Rentes AVS/AI. Allocation de renchérissement 1991
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E 26 novembre 1990
multikulturelle Schweiz nicht schon lange ein Mini-Europa? Warum sagen wir nicht frech und munter: Europa muss ver- schweizern?» So Kurt Marti.
Wenn wir dem Jubiläumsjahr eine Bedeutung dieser Art ge- ben könnten, könnte es wahrhaftig - über das Nachdenken und die Suche nach nationaler Identität hinaus - zu einer Weg- marke unserer gesamten Staatspolitik und der Pragmatis- mus-Abkehr werden. Dazu bedarf es aber der Mitwirkung aller aufbauwilligen Kräfte dieses Landes: der Regierung, des Par- lamentes und der Bürgerinnen und Bürger, die ihrerseits eine solche Ausstrahlung von unseren Behörden als politische Un- termauerung des Jubiläums erwarten.
Gehen wir also froh zum Feste, entschlossen aber auch ans Werk, nämlich an die Gestaltung der politischen Zukunft unse- res Landes. Wider alle Schmähreden und alles Auflösungsge- jammer verdient die 700jährige Eidgenossenschaft diesen Ef- fort! (Beifall)
Wahl des Ersatzstimmenzählers Election du scrutateur suppléant
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin
Ausgeteilte Wahlzettel - Bulletins délivrés 40
eingelangt - rentrés 40
leer-blancs 1
ungültig -nuls
0
gültig - valables 39
absolutes Mehr - Majorité absolue
20
Es wird gewählt - Est élu Herr Carlo Schmid mit 38 Stimmen
Ferner haben Stimmen erhalten-Ont en outre obtenu des voix Verschiedene - Divers 1
Präsident: Ich gratuliere allen Kolleginnen und Kollegen, die ins Büro gewählt worden sind, und hoffe auf gute Zusammen- arbeit. (Beifall)
Wahl des Vizepräsidenten des Ständerates Election du vice-président du Conseil des Etats
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin Ausgeteilte Wahlzettel - Bulletins délivrés
41
90.064
eingelangt -rentrés leer -blancs
ungültig - nuls
gültig - valables
39
absolutes Mehr - Majorité absolue
Es wird gewählt - Est élu Herr Jakob Schönenberger mit 37 Stimmen
Ferner haben Stimmen erhalten-Ont en outre obtenu des voix Verschiedene - Divers 2
Wahl des 1. Stimmenzählers Election du 1er scrutateur
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin Ausgeteilte Wahlzettel - Bulletins délivrés
41
eingelangt -rentrés
41
leer - blancs
6
ungültig - nuls
0
gültig - valables absolutes Mehr - Majorité absolue
18
Es wird gewählt - Est élue Frau Esther Bührer mit 31 Stimmen
Ferner haben Stimmen erhalten-Ont en outre obtenu des voix Verschiedene - Divers 4
Wahl des 2. Stimmenzählers Election du 2e scrutateur
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin Ausgeteilte Wahlzettel - Bulletins délivrés eingelangt -rentrés leer - blancs
40
40
ungültig - nuls
0
gültig - valables
39
absolutes Mehr - Majorité absolue
Es wird gewählt - Est élu Herr Arthur Hänsenberger mit 37 Stimmen
Ferner haben Stimmen erhalten-Ont en outre obtenu des voix Verschiedene - Divers 2
Schönenberger, Berichterstatter: Nach Artikel 33ter des Bun- desgesetzes über die Alters- und Hinterbliebenen-Versiche- rung, eingefügt mit der 9. AHV-Revision, sind die Renten- und Hilflosenentschädigungen der AHV/IV periodisch, in der Regel alle zwei Jahre, der Lohn- und Preisentwicklung anzupassen. Vor Ablauf von zwei Jahren sind die Renten durch den Bun- desrat anzupassen, wenn der Landesindex der Konsumenten- preise innert Jahresfrist urn mehr als 8 Prozent ansteigt. Es ist klar festzuhalten, dass die mit der 9. AHV-Revision festgeleg- ten Kriterien pro 1990 bei einer Teuerung von gut 6 Prozent nicht erfüllt sind. Es liegt aber auch auf der Hand, dass insbe- sondere die Rentner von der Teuerung hart betroffen werden. Es ist denn auch als Akt der Gerechtigkeit zu werten, dass nicht nur die aktiv im Erwerbsleben stehenden Mitbürgerinnen und Mitbürger den Teuerungsausgleich ausgeglichen erhal- ten, sondern eben auch die Rentner.
Die vorberatende Kommission hat dem bundesrätlichen An- trag auf Ausrichtung einer Teuerungszulage auf den Renten für das Jahr 1991 einstimmig zugestimmt. Dabei hat sie sich über die Frage unterhalten, ob allenfalls mit der Aenderung der Rentenformel eine bessere Lösung erzielt werden könnte, den Gedanken aber einhellig wieder verworfen, denn eine sol- che Aenderung könnte unmöglich kurzfristig durchgeführt werden und würde zu stark in die Struktur unserer AHV eingrei- fen.
20 Allgemein wurde der Teuerungsausgleich, wie er vom Bun- desrat vorgesehen wird, für die jetzige Situation als beste Lö- sung erachtet. Es ist zwar richtig, dass auch Rentner die Zu- lage erhalten, die sie nicht benötigen würden. Dies ist nicht zu vermeiden, handelt es sich bei der AHV letztlich doch um eine Versicherung.
Der bundesrätliche Vorsch lag ist als grosszügig zu werten, ge- währt er doch die Zulage, ohne eine Kürzung der Ergänzungs-
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Botschaft und Besch ussentwurf vom 24. Oktober 1990 (BBI III, 917) Message et projet d'arrêté du :24 octobre 1990 (FF III, 873)
Antrag der Kommission Eintreten
Proposition de la commission Entrer en matière
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1
S
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AHV/IV-Renten. Teuerungszulagen 1991
leistungen in Erwägung zu ziehen. So erhalten mit der vorge- schlagenen Ordnung alle Rentenbezüger anteilmässig einen Ausgleich für die Einkommenseinbussen, die sie durch die Teuerung erlitten haben. Es geht auch nicht an, allen Rentnern den gleichen Betrag auszurichten, denn diese Zulage wird bei der Teuerungsanpassung 1992 zu berücksichtigen sein. Der 1991 gewährte zusätzliche Bezug ist im Grunde genommen ein Vorbezug der ordentlichen Rentenerhöhung 1992. Des- halb ist es richtig, jetzt eine prozentuale Zulage zu gewähren. Die letzte Rentenanpassung erfolgte beim Indexstand von 117,4 Punkten. Bis im Dezember dieses Jahres dürfte die Teuerung um 6 bis 6,5 Prozent ansteigen, doch ist der genaue Betrag noch nicht bekannt. Der Bundesbeschluss sieht daher vor, dass die Renten der AHV und der IV auf April 1991 an die bis 31. Dezember 1990 eingetretene Teuerung angepasst werden. Die Ausrichtung der Teuerungszulage ist dem Bun- desrat übertragen und wird in zwei Raten vorgesehen, die er- ste im April und die zweite im August 1991. Die Ausrichtung der Zulage ist auf das Jahr 1991 beschränkt.
Noch dieses Jahr wird der Bundesrat eine weitere Aenderung von Artikel 33ter AHV-Gesetz auf den 1. Januar 1993 beantra- gen. Angestrebt wird eine flexiblere Anpassung der Renten an die Lohn- und Preisentwicklung.
Bereits wurde in der Kommission die Frage aufgeworfen, ob eine Revision von Artikel 33ter AHV-Gesetz nicht in die 10. AHV-Revision eingebaut werden sollte. Dies erweist sich jedoch als unmöglich, weil es allenfalls zu lange dauern kann, bis die 10. AHV-Revision in Kraft treten wird, obwohl die vorbe- ratende Kommission bereit ist, die Vorlage in der Märzsession 1991 zur Behandlung zu bringen.
So ersuche ich Sie im Namen der einstimmigen Kommission, auf die Vorlage einzutreten und den AHV- und IV-Rentnern die Erhöhung ihrer Renten als Weihnachtsgeschenk auf den Tisch zu legen.
M. Béguin: La proposition présentée par le Conseil fédéral nous paraît indispensable. La loi actuelle, qui ne permet au gouvernement d'adapter les rentes dans un délai de deux ans que lorsque l'indice des prix à la consommation a accusé une hausse de plus de 8 pour cent par année, se révèle imparfaite parce qu'elle ne considère que l'augmentation globale de l'in- dice. Elle ne prend pas en compte les différents facteurs qui le composent. C'est ainsi que si l'augmentation de l'indice glo- bal se situera vraisemblablement aux alentours de 6 pour cent à la fin de cette année, la hausse des loyers s'élevait en sep- tembre à 9,4 pour cent, tandis que celle des frais de chauffage et d'éclairage atteignait 11,4 pour cent. Ces augmentations-là touchent particulièrement les rentiers et mettent en péril l'équi- libre budgétaire d'une grande partie d'entre eux.
Nous vivons dans un pays réputé riche. Cela ne signifie pas que tous les citoyens et les citoyennes le soient. Bien au contraire, nous assistons à une paupérisation d'une partie de la population, celle qui ne peut guère compter que sur les ren- tes pour vivre ou pour survivre. En tant que président d'une as- sociation de secours privée, j'ai pu constater ces derniers temps que la situation de beaucoup de personnes âgées, bé- néficiaires de rentes minimales, s'était considérablement dé- gradée et que nous devions intervenir de plus en plus à côté des pouvoirs publics, afin de régler tout ou partie des augmen- tations de loyer qu'elles n'auraient pu supporter qu'au risque de tomber dans le dénuement.
Si elle est indispensable, cette adaptation répond également à une exigence de justice, à une époque où la plupart des sala- riés du secteur public comme du secteur privé bénéficient de l'adaptation régulière et souvent automatique de leur revenu à la hausse du coût de la vie.
Nous saluons donc cette proposition que nous vous invitons à soutenir, comme nous saluons aussi la volonté du Conseil fé- déral de modifier l'article 33ter de l'AVS, dans le but de rendre plus flexible à l'avenir l'adaptation des rentes à l'évolution des salaires et des prix.
On. Jelmini: lo ritengo che non solo si debba entrare in mate- ria ma che si debba anche rivolgere al Consiglio federale e al Capo del Dipartamento dell' Interno un riconoscimento per
questo provvedimento. Ha dimostrato tempestività, super- ando il rigoroso quadro legale ed è venuto incontro alle esi- genze della popolazione, in particolare di quella più biso- gnosa, per la quale questo provvedimento non deve essere considerato unicamente come un gesto formale o di genero- sità, ma anche come la correzione di una lacuna, che era ne- cessario colmare, perché la situazione si era fatta piuttosto pe- nosa per molti degli assicurati.
Voterò l'entrata in materia e raccomando ai colleghi di seguire la proposta della commissione.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag Gautier Abs. 2 Streichen
Art. 3 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition Gautier Al. 2 Biffer
M. Gautier: Une des qualités des lois, c'est d'être compréhen- sibles, d'abord pour le législateur afin qu'il soit en mesure de savoir ce qu'il décide, ensuite pour le citoyen afin qu'il sache à quelles règles il est soumis. Or, l'alinéa 2 de cet article 3 me paraît parfaitement obscur malgré les explications que j'ai pu obtenir de l'amabilité de M. le directeur de l'Office fédéral des assurances sociales.
Si j'étais seul à ne pas comprendre cet alinéa, je me dirais que c'est de ma faute. Mais un certain nombre de collègues, tant de ce conseil que du Conseil national, m'ont dit ne pas com- prendre ce qu'il signifiait. En effet, que veut dire «tenir compte, lors de la prochaine adaptation ordinaire, de l'allocation accor- dée en 1991»? Cela peut aussi bien signifier que cette alloca- tion sera déduite de l'augmentation que le contraire. Cela peut susciter de faux espoirs et des inquiétudes.
Par contre, si nous biffions cet alinéa 2, la loi sur l'assurance- vieillesse et survivants s'appliquerait en plein, c'est-à-dire que pour l'augmentation des rentes en 1992 on se baserait, comme le prévoit cette loi, sur l'augmentation de l'index mixte dans les deux dernières années. Cet alinéa 2 ne fait que brouil- ler les idées et compliquer une situation de droit qui sans cela serait parfaitement claire.
A moins que le chef du Département fédéral de l'intérieur ne me démontre l'absolue nécessité de cet alinéa obscur, je vous invite à le biffer.
Schönenberger, Berichterstatter: Ich ersuche Sie, den Antrag Gautier abzulehnen. In der Kommission hat diese Frage an sich keine Diskussion ausgelöst. Man hat es als selbstver- ständlich erachtet, dass die jetzt praktisch vorzeitig ausgerich- tete Teuerungszulage im Jahre 1992 angerechnet wird.
Ich bitte Sie, im Sinne von Bundesrat und Kommission zu ent- scheiden.
Initiative du canton du Jura
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E 26 novembre 1990
M. Cotti, conseiller fédéral: L'attitude très disponible de votre conseil face à cette proposition du Conseil fédéral - et je re- mercie en particulier MM. Béguin et Jelmini qui sont interve- nus en faveur de l'entrée en matière - me pousse à signaler que l'alinéa 2 de l'article 3 ne représente naturellement pas, Monsieur Gautier, l'élément central de la réforme. C'est un complément important pour lequel je demanderai au Conseil d'avoir - si vous me permettez d'emprunter votre expression - la compréhension nécessaire. Cela signifie, en quelques mots, que l'allocation que l'on prévoit de verser doit être consi- dérée d'une certaine manière, Monsieur Gautier, comme une avance sur la compensation du renchérissement qui, le mo- ment venu, sera de toute manière réalisée sur la base des dis- positions légales. Mais de quelles dispositions légales? Si on en reste au libellé de l'article 33ter LAVS actuel, cette compen- sation interviendrait automatiquement l'année prochaine. Mais M. Schönenberger, président de la commission, a pré- cisé - et M. Béguin également d'ailleurs - que le Conseil fédé- ral allait présenter prochainement au Parlement un message de révision complète de l'article 33ter LAVS, révision qui est devenue nécessaire car les conditions de l'article 33ter LAVS actuel sont excessives. C'est la première fois qu'on arrive à un renchérissement d'un tel niveau et l'application de l'article s'avère inacceptable et injuste. Ce qui sera versé l'année pro- chaine sera bien évidemment compensé sur la prochaine in- demnité de renchérissement lorsqu'elle surviendra. Cela si- gnifie par conséquent qu'il ne s'agira pas l'année prochaine d'une indemnité versée une fois pour toutes, mais d'une avance sur la compensation du renchérissement qui se fait de manière normale.
Vous me direz, Monsieur Gautier, que cela est tellement évi- dent qu'il est inutile de le préciser. Vous avez raison, mais par- fois, vous le savez, même les choses évidentes doivent être di- tes, afin que l'on ne soit pas surpris un jour peut-être par quelqu'un qui demandera que la somme versée l'année pro- chaine ne soit pas imputée.
C'est pourquoi je prie le Conseil des Etats de bien vouloir maintenir l'alinéa dont M. Gautier voudrait l'impitoyable élimi- nation.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Kommission Für den Antrag Gautier
31 Stimmen 5 Stimmen
Art. 4
Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes
38 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
90.201
Standesinitiative Jura Anpassung der AHV- und IV-Renten Initiative du canton du Jura Mode de réadaptation des rentes AVS et Al
Wortlaut der Initiative vom 3. Juli 1990 Der Kanton Jura verlangt auf dem Weg der Standesinitiative, dass:
a) zur Anpassung der AHV- und IV-Renten an die Teuerung alle Renten um den gleich en Betrag erhöht werden;
b) die Minimalrente von 750 Franken überprüft und an die ge- genwärtigen Verhältnisse angepasst wird.
Texte de l'initiative du 3 juillet 1990
Le canton du Jura demande par voie d'initiative cantonale a) que le mode de mise à jour des rentes AVS et Al soit fait sur le principe d'un montant égal à chaque bénéficiaire b) que la rente minimale de 750 francs soit revue et adaptée à la situation actuelle.
Herr Schönenberger unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Die Kommission behandelte die Standesinitiative an ihrer Sit- zung vom 29. Oktober 1990. Sie lehnt die in der Initiative ent- haltenen Begehren aus verschiedenen Gründen ab:
Durch eine Anpassung aller AHV/IV-Renten an die Teuerung um einen einheitlichen Betrag würden die niedrigen Renten prozentual stärker erhöht als die höheren Renten, was eine Aenderung der Rentenformel zur Folge hätte. Die Kommission ist der Ansicht, dass ein solcher Eingriff nur zum Zwecke des Teuerungsausgleichs nicht gerechtfertigt ist.
Die Kommission weist zudem darauf hin, dass sie dem Anlie- gen der Initianten bereits teilweise Rechnung getragen hat, in- dem sie im Rahmen der Beratungen der Vorlage über die 10. AHV-Revision einer Aenderung der Rentenformel zu- stimmte, die eine gezielte Verbesserung der niedrigen Renten bringen wird. Eine Teuerungsanpassung durch einen fixen Betrag für alle Renten würde im übrigen dem Vorschlag des Bundesrates und dem Beschluss der Kommission für eine prozentuale Anpassung der Renten an die Teuerung (Vorlage 90.064) widersprechen.
Punkt b der Initiative erachtet die Kommission als erfüllt, da die Minimalrenten bereits bei Einreichung der Initiative nicht mehr 750, sondern 800 Franker betrugen.
M. Schönenberger soumet au nom de la commission le rap- port écrit suivant:
La commission a examiné l'initiative le 29 octobre 1990. Elle rejette les demandes qui y sont formulées pour plusieurs rai- sons.
D'une part, en indexant toutes les rentes AVS/Al en les majo- rant d'un montant fixe, les rentes les plus basses augmente- raient proportionnellement davantage que les rentes plus éle- vées, ce qui aurait pour corollaire une modification de la for- mule de rente. Or la commission est d'avis qu'on ne saurait porter à ce point atteinte au système des rentes s'il s'agit sim- plement de les adapter à l'évolution du coût de la vie.
D'autre part, la commission observe qu'elle a déjà répondu partiellement à la demande des auteurs de l'initiative puisqu'elle s'est dite favorable, à l'occasion des discussions sur le projet de 10ème révision de l'AVS, à une modification de la formule de rente qui apporterait une amélioration précisé- ment pour les rentes les plus basses. Relevons encore que compenser le renchérissement en allouant le même montant à tous les bénéficiaires serait en contradictiona avec la propo- sition du Conseil fédéral et la décision de la commission ten-
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1990
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Anno
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Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
01
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.064
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Numero dell'oggetto
Datum
26.11.1990 - 18:15
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Data
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