Motion Cavadini
685
présenter une proposition visant la réattribution des compé- tences visées au Parlement et prévoyant une réglementation au sens de la présente motion.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Dünki, Grendelmeier, Gün- ter, Jaeger, Maeder, Müller-Aargau, Oester, Weder-Basel, Widmer, Wiederkehr, Züger (11)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 28. Februar 1990
Rapport écrit du Conseil fédéral du 28 février 1990
Der Bundesrat hat im Rahmen seiner allgemeinen Kompetenz zum Erlass von Vollzugsrecht die Verordnung vom 24. Juni 1981 über den waffenlosen Militärdienst aus Gewissensgrün- den erlassen. Nach dieser Regelung können Gesuche um waffenlosen Militärdienst aus Gewissensgründen jederzeit, aber jeweils spätestens drei Monate vor einer Dienstleistung eingereicht werden. Mit dieser Gesuchsfrist wird sicherge- stellt, dass die Gesuche in der Regel noch vor Beginn der Dienstleistung rechtskräftig behandelt werden können. . Bis zum definitiven Entscheid über ein Gesuch oder eine Be- schwerde wird der Gesuchsteller vom Militärdienst befreit. Waffenlose werden in der Regel bei Sanitäts- oder den Luft- schutztruppen eingeteilt. Sie können aber auch in ihrer ange- stammten Truppengattung belassen werden, wenn ihre Funk- tion kein Waffentragen erfordert. Von dieser Möglichkeit wird immer wieder Gebrauch gemacht. Die Forderung der Motion, in zusätzlichen Truppengattungen Möglichkeiten für den waf- fenlosen Militärdienst zu schaffen, ist somit bereits erfüllt.
Die Vorschrift, dass Gesuche um waffenlosen Militärdienst vor- dienstlich eingereicht werden müssen, hat sich für Dienst- pflichtige, die die Rekrutenschule bestanden haben, bewährt. Probleme entstehen vereinzelt bei Rekruten, die zum ersten- mal eine Waffe handhaben und im Verlauf der Rekrutenschule in Konflikt zum Waffentragen geraten. Eine Neuregelung der Gesuchsfrist für den waffenlosen Militärdienst müsste sich deshalb vor allem auf die Rekrutenschule beziehen.
Das EMD hatte ursprünglich die Absicht, in der Botschaft vom 27. Mai 1987 über die Aenderung des Militärstrafgesetzes und das Bundesgesetz über die Militärorganisation, der soge- nannten Entkriminalisierungsvorlage, entsprechende Vor- schläge für eine Neuregelung der Gesuchsfrist zu unterbrei- ten. Es überwog damals die Befürchtung, dass die Gesuch- stellung während des Dienstes für eine ungerechtfertigte Dienstbefreiung oder vorzeitige Entlassung missbraucht wer- den könnte. Der Bundesrat ist aber bereit, nochmals zu prü- fen, ob nicht die Möglichkeit bestünde, eine Regelung zu schaffen, welche allfälligen Missbräuchen vorbeugt. Da eine solche Lösung zur Zeit nicht zugesichert werden kann, ist der Bundesrat bereit, den Vorstoss als Postulat entgegenzuneh- men.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- deln.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
89.646
Motion Cavadini Schwerverkehr an der Grenze zu Italien. Dringliche Massnahmen
Mozione Cavadini Interventi urgenti per il traffico pesante alla frontiera con l'Italia Motion Cavadini Trafic des poids lourds à la frontière italienne. Mesures d'urgence
Wortlaut der Motion vom 4. Oktober 1989
Durch die ständig wachsende Zahl der Lastwagen, die immer öfter und länger an der italienischen Grenze auf der Gotthard- autobahn (Balerna, Coldrerio, Camorino, Quinto usw.) blockiert werden, wird die Situation im Kanton Tessin immer schwieriger. Der Bundesrat wird deshalb aufgefordert, in Zu- sammenarbeit mit den Tessiner Behörden dringend zu prüfen, ob es möglich ist:
das Postulat Cavadini vom 9. März 1988 zu erfüllen, das der Bundesrat entgegengenommen hat; das Postulat verlangt eine energische Intervention bei der italienischen Regierung, um eine Zusammenlegung der Zollkontrollen in Chiasso- Brodega und die Erstellung der erforderlichen administrativen und zolltechnischen Infrastrukturen für eine raschere Zollab- fertigung zu erwirken;
gemeinsam mit Italien zu prüfen, ob für Lastwagen im Tran- sitverkehr auf der Autobahn nicht besondere Spuren auf dem grossen, bereits zur Verfügung stehenden und weitgehend ungenutzten Platz beim Grenzübergang für den Reisenden- verkehr geschaffen werden könnten, damit sie die Grenze rasch passieren können; der Verkehr wäre in diesem Fall mit Ampeln zu regeln;
die italienischen Behörden erneut auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, den Grenzübergang Stabio-Gag- giolo in eine höhere Kategorie einzustufen (von der dritten in die erste), so dass dort sämtliche Operationen eines interna- tionalen Zollamts abgewickelt werden können;
die Hauptstrasse Mendrisio-Ligornetto-Stabio-Gaggiolo in eine Nationalstrasse umzuklassieren und bis zur Grenze ent- sprechend auszubauen; eine solche Infrastruktur ist unerläss- lich, soll der Schwerverkehr auf zwei Verkehrsadern verteilt und auf die künftige Autobahn Pedemontana geleitet werden, die Italien ab Gaggiolo bauen wird;
die Arbeitsgruppe einzusetzen, die der Tessiner Staatsrat im letzten Frühjahr zur Lösung der schwerwiegenden Ver- kehrsprobleme im Tessin vorgeschlagen hat;
den Ausbau der Bahnlinie Bellinzona-Luino vorzuziehen, damit auf dieser Huckepack-Linie mehr Verkehr bewältigt wer- den kann, und den Ausbau mit Italien zu koordinieren;
den Tessiner Zollbeamten eine besondere Anerkennung zuzusprechen, denn diese müssen unter besonders schwieri- gen und heiklen Bedingungen arbeiten, da sie einen wach- senden Zustrom von Lastwagen bewältigen müssen und einer wegen der langen Wartezeiten zunehmenden Gereiztheit der Lastwagenführer ausgesetzt sind;
dem Kanton Tessin eine besondere Anerkennung zuzu- sprechen für diese aussergewöhnliche Aufgabe von nationa- ler Tragweite, die von der Tessiner Polizei ganz allein bewältigt werden muss; diese wird nämlich durch die Aufgabe, die hohe Zahl der Lastwagen auf der N 2 zu stoppen und unter Kontrolle zu halten, immer stärker beansprucht.
Testo della mozione del 4 ottobre 1989
La situazione nel Cantone si sta continuamente deteriorando per l'aumentato aflusso di autocarri, bloccati sempre più spesso e a lungo alla frontiera italiana, sull'autostrada del Got-
.
Motion Cavadini
686
N
23 mars 1990
tardo (Balerna, Coldrerio, Camorino, Quinto, ecc.). Si chiede pertanto al Consiglio federale di urgentemente esaminare, in collaborazione con le Autorità ticinesi, le seguenti possibilità di azione:
Realizzazione del postulato Cavadini del 9 marzo 1988, ac- colto dal Consiglio federale, chiedente un'energica azione presso il Governo italiano per ottenere l'abbinamento dei con- trolli doganali a Chiasso-Brogeda e la realizzazione di tutte le infrastrutture amministrative e doganali necessarie per un dis- brigo più sollecito delle relative operazioni.
Riesame con l'Italia delle possibilità di far defluire gli auto- carri in transito sull'autostrada, predisponendo a tale scopo delle speciali corsie sull'ampio piazzale già esistente al valico turistico e in gran parte inutilizzato; traffico da disciplinare con un apposito impianto semaforico.
Richiamo all'Autorità italiana dell'esigenza di riqualificare il valico di Stabio-Gaggiolo (da III a I categoria) in modo tale da poter svolgere tutte le operazioni di una dogana internazio- nale.
Riesame e decisione sulla completazione e riqualificazione della strada principale Mendrisio-Ligornetto-Stabio-Gag- giolo in strada nazionale fino al confine con l'Italia. Un'infra- struttura indispensabile per meglio ripartire il traffico pesante su due arterie e per inserirlo sulla futura autostrada Pedemon- tana che sarà attuata dall'Italia a partire dal Gaggiolo.
Messa in azione del gruppo di lavoro proposto dal Consiglio di Stato ticinese la scorsa primavera per affrontare questi gravi problemi di traffico nel Cantone Ticino.
Potenziamento anticipato della linea ferroviaria Bellinzona- Luino per consentire un deflusso maggiore su questa tratta del trasporto combinato «Huckepack»; da coordinare con l'Italia per i tratti di loro competenza.
Attribuzione di un riconoscimento particolare ai funzionari doganali ticinesi che sono costretti a lavorare in una situazione particolarmente difficile e delicata per l'elevato afflusso di auto- carri e l'esasperazione accumulata dai loro autisti nelle lunghe ore di attesa per passare la frontiera.
Attribuzione di un riconoscimento particolare al Cantone Ti- cino per questo compito straordinario di portata nazionale che deve essere interamente assunto dalla nostra polizia, sempre più impegnata per bloccare e tenere sotto controllo lungo l'au- tostrada N 2 questo elevato numero di autocarri.
Texte de la motion du 4 octobre 1989
La situation empire sans cesse dans le canton du Tessin en raison de l'afflux croissant de camions, bloqués de plus en plus souvent et longtemps à la frontière italienne, sur l'auto- route du Saint-Gothard (à Balerna, Coldrerio, Camorino, Quinto, etc.). Je demande donc au Gouvernement d'examiner de toute urgence, avec la collaboration des autorités tessinoi- ses, les possibilités d'action suivantes:
Réalisation du postulat Cavadini du 9 mars 1988, accepté par le Gouvernement, et réclamant une intervention énergique auprès des autorités italiennes pour obtenir le couplage des vérifications douanières à Chiasso-Brogeda et la réalisation de toutes les infrastructures administratives et douanières néces- saires pour qu'un déroulement plus rapide des opérations soit possible.
Réexamen avec l'Italie des possibilités d'écoulement des camions en transit sur l'autoroute, en créant à cet effet des passages spéciaux sur la vaste esplanade aménagée au col, en grande partie inutilisée par les touristes. Le trafic devrait être réglé au moyen d'une signalisation adéquate.
Rappel aux autorités italiennes des exigences posées pour la requalification du passage de Stabio-Gaggiolo (de la 3ème à la 1ère catégorie), de façon que puissent se dérouler toutes les opérations d'une douane internationale.
Réexamen de l'achèvement de la route principale Mendri- sio-Ligornetto-Stabio-Gaggiolo et réintégration de celle-ci dans la catégorie des routes nationales jusqu'à la frontière ita- liennne; décision y relative. Une telle infrastructure est indis- pensable si l'on veut mieux répartir le trafic lourd sur deux ar- tères et l'introduire sur la future autoroute piémontaise, qui sera réalisée par l'Italie à partir de Gaggiolo.
Mise en action du groupe de travail proposé le printemps dernier par le Conseil d'Etat tessinois en vue de faire face à ces graves problèmes de trafic au Tessin.
Renforcement anticipé de la ligne ferroviaire Bellinzone- Luino pour permettre un plus grand écoulement du ferroutage sur ce tronçon; à coordonner avec l'Italie pour les tronçons re- levant des autorités de ce pays.
Faveur à accorder en témoignage de gratitude aux fonction- naires tessinois des douanes, qui sont obligés de travailler dans une situation très difficile et délicate, en raison de l'afflux énorme de camions et de l'exaspération croissante des chauf- feurs durant les longues heures d'attente avant le franchisse- ment de la frontière.
Faveur spéciale à accorder au canton du Tessin pour l'exé- cution de cette tâche extraordinaire de portée nationale, dont doit se charger entièrement notre police, celle-ci ayant de plus en plus de mal à bloquer, le long de l'autoroute N 2, ce nombre élevé de camions et à procéder aux vérifications nécessaires.
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Baggi, Caccia, Carobbio, Cotti, Grassi, Pini, Salvioni (7)
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit
La situazione nel Cantone Ticino sul fronte del traffico pesante peggiora giornalmente, creando disagi alla popolazione lo- cale, al traffico leggero autostradale e grossi problemi e ten- sioni segnatamente nella regione di confine. L'Autorità fede- rale deve agire con più determinazione, utilizzando tutti i mezzi a sua disposizione, anche nei confronti dell'Italia. Il traffico pe- sante, con i ripetuti blocchi provocati da autisti, comprensibil- mente esasperati dalle lunghe attese, sta genrando una situa- zione esplosiva che arrischia di sfuggire alle possibilità di con- trollo della polizia ticinese e dei funzionari doganali. Occorre rendersi conto che al Nord delle Alpi le possibilità di entrata in Svizzera sono numerose (Basilea, Sciaffusa, Costanza, S. Margrethen, ecc.) e che tutte portano attraverso il S. Bernar- dino e il S. Gottardo a una sola uscita; quella di Chiasso. Le so- luzioni a lunga scadenza (trasversale alpina) richiederanno ancora molti anni prima di poter dare un sostanziale contributo al miglioramento della situazione. Urgono quindi provvedi- menti immediati e a breve scadenza per cercare di migliorare lo scorrimento del traffico pesante attraverso il Cantone Ticino e ridurre di conseguenza i disagi alla popolazione e il relativo inquinamento.
Il Consiglio federale deve considerare questo problema di as- soluta priorità e urgenza nell'interesse del Cantone Ticino e di tutta la Svizzera.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. November 1989 Risposta scritta del Consiglio federale
del 22 novembre 1989
Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 novembre 1989
Dal profilo formale il Consiglio federale precisa che, come si- nora, non è disposto ad accettare mozioni concernenti il set- tore ove esso ha potestà normativa, come è il caso per le pre- senti cifre 1, 2, 3, 5, 6, 7 e 8.
La base per l'abbinamento dei controlli doganali svizzeri e italiani è la convenzione tra la Svizzera e l'Italia dell'11 marzo 1961 relativa agli uffici a controlli nazionali abbinati e al con- trollo in corso di viaggio (RS 0.631.252.945.460). Tale Conven- zione fissa il quadro contrattuale, ma non obbliga nessuno dei due Stati ad erigere degli uffici a controlli nazionali abbinati presso tutti i valichi di confine o presso alcuni di essi. A tal uopo è necessaria in ogni singolo caso la disponibilità di en- trambe le parti contraenti e la conclusione di accordi secondo l'articolo 2 capoverso 3 della Convenzione in parola. In adem- pimento del compito affidatole dal Consiglio federale, l'ammi- nistrazione federale delle dogane s'impegna da anni per l'appplicazione della Convenzione nel campo dello sdogana- mento delle merci commerciabili presso i valichi di Chiasso/ Ponte Chiasso e Stabio/Gaggiolo. Sinora - l'ultima volta in oc- casione di un incontro tra rappresentanti delle Direzioni gene- rali delle rispettive dogane in data 24 e 25 ottobre 1989 - i suoi
März 1990 N
687
Motion Cavadini
interventi sono però sempre stati respinti categoricamente dalle autorità italiane. Il motivo principale di tale comporta- mento sarebbero le disposizioni degli articoli 22 e 23 della sud- detta Convenzione, le quali procurerebbero alle case di spedi- zione svizzere certi vantaggi nell'esercizio della loro attività presso gli uffici doganali italiani. Del resto, le autorità italiane sono del parere che il flusso del traffico ai valichi di confine sa- rebbe piuttosto ostacolato dagli orari di apertura degli uffici doganali svizzeri, fissati tenendo conto del divieto di circolare di notte.
Così stando le cose, il Consiglio federale reputa opportuno prescindere da ulteriori interventi bilaterali in questa faccenda e di ritornare sulla stessa soltanto dopo la conclusione di un accordo tra la Svizzera e la Comunità europea relativo alla faci- litazione dei controlli e delle formalità al confine nel traffico delle merci commerciabili. Nell'avamprogetto di tale accordo, che presentemente è oggetto di trattative tra rappresentanti dell'amministrazione federale e della Commissione della Co- munità europea, l'abbinamento dei controlli doganali è men- zionato come uno dei provvedimenti intesi ad agevolare il pas- saggio del confine.
Il Consiglio federale reputa che gli impianti doganali svizzeri a Chiasso sono per principio sufficienti per l'attuale volume del traffico pesante, rispettivamente che i piani di ampliamento elaborati dalla Confederazione tengono conto delle necessità di tale traffico. Presentemente si stanno ampliando gli impianti dell'ufficio doganale italiano dirimpetto e, stando alle ultime in- formazioni, i lavori dovrebbero essere terminati entro la fine del mese d'aprile 1990. Siccome è previsto di predisporre in pari tempo anche della corsie supplementari tra il piazzale doga- nale svizzero e quello italiano, sarebbero adempite a partire da tale data le premesse edilizie per un più celere deflusso del traffico. Ripercussioni negative potrebbero però verificarsi an- che in futuro per effetto del comportamento sul lavoro del per- sonale delle dogane italiane. Il Consiglio federale dichiara che non può e non vuole esercitare alcun influsso in tale campo.
Presso il valico di Chiasso-autostrada trattasi in primo luogo di assicurare un più celere scorrimento del traffico turistico usando in modo più appropriato gli impianti a disposizione (cfr. anche l'interpellanza Grassi 86.562 del 23.9.1986; co- lonne di veicoli ai valichi doganali). Presentemente sono in corso a tal riguardo dei chiarimenti tra le competenti autorità svizzere ed italiane.
Per quanto riguarda il valico di Chiasso destinato alle merci commerciabili, v'è da attendersi che la realizzazione degli im- pianti doganali italiani e la creazione di corsie supplementari tra le due aree doganali avranno degli effetti positivi sul tratta- mento del traffico pesante.
Non appena sarà possibile valutare le ripercussioni dei miglio- ramenti edili sull'andamento dell'esercizio, l'amministrazione federale delle dogane esaminerà, d'intesa con le altre autorità competenti in materia, se - quale altro provvedimento atto ad accelerare il deflusso del traffico - una parte dei veicoli pesanti in transito potrebbe essere trattata doganalmente negli im- pianti del traffico turistico di Brogeda-autostrada. A tale scopo sarebbe indispensabile l'accordo delle autorità italiane re- sponsabili in materia; nell'ambito di colloqui esplorativi esse hạnno finora espresso parere negativo.
L'amministrazione federale delle dogane si adopererà af- finchè le autorità italiane attribuiscano all'ufficio doganale di
Gaggiolo ampie competenze in materia di sdoganamento al più tardi in concomitanza con la messa in esercizio delle nuove strade d'accesso sui due versanti del confine.
Il tratto Mendrisio-Stabio Est è attualmente in costruzione quale arteria di raccordo alla strada nazionale. Per qualificare come strada nazionale il tratto Stabio Est-confine (Gaggiolo) occorrerebbe un ampliamento della rete delle strade nazionali da parte del Parlamento. Nel suo rapporto del 1986 concer- nente l'inquinamento atmosferico e in diverse occasioni suc- cessive (l'ultima volta nell'ambito della discussione sulle ini- ziative «Quadrifoglio» in Consiglio nationale) il Consiglio fede- rale ha sottolineato che sino a nuovo avviso non proporrà al Parlamento alcun ampliamento di detta rete stradale. Esso mantiene il suo punto di vista e non accetta perciò la richiesta del promotore della mozione di qualificare il tratto Stabio Est-confine come strada nazionale. Per contro, il Consiglio fe- derale è disposto ad esaminare l'eventuale necessità di inclu- dere tale tratto di strada nella rete delle strade principali.
Il Consiglio federale ha esaudito il desiderio espresso dal Consiglio di Stato del Canton Ticino incaricando l'Ufficio fede- rale di polizia di invitare i rappresentanti dei Cantoni attraver- sati dalla N 2, nonchè dell'amministrazione federale delle do- gane e dell'Ufficio federale dei trasporti ad una discussione ed alla costituzione di un gruppo intercantonale di coordina- zione. Nel suo scritto del 18 ottobre 1989 indirizzato al governo del Canton Ticino il Consiglio federale afferma che riterrebbe opportuno se la direzione di tale gruppo di coordinazione fosse successivamente assunta dalle autorità ticinesi compe- tenti in materia.
Il Consiglio federale ha incaricato le FFS di avviare i provve- dimenti necessari per aumentare le capacità del traffico hupac accompagnato e non accompagnato attraverso il San Got- tardo dalle attuali 160 000 a circa 360 000 spedizioni. Le FFS hanno effettuato uno studio della fattibilità, il quale contiene tutti gli ampliamenti indispensabili per smaltire il volume di traf- fico previsto. Una parte di tale traffico dovrebbe essere convo- gliata su Busto Arsizio passando da Luino. La linea ferroviaria esistente è sufficiente per assorbire anche il previsto aumento di traffico.
Le difficili condizioni di lavoro citate nella mozione fanno parte in via generale, unitamente ad aspetti più piacevoli, della professione dei funzionari doganali. Esse sono prese in consi- derazione e rimunerate in misura adeguata all'atto della deter- minazione dello stipendio nell'ambito della classificazione delle funzioni. Inoltre, altri svantaggi derivanti dal servizio, come per esempio l'impiego in turni irregolari, nel servizio fes- tivo e in quello notturno, danno diritto a compensazioni in tempo e a indennità. Il Consiglio federale ha l'intenzione di au- mentare prossimamente le rispettive aliquote per tutto il perso- nale della Confederazione.
Il Consiglio federale coglie l'occasione per esprimere i propri ringraziamenti al personale in civile e a quello in uniforme dell'amministrazione federale delle dogane per l'eccellente adempimento dei loro compiti.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Dichiarazione scritta del Consiglio federale
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Il Consiglio federale propone che la mozione
sia trasformata in postulato per quanto riguarda le cifre 1, 2, 3,4 e 6;
sia tolta di ruolo per quanto concerne le cifre 5, 7 e 8.
Motion Aliesch
688
N 23 mars 1990
Punkte 1-4, 6 - Points 1-4, 6 Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
Punkte 5, 7, 8 - Points 5, 7, 8 Abgeschrieben - Classé
89.781 Motion Widrig Legislatur-Personalplan Effectifs du personnel. Programme de législature
Wortlaut der Motion vom 13. Dezember 1989 Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament zusammen mit dem Legislatur-Finanzplan alle 4 Jahre auch einen Legislatur- Personalplan mit einer Uebersicht über neu geplante Etatstel- len und Stellenverschiebungen in der Bundesverwaltung und den Bundesbetrieben vorzulegen.
Texte de la motion du 13 décembre 1989
Le Conseil fédéral est chargé de présenter au Parlement, tous les quatre ans, outre le plan financier de la législature, un pro- gramme de législature sur les effectifs du personnel offrant une vue d'ensemble sur les postes inscrits au budget ainsi que sur les restructurations d'emplois dans l'administration et dans les entreprises fédérales qui ont été récemment prévues.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Basler, Blatter, Bürgi, Eisenring, Engler, Feigenwinter, Fischer-Sursee, Giger, Hänggi, Hess Peter, Humbel, Kühne, Mühlemann, Nussbau- mer, Oehler, Portmann, Ruckstuhl, Rüttimann, Spoerry, Stucky, Weber-Schwyz, Wellauer, Wyss Paul, Zbinden Paul (25)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Trotz Stellenplafonierungsbeschluss vom 24. Juni 1983 hat der Personalbestand des Bundes von 126 887 Stellen (1980) auf 140 289 Stellen (1990) zugenommen. Dies bedeutet eine Steigerung um 10,6 Prozent. Mit Ausnahme des EMD haben alle Departemente zu dieser massiven Personalaufstockung beigetragen.
Aufgrund der demographischen Entwicklung ist in der Schweiz in den neunziger Jahren bei unverändertem Pensio- nierungsalter mit einer realen Abnahme der Zahl der Berufs- tätigen zu rechnen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist dabei ein weiteres prozentuales Anwachsen des Anteils der Beschäftig- ten beim Bund auf Kosten der Privatwirtschaft grundsätzlich abzulehnen. Dies u. a. auch deshalb, weil dadurch der Anteil der gebundenen Ausgaben auf Kosten der frei verfügbaren Mittel erhöht würde.
Während der Legislaturperiode werden dem Parlament unter verschiedenen Malen neue Stellenbegehren unterbreitet. Für eine gesamtheitliche Beurteilung fehlt es dabei aber an einer mittelfristigen Planung der Etatstellen für die Bundesbetriebe. Der alle 4 Jahre dem Parlament unterbreitete Legislatur- Finanzplan allein sagt nichts über die künftige Stellenbewirt- schaftung aus.
Der Bundesrat wird deshalb beauftragt, dem Parlament künf- tig zusammen mit dem Legislatur-Finanzplan auch einen Legislatur-Personalplan mit einer Uebersicht über die für die Legislaturperiode geplanten Stellen zu unterbreiten. Dieser Legislatur-Personalplan ist dabei auf die Legislaturziele und den Legislatur-Finanzplan abzustimmen.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 28. Februar 1990
Rapport écrit du Conseil fédéral du 28 février 1990
Artikel 2 des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Verbes- serung des Bundeshaushaltes bildet die Rechtsgrundlage für das seit 1974 praktizierte System der Stellenbewirtschaftung in der Bundesverwaltung. Seit 1983 gelten die Jahresdurch- schnittsbestände an Personalstellen als die für die Plafonie- rung massgebende Grösse, die nicht überschritten werden darf. Diese Durchschnittsbestände werden jährlich im Bun- desbeschluss über den Voranschlag festgelegt. Allfällige Er- höhungen sind nur möglich, wenn der Stellenbedarf nicht durch Massnahmen der Rationalisierung, durch den Abbau bestehender Aufgaben oder durch Stellenverschiebungen in- nerhalb der Verwaltungseinheiten aller Stufen oder zwischen den Departementen gedeckt werden kann. Eine zeitlich befri- stete Ausnahme-Regelung ist seit 1986 für zusätzliches Perso- nal für die Behandlung von Asylgesuchen bei aussergewöhn- lichem Zustrom von Asylgesuchstellern vorgesehen.
Der Legislatur-Finanzplan des Bundesrates geht bei den Per- sonalbezügen jeweils von dem mit dem Voranschlag vom Bundesrat beantragten Personalbestand aus und berücksich- tigt nebst den strukturellen Verbesserungen der Bezüge ledig- lich die teuerungsbedingten Mehrkosten der nächsten drei Jahre. Allfällige Erhöhungen des Personalbestandes in den Fi- nanzplan-Jahren werden nach bisheriger Praxis im Finanz- plan nicht berücksichtigt, da bis heute bei der allgemeinen Bundesverwaltung eine mehrjährige Personalplanung fehlt. Die jährlichen Stellenverschiebungen werden jeweils in der er- sten Hälfte des Folgejahres dem Eidgenössischen Personal- amt gemeldet.
Der Bundesrat ist bereit, die mit der Motion verlangte Erstel- lung eines Legislatur-Personalplans im Zusammenhang mit der nächsten Legislaturplanung zu prüfen und nachher defini- tiv darüber zu entscheiden, ob sich dieses Vorhaben mit ei- nem vernünftigen Aufwand verwirklichen lässt. Er hat dabei zu berücksichtigen, dass sich der Personalbestand, insbeson- dere bei den Bundesbetrieben, aber auch teilweise bei der all- gemeinen Bundesverwaltung, insbesondere nach dem Ver- kehrsaufkommen zu richten hat. Bei den Stellenverschiebun- gen werden die bei der Erstellung des Personalplanes bereits bekannten Verschiebungen berücksichtigt werden können. Hingegen wird es voraussichtlich nicht möglich sein, zu die- sem Zeitpunkt bereits sämtliche Stellenverschiebungen der Planungsperiode zu kennen.
Aus den dargelegten Gründen möchte der Bundesrat das mit der Motion verlangte Vorhaben vorerst gründlich prüfen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- deln.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
88.887
Motion Aliesch Berufsbildung im Fürsorge- und medizinischen Bereich Assistance sociale et médicale. Formation professionnelle
.
Wortlaut des Motion vom 16. Dezember 1988 Die Berufsbildung im Fürsorge- und medizinischen Bereich ist grundsätzlich der Berufsbildungsgesetzgebung zu unter- stellen.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
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1990
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II
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Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.646
Numéro d'objet
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Datum
23.03.1990 - 08:00
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Data
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685-688
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