Interpellation on Ambassador Jacobi’s political statements

20017523Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)23.06.1989Other

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

In this written parliamentary interpellation, Rechsteiner challenged political remarks attributed to Ambassador and incoming State Secretary Klaus Jacobi, especially on Reagan's foreign policy, neutrality, human rights, and Nicaragua. The Federal Council replied that Jacobi had represented Swiss interests in Washington to its full satisfaction, that the cited article came from a discussion with journalists rather than a formal interview, and that any controversial wording should not be taken as the Council's official position. It further stated that Switzerland had consistently condemned violence, defended international law, and intervened with US authorities over the murders of Swiss aid workers in Nicaragua. The Council concluded that Jacobi would continue to represent Swiss foreign policy competently.

Omnilex-Regeste

Parliamentary interpellation; statements by a Swiss ambassador and incoming state secretary in a media conversation are not automatically attributable to the Federal Council as official policy. Where the diplomat has otherwise represented Swiss interests satisfactorily, prior interventions on disputed foreign-policy questions and the absence of a formal interview support the view that controversial remarks may reflect personal opinions or be misunderstood rather than an institutional stance (consid. not specified). The Federal Council may thus affirm confidence in the official's continued service without announcing consequences.

Gesamter Gesetzestext

Interpellation Rechsteiner

1163

  1. Juni 1989 N

sche Verwirklichung von Solar-Wasserstoffprojekten lässt sich die verhängnisvolle Entwicklung verlangsamen. Zudem kön- nen die verbleibenden fossilen Ressourcen zu besseren Zwecken als die des Verbrennens gespart werden (Organi- sche Chemie).

Die notwendigen Technologien für die Wasserstoffproduktion und deren Gebrauch sind vorhanden. Wasserstoff kann Erdöl als Treib- und Brennstoff weitgehend ersetzen. Als Autotreib- stoff kommt Wasserstoff ebensosehr in Frage wie als Flug- zeugtreibstoff. Die Solar-Wasserstofftechnologie ist für die Menschheit eine Ueberlebenschance. Ihrer Realiserung steht zurzeit der zu billige Preis der «Problemenergien» entgegen. Es ist deshalb nötig, diese Technologie von Staates wegen zu fördern.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. Juni 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 juin 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzu- nehmen.

Ueberwiesen - Transmis

89.321

Interpellation Rechsteiner Politische Aeusserungen von Botschafter bzw. Staatssekretär Jacobi Déclarations de nature politique de l'ambassadeur Jacobi, nouveau secrétaire d'Etat

Wortlaut der Interpellation vom 1. Februar 1989 Ich ersuche den Bundesrat um Beantwortung folgender Fra- gen:

  1. Wie bewertet der Bundesrat die Tatsache, dass sich Bot- schafter bzw. Staatssekretär Jacobi vorbehaltlos hinter die Aussenpolitik der Reagan-Administration stellt?

  2. Hält es der Bundesrat nicht auch für neutralitätspolitisch äusserst bedenklich, dass Botschafter bzw. Staatssekretär Ja- cobi im Ost-West-Verhältnis einseitig zugunsten der USA und im innenpolitischen Ringen um die Linie der Aussenpolitik zu- gunsten der Reagan-Administration Partei ergreift?

  3. Ist der Bundesrat nicht auch der Auffassung, dass eine menschenrechtsorientierte Aussenpolitik gerade im Nord- Süd-Zusammenhang von grösster Bedeutung ist?

  4. Hält der Bundesrat die Bemerkung von Botschafter bzw. Staatssekretär Jacobi, wonach das «Nicaragua-Problem» ge- löst wäre, wenn der Kongress die von Präsident Reagan gefor- derte Rüstungshilfe für die Contra-Söldner nicht verweigert hätte, nicht auch für deplaziert und inakzeptabel? Wie beurteilt er die Aeusserungen insbesondere unter demokratischen und völkerrechtlichen Gesichtspunkten, nachdem die USA nach einem Urteil des Internationalen Gerichtshofs völkerrechtswid- rig eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen versu- chen?

  5. Verträgt es sich nach Auffassung des Bundesrates mit den Aufgaben und Pflichten eines Botschafters, wenn er gegenüber dem amerikanischen Staatsdepartement das «Zu- geständnis» macht, bei den in Nicaragua von Contra-Söld- nern ermordeten Schweizer Entwicklungshelfern handle es sich «schon um links engagierte Leute»? Wäre es nicht Auf- gabe des Schweizer Botschafters, mit allem Nachdruck und unter Protest auf die Verantwortung der USA hinzuweisen, nachdem die Contra-Söldner ja durch die USA finanziert werden?

  6. Ist der Bundesrat nicht auch der Ansicht, Staatssekretär Jacobi sei als oberster Beamter des EDA angesichts seiner

Haltung untragbar? Welche Konsequenzen gedenkt er, aus dem Verhalten von Botschafter bzw. Staatssekretär Jacobi zu ziehen?

Texte de l'interpellation du 1er février 1989

Je demande au Conseil fédéral de bien vouloir répondre aux questions suivantes:

  1. Que pense-t-il du fait que l'ambassadeur Jacobi, nouveau secrétaire d'Etat, approuve sans réserve la politique étrangère pratiquée par l'administration Reagan?

  2. Le gouvernement n'estime-t-il pas lui aussi que, du point de vue de la politique de neutralité, il est extrêmement préoccu- pant que M. Jacobi prenne parti ouvertement en faveur des Etats-Unis dans les relations Est-Ouest et qu'il cherche à con- vaincre les milieux politiques suisses du bien-fondé d'une poli- tique extérieure acquise aux thèses de l'administration Rea- gan?

  3. Le Conseil fédéral n'estime-t-il pas lui aussi qu'une politique étrangère axée sur les droits de l'homme revêt la plus haute importance, précisément dans l'optique des relations Nord- Sud?

  4. Le Conseil fédéral ne juge-t-il pas lui aussi déplacée et inac- ceptable la remarque de l'ambassadeur Jacobi, nouveau se- crétaire d'Etat, selon laquelle le problème du Nicaragua serait résolu si le Congrès n'avait pas refusé l'aide pour l'armement des mercenaires de la Contra, demandée par le président Reagan? Que pense-t-il de ces déclarations, notamment vu sous l'angle de la démocratie et du droit international, compte tenu du fait que, selon un arrêt de la Cour internationale, il a été admis que les Etats-Unis agissaient contrairement au droit international en essayant de renverser un gouvernement élu démocratiquement?

  5. De l'avis du Conseil fédéral, est-il correct, au vu des tâches et des devoirs d'un ambassadeur, que M. Jacobi ait «avoué» au Département d'Etat américain que les coopérants suisses assassinés par des membres de la Contra au Nicaragua étaient des gens engagés à gauche? L'ambassadeur de Suisse n'aurait-il pas dû relever expressément la responsabi- lité des Etats-Unis qui financent la Contra et élever une protes- tation?

  6. Le Conseil fédéral n'estime-t-il pas qu'au vu de son attitude, le secrétaire d'Etat Jacobi n'aurait pas dû accéder aux plus hautes fonctions au sein du DFAE? Quelles conséquences pense-t-il tirer du comportement de l'ambassadeur Jacobi, nouveau secrétaire d'Etat?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin Richard, Bäumlin Ursula, Bodenmann, Braunschweig, Brüg- ger, Bundi, Carobbio, Danuser, Eggenberg-Thun, Euler, Fank- hauser, Hafner Ursula, Haller, Hubacher, Jeanprêtre, Leuen- berger-Solothurn, Longet, Matthey, Mauch Ursula, Neukomm, Pitteloud, Reimann Fritz, Ruffy, Stappung, Uchtenhagen, Ulrich, Züger (29)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Schon nach seiner Wahl zum Staatssekretär im letzten Herbst erregte der in Washington stationierte Botschafter Klaus Ja- cobi Aufsehen, als er in einem Interview ankündigte, das De- partement für auswärtige Angelegenheiten nach seinem Amtsantritt unter Umständen auf eine dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement angenäherte Linie führen zu wollen. Dieses Interview, in dem er generell den Vorrang wirt- schaftlicher Interessen und Sichtweisen betonte, wurde teil- weise noch als einmaliger Ausrutscher des neuen Spitzen- beamten im EDA interpretiert.

In einem Gespräch mit dem Tages-Anzeiger (erschienen am 21. 1. 89) stellt sich Botschafter bzw. Staatssekretär Jacobi nun jedoch voll hinter die Aussenpolitik der Reagan-Admini- stration. Im Ost-West-Verhältnis bewertet er Reagans «harte Haltung» ebenso positiv wie die Aufrüstungsbeschlüsse, wäh- rend er wirtschaftliche Unterstützung der Sowjetunion und an- derer Oststaaten zugunsten des «weichen Gorbatschow-Kur- ses» in Frage stellt. Die Menschenrechtspolitik Carters be- zeichnet Botschafter Jacobi im Nord-Süd-Zusammenhang als «missionarisch» und «ganz katastrophal». Botschafter Jacobi

N 23 juin 1989

1164

Interpellation Rychen

versteift sich im Gespräch dann sogar zur Aussage, dass das «Nicaragua-Problem» gelöst wäre, wenn der Kongress nicht immer wieder die von Präsident Reagan geforderte Rüstungs- hilfe für die Contra-Söldner verweigert hätte. Ueberdies habe er den Amerikanern im Staatsdepartement zugestehen müs- sen, dass es sich bei den in Nicaragua von Contra-Söldnern ermordeten Schweizer Entwicklungshelfern «schon um links engagierte Leute» handle.

Diese Aeusserungen können nicht mehr toleriert werden, dies um so weniger, als sie vom Schweizer Botschafter in den USA und vom neuen Spitzenbeamten des EDA stammen.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 13. März 1989

Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 mars 1989

Botschafter Jacobi war während fünf Jahren Chef der schwei- zerischen Vertretung in Washington. Als solcher hatte er ge- genüber der amerikanischen Regierung unter Präsident Rea- gan den Standpunkt des Bundesrates in allen bilateral und weltpolitisch relevanten Fragen zu vertreten; dies insbeson- dere auch in Fällen, in denen die schweizerische Haltung von jener der Reagan-Administration abwich. Diese Wahrung schweizerischer Interessen im weitesten Sinne hat Botschaf- ter Jacobi im Rahmen seiner Mission in Washington zur vollen Zufriedenheit des Bundesrates durchgeführt.

Bei den in der Interpellation angesprochenen Themenkreisen Ost-West-Problematik, Menschenrechte und Nicaragua hat Botschafter Jacobi bei den amerikanischen Behörden ver- schiedentlich Interventionen und erläuternde Demarchen vor- genommen.

Der Artikel, auf den sich die Interpellation bezieht, ist nicht das Ergebnis eines formellen Interviews, sondern eines längeren Gesprächs, das Botschafter Jacobi mit einer Gruppe von Kor- respondenten schweizerischer Tageszeitungen vor seiner Ab- reise in Washington führte. In diesem Gespräch zog Botschaf- ter Jacobi am Ende seiner mehrjährigen Tätigkeit in den USA Bilanz und äusserte sich dabei auch zu der ungefähr gleich- zeitig zu Ende gehenden Amtszeit von Präsident Reagan. Er gab dabei über die von der amerikanischen Regierung ver- folgte Politik Ansichten wieder, die nicht zuletzt in den USA weitverbreitet sind. Sollten diese «Aeusserungen» Botschafter Jacobis als offizielle Haltung des Bundesrates oder als per- sönliche Meinungsäusserung missverstanden worden sein, wäre dies zu bedauern.

Was die Ost-West-Problematik anbelangt, so ist der Bundesrat der Ansicht, dass die Politik Reagans - wie auch jene des so- wjetischen Staats- und Parteichefs Gorbatschow - wesentlich zum heutigen Entspannungsprozess im Ost-West-Verhältnis beigetragen hat.

Was die Zentralamerika-Politik anbelangt, hat der Bundesrat wiederholt und unmissverständlich jegliche Anwendung von Gewalt deutlich verurteilt und eine Respektierung der Men- schenrechte verlangt. Er hat seinerzeit auch vom Urteil des In- ternationalen Gerichtshofes in Sachen Nicaragua gegen Ver- einigte Staaten von Amerika Kenntnis genommen. Der Bun- desrat hat in diesem Zusammenhang stets die Beachtung völ- kerrechtlicher Regeln, wie die Respektierung der Souveränität und der territorialen Integrität der Staaten, die Nichteinmi- schung in die inneren Angelegenheiten eines Staates und das Selbstbestimmungsrecht der Völker gefordert und deshalb jegliche Anstrengungen zu einer friedlichen und gerechten Regelung in Zentralamerika vorbehaltslos unterstützt.

Die Ermordung schweizerischer Entwicklungshelfer in Nicara- gua im Jahre 1986 gab Anlass zu Stellungnahmen des Bun- desrates insbesondere auf diverse parlamentarische Vor- stösse. Bei der Beantwortung der Einfachen Anfragen Pitte- loud und Günter am 9. Juni 1986 hatte der Bundesrat ange- kündigt, dass er aufgrund der engen Bande zwischen Contras und der amerikanischen Regierung die Botschaft in Washing- ton beauftragt habe, bei den amerikanischen Behörden zu in- tervenieren. Diese Demarche wurde von Botschafter Jacobi vorgenommen. Politische Ueberzeugungen von Schweizer Entwicklungshelfern in Nicaragua waren in keinem Zeitpunkt massgegend für den schweizerischen Standpunkt. Bekannt- lich unterstützt die Schweiz Nicaragua direkt mit eigenen Pro-

jekten sowie indirekt durch eine finanzielle Beteiligung an Pro- jekten privater schweizerischer Hilfswerke (1988 betrug der gesamte Aufwand rund 5 Millionen Franken).

Der Bundesrat ist überzeugt, dass Staatssekretär Jacobi in seiner neuen Funktion die Aussenpolitik des Bundesrates wei- terhin mit Kompetenz, Sachkenntnis und Engagement vertre- ten wird.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates nicht befriedigt.

89.339

Interpellation Rychen Mordbefehl des Irans gegen Salman Rushdie Affaire Salman Rushdie. Appel au meurtre des autorités iraniennes

Wortlaut der Interpellation vom 1. März 1989

Auf den Mordbefehl Khomeinys gegenüber dem britischen Staatsangehörigen und Autoren des Buches «The Satanic Ver- ses», Salman Rushdie, reagierten die 12 Regierungen der Eu- ropäischen Gemeinschaft unter anderem mit der Abberufung ihrer Botschafter und Geschäftsführer aus Teheran. Der Bun- desrat und das EDA brachten gegenüber Iran das Bedauern der Schweiz zum Ausdruck. Es wurde jedoch auf den Rückruf des schweizerischen Botschafters in Teheran mit der Begrün- dung verzichtet, dies wäre eine wenig geeignete diplomati- sche Massnahme. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Schweiz in Iran nicht nur ihre nationalen Interessen, son- dern als Mandatsmacht auch jene der USA und Südafrikas vertrete.

Der Bundesrat wird in diesem Zusammenhang gebeten, fol- gende Fragen zu beantworten:

  1. Teilt der Bundesrat die Meinung, dass es sich beim Appell zur Ermordung Rushdies um eine absolut untragbare Veriet- zung gegen die Grundregeln, die zwischen souveränen Staa- ten herrschen, handelt? Betrachtet der Bundesrat den Mord- aufruf ebenfalls als gravierenden Anschlag auf die Meinungs- und Pressefreiheit?

  2. Ist der Bundesrat bereit, auch in nächster Zukunft alle bilate- ralen und multilateralen Beziehungen zu nutzen, um die irani- sche Führung zum Widerruf ihres Mordbefehls gegen Rushdie zu bewegen?

  3. Welche Auswirkungen soll und kann der iranische Verstoss gegen die Menschenrechte auf die Beziehungen Schweiz-Iran haben?

  4. Wird die schweizerische Politik der Guten Dienste durch die aktuelle Situation beeinflusst?

Texte de l'interpellation du 1er mars 1989

Après l'appel au meurtre lance par Khomeiny contre Salman Rushdie, citoyen britannique et auteur du livre «Les Versets sa- taniques», les 12 gouvernements de la Communauté euro- péenne ont réagi notamment en rappelant leurs ambassa- deurs et chargés d'affaires à Téhéran. Le Conseil fédéral et le DFAE ont, quant à eux, exprimé la désapprobation de la Suisse à l'égard de l'attitude de l'Iran. Le gouvernement a tou- tefois renoncé à rappeler l'ambassadeur de Suisse à Téhéran en arguant que ce serait une mesure diplomatique peu appro- priée. Il a en outre rappelé que la Suisse ne représentait pas seulement ses propres intérêts en Iran, mais qu'elle s'était vu confier aussi ceux des Etats-Unis et de l'Afrique du Sud.

A ce sujet, je prie le Conseil fédéral de bien vouloir répondre aux questions suivantes:

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Rechsteiner Politische Aeusserungen von Botschafter bzw. Staatssekretär Jacobi

Interpellation Rechsteiner Déclarations de nature politique de l'ambassadeur Jacobi, nouveau secrétaire d'Etat

In

Dans

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

In

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1989

Année

Anno

Band

III

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 89.321

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 23.06.1989 - 08:00

Date

Data

Seite

1163-1164

Page

Pagina

Ref. No

20 017 523

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Schlagwörter

foreign policyneutralityhuman rightsdiplomacymedia statementsNicaraguainternational law

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether Ambassador Jacobi's public statements were compatible with Swiss foreign policy and neutrality

Extrahierter Entscheid

The Federal Council considered the statements to be a misunderstanding of either the Federal Council's official position or Jacobi's personal views, and stated that he had fulfilled his mission satisfactorily.

Extrahierte Begründung

Jacobi had represented the Federal Council's position in Washington, including where it differed from the Reagan Administration; the article stemmed from a conversation with journalists and not a formal interview.

Kernrechtsfrage

Whether the Federal Council would draw consequences from Jacobi's conduct

Extrahierter Entscheid

No disciplinary or political consequence was announced; the Federal Council expressed confidence that he would continue to represent Swiss foreign policy with competence and engagement.

Extrahierte Begründung

It emphasized that Jacobi had previously carried out interventions on East-West, human-rights, and Nicaragua issues and had defended Swiss interests adequately.

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