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boisseau d'une coordination qui aurait trop exclusivement à l'esprit la promotion technologique.
C'est donc en réalité dans le sens d'un équilibre entre les différents secteurs de la recherche que nous avons procédé à la séparation entre la fonction de directeur et celle de prési- dent, séparation qui sera légalisée dans l'arrêté.
Voilà les éléments que je voulais vous donner en réponse, en vous engageant très vivement à poursuivre sur l'élan que vous avez donné en votant l'arrêté. Ne coupez pas les ailes à cet élan en prenant timidement la voie du postulat, mais donnons-nous les moyens de notre politique et votons la motion!
Mühlemann, Berichterstatter: Herr Ziegler hat natürlich recht, wenn er hier deutlich darauf hinweist, dass für einmal der Rat sich mit dem wichtigen Thema der Wissenschafts- und For- schungspolitik auseinandersetzen sollte. Wir machen hier In- vestitionen, die für die Zukunft wesentlich sind. Es geht hier nicht um Spesen und Ausgaben, sondern um eine Gestaltung der geistigen Zukunft unseres Landes.
Wenn er als eine Art «pastoraler Rambo» übertreibt und so et- was wie einen eidgenössischen Wissenschaftsminister for- dert, dann müssen wir natürlich darauf hinweisen, dass auch der Föderalismus immer noch seine Stärken hat. Der Födera- lismus ist die Quelle unserer Kreativität. Der Wettbewerb unter den Kantonen hat uns in vielem weitergebracht. Er hat uns - das gebe ich'Ihnen gerne zu - in vielem auch gebremst. Wir möchten Sie aber bitten, diese Motion ernst zu nehmen.
Herr Bonny hat recht. Wir hatten auch von der Kommission aus gewünscht, dass der Bundesrat in einer Gesamtbeurtei- lung dieses Problem angegangen wäre. Er geht es wahr- scheinlich auch an. Herr Bundesrat Cotti wird darüber noch Auskunft geben.
Wir stehen auch hier wieder vor der Frage, ob wir mit den füh- rungsmässigen Instrumenten von gestern die Probleme von morgen bewältigen können. Das, was wir bei der Bundespoli- zei besprochen haben, wiederholt sich im Grunde genommen natürlich hier. Was wir Herrn Bundesrat Koller an neuen Auf- gaben aufgebürdet haben, sprengt das Mass dessen, was ein einzelner Bundesrat ausführen kann.
Es gilt dasselbe für das Mammutdepartement von Herrn Bun- desrat Cotti. Wir können nicht erwarten, dass dieser Bundesrat an allen Ecken der Welt präsent sein kann, um tatsächlich un- sere Anliegen im internationalen Bereich durchzubringen. Für die nationale Ebene, für die Koordination innerhalb der Schweiz, brauchen wir keinen Staatssekretär. Aber wenn Sie daran denken, dass es jetzt internationale Forschungsinstitute gibt, wie etwa das «Institut Laue et Langevin» in Grenoble, das zunehmend bedeutsamer wird, für das wir Kredite gespro- chen haben, an dem wir zwei Forschungsplätze zur Verfügung haben, die nicht definitiv besetzt sind: dann brauchen wir hier einen Vertreter von Herrn Cotti, der im Ausland kämpfen kann. Herr Hochstrasser hat zweimal liebenswürdige Besuche in Grenoble gemacht. Er hat damit wenig bewirkt. Er war einer der unbekannten Schweizer, die zu Besuch waren. Wir brau- chen Menschen, die ausgestattet sind mit der Legitimation des Staates und des Bundesrates, um sich durchzusetzen. Ich darf als zweites Beispiel das schon erwähnte Telekommu- nikationsprojekt «Race» erwähnen, das europäisch eingebaut ist. Wir werden die Universitätsspitäler von Basel und Genf ver- binden mit Mitschauanlagen, die nicht nur den Austausch von Röntgenbildern erlauben, die auch Mitschaumöglichkeiten bei schwierigen Operationen bieten. Wir hätten den grössten Wunsch, dass auch das Universitätsspital Zürich angeschlos- sen würde - das entscheidet aber nicht der Bundesrat, das entscheidet nicht die PTT-Generaldirektion, das entscheidet eine internationale Konferenz an einem europäischen Hof, an dem die Nachfolger von Louis XIV regieren. Es braucht dazu Leute, die ausgestattet sind mit einem bestimmten äusserli- chen Titel, der eine gewisse Rolle spielt. Das ist der Grund, warum die Kommission einstimmig und relativ deutlich für diese Motion eintritt, im Sinne einer Eisbrechermotion, die dem Bundesrat erlauben soll, uns Vorschläge zu machen, in Abänderung des Organisationsgesetzes für den Bundesrat und für die eidgenössische Verwaltung. Dieses Gesetz
stammt vom 19. September 1978 und ist veränderungswür- dig. Ich bitte Sie, mit der Kommission der Motion zuzustimmen.
M. Cotti, conseiller fédéral: M. Bonny n'a pas tout à fait com- pris la position du Conseil fédéral, qui était pourtant très claire, soit de demander la transmission sous forme de postulat.
Monsieur Ziegler, vos paroles me contraignent à vous donner une petite réponse. Les exigences de coordination existent sans aucun doute et l'approche européenne nous portera en- core davantage vers ces exigences. Or, et vous ne l'ignorez pas, ce secteur est de la compétence des cantons. J'ai d'ail- leurs relevé à maintes reprises qu'une des responsabilités es- sentielles des cantons est de réussir - ce qui n'était probable- ment pas nécessaire il y a vingt ou trente ans - à trouver une entente entre eux et entre leurs universités. Il s'agit là bien en- tendu d'un formidable défi pour les cantons.
Abstimmung - Vote
Für Ueberweisung als Motion 86 Stimmen Für Ueberweisung als Postulat 49 Stimmen
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
89.065
Panorama der Schweizer Geschichte Panorama de l'histoire suisse
Botschaft und Beschlussentwurf vom 6. September 1989 (BBI III, 857) Message et projet d'arrêté du 6 septembre 1989 (FF III, 817) Beschluss des Ständerates vom 12. Dezember 1989 Décision du Conseil des Etats du 12 décembre 1989
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Widrig, Berichterstatter: Das «Panorama der Schweizer Ge- schichte» im Zeughaus Schwyz wurde ja bereits in der Bot- schaft über die Feierlichkeiten 700 Jahre Eidgenossenschaft vom Juni 1988 angekündigt. Zusammen mit dem «Weg der Schweiz» waren es jene zwei Projekte, die im abgelehnten CH- 91-Konzept als unbestritten galten. Es wurde deshalb in der Folge von der Groupe de réflexion von Professor Altermatt · übernommen.
Das Panorama der Schweizer Geschichte passt in die schwei- zerische Museumspolitik. Mit dem neuen Museumsleitbild wird dezentralen Aktivitäten mehr Raum gewährt. Der Haupt- sitz des Landesmuseums in Zürich wird durch Zweig- und Aussenstellen ergänzt. Eine Zweigstelle, Beispiel Prangins, ist anderen Sprachregionen vorbehalten und hat eine eigene In- frastruktur. Die Aussenstellen wie Wildegg, Gandria oder neu Schwyz sind stärker vom Hauptsitz Zürich abhängig.
Die Darstellungen in Schwyz konzentrieren sich auf das 13. bis 18. Jahrhundert. Mit Recht werden Sie auf die Gefahr der Oberflächlichkeiten hinweisen, wenn rund 700 Jahre Ge- schichte auf 1000 Quadratmeter Fläche dargestellt werden. Dem wird dadurch begegnet, dass sich die Ausstellung auf drei Themen konzentriert: «Die Alpen als Wirtschafts- und Mentalitätsraum» im Dachgeschoss; dann werden im ersten Obergeschoss mit dem Thema «Der Schweizer und die Schweizerin» Gegenstände in ihren Beziehungen zu den Men- schen gezeigt; «Geschichte der Geschichte» heisst der Teil im Erdgeschoss, wo eine didaktisch orientierte Darstellung der schweizerischen Geschichtsschreibung im Mittelpunkt steht, wobei natürlich auch die sogenannt «neuen» Kantone mitein-
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bezogen werden, am Beispiel der Untertanenproblematik und anderem mehr.
Die Zweigstelle in Prangins befasst sich ja mit dem 18. und 19. Jahrhundert. Die zeitliche Ueberlappung im 18. Jahrhun- dert schliesst sich nicht aus. Während in Schwyz auf die Konti- nuität des historischen Ablaufs bis ins 18. Jahrhundert Wert gelegt wird, befasst sich Prangins vor allem mit der Erneue- rung durch die Aufklärung.
In der heutigen Zeit des eigentlichen Museumsbooms mit ge- gen bald 1000 Museen im Land, vom Dorf- über das Regional- bis zum Landesmuseum, genügt es nicht, einfach den nostal- gischen Dreschflegel in die Ecke zu stellen. Ein Museum lebt nur, wenn immer wieder Aktivitäten stattfinden, und viele sind in Schwyz offen geplant im Sinne eines Forums, ohne aber je- der Beliebigkeit die Tore zu öffnen.
Wichtige Zielgruppen sind Schulen aller Stufen. Aus Platz- gründen sind die Animationsmöglichkeiten im Gebäude be- schränkt. Durch didaktisches Schulmaterial wird Lehrern und Schülern deshalb die Vor- und die Nachbereitung des Muse- umsbesuchs ermöglicht. Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel in der Museumspädagogik sind natürlich die Wechselausstel- lungen. Die Betriebskommission mit örtlichen Vertretern wird die Bespielzeiten im vorgesehenen Wechselausstellungs- raum im Untergeschoss definieren.
Selbstverständlich ist das Museum behindertengerecht pro- jektiert, der Lift führt auf die Podeste in das Dachgeschoss, von wo aus die Austellungsgegenstände gut eingesehen werden können.
Die Wahl des Standortes Schwyz ist nicht nur eine Anerken- nung dieses historischen Fleckens, der unserem Land mögli- cherweise seinen Namen gegeben hat, es ist vor allem auch eine Aufwertung der Schwyzer Museumslandschaft als Gan- zes, und dazu gehört natürlich das Bundesbriefarchiv - kein Museum, sondern eine Gedenkstätte, entstanden aus der be- stimmten Zeitsituation der dreissiger Jahre. Dazu gehören die ältesten Holzhäuser in Steinen bei Schwyz, dazu gehört das Turmmuseum mit regional-lokalem Charakter, dazu gehört der Ital-Reding-Komplex als kulturelle Begegnungsstätte. Eine Konkurrenzierung, wie sie vom ehemaligen Schwyzer Gemeindepräsidenten in einem Schreiben befürchtet wurde, schliesse ich bei dieser unterschiedlichen· Charakterisierung aus; im Gegenteil, das Panorama ergänzt das Besuchspro- gramm für alt und jung.
Noch ein Wort zur unvermeidlichen Parkplatzfrage: Die Ge- meinde Schwyz plant seit längerem, also unabhängig von die- sem Museumsbau, ein Parkhaus mit ungefähr 180 Plätzen. Die Planung ist gemeinsam mit dem Kulturgüterschutzraum vorgesehen. In diesem separaten Projekt ist eine Summe ent- halten, die dem Panorama seine gedeckten Parkplätze garan- tiert; die in der Botschaft angegebene Summe ist also gemäss Parkplatzreglement zu bezahlen und hat nichts mit dem Park- haus zu tun, das erst später erstellt werden wird. Aufgabentei- lung ist ja nicht nur in der Politik, sondern auch beim Bauen gefragt.
Die Verantwortlichkeiten in Schwyz sind klar abgegrenzt. Ver- antwortlichkeit liegt beim Amt für Bundesbauten bezüglich Einhalten der Kosten, der Termine, der Qualität und der Sub- mission. Aus Effizienzgründen übernimmt im vorliegenden Fall der Chef des kantonalen Hochbauamtes die örtliche Bau- leitung, und der beauftragte Architekt ist im Rahmen des SIA- Vertrages gegenüber dem Bundesamt verantwortlich. Die dis- ziplinarische Gesamtverantwortung liegt gemäss Organi- gramm beim Direktor des Bundesamtes für Kulturpflege.
Das bautechnische Gutachten eines anerkannten Ingenieur- büros bestätigt, dass die bestehenden Tragkonstruktionen im Kern gesund sind. In all diesen Jahren wurde das Zeughaus in Schwyz ja immer wieder genutzt und unterhalten. Kommt dazu, dass die Innenarchitektur kunsthistorisch von geringer Bedeutung ist und eine freie Ausgestaltung der Innenräume ermöglicht. Prangins ist ein Bauskandal, der in Schwyz nicht möglich ist, also ist Schwyz kein Prangins.
Die Finanzierung der 13 Millionen Investitionskosten erfolgt gemäss Botschaft aus dem Prägegewinn der Sondermünzen zur 700-Jahrfeier. Die Gewinnschätzungen dieser Sonder- münzenaktion belaufen sich auf 80 bis 100 Millionen Franken,
und hievon werden 65 Millionen für die 700-Jahrfeier des Bun- des abgezogen; von den weiteren zu finanzierenden Projek- ten figuriert das Panorama in Schwyz auf der Prioritätenliste mit der Nummer 1.
Ein Letztes noch zu den sogenannten Vorlaufkosten gemäss Ziffer 43 der Botschaft: Das sind die Aufwendungen für wissen- schaftliche und didaktische Unterlagen, Museumsführer usw. in der Höhe von 1,948 Millionen Franken. Diese Kosten fallen nach Beschlussfassung sofort an, also im nächsten Jahr; sie sind für die Inbetriebnahme notwendig.
Gemäss Bundesrat sind für diese Vorlaufkosten soweit als möglich private Geldgeber zu finden. Gegen den Einbezug privater Gelder aus Stiftungen oder ähnlichem ist nichts einzu- wenden, soweit sie keine werbemässig unzumutbaren Bedin- gungen für das Museum enthalten. Da der Sponsorenmarkt im Umfeld der 700-Jahrfeier eher ausgetrocknet sein wird und die vorgezogenen Betriebskosten als Sockelleistungen zum Museum gehören, ist die Kommissionsmehrheit - entgegen dem Bundesrat - der Auffassung, diese Vorlaufkosten von 1,948 Millionen seien ebenfalls durch den Bund respektive al- lenfalls durch den Prägegewinn zu übernehmen. Eine Minder- heit hält an der bundesrätlichen Fassung fest.
Die jährlich wiederkehrenden Kosten betragen 817 000 Fran- ken und werden das Budget des Bundesamtes für Kultur bela- sten. Für den Betrieb des Panoramas sind vier Stellen erforder- lich, drei sind in Schwyz und eine in Zürich vorgesehen. Ein weiterer Aufwand betrifft die Vergabungen an Dritte für örtliche Aufsicht oder ähnliches.
Mit dem Kanton Schwyz wird ein Vertrag für die partnerschaft- liche Zusammenarbeit unterzeichnet, wobei ich bei dieser Ge- legenheit dem Stand Schwyz für die gute Zusammenarbeit, auch für die Bereitschaft und die Mitfinanzierung der Betriebs- kosten durch die jährlichen 100 000 Franken aus dem Lotterie- fonds, bestens danke.
Namens der vorberatenden Kommission des Nationalrates beantrage ich Ihnen, für die Errichtung eines Panoramas der Schweizer Geschichte als Aussenstelle des Schweizerischen Landesmuseums in Schwyz einen Objektkredit von 14,948 Millionen Franken zu bewilligen. Dieser setzt sich aus den 13 Millionen Investitionskosten und 1,948 Millionen Vorberei- tungskosten für die Inbetriebnahme zusammen.
Zu Titel und Ingress beantrage ich Ihnen namens der Kommis- sion, den Hinweis auf die gesetzliche Grundlage, nämlich das Bundesgesetz vom 27. Juni 1890 über die Errichtung eines Schweizerischen Landesmuseums (SR 432.31), aufzuneh- men.
Mme Aubry, rapporteur: Notre commission a siégé à Schwyz afin de mieux se rendre compte de l'emplacement du projet du futur Panorama de l'histoire suisse. C'est un fait que le choix de Schwyz est fort heureux, car un tel musée vient compléter d'autres bâtiments et lieux historiques de la Suisse centrale, comme la maison Ital-Reding, les Archives des Chartes fédérales et un musée local.
Lors de l'acceptation du message concernant le 700e anniver- saire de la Confédération, nous avions déjà parlé du Pano- rama de l'histoire suisse comme une oeuvre de longue ha- leine. Il avait alors été précisé -j'étais présidente de la commis- sion - que, nombre de questions restant en suspens, cela fe- rait l'objet d'une étude et d'un message séparés, car il n'y avait aucune obligation de réaliser ce projet pour 1991.
Le message qui nous est soumis aujourd'hui concerne l'instal- lation, dans l'ancien arsenal de Schwyz, d'un musée qui sera le complément du Musée national de Zurich. C'est donc une oeuvre durable qui marquera le souvenir du 700e anniversaire de la Confédération. Ce bâtiment, bien entretenu et qui date de 1714, restera propriété du canton de Schwyz.
«Chat échaudé craint l'eau froide», dit le proverbe. Et il est aisé de comprendre qu'après les énormes dépassements du musée du château de Prangins, on examine de près le mes- sage du Panorama de l'histoire suisse, afin de ne pas revivre une telle expérience. 13 millions sont demandés pour la trans- formation de ce bâtiment ancien et historique, y compris la rénovation des façades. L'aménagement spécial de l'intérieur, qui doit prendre les aspects d'un musée et non plus d'un arse-
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nal ou d'un dépôt, est inclus dans les 13 millions que nous vous demandons.
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Ce crédit devra être couvert par le bénéfice de la frappe de la monnaie commémorative du 700e anniversaire, dont 65 mil- lions sont déjà engagés comme vous le savez. Si, il y a une année, il était encore évalué à un peu plus de cette somme, on suppute aujourd'hui, d'après le succès des commandes, que le bénéfice sera plus élevé que 65 millions. Et le projet du Panorama de l'histoire suisse passe en priorité.
C'est peut-être pour cette raison qu'une majorité de notre commission a voté la prise en charge d'un autre crédit de 1,948 million pour des travaux scientifiques, des publications et de la publicité pour le lancement de ce musée et qui pour- raient occasionner des frais au Musée national de Zurich.
Dans le message, il est fait mention d'un appel à des fonds privés ou, éventuellement, à du sponsoring. La majorité de la commission a pensé qu'il avait déjà été demandé de nom- breuses fois une aide financière au secteur privé pour le 700e anniversaire de la Confédération et qu'il fallait garantir cette somme indispensable au démarrage du Panorama de l'his- toire suisse.
L'article premier de l'arrêté fédéral est donc modifié et de- mande un crédit de 14,948 millions au lieu de 13 millions, et cela au nom de la majorité de la commission. Le Conseil des Etats, hier au soir, a refusé cette modification et a maintenu 13 millions. Nous observons ainsi une divergence à l'article premier: soit 13 millions comme le message vous le de- mande, soit 14,948 millions selon la majorité de la commis- sion.
Passons maintenant à la responsabilité de la construction. Elle incombe tout d'abord à la Direction des constructions fédérales pour la surveillance des coûts, la qualité des travaux et la date de leur achèvement. La direction des travaux incom- bera, pour des raisons pratiques, à l'architecte cantonal de Schwyz, tandis que l'Office fédéral de la culture est le maître d'ouvrage. Sur les frais d'exploitation annuels de 817 000 francs environ, le canton de Schwyz prendra 100 000 francs à sa charge.
Que représentera, en fait, ce dernier-né des musées suisses parmi au moins mille autres musées petits, grands, officiels et privés, musées éparpillés aux quatre coins du pays? Il fait tout d'abord partie de la politique de décentralisation du Musée national situé à Zurich, et il présentera la partie de no- tre histoire qui va du Moyen âge au début de l'époque mo- derne, cherchant à devenir un lien vivant de rencontres, grâce à des expositions temporaires mobiles et des manifestations culturelles.
La thématique fera comprendre le rôle que jouent les Alpes dans notre pays. On y retrouvera des objets quotidiens en rapport avec l'évolution de la civilisation, des groupes sociaux de l'époque ainsi que l'historiographie nationale. A lui seul le nom choisi de Panorama de l'histoire suisse décrit les objec- tifs de ce musée qui s'étalera sur trois étages et comportera même une cafétéria et un kiosque pour les rencontres.
En conclusion, à une époque où les jeunes générations per- dent de plus en plus leur identité, il est nécessaire qu'un tel musée voie le jour et qu'il leur apporte les témoignages du passé. Ainsi trouveront-elles peut-être des liens avec le passé qui les enracineront davantage dans un pays qui s'est fait à force de bonne volonté de part et d'autre et de compréhension réciproque.
Nous avons une base légale pour accepter ce Panorama de l'histoire suisse en tant que filiale du Musée national de Zu- rich. L'arrêté fédéral que nous vous présentons au nom de la majorité de la commission, de 14,948 millions, et que nous vous prions d'accepter, permettra la réalisation de ce projet qui sera un témoin du 700e anniversaire de la Confédération.
Züger: Als Schwyzer bin ich von der Realisierung des Panora- mas der Schweizer Geschichte in Schwyz begeistert: auch, aber nicht ausschliesslich wegen des Standorts. Es sind das Konzept und die thematische Gliederung, die mir gefallen: Weg vom Hurrapatriotismus und hin zur realitätsbezogenen Geschichtsdarstellung. Auch die kulturelle Aufwertung unse- res Kantonshauptorts mit Wechselausstellungen ist zu be-
grüssen. Dass die am Ort schon vorhandenen Kunstdenk- mäler und Museen miteinbezogen werden, dürfte die teilweise aufgekommene Konkurrenzangst ins Gegenteil verkehren.
Wir Sozialdemokraten sind für Eintreten, hätten aber noch drei Wünsche anzubringen:
Die Besucher sollten aktiv miteinbezogen werden, so dass ihre eigene Kreativität angesprochen wird.
Die Rolle der Frau muss im Panorama der Schweizer Ge- schichte angemessen zum Ausdruck kommen; einer vor- schnellen Teileröffnung 1991 sollen weder konzeptionelle noch finanzielle Opfer gebracht werden. Im Jubiläumsjahr 1991 gibt es sonst noch genügend Vernissagen und Eröff- nungsfeiern.
Wir bitten Sie weiter, dem Mehrheitsantrag der Kommission um Erhöhung des Betrags von 13 auf rund 15 Millionen zuzu- stimmen. Wir lehnen ein Sponsoring ab. Sie kennen das Pro- blem mit den Sponsoren. Die Sponsoren, die nur geben und nichts wollen, müssen Sie mir zuerst noch zeigen! Im weiteren heisst es, das Panorama sei ein Geschenk der Eidgenossen- schaft an die eigene Bevölkerung. Man lässt sich doch nicht ein Geschenk zurückerstatten oder zurückschenken, auch nicht teilweise!
Im weiteren basiert die Finanzierung auf dem Erlös aus den Jubiläumsmünzen. Ich bin überzeugt - und Sie mit mir -, dass dort für solche Zwecke genügend Mittel anfallen werden. Es gilt zu bedenken: Ein Grund - allerdings nicht der einzige - für das Scheitern der CH91 in der Innerschweiz war das allgemein geplante Sponsoring. Machen wir doch nicht zweimal den gleichen Fehler!
Ich bitte Sie um Eintreten und Zustimmung zum Mehrheitsan- trag.
Wiederkehr: Sie alle haben wahrscheinlich in der Schule mit dem Lehrer irgendwelche geschichtlichen Stätten besucht. Aber nach einem plauschvoll erlebten Tag sind Sie nachher wieder unverrichteter Dinge nach Hause zurückgekehrt. Ge- blieben ist nichts.
Man war sich in der Kommission einig: das soll mit dem Pan- orama der Schweizer Geschichte nicht passieren! Deshalb war niemand dagegen, dass diese knapp 2 Millionen Franken bereitgestellt werden sollen, um dieses Panorama der Schwei- zer Geschichte vor allem den Jugendlichen so nahezubrin- gen, dass sie nicht nur zurückblicken dürfen, sondern auch in die Zukunft blicken und etwas aus der Geschichte lernen kön- nen.
Die Frage ist nur: Woher soll dieses Geld kommen? In der Bot- schaft steht, das Panorama der Schweizer Geschichte sei als ein Geschenk der Eidgenossenschaft ans Schweizervolk ge- dacht. Die 13 Millionen Franken sind nur für die Gebäudehülle bestimmt. Der Inhalt soll später aus dem Betriebskredit be- zahlt werden. Um diesen Inhalt vorbereiten zu können, wären diese 2 Millionen Franken schon ab 1. Januar 1990 notwen- dig.
Mich dünkt es, als ob man dem Schweizervolk ein Geschenk, das wie ein wunderschönes Weihnachtspäckchen aussieht, machen möchte. Es ist schön mit Papier eingepackt, ein herrli- ches Bändelein darum, und wenn man es auftut, ist nichts darin. Deshalb kam die Mehrheit der Kommission zur Ueber- zeugung, wenn man dem Schweizervolk schon ein Geschenk machen wolle, müsse auch sein Inhalt ersichtlich sein. Des- halb kam die Mehrheit der Kommission zum Schluss, diese 2 Millionen Franken auf die 13 Millionen Franken aufzustocken und zusammen fast 15 Millionen Franken aus dem Prägege- winn der Münzen bereitzustellen.
Besonders gestört hat die meisten Mitglieder in der Kommis- sion, dass in der Botschaft steht, wenn man diese Gelder für den Betrieb und auch diese Vorinvestition für Schulen und Führer der Ausstellung ausrichte, solle man sich darum bemü- hen, dass dafür private Geldgeber gefunden werden könnten. 1991, für die 700-Jahrfeier, wird der private Geldgebermarkt, das Sponsoring, völlig ausgetrocknet sein. In den Kantonen herrschen so viele Anfragen von Leuten, die irgend etwas ma- chen wollen für 1991, dass ich die Banken, die Coca-Cola- und Mc-Donald-ähnlichen, über Geld verfügenden Unternehmen sehen möchte, die dem Bund auch dann noch Geld geben,
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wenn man sagen wird, der Bund habe im Grunde genommen genug Geld, vor allem aus dem Münzprägegewinn.
Gestern ist der Ständerat nicht der Mehrheit unserer Kommis- sion, sondern dem ursprünglichen Antrag des Bundesrates gefolgt. Dieser beinhaltet den Auftrag an das Bundesamt für Kultur, solche privaten Geldgeber suchen zu müssen.
Ich wäre froh, wenn Herr Bundesrat Cotti heute klar und ver- bindlich darlegen könnte, dass das nicht in Frage kommt, dass man nicht in diesem ausgetrockneten Spendermarkt von 1991 Herrn Defago und das BAK auch noch auf die Suche nach privaten Geldgebern schickt, dass es fraglich ist, wenn ir- gendeine Geschichtsausstellung mit dem Markenzeichen von Coca-Cola versehen gezeigt wird
Wenn Sie also, Herr Bundesrat, heute klar sagen könnten, dass dieses Sponsoring nicht in Frage kommt, könnte ich mich damit einverstanden erklären, dass man diese Gelder nächstes Jahr aus dem normalen Budget oder aus einem Nachtragskredit beschafft.
Wenn nicht, muss ich Sie allerdings bitten, beim Antrag der Mehrheit der Kommission zu bleiben.
Präsident: Die freisinnige Fraktion lässt mitteilen, dass sie dem Antrag der Kommissionsminderheit zustimmt.
M. Eggly: Le groupe liberal vous invite à entrer en matière et à suivre les propositions de ralliement au Conseil des Etats. Les libéraux, comme le groupe radical, se seraient contentés de faire savoir qu'ils entraient en matière avec la recommanda- tion de suivre le Conseil des Etats, s'ils n'avaient pas été un peu étonnés des propos tenus tout à l'heure par M. le prési- dent de la commission. Nous tenons à mettre les choses au point à propos du fameux scandale suisse concernant Pran- gins. Le scandale suisse n'est pas le fait de la Suisse romande et ce n'est pas parce que Prangins est en Suisse romande qu'il faudrait imaginer que dans cette affaire les choses se sont pas- sées pour le mieux et dans le meilleur des mondes à Zurich ainsi qu'à Schwyz.
Le scandale de Prangins, c'est à Berne qu'il s'est produit, par la manière dont cette affaire a été traitée au service des cons- tructions fédérales, et notamment par la manière dont le chef des constructions fédérales, M. Huber pour ne pas le nommer, a empoigné et maîtrisé ce dossier. Cela doit être dit, il ne s'agit en tout cas pas d'un manque de sérieux de la part de la Suisse romande, selon une image qui est parfois accréditée en Suisse alémanique, où les choses se feraient en bonne et due forme et en bon ordre. Il fallait, je crois, mettre les points sur les i.
En ce qui concerne maintenant la conception générale, je vou- drais en profiter pour insister sur le fait que nous sommes en face d'un triptyque avec d'une part, ce Panorama de l'histoire suisse qui aura lieu à Schwyz, berceau de la Confédération, et qui complétera d'ailleurs le monument qui préserve et présente nos archives fédérales, d'autre part, le Musée natio- nal de Zurich qui retrace à peu près toute l'histoire suisse, et ensuite en ce qui concerne Prangins, un tableau axé parti- culièrement sur les XVIIle et XIXe siècles. Je crois que ce projet de Panorama de l'histoire suisse doit être envisagé et compris dans ce triptyque et c'est dans cet esprit que le groupe libéral entre en matière avec conviction.
Hösli: Eine Vorbemerkung: Der Herr Präsident und die Spre- cherin haben Ihnen die Sache so gut dargelegt, dass ich be- wusst auf Wiederholungen verzichte. Ich möchte aber einige Schwerpunkte setzen.
Namens der SVP-Fraktion kann ich Ihnen mitteilen, dass wir für Eintreten und Zustimmung zum Antrag des Bundesrates und der Kommissionsminderheit sind. Wir werden entspre- chend votieren. Es handelt sich um eine sehr gut konzipierte Sache, der man mit gutem Gewissen zustimmen kann. Anläss- lich der Kommissionssitzung vom 8. November habe ich auf die Gefahr einer Kostenüberschreitung hingewiesen. Ich war Mitglied der Kommission, welche den Fall Prangins unter- suchte. Herr Defago hat sich gemäss Protokoll zum Thema Verantwortung folgendermassen geäussert: «Es gibt kein zweites Prangins. Die Verantwortung ist klar mir zugeordnet.
Ich übernehme also die volle Verantwortung. Das Organi- gramm und die bautechnische Verantwortung wurden mehr- fach geprüft. Baufachorgan ist das AFB, die Gesamtverantwor- tung liegt jedoch beim Bundesamt für Kultur.» Davon nehmen wir Kenntnis. Wir wissen jetzt, wen wir bei den Ohren nehmen müssen, wenn Mehrkosten entstehen!
Nachdem die Angaben über die Betriebskosten im Gegensatz zu den Baukosten in der Botschaft eher wenig aufschlussreich waren, habe ich hierüber nähere Auskunft verlangt. Die mir ausgehändigte Uebersicht, die allen Kommissionsmitgliedern mit dem Protokoll zugestellt wurde, brachte den gewünschten Aufschluss, so dass kaum zu befürchten ist, dass die jährli- chen Folgekosten negative Ueberraschungen bringen wer- den.
Mit 9 zu 6 Stimmen hat die Mehrheit der Kommission be- schlossen, die zusätzlichen Kosten von 1,948 Million Franken ebenfalls in den Kredit aufzunehmen. Begründet wird dies da- mit, dass private Spenden erwartet werden, was eher frag- würdig sei. Die Befürworter übersehen aber, dass in der Bot- schaft steht: «Im übrigen gehen die Ausgaben zulasten der laufenden Ausgaben des Bundesamtes für Kultur und sollen nach Möglichkeit mindestens teilweise kompensiert werden.» Ich meine dazu, dass der Beschluss lautet, «nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates» seien diese 1,948 Millionen Franken zulasten der laufenden Rechnung enthalten. Selbst wenn keine Sponsorenbeiträge laufen sollten, ist die Finanzie- rung sichergestellt, ohne dass wir den Beschluss ändern. Wir beschliessen mit dem Kredit von 13 Millionen Franken, ge- stützt auf die Botschaft, nicht nur die Hülle, sondern auch den Inhalt. Die Aufstockung um fast 2 Millionen Franken kann un- terbleiben, ohne dass etwas darunter leidet.
Stimmen Sie also in der Detailberatung dem Minderheitsan- trag Cincera und damit dem Ständerat zu. Sie fassen damit - über das Ganze gesehen - einen guten Beschluss.
Mme Déglise: Créer un panorama de l'histoire suisse au coeur de ce pays, à Schwyz, connu déjà par son site superbe au pied des Mythen, visité par nombre de confédérés pour découvrir notamment les Archives des Chartes fédérales, la maison Ital-Reding, l'hôtel de ville ainsi que les plus anciennes constructions profanes en bois, est une idée géniale qui a germé déjà dans les années 80 et qui était présentée dans le premier message concernant l'organisation et le financement des festivités commémoratives du 700e anniversaire de la Confédération.
Comme la commission, le groupe démocrate-chrétien a ac- cueilli avec enthousiasme ce projet et votera l'entrée en ma- tière. La politique décentralisée en matière de musée national lui paraît être une bonne décision. Utiliser la maison servant actuellement d'arsenal à des fins muséologiques contribuera certainement à intensifier encore l'attractivité de Schwyz qui deviendra ainsi un pôle d'attraction culturelle.
Notre groupe s'est préoccupé de savoir si les responsabilités pour la réalisation de ce projet étaient bien délimitées. L'om- bre de Prangins plane encore sur les esprits. Il a été satisfait d'apprendre que la direction de l'Office fédéral de la culture a été désignée à cet effet. Le contrat liant la Confédération et le canton de Schwyz permet d'apporter toute la clarté voulue en vue d'une bonne collaboration et d'un bon fonctionnement pour la gestion de ce musée. Le groupe démocrate-chrétien a examiné de plus près le financement de l'opération. Lié initia- lement aux festivités du 700e anniversaire de la Confédération, il paraît normal et judicieux que les frais de réalisation de ce projet soient pris en charge par le bénéfice de la frappe de la monnaie réalisé pour la circonstance. La proposition du Con- seil fédéral contenue dans le message, tendant à faire appel à des fonds privés pour financer les frais supplémentaires es- timés à 1 948 000 francs a été écartée par la majorité du groupe. Est-ce bien le rôle de la Confédération de faire appel à des sponsors pour cofinancer une opération dont elle a seule l'initiative? De plus, dans quelle mesure ces éventuels spon- sors ne demanderont-ils pas à avoir un droit de regard sur la réalisation de ce projet, puis sur son fonctionnement? Il nous semble plus judicieux de porter, dans l'arrêté fédéral qui nous est proposé, la totalité des frais nécessaires à la création de ce
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panorama d'histoire suisse, soit le montant de 14 948 000 francs.
Avec ces considérations, notre groupe votera ce projet et vous demande d'en faire de même.
Dietrich: Ich lege meine Interessenbindung offen. Ich rede als Präsident der Schweizerischen Bundesfeierspende Pro Pa- tria.
Ich habe im Umfeld der Diskussion gehört, dass bei den Spon- soren vor allem auch an Pro Patria gedacht wird.
Pro Patria ist ein Verein, der mit den Bundesfeiermarken, den Taxzuschlägen und dem 1 .- August-Abzeichen soziale und kulturelle Werke unterstützt.
1991 unterstützt die Bundesfeierspende mit sehr grossem Ein- satz die Aktion «Begegnung 91», wo zahlreiche Aktionen auf privater Basis von einer breiten Trägerschaft durchgeführt wer- den.
In den letzten Jahren haben wir viele Werke unterstützt. Viele von ihnen sind als Empfänger von Spendenanteilen direkt be- troffen. Ich denke an die Geisteswissenschaften, die Ausland- schweizerorganisation, die Denkmalpflege, die Mütterhilfe, Straffälligenhilfe, Hauspflege, Aktion für den Schweizer Wald usw.
Ich möchte Sie bitten, die Bundesfeierspende vom Sponso- ring zu verschonen, damit wir unsere ursprünglichen Aufga- ben weiterhin erfüllen können. Ich möchte Herrn Bundesrat Cotti bitten, uns dies zuzusichern. Es sollte entweder die Erklä- rung abgegeben werden, dass die fehlenden 1,9 Millionen Franken auf dem normalen Budgetweg beschafft werden, oder aber Sie stimmen dem Mehrheitsantrag zu.
Ich bitte Sie, dem Mehrheitsantrag zuzustimmen. Dann haben wir direkt Ordnung geschaffen.
Bundesrat Cotti: Ich werde mich angesichts der überaus gu- ten Aufnahme dieser Vorlage sehr kurz fassen können. Gestat- ten Sie mir aber zuerst ein Wort allgemeiner Art und dann eine Stellungnahme zu der eigentlichen Frage, die sich heute stellt: derjenigen der Finanzierung der bekannten 1,9 Millionen Franken für sogenannte Einführungskosten.
Ich möchte Ihnen eingangs doch eine Bemerkung nicht vor- enthalten, welche die Bedeutung dieser «Gabe» an das Schweizervolk angesichts der 700-Jahrfeier der Eidgenossen- schaft betrifft. Es ist dieses «Geschenk» - wohl wie wenige an- dere Initiativen, die für die 700-Jahrfeier in Aussicht stehen - mit der Bedeutung der Feier selber in Beziehung zu bringen. Es geht hier tatsächlich einmal um eine Verbindung mit der Geschichte unseres Landes, und letzten Endes feiern wir ja den Geburtstag des Landes und seine 700jährige Geschichte. Ich finde es ganz besonders sinnvoll, dass dadurch nicht nur provisorisch, sondern ständig eine Stelle geschaffen wird, wo das Schweizervolk mit seiner eigenen Geschichte konfrontiert wird. Ich hoffe sehr, dass diese 700-Jahrfeier vor lauter ver- ständlichen Blicken in die Zukunft das Volk nicht davon abhal- ten wird, auch einmal auf seine Vergangenheit zu blicken.
Was die 1,9 Millionen Franken betrifft, möchte ich Herrn Wie- derkehr und zugleich allen anderen - insbesondere den bei- den Berichterstattern, denen ich herzlich danke - folgende Mit- teilung machen:
Sie wissen ja, dass in der Botschaft der Bezug auf die mögli- chen Gaben privater Geldgeber unter dem Motto «Soweit als möglich» angegeben wurde. Es wird also schon in der Bot- schaft nicht unbedingt gesagt, dass alles Geld für diese Ein- führungskosten durch private Dritte gegeben würde. Die Mög- lichkeiten werden relativ gering sein. Aber ich möchte doch nicht grundsätzlich ausschliessen, dass das Bundesamt für Kultur zu dieser Möglichkeit greift, wenn eine sinnvolle Mög- lichkeit besteht. Ich habe keine grundsätzlichen Einwände die- ser Art. Aber ganz sicher wird der grosse Teil, vielleicht sogar der ganze Betrag durch die öffentliche Hand zu finanzieren sein. In diesem Falle - ich wiederhole hier, was ich gestern dem Ständerat mitgeteilt habe - werden wir über die ordent- lichen Budgetkredite an das Parlament gelangen.
Das ist die Philosophie, die mich veranlasst, Sie zu bitten, die ständerätliche Lösung zu übernehmen.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 1 Antrag der Kommission Mehrheit .... von 14 948 000 Franken bewilligt. Minderheit (Cincera, Aguet, Bonny, Daepp, Hösli, Widrig) Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 1 Proposition de la commission Majorité
.... de 14 948 000 de francs Minorité (Cincera, Aguet, Bonny, Daepp, Hösli, Widrig) Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Cincera, Sprecher der Minderheit: Wenn Sie dem Antrag der Minderheit zustimmen, stimmen Sie der ursprünglichen Fas- sung des Bundesrates zu und auch dem, was der Ständerat gestern abend einstimmig beschlossen hat.
Es geht im Prinzip um eine saubere Trennung zwischen einem Objektkredit und anderen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Nutzung dieses Projektes. Diese 1,94 Millionen Fran- ken werden nämlich nicht für den Kauf von Ausstellungsobjek- ten oder Gegenständen verwendet, sondern für die wissen- schaftliche Aufarbeitung der Thematik.
Ich glaube, wir sollten uns in diesem Rate doch an eine ge- wisse Ordnung halten und zwei verschiedene Dinge wirklich auch im finanziellen Bereich getrennt behandeln. Der Direktor des Landesmuseums hat uns das ganz deutlich erklärt: Es wird einen Arbeitsaufwand geben, der mit dem 1. Januar 1990 beginnt, sich etwa über drei Jahre erstreckt und in Raten von etwa je einem Drittel dieser Summe anfällt.
Noch ein Wort zum Thema Sponsoring. Hier wurde schlag- wortartig an die Wand gemalt, Sponsoring habe immer auch mit dem Emblem von Coca-Cola zu tun. Wir müssen doch ei- gentlich ein anderes Interesse haben. Wir müssen ein Inter- esse haben, dass sich private Unternehmen und auch Stiftun- gen an der kulturellen Entwicklung unseres Landes beteiligen, auch finanziell beteiligen. Wir müssen ihnen die Spielregeln nennen und sagen, mit welcher Diskretion das zu erfolgen hat und dass es nicht angeht, dass Sponsoring mit einer Werbe- möglichkeit verbunden wird. Ich kenne kein Beispiel auf natio- naler Ebene, aber ich kenne Beispiele auf kantonaler und städ- tischer Ebene, wo das sehr gut funktioniert hat. Ich möchte Sie aber vor allem darauf aufmerksam machen, dass es sich nicht lohnt, wegen einem so kleinen Geschäft jetzt eine Differenz zum Ständerat zu schaffen, und bitte Sie deshalb, der Minder- heit zuzustimmen und auf den bundesrätlichen Antrag zurück- zugehen.
Mme Paccolat: Le Panorama de l'histoire suisse est un satel -. lite du projet du 700e anniversaire de la Confédération d'une part, par sa portée historique et socio-culturelle puisque le pa- norama remonte à la genèse de la Confédération, d'autre part, parce que cette idée s'est développée d'abord dans le con- texte de CH91 puis de Rencontre 91. Mais l'autre lien est celui du mode de financement puisque le bénéfice de la frappe de la monnaie commémorative du 700e anniversaire de la Con- fédération servira également à financer cette oeuvre nationale.
Panorama de l'histoire suisse
2112
N
13 décembre 1989
Ces liens avec la célébration du 700e anniversaire de la Con- fédération contribuent à insuffler au panorama une dynami- que nationale qui pourra encore s'entretenir avec les exposi- tions temporaires qui vont favoriser la collaboration entre les musées du pays, les universités et les chercheurs indépen- dants.
Le panorama répond à un besoin de notre temps. L'homme a certes besoin d'utopie, mais aussi d'ancrer son histoire per- sonnelle dans l'histoire de l'humanité de son pays et à travers le temps. Ce besoin est d'autant plus fort pour la jeune généra- tion qui subit l'évolution rapide et les bouleversements de no- tre société moderne, sans pouvoir vraiment l'assimiler. Le Musée national de Zurich, celui de Prangins et de Schwyz con- vergent pour développer cette identité culturelle et nationale à travers l'histoire.
Le panorama porte un souffle novateur, moderne, par sa con- ception et aussi par sa prise en compte de la dimension euro- péenne. Cette conception est une des conditions pour que la visite de ce musée soit une expérience vivante pour l'homme de notre temps qui est sensibilisé aux nouvelles technologies, aux controverses historiques et scientifiques et aux processus d'ouverture sur l'Europe.
Pour réussir cette oeuvre d'ambition, cette oeuvre durable, les moyens financiers ont tout leur poids, non seulement le crédit d'ouvrage de 13 millions, mais aussi les frais qui résultent des travaux scientifiques de publication et d'information du public. Or, ces 2 millions arrondis, distincts du crédit d'ouvrage, con- tribuent à donner au panorama toute sa dimension culturelle et dynamique. Je partage l'avis de la majorité de la commis- sion que c'est la Confédération qui doit prendre en charge ces frais, que ce soit en augmentant le montant du crédit, comme le propose la commission, ou par la voie ordinaire du budget. Je m'oppose à la pratique d'un sponsoring proposé dans le message. Le. sponsoring n'est pas judicieux dans le cas présent. En premier lieu, ces frais sont liés à l'oeuvre du pano- rama, mais surtout, la course au sponsoring est déjà âpre pour le projet du 700e anniversaire de la Confédération. Le délégué de la Confédération, les délégués cantonaux, tous les respon- sables des projets privés - projets qui foisonnent dans chacun de nos cantons - sollicitent évidemment les mêmes sponsors de notre économie. Certes, le 700e anniversaire de la Confé- dération suscite des élans de solidarité et de générosité, mais aujourd'hui, on constate déjà que le sponsoring a des limites, aussi pour l'utopie. Dans ce marché déjà encombré, la Confé- dération doit se garder d'y entrer. Elle doit plutôt avoir à coeur de financer par ses propres moyens un projet de culture natio- nale.
Je vous invite donc à suivre la proposition de la majorité de la commission.
Widrig, Berichterstatter: Ein paar Sätze zu Herrn Züger und Herrn Eggly, bevor ich auf die Differenz zu sprechen komme. Mit ihnen waren auch der Ständerat und wir in der Kommission der Auffassung, Sorgfalt komme vor Eile und die Eröffnung erst im Jahr 1992 sei sicher kein Unglück. Ich bin auch mit Herrn Eggly durchaus einig, dass die Verantwortlichkeiten be- züglich Prangins baulicher Art sind. Prangins ist ein Bauskan- dal - habe ich gesagt -, ein denkmalpflegerisches, bautechni- sches Problem. Dass die verantwortlichen Stellen nicht in der Westschweiz sitzen, darüber sind wir uns beide einig.
Nachdem das Museumskonzept sowohl in der Kommission als auch hier im Rat weitgehend positive Aufnahme gefunden hat, konzentriere ich mich auf die einzige Differenz zum Stän- derat, und das sind die Vorlaufkosten (Kosten für Publikatio- nen, Oeffentlichkeitsarbeit, Museumsführer) von 1,948 Millio- nen. Gemäss den gestrigen Ausführungen des Kommissions- präsidenten im Ständerat könne man diese Vorlaufkosten des- halb nicht in die Gesamtsumme einrechnen, weil sie keine In- vestitions-, sondern Betriebskosten seien.
Man kann sich darüber streiten, inwieweit Aufwendungen für didaktische und wissenschaftliche Unterlagen für Schulen bei der erstmaligen Anfertigung der Investitions- oder der Be- triebskostenrechnung zu belasten seien. Das scheint mir bei dieser Frage aber nicht wesentlich zu sein. Wesentlich ist, dass bei privaten Geldern aus Stiftungen oder von Sponsoren
dem Museum keine werbemässig unzumutbaren Bedingun- gen gestellt werden. Dies zu beurteilen und allenfalls auch ab- zulehnen, ist Sache des Bundesamtes für Kultur, das in Zu- sammenarbeit mit Sponsoren auch in anderen Ausstellungs- bereichen Erfahrung hat und dies mit Erfolg praktiziert.
Zur Differenz zum Ständerat: Ich bitte Sie, das, was Herr Bun- desrat Cotti gesagt hat, zu beachten, den Text der Botschaft zu lesen, wo auf Seite 12 steht: «Soweit möglich». Das heisst: Der Bundesrat hat sich nicht verpflichtet, diese Mittel aus privaten Geldern zu finanzieren.
Nach der gestrigen Debatte - auch im Ständerat - können die Bedenken, Sponsoren würden Bedingungen aufzwingen, die nicht im Interesse des Museums liegen, etwas entkräftet wer- den. «Der Bundesrat wird sich nicht die Haare raufen.» So Bun- desrat Cotti gestern in der Kleinen Kammer. Wenn also die Fi- nanzierung mit privaten Mitteln nicht möglich ist, wird der Bun- desrat diese 1,948 Millionen aus dem Budget des Bundesam- tes für Kulturpflege nehmen.
Die Kommissionsmehrheit beantragt Ihnen - wie gesagt -, in Artikel 1 14,948 Millionen Franken zu bewilligen.
Persönlich gehöre ich der Kommissionsminderheit an, die die Fassung des Bundesrates unterstützt. Nachdem Bundesrat Cotti zu dieser Differenz hier im Nationalrat wie auch gestern in der Kleinen Kammer in dem Sinne Stellung genommen hat, dass diese Mittel vernünftig angegangen und eingesetzt wer- den - auch im Sinne des Votums von Kollege Wiederkehr -, bin ich persönlich der Meinung, man könne den Antrag der Minderheit unterstützen und die Differenz ausräumen.
Mme Aubry, rapporteur: Je précise brièvement à M. Züger, qui a posé une question concernant les femmes et leur présence dans ce musée, qu'elles font partie de la thématique et qu'on démontrera le rôle qu'elles ont joué dans la famille, la société et la cité. Elles ne seront donc pas oubliées.
Quant à la date d'ouverture, elle ne peut pas être fixée. C'est une question de durée des travaux. Vous demandez l'ouver- ture en 1992. Peut-être sera-ce à la fin 1992 ou plus tard, mais le message ne le précise pas.
Nous sommes en présence de deux propositions et, chose as- sez amusante et courante dans ce conseil, le président de la commission représente la minorité qui vous demande 13 mil- lions de francs, alors que son groupe est en faveur de la somme beaucoup plus élevée de 14,948 millions de francs. Quant à moi, je fais partie de la majorité de la commission et mon groupe demande que l'on s'arrête à 13 millions. Nous de- vons peut-être faire confiance à M. Cotti, conseiller fédéral, afin de ne pas avoir une divergence avec le Conseil des Etats, mais garantir tout de même la somme supplémentaire de près de 2 millions, indispensable au lancement de ce musée et aux tra- vaux de publicité. Je pense donc que nous devons tout d'abord garantir les 13 millions ainsi que la somme sup- plémentaire d'environ 2 millions.
En conclusion, je vous prie de voter selon la majorité de la commission.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit 57 Stimmen 50 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit
Art. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 101 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
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Wintersession
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Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
11
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.065
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 13.12.1989 - 08:15
Date
Data
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2107-2112
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