que les fournitures de l'industrie suisse profitent dans ce domaine, Monsieur Rüesch, d'une manière extrêmement amplifiée par · rapport aux investissements à proprement parler que l'on a pu organiser; il y a donc un effet d'amplification pour l'industrie suisse qui doit être souligné et salué. C'est certainement, non seulement de notre part, des opérations de solidarité indis- pensable, mais ces opérations sont également porteuses d'in- térêts très substantiels pour l'industrie et particulièrement pour les exportateurs suisses.
Enfin, pour en revenir à l'Europe, je terminerai avec l'interven- tion extrêmement intéressante de M. Huber qui ne va peut-être pas à contre-courant, mais qui marche sur un chemin particu- lièrement critique. Je dirai à M. Huber que dans le cadre de la négociation européenne particulièrement, comme dans le ca- dre d'autres négociations, il est en effet indispensable que nous ayons en vue une sorte d'équilibre difficilement exprima- ble entre, d'une part, des intérêts intérieurs, des notions politi- ques spécifiques de la Suisse, auxquelles nous devons être fidèles - il y va en fait de l'existence même du pays - et, d'au- tre part, un engagement de forme souvent nouvelle et beau- coup plus considérable qu'auparavant à l'égard de la société internationale, qu'elle soit européenne encore une fois ou mondiale. Cette exigence de compatibilité n'est pas facile à trouver, je vous l'accorde, et notre démarche est constamment en porte-à-faux. Il faut pourtant que nous ayons la force de la conduire, de remettre en question un certain nombre d'idées qui pouvaient être considérées comme définitivement acqui- ses à l'intérieur et qui, sous la pression des faits, dans un contexte international et européen qui se modifie considéra- blement, peuvent et doivent nous conduire à un certain nom- bre de révisions.
Ce qui me paraît essentiel, dans la philosophie que nous de- vons observer, c'est que nous ne considérions pas, en immo- bilistes, que tout ce que nous avons fait, parfois de fort original, dans ce pays est nécessairement inscrit pour l'éternité dans le granit de nos Alpes. Il y a un certain nombre de choses très in- téressantes mais qu'il serait absurde et peu efficace de vouloir conserver à tout prix. C'est ce que j'ai appelé, dans d'autres discours, les helvétismes, qui doivent être éliminés car ils n'ont aucune raison d'être, mais ils ne doivent pas être confondus avec les principes que nous avons raison de vouloir maintenir intacts dans notre organisation. Il s'agit là d'avoir la mobilité d'esprit pour distinguer ce qui est fondamental de ce qui ne l'est pas et peut subir transformation.
A cet égard, je ferai également une observation relative aux institutions de la Communauté. D'accord avec votre voeu, il s'est agi et il s'agira encore pour nous, dans le cadre de la Communauté, de continuer à nourrir des contacts bilatéraux fructueux avec les capitales des Douze. Nous le faisons de manière extrêmement active, à tous les niveaux ministériels et diplomatiques, dans les pays de la Communauté ou ici à Berne lorsque nous invitons tel ou tel d'entre eux. Cela a certai- nement permis d'entretenir dans le débat européen une cons- cience fondamentale exprimée par ces Douze de manière plus directe, parfois plus ouverte, que ne pouvait l'exprimer la Commission de la Communauté: Nous ne devons cependant pas perdre de vue que dans la négociation, ce qui se passe au sein de la Commission est primordial. C'est parfois un peu dif- férent de ce qui se passe au niveau du Comité des ministres, qui est encore différent de ce qui se passe au niveau des douze capitales. Cela signifie que le contact bilatéral qui a été souvent très réussi et continue de l'être avec telle ou telle capi- tale n'a pas nécessairement sa traduction positive sur l'am- biance de négociation observée au niveau du Comité des mi- nistres ou ensuite au niveau de la commission.
Il faut ajouter à cela que le Parlement européen a sa sensibilité, celle d'un parlement qui entend défendre très vigoureuse- ment ses droits, lesquels, toutes proportions gardées, sont moindres que ceux d'un parlement national. Cela signifie bien que la commission devra aussi rendre des comptes au Parle- ment et que la perspective de l'ensemble de cette négociation sur l'Espace économique européen s'inscrit, pour la Commu- nauté, au Parlement; cela nous ne devons pas l'oublier. Par conséquent, c'est de ce côté-là que nous devons développer des efforts d'information et de discussion considérables. Cela m'amène à remercier vivement les parlementaires suisses, le président Gadient, de nombreux conseillers nationaux et conseillers aux Etats, d'avoir fait un effort redoublé ces der- niers mois, tant auprès des autres parlementaires des pays de l'AELE qu'auprès du Parlement européen. Sans cet effort d'ac- compagnement massif, il est clair que le gouvernement suisse se serait retrouvé seul et que ce maillon qui doit nous relier au Parlement européen s'en serait trouvé singulièrement affaibli. Je vous remercie, Mesdames et Messieurs les parlementaires qui êtes engagés dans ces comités, de continuer dans cette direction d'information et de dialogue avec vos collègues des autres pays de l'AELE et avec vos collègues de Bruxelles.
En conclusion, l'information est indispensable à tous les ni- veaux, et en particulier à l'échelon national, compte tenu que nous devrons présenter le projet au peuple, mais cela ne peut pas se faire du jour au lendemain. Je peux vous dire que les moyens que nous avons engagés au service de l'intégration européenne, dans le cadre du Bureau de l'intégration, sont ef- ficaces et que le travail des deux responsables de presse ex- clusivement rattachés à ce bureau pour cette cause est un tra- vail positif qui porte ses fruits. Nous ne nous arrêterons pas là. L'information doit se multiplier et elle se multipliera encore.
Miville: Ich möchte Ihnen für Ihre umfassende Darstellung un- serer Situation in einer recht sorgenvollen Zeit ganz herzlich danken. Ich habe eine Bitte an unser Präsidium: Ich bitte darum, den Protokollierungsdienst zu veranlassen, dass uns diese Rede - uns allen - so rasch als möglich zugestellt wird. Auf diese Rede sollten wir nicht bis zum Erscheinen des Amtli- chen Bulletins warten müssen. Ich bin der Meinung, dass jede und jeder von uns, die in nächster Zeit über dieses Thema zu
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streiten oder zu referieren haben, diese Rede von Herrn Bun- desrat Delamuraz zur Hand haben sollten.
Präsident: Ich nehme an, dass Sie damit einverstanden sind. Ihr Wunsch wird also zum Befehl an das Büro und die Verwal- tung.
Schönenberger, Berichterstatter: Auch ich möchte, als Präsi- dent der Aussenwirtschaftskommission, Herrn Bundesrat De- lamuraz für die soeben gegebene Uebersicht wie auch die Be- antwortung der Fragen danken.
Beim immensen Umfang des Stoffes, der hier zur Diskussion steht, konnte natürlich nicht jede Frage in der kurzen Zeit à fond beantwortet werden. Ich möchte aber darauf hinweisen - es ist heute bereits mehrfach gesagt worden -, wie wichtig die Information des Parlaments und des Volkes in diesem Zusam- menhang ist. Es ist zu befürchten, dass sich mangelnde Infor- mation beinahe zur nationalen Schicksalsfrage entwickeln könnte, denn wenn die Verhandlungen derart rasant vorange- hen, muss doch damit gerechnet werden, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger sehr rasch mit dieser Vorlage ausein- anderzusetzen haben. Ich bin der Auffassung, dass der Bun- desrat ganz gezielt die Information über diesen Acquis com- munautaire an die Hand nehmen sollte. Ich meine auch, dass mit der heutigen Debatte die Diskussion bei weitem nicht ab- geschlossen ist. Die Probleme sind viel zu vielschichtig, und der Prozess schreitet zu rasch voran. Das Denken auf allen Stufen ist weiterhin sehr, sehr gefordert, und wir werden daher anlässlich unserer nächsten Kommissionssitzung das soeben Gehörte - unter Berücksichtigung der fortschreitenden Ent- wicklung - vertiefen.
Dies wollte ich hier noch beifügen, verbunden mit dem besten Dank.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: Je reprends la proposition et la question posée par M. Schönenberger. En toute clarté, je peux lui répondre par ce que j'ai déjà esquissé tout à l'heure, à savoir que le problème de l'information est évidemment pri- mordial. Nous devons à tout prix, à l'égard d'un Parlement qui sera lui aussi soumis à un rythme de décisions considérable, communiquer l'information préalable d'une manière régulière et systématique, de sorte que le rythme trimestriel des séan- ces des commissions spécialisées - je parle aussi bien des Commissions des affaires étrangères que de celles du com- merce extérieur, tant au Conseil des Etats qu'au Conseil natio- nal - soit densément utilisé pour transmettre cette information. C'est dans ce sens que le Conseil fédéral a accouché de son rapport No 2 en novembre dernier. Ce rapport n'appelait pas de décision de la part du Parlement. C'était essentiellement un rapport d'information par sa densité de renseignements. Il a permis aux parlementaires d'actualiser leurs connaissances du dossier de l'intégration européenne et il devrait à l'avenir - sous forme de rapports complémentaires qui, trimestre après trimestre, donnent l'état de la question - les renseigner sur la situation. Il est bien clair que si l'on devait aboutir, comme nous le souhaitons, à l'achèvement du traité en juin de cette année, l'information revêtirait une importance et une soudai- neté toute particulière. Sachez que nous y sommes particuliè- rement attachés.
Mme Jaggi - je m'excuse auprès d'elle de ne pas lui avoir ré- pondu comme il convenait - a posé, à propos du «multilatéral» croissant auquel nous sommes confrontés, la question de sa- voir tout d'abord si cela entraînait des réorganisations internes du Conseil fédéral et de son administration. Je lui répondrai deux choses: tout d'abord, le fait que cette négociation sur l'in- tégration européenne prenne une allure plus globale qu'aupa- ravant et qu'elle ne donne pas seulement dans l'«economi- que» - même si l'économique demeure très prédominant - a en tout cas conduit le Département fédéral des affaires étran- gères et celui de l'économie publique à une coopération en- core plus intense que par le passé. La négociation sur l'Es- pace économique européen est une facette de notre politique étrangère et de notre attitude vis-à-vis de l'Europe et du monde. Il est évident que cette coordination entre les deux principaux départements était déjà réalisée auparavant par le
Bureau de l'intégration. Nous l'avons étendue et intensifiée d'une manière qui se révèle positive. A cet égard, il n'est pas dans les intentions du Conseil fédéral, ni dans celles des deux chefs de département, d'avoir à réviser fondamentalement ou à rééquilibrer les substances et l'organisation de ces deux dé- partements.
En revanche, le problème s'est posé au niveau de la coopéra- tion d'autres départements, mais je crois qu'il a été favorable- ment résolu. Il est évident que l'importance et la place, par exemple, de la négociation «transit» dans la négociation euro- péenne implique du Département fédéral des transports, des communications et de l'énergie beaucoup plus que par le passé. Par contre, l'intégration des autres départements a posé des problèmes que nous avons résolus par la création d'une sorte de conseil d'administration du Bureau de l'intégra- tion, conseil dans lequel les sept départements sont représen- tés et qui permet alors une diffusion de l'information et une coopération des sept départements beaucoup plus rapide et profonde que cela n'était le cas auparavant. C'est principale- ment cela qui a été l'effet de la négociation européenne quant à l'organisation de notre administration.
La deuxième question est de savoir comment nous renforçons l'effectif en personnel de nos institutions. Je dirai que le Bu- reau de l'intégration compte 16 collaborateurs universitaires et 7 collaborateurs administratifs, soit 23 personnes, par conséquent nous avons atteint un effectif autrement plus substantiel qu'auparavant et il n'est pas prévu dans l'immédiat de devoir l'augmenter. En revanche, dans les institutions inter- nationales, nous avons renforcé les effectifs de nos missions consacrées au «multilatéral» ainsi que certaines des missions bilatérales qui étaient revêtues de telles charges.
Finalement, Madame Jaggi, je pense que le grand effet sur les effectifs du personnel, si l'Espace économique européen de- vient réalité, si on doit transformer en droit intérieur les quel- que 1400 textes de l'acquis communautaire pertinent, tou- chera le Département fédéral de justice et police. Il s'agira d'avoir des collaborateurs en plus grand nombre, pour parve- nir à digérer puis à présenter cette énorme matière dans des délais très courts.
Präsident: Der Bundesrat beantragt Kenntnisnahme vom Be- richt. Es ist kein anderer Antrag gestellt.
Zustimmung - Adhésion
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Bundesbeschluss über die Genehmigung von aussenwirt- schaftlichen Massnahmen Arrêté fédéral approuvant des mesures économiques ex- térieures
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes .
34 Stimmen (Einstimmigkeit)
Bundesbeschluss betreffend das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäi- schen Wirtschaftsgemeinschaft über die Erleichterung der Kontrollen und Formalitäten im Güterverkehr Arrêté fédéral approuvant l'accord entre la Confédération suisse et la Communauté économique européenne relatif
179
700-Jahr-Feier. Rahmenkredite
à la facilitation des contrôles et des formalités lors du transport des marchandises
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 33 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
90.079
Zolltarifarische Massnahmen 1990/II Tarif des douanes. Mesures 1990/II
Bericht und Beschlussentwurf vom 9. Januar 1991 (BBI I 242) Rapport et projet d'arrêté du 9 janvier 1990 (FF | 218) Beschluss des Nationalrates vom 5. März 1991 Décision du Conseil national du 5 mars 1991
Antrag der Kommission Eintreten und Kenntnisnahme vom Bericht Proposition de la commission Entrer en matière et prendre acte du rapport
Schönenberger, Berichterstatter: Der Bericht über zolltarifari- sche Massnahmen im zweiten Halbjahr 1990 beschlägt zwei Bereiche: Erstens ist eine Verordnung über die Zollansätze für Waren aus der Efta und den EG, die Freihandelsverordnung, zu ändern. Zweitens ist die Verordnung über die Präferenz- Zollansätze zugunsten der Entwicklungsländer zu behandeln. 1. Die Aenderung der Freihandelsverordnung: Auf den 1. Au- gust 1990 wurde für aus der damaligen DDR eingeführte Wa- ren eine Sonderregelung in Kraft gesetzt, welche vorsah, dass Erzeugnisse aus der damaligen DDR in den Genuss der glei- chen Zollpräferenzen gelangten, wie sie bei Einfuhren aus der EG gewährt werden. Mit der Vereinigung der beiden deut- schen Staaten am 3. Oktober 1990 wurde diese Sonderrege- lung hinfällig. Damit erübrigt sich für die Bundesversammlung auch der Entscheid über das weitere Inkraftbleiben dieser Massnahme.
Die Kommission beantragt Ihnen einstimmig, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss über die Genehmi- gung von zolltarifarischen Massnahmen im Zusammenhang mit dem Zollpräferenzenbeschluss zuzustimmen.
Präsident: Zunächst haben wir Kenntnis zu nehmen vom Be- richt.
Zustimmung - Adhésion
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 30 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
90.080
700-Jahr-Feier. Rahmenkredite zugunsten ärmerer Entwicklungsländer 700e anniversaire. Crédits en faveur des pays en développement démunis
Botschaft und Beschlussentwürfe vom 30. Januar 1991 (BBI I 753) Message et projets d'arrêté du 30 janvier 1991 (FF | 717) Beschluss des Nationalrates vom 6. März 1991 Décision du Conseil national du 6 mars 1991
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Schönenberger, Berichterstatter: Mit dieser Vorlage antwor- tet der Bundesrat auf die Postulate, welche National- und Stän- derat in der Herbstsession 1990 aufgrund der von schweizeri- schen Hilfswerken eingereichten Petition «Entwicklung braucht Entschuldung» angenommen haben. Die Durchfüh- rung des Rahmenkredites zur Finanzierung von Entschul- dungsmassnahmen zugunsten ärmerer Entwicklungsländer basiert auf dem bewährten Konzept, wie es bei der ersten Ent- schuldungsaktion im Zusammenhang mit dem vierten Rah- menkredit für die Weiterführung der Finanzierung von wirt- schafts- und handelspolitischen Massnahmen schon zur An- wendung gekommen ist. Dieses Konzept umfasst folgende Massnahmen bilateraler und multilateraler Art: Beiträge zum Rückkaufen oder zur Umwandlung nicht garantierter kommer- zieller Schulden, Erlass von öffentlich garantierten Forderun- gen und Beiträge zur Begleichung von Rückständen gegen- über internationalen Finanzierungsinstitutionen.
Die Beiträge der Schweiz zur Entschuldung sind grundsätzlich an die folgenden Voraussetzungen gebunden, die ich Ihnen schon anlässlich der letzten Session im Zusammenhang mit dem erwähnten vierten Rahmenkredit dargelegt habe und die ich hiermit wiederhole. Es muss sich um ein ärmeres, hochver- schuldetes Entwicklungsland handeln. Das begünstigte Land muss ein mittelfristiges Wirtschaftsreformprogramm eingelei- tet haben. Das Schuldenvolumen, das mit dem schweizeri- schen Beitrag und den Leistungen Dritter bereinigt werden kann, muss vor allem bei multilateralen Aktionen ein genü- gend grosses Ausmass erreichen, so dass eine spürbare Wir-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Aussenwirtschaftspolitik 1990 Politique économique extérieure 1990
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1991
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
07
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.078
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 13.03.1991 - 08:00
Date
Data
Seite
170-179
Page
Pagina
Ref. No
20 019 877
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