Télévision transfrontière. Convention
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N 7 mars 1991
rung beantragen, nämlich die Singularform «Auslandschwei- zer» in die Pluralform umwandeln sollte.
Die Kommission hat nichts dagegen einzuwenden. Das hat zur Folge, dass zum Beispiel in Absatz 3 zweimal «er» durch «sie» ersetzt wird.
Die Kommission ist einverstanden, diese Anregung zuhanden der Redaktionskommission weiterzuleiten.
Angenommen - Adopté
Art. 5a, 7a, 8, Ziff. II, III Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
.
Art. 5a, 7a, 8, ch. II, III Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
103 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
90.067
Grenzüberschreitendes Fernsehen. Uebereinkommen Télévision transfrontière. Convention
Botschaft und Beschlussentwurf vom 16. Oktober 1990 (BBI III 925) Message et projet d'arrêté du 16 octobre 1990 (FF III 881)
Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Frau Uchtenhagen unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Das Uebereinkommen des Europarats über das grenzüber- schreitende Fernsehen legt Minimalstandards für Fernsehpro- gramme fest, um die Freiheit des Empfangs und der Weiterver- breitung in andern Vertragsstaaten zu ermöglichen. Es bezieht sich im speziellen auf die Einspeisung in die Kabelnetze. Die im Uebereinkommen festgelegten Minimalregeln betreffen insbesondere:
den Schutz von Individualrechten wie z. B. das Recht auf Ge- gendarstellung,
die Verantwortung der Rundfunkveranstalter, insbesondere hinsichtlich Gewalt, Pornographie und Jugendschutz,
kulturelle Ziele (Anteil europäischer Werke),
die Werbung (Dauer, Form, Plazierung, Beschränkung für bestimmte Produkte) und das Sponsoring.
Die innerstaatliche Regelungskompetenz wird durch die Kon- vention nicht tangiert. Es können weiterhin strengere und aus- führlichere Bestimmungen für die Fernsehveranstalter im ei- genen Land erlassen werden. Aus diesem Grund sind auch keine grundlegenden Anpassungen unserer Gesetzgebung notwendig; lediglich in einzelnen Bereichen muss sie à jour gebracht werden.
Das vorliegende Uebereinkommen wurde am 5. Mai 1989 von zehn Mitgliedstaaten des Europarats unterzeichnet, darunter auch die Schweiz. Der Bundesrat beschloss bei dieser Gele- genheit, das Uebereinkommen provisorisch anzuwenden.
Die Schweiz soll sich nach Ansicht des Bundesrates und der Kommission anlässlich der Ratifizierung das Recht vorbehal- ten, die Weiterverbreitung von ausländischen Fernsehpro- grammen zu verhindern, falls diese Alkoholwerbung enthal- ten. Von dieser Möglichkeit soll allerdings nicht Gebrauch ge- macht werden, bis im Zusammenhang mit den hängigen Zwil- lings-Initiativen, die ein Werbeverbot für Tabakwaren und alko- holische Getränke verlangen, Klarheit herrscht.
Das Uebereinkommen tritt drei Monate nach Beitritt von sie- ben Staaten in Kraft. Durch eine rasche Ratifizierung kann die Schweiz, die massgeblich an der Erarbeitung dieses Instru- ments beteiligt war, zu seinem baldigen Inkrafttreten beitra- gen.
Mme Uchtenhagen présente au nom de la commission le rap- port écrit suivant:
La Convention européenne sur la télévision transfrontière fixe un standard minimum que doivent respecter tous les pro- grammes de télévision, afin qu'ils puissent bénéficier d'une li- bre circulation dans les autres Etats parties. Cette garantie vise tout particulièrement la retransmission dans les réseaux câ- blés.
Les règles minimales contenues dans cet accord se rappor- tent essentiellement:
à la protection de certains droits individuels comme le droit de réponse;
à la responsabilité du radiodiffuseur, notamment par rapport à la violence, à la pornographie et à la protection de la jeu- nesse;
aux objectifs culturels (proportion d'oeuvres d'origine euro- péenne);
à la publicité (durée, forme, insertion, limitation à certains produits) et au parrainage.
Les compétences internes de chaque pays en la matière ne sont pas affectées par cette convention, dans la mesure où il sera toujours possible d'appliquer aux radiodiffuseurs qui re- lèvent de leur souveraineté des règles plus contraignantes et plus détaillées. Ainsi les quelques modifications à apporter à la législation suisse ne provoquent pas de bouleversements par rapport à la situation actuelle. Elles ne font que mettre à jour notre droit.
Cette convention a été signée le 5 mai 1989 par dix Etats mem- bres du Conseil de l'Europe, dont la Suisse. A cette occasion, le Conseil fédéral a décidé de l'appliquer provisoirement.
Le Conseil fédéral et la commission estiment que la Suisse doit faire une réserve au moment de la ratification, afin d'empê- cher la retransmission de programmes étrangers lorsque ceux-ci contiennent de la publicité sur l'alcool. Il ne sera pas fait usage de cette réserve pour l'instant. On attendra le sort ré- servé aux initiatives «jumelles» qui exigent l'interdiction de la publicité sur le tabac et sur les boissons alcooliques, actuelle- ment encore en suspens.
La convention entrera en vigueur trois mois après que sept Etats y seront devenus parties. En ratifiant rapidement cet ins- trument, la Suisse qui a joué un rôle moteur dans son élabora- tion pourra contribuer à son entrée en vigueur dans les plus brefs délais.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt einstimmig, den Bundesbeschluss zur Genehmigung des europäischen Uebereinkommens über das grenzüberschreitende Fernsehen sowie die Aenderung des Bundesbeschlusses über den Satellitenrundfunk anzu- nehmen.
Proposition de la commission
La commission unanime propose à l'unanimité l'adoption de l'arrêté fédéral sur la ratification de la Convention européenne sur la télévision transfrontière ainsi que celle de la modification de l'arrêté fédéral sur la radiodiffusion par satellite.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Radio und Fernsehen. Bundesgesetz
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Detailberatung - Discussion par articles
A. Bundesbeschluss zum Uebereinkommen des Europa- rats über das grenzüberschreitende Fernsehen A. Arrêté fédéral concernant la Convention du Conseil de l'Europe sur la télévision transfrontière
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
99 Stimmen (Einstimmigkeit)
B. Bundesbeschluss über den Satellitenrundfunk B. Arrêté federal sur la radiodiffusion par satellite
Titel und Ingress, Ziff. I, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, ch. I, II Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 115 Stimmen (Einstimmigkeit)
Abschreibung - Classement
Antrag des Bundesrates Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse gemäss Seite 1 der Botschaft Proposition du Conseil fédéral Classer les interventions parlementaires selon la page 1 du message
Angenommen -- Adopté
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
87.061
Radio und Fernsehen. Bundesgesetz Radio et télévision. Loi
Differenzen - Divergences
Siehe Jahrgang 1989, Seite 1660 - Voir année 1989, page 1660 Beschluss des Ständerates vom 19. September 1990 Décision du Conseil des Etats du 19 septembre 1990 Kategorie III, Art. 68 GRN - Catégorie III, art. 68 RCN
Frau Uchtenhagen, Berichterstatterin: Der Ständerat hat im grossen und ganzen die vom Nationalrat beschlossenen Aen- derungen des Radio- und Fernsehgesetzes übernommen. Insbesondere hat er dem Artikel 31, also der Vertragslösung,
die auch privates Fernsehen ermöglicht, zugestimmt. Es be- stehen nur noch einige wenige, aber zum Teil gewichtige Diffe- renzen.
Eine Differenz, die sich in verschiedenen Artikeln nieder- schlägt, ist auf einen Gerichtsentscheid des Europäischen Ge- richtshofes für Menschenrechte zurückzuführen. Dazu muss ich ganz kurz eine Erklärung abgeben, weil es bereits Artikel 1 betrifft: Die Firma Autronic vertreibt Parabolantennen und wollte an der Fera 82 ein Fernsehprogramm aus der Sowjet- union zeigen. Das wurde abgelehnt, weil es mit einem Fern- meldesatelliten übertragen werden sollte und weil die PTT sagten, dass die Postverwaltung der Sowjetunion keine Bewil- ligung dazu gegeben habe. Die Autronic schöpfte nachher sämtliche Rechtsmittel aus und ging bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, indem sie sich auf Artikel 10 der Informationsfreiheit berief. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gab der Autronic recht.
Das hat zur Folge, dass es in Zukunft keine Rolle spielt, wie eine Sendung übertragen wird, ob mittelbar oder unmittelbar, über Fernmeldesatelliten oder auf eine andere Weise. Wichtig ist nur noch, ob das Programm, das ausgestrahlt wird, für die Oeffentlichkeit gedacht ist, ob es also für die Allgemeinheit zu- gänglich ist.
Daraus ergeben sich Aenderungen. Sie wurden von der Ver- waltung ausgearbeitet und im Ständerat von Josi Meier einge- bracht, und alle wurden angenommen. Wenn wir Artikel 1 än- dern - das ist eine technische Frage -, dann ergeben sich auch Aenderungen für die Artikel 2, 39, 43, 52 und 57. Ich beantrage Ihnen, dass wir bei all diesen Artikeln, soweit es den Autronic-Entscheid betrifft, keine Diskussion mehr führen, sondern dass wir das einfach übernehmen.
M. Frey Claude, rapporteur: Avant d'examiner les points de di- vergence entre les conseils, nous voulons donner deux infor- mations: tout d'abord, l'adoption de la Convention du Conseil de l'Europe du 5 mai 1989 sur la télévision transfrontière impli- que une adaptation de notre projet de loi aux articles 18 concernant le parrainage et 48 relatif à la restriction de la trans- mission. D'autre part, un arrêt de la Cour européenne de jus- tice du 22 mai 1990, Autronic AG contre Confédération suisse, précise que la liberté de réception des programmes l'emporte sur les moyens de transmission - satellites de télécommunica- tion par exemple. Cet arrêt a nécessité des modifications aux articles 1, 2, 39, 43, 52 et 57 du projet de loi que nous exami- nons ici.
Enfin, nous pouvons observer que, d'une manière générale, le Conseil des Etats s'est rallié aux propositions de notre conseil. Deux divergences essentielles subsistent toutefois. La pre- mière concerne l'article 17 qui traite de la publicité: le Conseil des Etats va plus loin que la version du Conseil national dans la mesure où il admet l'interruption d'émissions par de la publi- cité. La seconde divergence concerne la surveillance des pro- grammes, articles 56 et suivants: le Conseil des Etats entend élargir notamment l'organe de médiation à l'ensemble des dif- fuseurs. Nous y reviendrons dans l'examen de la loi article par article.
Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
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Jahr
1991
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
05
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.067
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Numero dell'oggetto
Datum 07.03.1991 - 08:00
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Data
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334-335
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