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Interpellation Scherrer
Dieser Huckepackkorridor soll als Uebergangslösung provi- sorisch die Bedürfnisse der rollenden Landstrasse befriedi- gen, bis mit der Fertigstellung des Lötschberg-Basistunnels das erforderliche Lichtraumprofil zur Verfügung steht. Die Uebergangslösung am Lötschberg lässt sich nicht betriebs- wirtschaftlich, sondern nur politisch begründen, als Antwort auf den von der EG geforderten Strassenkorridor für 40 Ton- nen schwere Lastwagen. Deshalb binden wir die Uebergangs- lösung am Lötschberg nach wie vor an ein positives Verhand- lungsergebnis mit der EG. Die Investitionen werden nur getä- tigt, wenn die EG die Forderung nach einem 40-Tonnen-Stras- senkorridor endgültig fallenlässt.
Mit dem Bau von grenzfernen Terminals soll der Verkehr mög- lichst an der Quelle erfasst werden. Wenn Container und Wechselbehälter mit dem Lastwagen bis zu unserer Landes- grenze kommen, wird kaum mehr umgeladen. Die Termi AG (Tochtergesellschaft der Hupac AG) klärt zurzeit geeignete Standorte ab. In Anbetracht unserer ohnehin grossen Investi- tion von rund 1,5 Milliarden Franken für die Ausweitung des Huckepackangebotes in den nächsten vier Jahren stellt sich indessen die Frage, ob es angebracht ist, dass sich der Bund beim Bau von grenzfernen Terminals auch noch finanziell en- gagiert.
Le président: L'interpellateur est satisfait de la réponse du Conseil fédéral.
89.755
Interpellation Scherrer Ausbau Grauholz-Autobahn Aménagement de l'autoroute du Grauholz
Wortlaut der Interpellation vom 11. Dezember 1989
Gemäss früheren Auskünften von Bundesrat und Berner Re- gierung hätte mit dem Ausbau der Grauholz-Autobahn auf 6 Spuren im Herbst 1989 begonnen werden sollen. Bis zum heutigen Tag, das heisst dem 11. Dezember 1989, ist jedoch mit den Bauarbeiten nicht begonnen worden. Vielmehr soll die UVP ergeben haben, dass bei 6 Spuren im Falle von Staus der Ausstoss von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen stei- gen werde. Ich frage den Bundesrat:
Wann wird nun endlich mit dem Ausbau der Grauholz-Auto- bahn auf 6 Spuren begonnen?
Ist der Bundesrat bereit, bei einer weiteren Verzögerung des Bauprojektes seine Kompetenzen wahrzunehmen und den Ausbau der Grauholz-Autobahn in die Wege zu leiten?
Wieso werden die Resultate der UVP erst heute bekannt, ob- wohl Bundesrat und Berner Regierung im Frühling 1989 er- klärt haben, dass mit dem Ausbau im Herbst 1989 begonnen werde?
Sind bei der UVP auch die Auswirkungen der heute am Grauholz üblichen Staus in die Berechnungen einbezogen worden?
Texte de l'interpellation du 11 décembre 1989
Si l'on s'en tient aux déclarations faites, il y a quelque temps par le Conseil fédéral et le gouvernement de Berne, l'amé- nagement de l'autoroute du Grauholz à 6 voies aurait déjà dû commencer à l'automne 1989. Or, aujourd'hui encore, le 11 décembre 1989, les travaux n'ont toujours pas commencé. Au contraire, les études d'impact sur l'environnement auraient révélé que ces 6 voies feraient augmenter, dans le cas d'em- bouteillages, les émissions de monoxyde de carbone et d'hy- drocarbures.
Je demande au Conseil fédéral:
Quand va-t-on enfin commencer l'aménagement de l'auto- route du Grauholz?
Est-il prêt dans le cas où le projet serait de nouveau re- poussé, à intervenir dans les limites de ses compétences, pour que les travaux soient enfin commencés?
Pourquoi ne connaît-on qu'aujourd'hui les résultats des étu- des d'impact sur l'environnement alors que le Conseil fédéral et le gouvernement de Berne avaient déclaré au printemps 1989 que l'aménagement commencerait à l'automne 1989?
Les études d'impact sur l'environnement ont-elles égale- ment pris en compte les répercussions des embouteillages, qui sont déjà monnaie courante au Grauholz?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 14. Februar 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 14 février 1990
Nach Abschluss der Einsprache- und Beschwerdeverfah- ren wird ohne Verzug das Genehmigungsverfahren für das Ausführungsprojekt eingeleitet werden. Genehmigungs- instanz ist gemäss dem Nationalstrassengesetz das EVED. Da der Bundesrat auf den Ablauf der Rechtsmittelverfahren kei- nen Einfluss hat, kann die Frage nach dem Baubeginn nicht schlüssig beantwortet werden.
Der Bundesrat hat - wie in der Antwort auf die Frage 1 er- wähnt worden ist - keine Kompetenzen, in hängige Rechtsmit- telverfahren einzugreifen.
Der Bundesrat hat bereits in seiner Antwort auf die Interpel- lation Aubry (88.839) auf die hängigen Verfahren hingewiesen und bezüglich des Baubeginns einschränkend ausgeführt: «Mit dem Ausbau soll im Herbst 1989 begonnen werden.» Auch der Vorsteher des EVED wies auf die Frage des Interpel- lanten in der Fragestunde vom 6. März 1989 auf das laufende UVP-Verfahren hin und erklärte zum Baubeginn: «Mit dem Ausbau der Grauholz-Autobahn wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres begonnen.»
Die Auswirkungen der Staus wurden im UVP in einem sepa- raten Unterkapitel untersucht. Deutliche Differenzen gegen- über dem Zustand «flüssiger Verkehr» ergeben sich vor allem für die Schadstoffe CO und HC.
Le président: L'interpellateur n'est que partiellement satisfait de la réponse du Conseil fédéral.
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Interpellation Scherrer Ausbau Grauholz-Autobahn Interpellation Scherrer Aménagement de l'autoroute du Grauholz
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1990
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.755
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.03.1990 - 08:00
Date
Data
Seite
735-735
Page
Pagina
Ref. No
20 018 480
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