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Rebbaubeschluss. Verlängerung
und Kulturen, vom sogenannten Röstigraben in der Schweiz. Im Ständerat ist, wie das heutige Beispiel zeigt, das Gegenteil wahr. Das Verständnis und die Verständigung bilden hier noch - und hoffentlich immer mehr - ein tragendes Element unserer gemeinsamen Parlamentsarbeit. Es erschöpft sich nicht in ei- nem bloss verbalen Sichverstehen, sondern hat seine Wurzeln im elementaren Respekt vor dem Mitmenschen, auch wenn er anderer Provenienz oder anderer Meinung ist und diese Mei- nung auch kundtut. Denn miteinander zu sprechen ist besser als gegeneinander zu schweigen.
Als neugewählter Präsident des Ständerates möchte ich gerne dazu beitragen, dass Verständigung und Verständnis als Mar- kenzeichen des Ständerates erhalten bleiben und über die Schwellen unseres Rates hinausströmen ins Alltagsleben der Bürger unter sich und im Verhältnis zu den Fremden, handle es sich um Gäste unseres Touristenlandes, um Gastarbeiter oder um Asylanten, an die ich angesichts schrecklicher Ereig- nisse der letzten Zeit ganz besonders erinnern möchte.
Meine Damen und Herren, mit meiner Wahl gibt die Schweize- rische Eidgenossenschaft zum siebenten Mal einem Vertreter Graubündens die Ehre des Ständeratspräsidiums. Ich möchte Ihnen auch im Namen meines Bündner Kollegen und Freun- des Ulrich Gadient dafür danken. Lassen Sie mich hier meiner sechs Vorgänger im Präsidium ehrend gedenken. Es sind dies: im Jahre 1878 Florian Gengel, 1897 Luzius Raschein, 1911 Felix Calonder, 1918 Friedrich Brügger, 1932 Andreas Laely und 1970 - noch in unserer besten Erinnerung - Arno Theus. Ich hoffe, ein würdiger Nachfolger dieser Persönlich- keiten zu werden. Und weil durch die Nennung dieser Namen in unserem Saale ein Hauch des Geistes von Alt-Fry-Rätien weht, lasst mich in diesem Augenblick auch noch die drei Bun- desräte nennen, die Graubünden der Eidgenossenschaft stel- len konnte, nämlich 1878 bis 1882 Simeon Bavier, 1913 bis 1920 Felix Calonder und 1979 bis 1987 unseren hochverehr- ten Freund Leon Schlumpf. Die Nennung dieser Persönlich- keiten rechtfertigt sich hier nicht nur wegen ihrer grossen Ver- dienste, sondern auch deshalb, weil Felix Calonder zuvor Prä- sident und Leon Schlumpf Vizepräsident des Ständerates wa- ren.
Comme nouveau président, il m'échoit l'honneur de remercier vivement mon prédécesseur, M. Hubert Reymond pour sa bril- lante présidence de notre conseil. Il fut un président com- pétent et aimable qui sut diriger notre conseil sans s'écarter du but et, malgré les nombreux objets à traiter, sans nous infliger des heures supplémentaires. Je lui souhaite une bonne guéri- son des conséquences de l'accident qu'il a subi en fonctions officielles en Pologne. J'espère avoir suffisamment appris du- rant mon temps de purgatoire, sur le siège de la vice-prési- dence, pour pouvoir conduire, sans grandes difficultés, la bar- que de notre conseil à travers les écueils. Que s'applique le vieil adage particulièrement bien adapté aux délibérations de notre conseil: Fortiter in re, suaviter in modo.
Möge unser Rat dank dem guten Willen aller und mit der Hilfe Gottes gute Arbeit leisten zum Wohle von Land und Volk. Dieus protegi la Svizra. (Beifall)
Wahl des Vizepräsidenten Election du vice-président
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin Ausgeteilte Wahlzettel / Bulletins délivrés
eingelangt / rentrés
leer / blancs ungültig / nuls
gültig / valables
absolutes Mehr / majorité absolue
Es wird gewählt - Est élu Herr Max Affolter
mit 41 Stimmen
Wahl des 1. Stimmenzählers Election du 1er scrutateur
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin
Ausgeteilte Wahlzettel / Bulletins délivrés
42
eingelangt / rentrés 42
leer / blancs 3
ungültig / nuls 0
gültig / valables 39
absolutes Mehr / majorité absolue
20
Es wird gewählt - Est élu
Herr Jakob Schönenberger mit 39 Stimmen
Wahl des 2. Stimmenzählers Election 2e scrutateur
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin
Ausgeteilte Wahlzettel / Bulletins délivrés
41
eingelangt / rentrés 41
leer / blancs 3
ungültig / nuls
0
gültig / valables 38
absolutes Mehr / majorité absolue
20
Es wird gewählt - Est élue Frau Esther Bührer mit 37 Stimmen
Ferner haben Stimmen erhalten / Ont en outre obtenu des voix Andere: 1 Stimme
Wahl des Ersatzstimmenzählers Election du scrutateur suppléant
Ergebnis der Wahl - Résultat du scrutin
Ausgeteilte Wahlzettel / Bulletins délivrés
42
eingelangt /rentrés
42
leer / blancs 2
ungültig / nuls
0
gültig / valables 40
absolutes Mehr / majorité absolue
21
Es wird gewählt - Est élu
Herr Arthur Hansenberger mit 40 Stimmen
Präsident: Damit ist das Wahlgeschäft für heute beendet. Bevor wir zur Behandlung der Sachgeschäfte übergehen, möchte ich Frau Jaggi zur erfolgreichen Wahl zur Stadtpräsi- dentin von Lausanne herzlich gratulieren. (Beifall)
89.068
Rebbaubeschluss vom 22. Juni 1979. Verlängerung Arrêté sur la viticulture du 22 juin 1979. Prorogation
Botschaft und Beschlussentwurf vom 18. Oktober 1989 (BBI III, 1269) Message et projet d'arrêté fédéral du 18 octobre 1989 (FF III, 1221)
42
42
1 Antrag der Kommission Eintreten
0
41 Proposition de la commission
21 Entrer en matière
Gadient, Berichterstatter: Die Geschäftsordnung will es, dass ich das erste Sachgeschäft unter dem neu gewählten Präsi-
E
27 novembre 1989
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Arrêté sur la viticulture. Prorogation
denten zu vertreten habe. Sie werden es sicherlich verstehen, wenn ich mir deshalb vorerst erlaube, meinem lieben Mitbünd- ner und Freund Luregn Mathias Cavelty die herzlichsten Glückwünsche zu seiner ehrenvollen Wahl zu entbieten.
Da der Bundesbeschluss vom 22. Juni 1979 über Massnah- men zugunsten des Rebbaues Ende 1989 abläuft, hat der Bundesrat den eidgenössischen Räten am 21. Dezember 1988 einen Entwurf zu einem Beschluss für die Zeit vom 1. Ja- nuar 1990 bis zum 31. Dezember 1999 unterbreitet.
Die Aussenwirtschaftskommission hatte sich mit diesem Ge- schäft als Ad-hoc-Kommission zu befassen. National- und Ständerat stimmten dem neuen Rebbaubeschluss in der März- bzw. Junisession 1989 mit geringen Aenderungen zu, vor der Schlussabstimmung wurde dann im Nationalrat grundsätzlich Kritik geäussert und namentlich die Einfuhrre- gelung in Frage gestellt. Der neue Rebbaubeschluss wurde in der Folge in der Schlussabstimmung vom Nationalrat mit 70 zu 35 Stimmen und im Ständerat mit 35 zu 0 Stimmen gut- geheissen. Ende Juli 1989 ergriff ein überparteiliches Komitee von acht Parlamentariern das Referendum gegen den neuen Rebbaubeschluss. Das Referendum kam zustande, und der neue Bundesbeschluss über den Rebbau vom. 23. Juni 1989 kann deshalb nicht wie vorgesehen auf den 1. Januar 1990 in Kraft treten.
Um nun nicht einen Rückschritt von dreissig Jahren in Kauf zu nehmen, sah sich der Bundesrat veranlasst, dem Parlament einen dringlich zu erklärenden Bundesbeschluss zu unterbrei- ten, der den Bundesbeschluss vom 22. Juni 1979 bis zum In- krafttreten des neuen Rebbaubeschlusses, längstens aber bis zum 31. Dezember 1992 verlängert. Die Dringlicherklärung ist notwendig, weil der Ablauf der Referendumsfrist für die Inkraft- setzung nicht abgewartet werden kann; die Verlängerung des Rebbaubeschlusses aus dem Jahre 1979 zieht keine zusätz- lichen Kosten für den Bund nach sich.
In Kreisen des Initiativkomitees wurde auch die Idee eines dringlichen Bundesbeschlusses lanciert, der mit Ausnahme von Artikel 31 des neuen Beschlusses, der die Versteigerung eines Teiles der Importkontingente vorsieht, alle anderen vor- gesehenen Massnahmen enthielte. Nach Ansicht des Bun- desrates spricht gegen diese Idee, dass zusätzliche Stimmen auch gegen die Qualitätsbestimmung lautgeworden sind.
Unserer Kommission lag ein Antrag vor, der darauf hinauslief, den zu verlängernden Bundesbeschluss aus dem Jahre 1979 mit Abschnitt 6 des dem Referendum unterstellten Bundes- beschlusses vom Juni 1989 anzureichern. Es handelt sich um die Mengenbegrenzung, die in diesem Abschnitt geregelt wird. Auch ist Ihnen ein in diese Richtung zielendes Schreiben des Schweizerischen Bauernsekretariates zugegangen. Der Antrag wurde indessen mit 8 zu 2 Stimmen, bei einer Enthal- tung, abgelehnt. Aus dem Kreise der Kommission wurden vor allem Bedenken betreffend die Respektierung der demokrati- schen Rechte geäussert. Das pendente Referendum soll nicht unterlaufen werden. Das Ergebnis der Volksbefragung ist ab- zuwarten, bevor wir neu legiferieren.
Die einstimmige Kommission beantragt Ihnen deshalb, auf die Vorlage einzutreten und der Verlängerung des Bundesbe- schlusses vom 22. Juni 1979 über Massnahmen zugunsten des Rebbaues zuzustimmen.
M. Delalay: A la suite du référendum lancé contre l'arrêté fédéral sur la viticulture du 23 juin 1989, nous avons au- jourd'hui à nous prononcer sur une réglementation transitoire. Celle-ci consiste dans la reconduction de l'arrêté actuellement en vigueur et datant de 1979. L'expérience dans ce domaine nous démontre que depuis 1958, les arrêtés fédéraux insti- tuant des mesures en faveur de la viticulture ne rencontrent guère d'opposition.
Le référendum lancé contre l'arrêté, accepté par les Chambres fédérales à la session de juin, a pour origine essentielle les dis- positions concernant les importations. Le nouveau système des enchères est contesté alors que les autres dispositions sont généralement saluées avec satisfaction. Ce référendum empêche la mise en vigueur de l'arrêté au début de l'année 1990 y compris, malheureusement, les dispositions d'amé- liorations qu'il contient. Ainsi, par exemple, la possibilité de
réduire la production du point de vue quantitatif et les prescrip- tions de qualité qui étaient des innovations importantes n'entreront pas en vigueur l'année prochaine. Les consomma- teurs seront donc privés par ce référendum d'une promotion de la qualité des vins, même si l'arrêté avait fixé des règles bien modestes à cet égard. De grandes entreprises de la distribu- tion en ont pris la responsabilité et nous les laisserons s'expli- quer sur ce point.
Nous pourrions objectivement nous demander si nous ne de- vrions pas inclure dans l'arrêté dont nous discutons au- jourd'hui ces prescriptions quant à la limitation quantitative et à la qualité minimale. Nous rendrions ainsi sans doute service aux consommateurs. Le Conseil fédéral et notre commission y ont renoncé car ce nouveau texte hybride aurait l'air d'être im- posé aux citoyens, malgré le référendum qu'ils ont signé. Car, en fait, si nous connaissons les motifs des auteurs du référen- dum, nous ne sommes pas absolument certains des inten- tions des signataires.
Le «Schweizerischer Weinbauverein» et la Fédération ro- mande des vignerons souhaitent que nous introduisions des limitations quantitatives de production dans l'arrêté actuel. Si véritablement c'est là l'intention des milieux professionnels, les cantons ont toujours la possibilité de fixer des quotas de production. Ils peuvent le faire sans empiéter sur les compé- tences fédérales en matière de politique économique, par la réglementation des appellations d'origine contrôlée.
Aussi je me range à l'avis du Conseil fédéral parce qu'une pro- longation de l'arrêté actuel, avec adjonction d'un chapitre sur les limitations quantitatives, affaiblirait fortement nos chances lors du vote populaire sur le référendum en avril prochain. Les prescriptions sur les quantités produites et sur la qualité des vendanges sont en effet un précieux atout en faveur de l'arrêté soumis au référendum.
Pour ces raisons, je vous invite à accepter la prolongation de trois ans de l'arrêté actuel sur la viticulture sans adjonction nouvelle. Cette prolongation représente le minimum que nous puisssions faire, si nous ne voulons pas régresser de trente ans dans notre politique viticole. Car, si nous refusions l'arrêté actuel, nous nous trouverions totalement démunis de mesu- res empêchant les plantations de vignes en dehors des zones viticoles. Nous verrions alors augmenter sauvagement l'aire vi- ticole et la production et se réduire, du même coup, la qualité. Or, cela, personne ne le souhaite, qu'il s'agisse des consom- mateurs, du commerce et moins encore des vignerons. Pour ces raisons, la prorogation de l'arrêté s'impose et nous de- vons l'accepter.
Piller: Erlauben Sie mir ganz kurz ein Wort als Mitträger dieses Referendums. Wir sind davon ausgegangen, da das Referen- dum eigentlich nur Abschnitt 8, Begrenzung der Einfuhr, Arti- kel 31, anvisiert, dass man im Prinzip den beschlossenen Be- schluss in Kraft setzen könnte, ohne diesen Artikel. Juristische Gründe scheinen dagegen zu sprechen. Wir haben das zu ak- zeptieren. Was wir aber nicht akzeptieren können, ist, dass man uns praktisch den Vorwurf macht, wir seien schuld, dass die Konsumenten da gewisse Vorteile nicht ausschöpfen könnten. Ich möchte daran erinnern, dass wir seit zehn Jahren wissen, dass dieser Beschluss ausläuft, dass er referendums- pflichtig ist und dass man ein Verfassungsrecht weder aus- üben darf.noch soll, wenn man das Gefühl hat, es sei etwas nicht richtig. Man hätte die Planung so einrichten können, dass diese Referendumsfrist auch mit dem alten Beschluss hätte eingehalten werden können. Ich müsste es zurückwei- sen, wenn man uns Referendumsträgern hier den Vorwurf ma- chen sollte, wir hätten gegen die Konsumenteninteressen ver- stossen.
Ich möchte den Herrn Bundespräsidenten bitten, wenn diese Abstimmung vorbei sein wird und es sich im Abstimmungs- kampf zeigt, dass wirklich nur diese Begrenzung der Einfuhr anvisiert ist, dass man schneller vorwärts macht, dass man im nächsten Jahr diesen Rebbaubeschluss, wie wir ihn beschlos- sen haben, erstens durchziehen kann und dass man zweitens beförderlich, basierend auf dem Landwirtschaftsgesetz, eine Verordnung erlässt, wo man auf diese Einfuhrbegrenzung nun wirklich im Sinne der Referendumsträger eingeht und eine Er-
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Empfehlung Seiler
leichterung einführt. Vorschläge, wie man das lösen könnte, haben wir gemacht, und ich bitte den Herrn Bundespräsiden- ten - wenn das Volk nein sagt -, dass man wie umschrieben rasch durchzieht und nicht bis 1992 wartet.
M. Delamuraz, président de la Confédération: Puisque j'ai l'honneur, en ce lundi inaugural et en tant que président de la Confédération en sursis - 33 jours encore, hélas! c'est court - de siéger au Conseil des Etats, vous me permettrez d'exprimer à M. le président Hubert Reymond ma gratitude pour les pro- pos aimables qu'il a eus à l'égard du président de la Confé- dération et des rapports d'élégance que nous avons tenté d'entretenir entre le Parlement et le gouvernement durant toute cette année. M. Reymond y a répondu par l'urbanité d'une présidence rayonnante et je lui en dis ma vive gratitude, de même que je lui exprime, à lui, le premier miraculé de Polo- gne, mes voeux pour sa complète guérison.
A ces propos de gratitude, j'ajoute des propos de félicitations, Monsieur le président Cavelty, à votre endroit et à celui des membres de votre bureau, et je me réjouis de l'année prési- dentielle toute de générosité qui sera la vôtre. Je m'en réjouis avec vous puisque nous sommes, vous et moi, représentants de minorités, et que nous avons donc la longueur d'onde com- mune.
J'aimerais maintenant aborder la question de l'arrêté viticole. Il s'agit aujourd'hui d'un acte purement technique qui consiste à éviter que, le 1er janvier, nous débouchions dans ce do- maine sur un vide juridique intégral, puisque les effets de l'ac- tuel arrêté sur la viticulture cessent le 31 décembre. Débou- cher sur un vide intégral serait en particulier - M. Delalay vient de le signaler - abandonner toute réglementation du cadastre viticole, se laisser aller à une politique que nous avons pen- dant des années réussi à endiguer, pour le bien de la viticul- ture et des consommateurs, notamment en ce qui concerne la détermination de vignes et de vins de qualité. Or, nous ne vou- lons pas de ce vide. Il s'agit donc de reconduire l'arrêté actuel et de disposer encore d'une base juridique le 1er janvier.
De grâce - et je sais qu'il n'y a aucune proposition dans ce sens - ne tentons pas aujourd'hui de surcharger cet arrêté par des dispositions que l'on croirait bonnes, c'est-à-dire celles de l'arrêté que vous venez d'adopter mais qui est actuellement soumis à la procédure du référendum. Nous avons besoin de clarté politique. Nous ne devons pas nous interroger sur les raisons qui font qu'un certain nombre de nos concitoyens ont signé cette demande de référendum et croire que seules les dispositions du contingentement de vins importés sont mises en cause. D'autres dispositions de l'arrêté que vous avez ac- cepté motivent certains de nos concitoyens à signer le référen- dum. Laissons donc s'accomplir clairement les procédures démocratiques, notamment le vote populaire, et ensuite nous verrons ensemble ce qu'il convient de reconstruire à neuf.
C'est la raison pour laquelle le Conseil fédéral s'est déterminé à ne vous présenter aujourd'hui que la reconduction pure et simple de l'arrêté existant, sans en modifier une seule virgule, uniquement pour que nous ayons une base nous permettant de maintenir le minimum de ce que nous avons pu maintenir en matière d'économie viti-vinicole jusqu'à maintenant, et, cette base nous étant acquise, de pouvoir édifier, le cas échéant, un nouveau projet d'arrêté:
Sur ce point, je rassure M. Piller et l'ensemble de votre conseil. Le Conseil fédéral soumettra cet arrêté à la votation populaire dans les délais les plus brefs, c'est-à-dire l'année prochaine. Il a demandé la reconduction de l'arrêté actuel uniquement pour une durée de trois ans. C'est bien dire que, si le peuple s'opposait à l'arrêté actuel, le Conseil fédéral mettrait immé- diatement en chantier un nouveau projet. L'essentiel de ce qui doit être sauvé dans l'arrêté que vous avez adopté, c'est-à-dire cette contribution à une réglementation de la qualité des vins suisses qui demeure capitale pour l'économie viti-vinicole de notre pays, pourrait être remis sous toit dans les délais les meilleurs.
J'ajoute qu'en réalité les dispositions relatives à l'importation de vins et aux contingentements ne sont pas seulement conte- nues dans l'arrêté soumis à référendum; elles font partie des dispositions d'autres textes légaux relatifs à l'agriculture et à la
viticulture. En réalité, si l'on veut traiter de ce problème, il fau- dra également s'en prendre à ces autres textes.
Mais, à chaque jour suffit sa peine. Pour l'instant, ce qui me paraît devoir compter, c'est la reconduction de l'arrêté existant pour les trois ans qui viennent, l'urgence d'en discuter devant le peuple et si d'aventure la décision populaire était négative, la nécessité de reconstruire quelque chose, afin que l'acquisi- tion du niveau de qualité qui a marqué l'arrêté soumis à référendum puisse être sauvée à bref délai dans un nouvel arrêté.
Je remercie les membres de la commission et ceux du conseil de ne pas vouloir faire autre chose ce soir.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Ziff. I, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, ch. I, II Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 31 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
89.696
Empfehlung Seiler Aufnahme Polens und Ungarns in die Efta
Recommandation Seiler Faire entrer la Pologne et la Hongrie dans l'AELE
Wortlaut der Empfehlung vom 6. Oktober 1989
Die osteuropäischen Staaten Polen und Ungarn haben be- achtliche politische und wirtschaftliche Reformen angekün- digt und teilweise bereits eingeleitet. Die Reformen haben die Ablösung des politischen und wirtschaftlichen Monopolismus des Staates bzw. der Staatspartei in Richtung Pluralismus und Demokratisierung eingeleitet. Beide Staaten haben mehrfach deutlich signalisiert, dass sie den politischen und wirtschaft- lichen Kontakt zu den Staaten Westeuropas suchen. Die Re- formbestrebungen bieten die historisch einmalige Chance, die seit Jahrzehnten bestehende strikte und friedensgefähr- dende Trennung Europas in Ost und West aufzuweichen. Der Bundesrat hat kürzlich seine Bereitschaft bekanntgegeben, die Reformen in Osteuropa im Rahmen des Möglichen zu un- terstützen.
Dem Bundesrat wird deshalb empfohlen, folgende Massnah- men zu treffen:
mit den Regierungen Polens und Ungarns Gespräche auf- zunehmen, um ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit der wirtschaftlichen Freihandelsassoziation Efta oder einem Bei- tritt zur Efta abzuklären;
sich bei positivem Ergebnis bei den Regierungen der ande- ren Efta-Mitgliedstaaten für eine Teilnahme Polens und Un- garns an der Efta einzusetzen und alle Massnahmen zu unter-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Rebbaubeschluss vom 22. Juni 1979. Verlängerung Arrêté sur la viticulture du 22 juin 1979. Prorogation
In
Dans In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1989
Année
Anno
Band
V
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
01
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.068
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
27.11.1989 - 18:15
Date
Data
Seite
633-635
Page
Pagina
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20 018 211
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