N
23 juin 1989
1118
Droits d'entrée sur les carburants
88.020
Treibstoffzölle Droits d'entrée sur les carburants
Siehe Jahrgang 1985, Seite 762 - Voir année 1985, page 762
Herr Oehler unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
Zusammen mit dem Treibstoffzollgesetz, das von den eid- genössischen Räten am 22. März 1985 verabschiedet wurde, beantragte der Bundesrat mit der Botschaft vom 13. März 1984 (BBI 1984 1, 986) folgende zwei Bundesbeschlüsse:
Bundesbeschluss über die Beteiligung der Kantone an der Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen Leistungen der SBB im regionalen Personenverkehr.
Bundesbeschluss über den Leistungsauftrag 1982 an die Schweizerischen Bundesbahnen und über die Abgeltung ih- rer gemeinwirtschaftlichen Leistungen.
Der Ständerat beschloss am 21. Juni 1984, auf diese zwei Ent- würfe nicht einzutreten.
Der Nationalrat beschloss hingegen am 4. März 1985 «Rück- weisung an den Bundesrat, mit dem Auftrag, zusammen mit den Kantonen eine teilweise Kompensation der Mehrleistun- gen des Bundes aus der Neuverteilung der Treibstoffzölle er- neut zu prüfen und den eidgenössischen Räten in absehbarer Zeit wiederum Antrag zu stellen». Der Ständerat nahm am 7. März 1985 vom Beschluss des Nationalrats Kenntnis.
Mit Schreiben vom 17. Mai 1985 teilte der Bundesrat den Präsi- denten des National- und Ständerats mit, dass er auf eine Kompensationsvorlage verzichte und empfahl, die Vorlage ab- zuschreiben. Das Büro des Nationalrats überwies dieses Schreiben des Bundesrats der vorberatenden Kommission mit der Bitte, dem Plenum Antrag zu stellen.
Die Kommission hörte am 5. April 1989 zur Frage der Kompen-
. sation den Finanzdirektor des Kantons St. Gallen, Landam- mann Paul Gemperli, an. Die Kommission bleibt bei ihrer kla- ren Ablehnung einer Kompensation auch in irgendwelcher in- direkten Form. Sie beantragt, die oben erwähnten Geschäfte abzuschreiben.
M. Oehler présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Le Conseil fédéral a présenté, avec son message du 13 mars 1984 (FF 1984 | 993) concernant la loi sur l'utilisation des droits sur les carburants, adoptée par les Chambres le 22 mars 1985, les deux projets d'arrêtés suivants:
Arrêté sur la participation des cantons à l'indemnisation des prestations de service public fournies par les CFF dans le transport régional des voyageurs.
Arrêté fixant les principes du mandat 1982 des Chemins de fer fédéraux et l'indemnisation de leurs prestations de service public.
Le Conseil des Etats a décidé le 21 juin 1984 de ne pas entrer en matière sur ces deux arrêtés.
Le Conseil national a décidé le 4 mars 1985 de les renvoyer au Conseil fédéral avec mandat de «réétudier, de concert avec les cantons, une compensation partielle des prestations sup- plémentaires de la Confédération consécutives à la nouvelle répartition du produit des droits sur les carburants» et de «présenter dès que possible une nouvelle proposition aux Chambres». Le Conseil des Etats a pris acte le 7 mars 1985 de la décision du Conseil national.
Par lettre du 17 mai 1985, le Conseil fédéral a informé les prési- dents des deux Chambres qu'il renonçait a présenter un projet de compensation et qu'il recommandait de classer le projet. Le Bureau du Conseil national a transmis cette lettre du Con- seil fédéral à la commission chargée d'examiner le projet en lui demandant de donner un préavis au conseil.
La commission a entendu le 5 avril 1989 à ce sujet M. Paul
Gemperli, directeur des finances du canton de Saint-Gall et landammann. La commission maintient sa décision de rejeter toute compensation, même sous une forme indirecte. Elle pro- pose de classer les projets susmentionnés.
Präsident: Die Kommission hat Ihnen am 5. April einen schrift- lichen Bericht zugestellt. Sie beantragt, die Geschäfte im Zu- sammenhang mit der Kompensation der Treibstoffzölle ab- zuschreiben. - Ein anderer Antrag ist nicht gestellt. Sie haben so beschlossen.
Zustimmung - Adhésion
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
89.031
Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Verlängerung des Bundesbeschlusses Autorité indépendante d'examen des plaintes en matière de radio-télévision. Prorogation de l'arrêté
Frau Uchtenhagen unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Die Geltungsdauer des Bundesbeschlusses über die Unab- hängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen wird am 31. Januar 1990 auslaufen. Die Tätigkeit dieser Instanz soll inskünftig im neuen Bundesgesetz über Radio und Fernsehen geregelt werden. Diese Vorlage wird voraussichtlich im Verlauf der Septembersession 1989 vom Nationalrat beraten werden. Anschliessend wird sich der Ständerat mit dem Gesetzesent- wurf zu befassen haben. Die Differenzbereinigung und die dreimonatige Referendumsfrist werden noch einige Zeit bean- spruchen. Unter diesen Umständen ist nicht damit zu rechnen, dass das betreffende Gesetz noch vor dem 1. Februar 1990 in Kraft treten wird. Um eine allenfalls über längere Zeit dauernde Gesetzeslücke im Bereich der Programmaufsicht zu vermei- den, muss die Geltungsdauer des Bundesbeschlusses über die unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernse- hen bis zum 31. Januar 1996 verlängert werden.
Die Kommission hofft, dass das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen vor Ablauf des verlängerten Bundesbeschlus- ses in Kraft treten wird. Sie schlägt ihrerseits ein neues Kon- zept für die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) vor. Die Aenderungen sollen insgesamt eine Verwesentlichung der Tä- tigkeit der UBI im Sinne des Verfassungsauftrages von Artikel 55bis BV bewirken. Neu setzt jeder Veranstalter eine Schied- stelle zur gütlichen Schlichtung von Programmbeschwerden ein. Neben der eigentlichen Beschwerde kann nach dem Vor- schlag der Kommission jedermann eine schriftliche und be- gründete Beanstandung einreichen. Besteht ein öffentliches Interesse an einem Entscheid, kann die Beschwerdeinstanz solche Beanstandungen als Beschwerde behandeln. Durch das Instrument der Beanstandung wird für die Radio- und Fernsehkonsumenten der Zugang zur UBI erleichtert. Neu er- hält die UBI zusätzliche verfahrensrechtliche Kompetenzen zur Abklärung des Sachverhalts. So kann sie den Beschwer- deführer, den Veranstalter, seine Mitarbeiter sowie Dritte vorla- den, anhören und zur Herausgabe von Akten verpflichten. Werden Entscheide der UBI an das Bundesgericht weiterge- zogen, ist das Bundesgericht neuerdings an die Sachverhalts- feststellung der Beschwerdeinstanz gebunden.
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Band
III
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Sommersession
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Session d'été
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Conseil national
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Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 88.020
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Numero dell'oggetto
Datum 23.06.1989 - 08:00
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1118-1118
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